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LASS UNS DRU CKEN PRODUCTION SPACE GUIDE

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Academic year: 2022

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(1)

LASS UNS DRU

CKEN

PRODUCTION SPACE GUIDE

(2)

INHALT

KLAPPSEITE VORNE Auftragsklärungsprozess

ÜBERBLICK Checkfragen Produktionsübersicht

PRODUKTION Vor dem Drucken Prepress

Drucken Digitaldruck

Large Format Printing Offsetdruck

Siebdruck Tiefdruck 3D-Druck

Nach dem Drucken Lasercutter

Schneidplotter Handmusterbau Druckverarbeitung

SONSTIGES Quellenverzeichnis Impressum

KLAPPSEITE HINTEN Produktionsprozess 1

2 3 4 5 6 7

8 9 10 11

(3)

INHALT

KLAPPSEITE VORNE Auftragsklärungsprozess

ÜBERBLICK Checkfragen Produktionsübersicht

PRODUKTION Vor dem Drucken Prepress

Drucken Digitaldruck

Large Format Printing Offsetdruck

Siebdruck Tiefdruck 3D-Druck

Schneiden, Falzen, Kleben Lasercutter

Schneidplotter Handmusterbau Druckverarbeitung

SONSTIGES Quellenverzeichnis Impressum

KLAPPSEITE HINTEN Produktionsprozess 1

2 3 4 5 6 7

8 9 10 11

(4)

LOS GEHT‘S

PRODUCTION SPACE – kennst Du nicht?

Dann wird’s höchste Zeit, denn hier wird gedruckt, geschnitten, gefalzt und noch vieles mehr!

Und das Beste: Du kannst mitwirken!

Der Production Space umfasst die verschiedenen technischen Abteilungen der Fakultät 1. Mit Hilfe dieses Guide bekommst Du einen Überblick über die Produktionsmöglichkeiten der HdM und wie Du bei der Umsetzung Deines Projektes am Besten vorgehst – von der Datenaufbereitung übers Drucken bis hin zur Weiter verarbeitung.

Hierbei gibt es Produktionsverfahren, die selbstständig durchgeführt werden können, aber auch Verfahren mit komplexeren Maschinen, die hauptsächlich von den Mitarbeitern bedient werden.

Nachdem Du Dir einen Überblick verschafft und im besten Fall das passende Verfahren gefunden hast, können im Anschluss die Details mit dem zustän digen Ansprechpartner besprochen werden.

Natürlich können hier nicht alle Möglichkeiten des Production Space bis ins Detail aufgeführt werden. Wenn Du also kein passendes Verfahren findest, wende Dich gern an einen der genannten Ansprechpartner, es wird Dir gern weitergeholfen.

Viel Spaß beim Drucken, Schneiden, Falzen!

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LOS GEHT‘S

PRODUCTION SPACE – Kennst du nicht?

Dann wird’s höchste Zeit, denn hier wird gedruckt, geschnitten, gefalzt und noch vieles mehr!

Und das Beste: Du kannst mitwirken!

Der Production Space umfasst die verschiedenen Druckmaschinen und Werk- stätten der Fakultät I. In diesem Guide bekommst du einen Überblick über die Produktionsmöglichkeiten der HdM und wie du bei der Umsetzung am bes- ten vorgehst – von der Datenaufbereitung übers Drucken bis hin zur Weiter- verarbeitung.

Hierbei gibt es Produktionsverfahren, die selbstständig durchgeführt werden können, aber auch Verfahren mit komplexeren Maschinen, die hauptsächlich von den Mitarbeitern bedient werden. Trotzdem könnt ihr hier natürlich die Mitarbeiter an einigen Stellen unterstützen.

Nachdem du dir einen Überblick verschafft und im besten Fall das passende Verfahren gefunden hast, können im Anschluss die Details mit dem zustän digen Ansprechpartner besprochen werden. Natürlich können hier nicht alle Möglich- keiten des Production Space bis ins Detail aufgeführt werden. Wenn du also kein passendes Verfahren findest, wende dich gern an einen der genannten Ansprechpartner, es wird dir gern weitergeholfen.

Viel Spaß beim Drucken, Schneiden, Falzen!

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WAS DU SONST NOCH WISSEN SOLLTEST

Der Production Space ist für Euch – Lehrende und Studierende der Hochschule der Medien – da!

Grundsätzlich gilt: die technische Ausstattung der Abteilungen dient der Demonstration des Verfahrens zu Lehrzwecken.

Für private Druckaufträge bitten wir Dich die Angebote auf dem freien Markt zu nutzen.

Für einen reibungslosen Ablauf musst Du Dir genügend zeitlicher Vorlauf einplanen.

Für größere Projekte über das ge- samte Semester musst Du rechtzeitig mit den Ansprechpersonen Kontakt aufnehmen – am besten bereits im vorhergehenden Semester.

Gegen Ende des Semesters ist der Production Space stets ausgelastet.

Plane daher genügend Vorlaufzeit ein!

Zu den einzelnen Verfahren Lehrver- anstaltungen angeboten, zum Beispiel das Grundlagenpraktikum oder entsprechende Module zu speziellen Verfahren.

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WAS DU SONST NOCH WISSEN SOLLTEST

Der Production Space ist für Lehrende und Studierende offen. Da es sich um die Demonstration des Verfahrens zu Lehrzwecken handelt und nicht zwingend wirtschaftlich sinnvolle Auf- lagen angestrebt werden, kann er bereits für Produktionen bereits ab Auflage eins genutzt werden.

Für private Druckaufträge bitte die Angebote auf dem freien Markt nutzen.

Für einen reibungslosen Ablauf muss genügend zeitlicher Vorlauf eingeplant werden.

Für größere Projekte übers ganze Semester muss rechtzeitig mit den Ansprechpartnern Kontakt aufgenom- men werden. Am besten bereits in der vorlesungsfreien Zeit und spätes- tens zu Beginn des Semesters.

Gegen Ende des Semesters ist der Production Space recht ausgelastet, daher sollte genügend Vorlaufzeit eingeplant werden.

Zu den einzelnen Verfahren gibt es Lehrveranstaltungen, zum Beispiel das 5P-Praktikum oder entsprechende Module zu speziellen Verfahren.

(8)

Du hast Zeit und möchtest möglichst viel selber machen?

Das trifft sich gut! Im Production Space hast Du zahlreiche Möglich- keiten Deine Ideen umzusetzen. Nimm dir die Zeit, um mit ver- schiedenen Verfahren zu expreimentieren

Deine Vorstellungen für dein Produkt, übertreffen die hier beschriebenen Möglichkeiten ? Auch in diesem Fall soll dir geholfen werden.

Sprich mit einem Ansprechpartner des Production Space und er wird dir helfen Deine Vorstellungen umzuset- zen.

Du willst nur ein paar wenige Exemplare für dich und Deine Kommilitonen?

Dann schau am besten im Kapitel Digitaldruck vorbei. Dieses Verfahren kann schon bei

Produkten der Auflage 1 angewendet werden.

Du fragst dich wie Du dein Produkt am Ende bekommst und wie viel Zeit Du damit einplanen musst?

Bei den meisten der Druckverfahren wirst Du selbst am Enstehungs- prozess zum fertigen Produkt beteiligt sein, sodass sich diese Frage erübrigt. Bei wenigen Verfahren ist es der Fall, dass das Produkt für einen produziert wird.

Mehr dazu findest Du aber auf den noch fol- genden

Du brauchst eine hohe Anzahl an Flyern oder Ähnli- chem?

Das geht am besten im Offsetdruck und Tief- druck. Auch wenn die Vorbereitung hier länger dauert als bei anderen Verfahren, kann man hier eine große Menge schnell produzieren.

Du weist nicht wie Du Deine Druckdaten am besten anlegst?

Das trifft sich gut! Im Production Space hast Du zahlreiche Möglich- keiten Deine Ideen umzusetzen. Nimm dir die Zeit, um mit ver- schiedenen Verfahren zu expreimentieren.

SAFETY FIRST

Vor dem ersten Arbeiten in einem Bereich

des Production Space ist die einmalige

Teilnahme an einer Sicherheitsbelehrung

Pflicht, auch wenn Du bereits Vorkenntnisse

besitzt. Zusätzlich erhälst Du eine kurze Ein-

weisung für den jewei ligen Arbeitsbereich

um selbstständig arbeiten zu können.

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Du hast Zeit und möchtest möglichst viel selber machen?

Das trifft sich gut! Im Production Space hast du zahlreiche Möglich- keiten deine Ideen umzusetzen. Nimm dir die Zeit, um mit ver- schiedenen Verfahren zu expreimentieren

Deine Vorstellungen für dein Produkt, übertreffen die hier beschriebenen Möglichkeiten ? Auch in diesem Fall soll dir geholfen werden.

Sprich mit einem Ansprechpartner des Production Space und er wird dir helfen deine Vorstellungen umzuset- zen.

Du willst nur ein paar wenige Exemplare für dich und deine Kommilitonen?

Dann schau am besten im Kapitel Digitaldruck vorbei. Dieses Verfahren kann schon bei

Produkten der Auflage 1 angewendet werden.

Du fragst dich wie du dein Produkt am Ende bekommst und wie viel Zeit du damit einplanen musst?

Bei den meisten der Druckverfahren wirst du selbst am Enstehungs- prozess zum fertigen Produkt beteiligt sein, sodass sich diese Frage erübrigt. Bei wenigen Verfahren ist es der Fall, dass das Produkt für einen produziert wird.

Mehr dazu findest du aber auf den noch fol- genden

Du brauchst eine hohe Anzahl an Flyern oder Ähnli­

chem?

Das geht am besten im Offsetdruck und Tief- druck. Auch wenn die Vorbereitung hier länger dauert als bei anderen Verfahren, kann man hier eine große Menge schnell produzieren.

Du weist nicht wie du deine Druckdaten am besten anlegst?

Das trifft sich gut! Im Production Space hast du zahlreiche Möglich- keiten deine Ideen umzusetzen. Nimm dir die Zeit, um mit ver- schiedenen Verfahren zu expreimentieren.

SAFETY FIRST

Vor dem ersten Arbeiten in einem Bereich des Production Space ist die einmalige Teilnahme an einer Sicherheitsbelehrung Pflicht, auch wenn du schon Vorkenntnis­

se hast. Zusätzlich bekommst du dann noch

eine kurze Einweisung für den jewei ligen

Arbeitsbereich um selbstständig arbeiten

zu können.

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WOZU SOLL DIE FOLGENDE ÜBERSICHT DIENEN ?

Sie soll Euch einen Überblick über die Pro- dukt ionsverfahren an der HdM verschaffen, um Euch bei der Auswahl der Technologie für die Umsetzung Eurer Ideen weiterzuhelfen.

Hier findet Ihr keine detaillierte Auskunft über

die Verfahren, sondern die wichtigsten Eck-

daten kurz und knapp dar gestellt. Es wird

Euch gezeigt, welche Verfahren für Euch in

Frage kommen. In den jeweiligen Kapiteln

zu den Verfahren findet Ihr dann genauere

Informa tionen um Euch für das passendes

Verfahren zu entscheiden.

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WOZU SOLL DIE FOLGENDE ÜBERSICHT DIENEN?

Sie soll euch einen Überblick über die Produkt­

ionsverfahren an der HdM verschaffen, um euch bei der Auswahl der Technologie für die Umsetzung eurer Ideen weiterzuhelfen. Hier findet ihr keine detaillierte Auskunft über die Verfahren, sondern die wichtigsten Eckdaten kurz und knapp dar gestellt. Es wird euch gezeigt, welche Verfahren für euch in Frage kommen. In den jeweiligen Kapiteln zu den Verfahren findet ihr dann genauere Informa­

tionen um euch für das passendes Verfahren

zu entscheiden.

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Druckverfahren Elektrofotografie Tintenstrahl Siebdruck Offset Tiefdruck Produktart Postkarten, Flyer,

Visitenkarten, Broschuren

Plakate T-Shirts und

Taschen, Poster, Aufkleber

Postkarten, Flyer, Plakate, Kalender, Broschuren, Bücher,

Verpackungen, Geschenkpapier

Stückzahl ab einem Exemplar ab einem Exemplar ab 20 Ex. Für hohe Stückzahlen geeignet, innerhalb von Lehrveranstaltungen sind geringere Stückzahlen möglich

max. Bogen- format des Bedruckstoffes

DIN SRA3 DIN A1 DIN A2 530 × 740 mm 585 × 700 mm

Bedruckstoff Papier, Karton, Folie Papier, Karton, Pappe, Textilien, Folie, Glas

Papier, Karton Papier, Folie

Zeitaufwand Standard-Produkte sind über den Web2- Print-Shop der HdM bestellbar. Abholbereit meist nach zwei bis fünf Werk tagen.

Individuelle Produkte können nach Rück- sprache mit den verantwortlichen Mitarbeitern gefertigt werden.

Druckformher- stellung ca. zwei Stunden, Druck- dauer je nach Stückzahl und Anzahl der Druck- farben

Mindestens eine Woche, abhängig von Stückzahl und Anzahl der Son- derfarben

Druckzylinder - herstellung:

ein bis zwei Tage, Druckdauer abhängig von Stückzahl

0 PRODUKTIONSÜBERSICHT

Digitaldruck

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Druckverfahren Elektrofotografie Tintenstrahl Siebdruck Offset Tiefdruck Produktart Postkarten, Flyer,

Broschüren, Visitenkar- ten

Poster Textilien wie

T-Shirts und Taschen, Glas (nur Flachdruck), Papier

Bücher, Flyer, Postkarten, Plakate, Broschüren, Kalender

Verpackungen, Geschenkpapier

Auflage ab Auflage 1 ab Auflage 5

größer A3 ab Auflage 20 Für hohe Auflagen geeignet, für Lehrveranstaltungen sind niedrigere Auflagen möglich

Format A5, A4, A3, SRA3 A3 bis A1 bis A2 210 x 350 mm bis

530 x 740 mm Bogenformat

585 x 700 mm

Material/

Bedruckstoff Papier

Grammaturen je nach Produkt empfohlen:

115g/m2, 200g/m2, 250g/m2

siehe oben Papier Grammaturen zwischen 30g/m2 und 100g/m2

Folie, Papier bis zu 100g/m2

Zeitaufwand Produkte über den Web2Print-Shop der HdM bestellbar. Abholbereit nach 2 bis 5 Werk- tagen

Druckformherstel- lung ca. 2 Stun- den, Druckdauer je nach Auflage und Anzahl der Druckfarben, Eigene Bedruck- stoffbeschaffung, Versand kann mehrere Wochen dauern

Mindestens eine Woche, abhängig von Auflage und Anzahl Sonderfar- ben

Druckzylinder - herstellung:

1 bis 2 Tage, Druckdauer und Materialbeschaf- fung je nach Auflage und Wunsch

0 PRODUKTIONSÜBERSICHT

Digitaldruck

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3D-Druck ColorJet Printing (CJP) Fused Deposition

Modeling“ (FDM) Stereolithografie- Verfahren (SLA) Produktart Figuren, Modelle, Prototypen Modelle, Prototypen Modelle, Prototypen Stückzahl ab einem Exemplar ab einem Exemplar ab einem Exemplar Maximale

Bauraumgröße

ProJet 660 Pro:

254 × 381 × 203 mm

3DGence Industry F340:

260 × 300 × 340 mm Shaper Cube:

190 × 190 × 180 mm Prototex Tiny:

120 × 100 × 140 mm German RepRap X150:

150 × 150 × 150 mm

XYZ-Printing:

UV-Laser-Drucker:

128 × 128 × 200 mm

Material Polymergips, Tinte und Kleber ABS und PLA Kunststoffe Photopolymerharz Zeitaufwand Die Modellerstellung und Datenaufbereitung ist aufwendig und nimmt unter Umständen

viel Zeit in Anspruch.

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3D­Druck ColorJet Printing (CJP) Fused Deposition

Modeling“ (FDM) Stereolithografie­

Verfahren (SLA)

Produktart Modelle, Prototypen, Figuren Modelle, Prototypen, Figuren Modelle, Prototypen, Figuren

Auflage Auflage 1 Auflage 1 Auflage 1

Maximale Bauraumgröße

ProJet 660 Pro:

254 x 381 x 203 mm

3DGence Industry F340:

260 x 300 x 340 mm Shaper Cube:

190 x 190 x 180 mm Prototex Tiny:

120 x 100 x 140 mm German RepRap X150:

150 x 150 x 150 mm

XYZ-Printing:

UV-Laser-Drucker:

128 x 128 x 200 mm

Material Polymergips, Tinte und Kleber ABS und PLA Kunststoffe Photopolymerharz Zeitaufwand Die Modellerstellung und Datenaufbereitung ist aufwendig und nimmt unter Umständen

viel Zeit in Anspruch. Das Produkt muss mindestens eine Nacht lang gedruckt werden.

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Verarbeitungs-

verfahren Druckverarbeitung Plotter Laser

Produktart Visitenkarten, Postkarten, Plakate, Flyer, Broschuren, Bücher

Zuschnitte

bis zu 2000 mm Zuschnitte

bis zu 2000 mm

Stückzahl ab einem Exemplar ab einem Exemplar ab einem Exemplar Material Papier, Karton, Pappe Papier, Karton, Wellpappe,

Klebefolie Papier, Karton, Pappe, Holz, Leder, Textilien, Kunststoff, Kork, Glas, Keramik, Stein

Zeitaufwand individuell individuell individuell

Was kann alles gemacht werden?

Schneiden, Falzen, Binden Schneiden, Rillen Schneiden, Gravieren

0 PRODUKTIONSÜBERSICHT

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Schneiden, Falzen,

Kleben Druckverarbeitung

(Buchbinderei) SchneidePlotter Lasercutter Produktart Visitenkarten, Poster, Flyer,

Broschüren, Postkarten Zuschnitte von Papier und Klebefolie in allen Formaten zwischen 1,50 x 2 m

Ausschnitte und Gravur bis zu 100 x 160 cm

Auflage ab Auflage 1 Auflage 1 bis 10 ab Auflage 1

Zeitaufwand hoch 5 bis 15 Minuten 5 bis 10 Minuten

Was kann alles

gemacht werden? Schneiden: Schneidemaschine, Hebelschneider

Falzarten: zweiseitig, Klappfalz vierseitig, Wickelfalz sechsseitig, Zickzack Falz sechsseitig Bindearten: Klebebindung, Drahtkammbindung, Rückstich- heftung

Spezialisiert auf Faserstoffe:

Wellpappe, Papiere, Klebefolie Keine Kunststoffe, Holz oder Metall

Schneiden:

Papier, Karton, Holz, Leder, Filz, Kork, Textilien, Kunststoff Gravur:

Glas, Keramik, Stein und alle bei Schneiden genannten

0 PRODUKTIONSÜBERSICHT

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(20)
(21)

PRE PRESS

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1 VORSTUFE >>> PREPRESS

WAS IST PREPRESS?

Prepress, oder auch die Druck- vorstufe, beschreibt alle Prozesse vor dem eigentlichen Druck- prozess und bereitet die Daten für den Druck entsprechend auf.

Dazu gehört zum Beispiel die Druckdatenerstellung mit Bildbearbeitung und Layout - erstel lung mit dem Ziel, die Druck form herzustellen.

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1 VORSTUFE >>> PREPRESS

WAS IST PREPRESS?

Prepress, oder auch die Druck- vorstufe, beschreibt alle Prozesse vor dem eigentlichen Druck- prozess und bereitet die Daten für den Druck entsprechend auf.

Dazu gehört zum Beispiel die Druckdatenerstellung mit Bildbearbeitung und Layout - erstel lung mit dem Ziel, die Druck form herzustellen.

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Sebastian Riegel Raum 173b 0711 8923-2115 [email protected] Matthias Galus

Raum 095b 0711 8923-2811 [email protected]

Programm Anwendungszweck Beispiel

Adobe Photoshop Pixelbasierte Bilder bearbeiten und

optimieren Freistellen einer Person,

Verändern des Hintergrundes Adobe Illustrator Vektorbasierte Grafiken erstellen, die ohne

Qualitätsverluste beliebig skalierbar sind

Logo und Grafiken erstellen

Adobe InDesign Layout einer Publikation anlegen; Bild, Text

und Grafik in eine Datei zusammenzuführen Plakate, Flyer, Broschuren und EBooks anlegen Amendo

(One Vision) Große Anzahl von Bildern anhand vor- definierter Einstellungen vollautomatisch bearbeiten

Vielzahl an Bildern für ein Fotobuch optimieren

Irfanview Bilder unterschiedlichsten Formats anzeigen, geringfügige Bearbeitungen durchführen, Screenshot-Erstellung

Desktop-Screenshot erstellen und bearbeiten

Adobe Acrobat PDF-Dateien anzeigen und bearbeiten Erzeugtes PDF auf Drucktauglichkeit prüfen Mircosoft Office Programme zur Text-, Tabellen- und

Präsentationserstellung Texterstellung, Präsentation Universal Type Client Programm zur Verwaltung der umfangrei-

chen Schriftsammlung

Besondere Schriftart wird benötigt

PROGRAMME

Alle genannten und noch viele weitere Programme findest Du in den Räumen 171, 172, 173. In Raum 173 stehen Dir zudem Bildschirme für die farbge- treue Bildwiedergabe zur Verfügung.

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Allgemein:

Sebastian Riegel Raum 094a 0711 8923-2155 [email protected]

Tiefdruck:

Matthias Galus Raum 095b 0711 8923-2811 [email protected]

Programm Anwendungszweck Beispiel

Adobe Photoshop Bilder (Pixelgrafiken) einzeln manuell sehr

genau bearbeiten und optimieren Freistellen einer Person und verändern des Hintergrundes Adobe Illustrator Vektorbasierte Grafiken erstellen, die man

beliebig skalieren kann ohne Qualitätsver- luste einbüßen zu müssen

Logo und Grafiken erstellen

Adobe InDesign Layout einer ganzen Publikation anlegen und Bild, Text und Grafiken in eine Datei zusammenzuführen und platzieren um ein druckfertiges PDF inklusive Beschnitt zu erhalten

Broschüren, Flyer, Plakate und Bücher erstellen

Amendo (One

Vision) Eignet sich, um eine große Anzahl von Bil- dern anhand vordefinierter Einstellungen voll automatisch zu optimieren

Vielzahl an Bildern für ein Fotobuch grundoptimieren

Irfanview Bilder unterschiedlichsten Formats anzeigen und kleine Bearbeitungen durchführen sowie zur Screenshoterstellung

Desktop Screenshot erstellen und bearbeiten

Adobe Acrobat PDF-Dateien und Druckdateien

anzeigen, bearbeiten und umwandeln Erzeugtes PDF prüfen Mircosoft Office Programme zur Text-, Tabellen- und Präsen-

tationserstellung Texterstellung, Präsentatio-

nen, keine Druckdaten!

Schriftenserver

der HdM In Raum 172 stehen tausende verschiedene

Schriften zur Verfügung Besondere Schriftart wird benötigt

PROGRAMME

Alle Programme findest Du in Raum 173. Dort stehen zudem farbgetreue Bildschirme zur Verfü- gung. In den anderen PC-Pools der HdM z.B.

Raum 171 und 172 befinden sich die wichtigsten Programme u.a. von Adobe und Microsoft.

1

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1 VORSTUFE >>> PREPRESS

Offset-, Digitaldruck Tiefdruck Siebdruck Laser 3D-Druck Datei-

format PDF/X4 (2010) Offene Datei, z. B.

Adobe InDesign

PDF oder vektor- basierte Datei, z. B.

Adobe llustrator

CAD-Datei im dxf-Format

CAD-Datei im stl-Format

Bildauf- lösung

300dpi 400 bis 500 dpi 150 bis 300 dpi - -

Strich-

stärke mind. 0,5 pt mind. 0,5 pt 1 pt bei glatten Oberflächen, 3 pt bei rauen Oberflächen wie Textilien

- -

Schrift- stärke

mind. 6 pt mind. 4 pt mind. 8 pt - -

Farbprofil gestrichens Papier:

iso-coated v2;

ungestrichenes Papier:

pso-uncoated

in Absprache mit

den Mitarbeitern - - -

Farb-

auftrag insgesamt max. 340 % pro Farbauszug

100 % Vollfläche - -

Beschnitt-

zugabe 3 mm 2 mm 3 mm - -

Farbraum CMYK üblicherweise Sonderfarben

Sonderfarben - -

Häufige Fehler- quelle

Bilder in zu geringer Auf- lösung, Überdruckenein- stellungen falsch gesetzt

Sonderfarben nicht richtig angelegt, Bilder in zu gerin- ger Auflösung

Sonderfarben nicht richtig angelegt, Schriften nicht ein- gebettet

Schriften nicht in Pfade umge- wandelt

- ÜBERSICHT DER DATEIFORMATE

Um ein druckfertiges PDF für die verschiedenen Verfahren zu erzeugen, müssen bestimmte Anforde- rungen erfüllt sein. Alle Hinweise dazu stehen in der folgenden Tabelle.

Bei besonderen Anforderungen oder Unklarheiten helfen Dir die zuständigen Mitarbeiter gerne weiter.

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1 VORSTUFE >>> PREPRESS

Offset­, Digitaldruck Tiefdruck Siebdruck Lasercutter 3D­Druck Datei­

format PDF (Nach Vorgaben PDF/X4 (2010) oder offene Datei (verpackt)

Offene Datei z.B. Indesign

PDF oder vektorbasierte Datei (z.B. Adobe llustrator)

Vektorbasierte Datei

CAD-Datei im STL Format (Export aus CAD Programm als Stereolithography)

Bildauf­

lösung

300dpi

1-Bit-Bilder: 800 dpi

400 bis 500 dpi 150 bis 300 dpi - -

Strich­

stärke mind. 0,5 pt mind. 0,5 pt 1pt bei glatten Oberflächen 3 pt bei rauen Oberflächen wie Textilien

- -

Schrift­

stärke

mind. 6pt mind. 4pt mind. 8pt - -

Farbprofil gestrichens Papier:

iso-coated v2;

ungestrichenes Papier:

pso-uncoated

in Absprache mit den Mitarbeitern z.B. eci: psr

- - -

Farb­

auftrag max. 340% (durch Farb-

profil geregelt) pro Farbauszug

100% Vollfläche - -

Beschnitt 3mm 2mm rechts

und links 3mm - -

Farbraum CMYK üblicherweise

Sonderfarben Sonderfarben - -

Häufige

Fehler Bilder in zu geringer Auf- lösung oder Bilder in RGB statt CMYK, Überdruckeneinstellun- gen falsch gesetzt

Sonderfarben nicht richtig angelegt (nicht aus CMYK aufbauen!), Bilder haben zu geringe Auflösung

Schriften nicht eingebettet, Sonderfarben rich- tig anlegen (nicht aus CMYK auf- bauen!)

Schriften nicht in Pfade umgewandelt ÜBERSICHT DER DATEIFORMATE

Um ein druckfertiges PDF für die verschiedenen Verfahren zu erzeugen, müssen bestimmte Anforde- rungen erfüllt werden. Alle Hinweise dazu stehen in der folgenden Tabelle.

Bei besonderen Anforderungen oder Unklarheiten helfen dir die zuständigen Mitarbeiter gerne weiter.

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Druck - taugliches

PDF Druck - taugliches

PDF

Preflight ist die automatisierte Daten- prüfung nach vordefi- nierten Kriterien. So kann man z. B. ein PDF darauf prüfen, ob die Bildauflösung hoch genug ist oder der Far- braum richtig eingestellt ist. Teilweise können Fehler auch automa- tisch korrigiert werden.

Bei Erstellung von Bildern auf die Auf- lösung achten.

Nicht vergessen: alle Schriften einbetten oder in Pfade um wandeln!

1

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Druck - taugliches

PDF Druck - taugliches

PDF

Preflight ist die automatisierte Daten- prüfung nach vordefi- nierten Kriterien. So kann man z.B. ein PDF darauf prüfen, ob die Bildauflösung hoch genug ist oder der Far- braum richtig eingestellt ist. Teilweise können Fehler auch automa- tisch korrigiert werden.

Bei Erstellung von Bildern auf die Auf- lösung achten oder Vektorgrafiken nutzen.

Nicht vergessen alle Schriften einzubetten oder in Pfade umzu- wandeln!

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LITHOGRAFIE (1798 –1950)

Die Lithografie, auch Steinschreiben genannt, basiert auf einer Erfindung von Alois Senefelder und ist das älteste Flachdruckverfahren. Als Druckvorlage dient ein Stein, in den das Druckbild gezeichnet wird. Beim Steindruckverfahren wird dann ein Abzug erstellt, indem der Stein in der Steindruckpresse auf geeignetes Papier gedrückt wird und so das Druckbild überträgt.

Ab 1840 konnten mit diesem Verfah- ren mehrere Farbauszüge gedruckt werden. Die sogenannte Chromo- lithografie. Es werden individuell gemischte Farben genutzt und mithilfe von dünnen Kreuzen (Passermarken bzw. Passerkreuzen) wird sichergestellt, dass die einzelnen Farbauszüge genau übereinander passen.

Bei der Fotolithografie ab 1890 wurde bereits mit den vier Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK) gearbeitet und ist somit dem heutigen Verfahren deutlich näher.

Konventionelles Flachdruckverfahren (1910–1970)

Von den Farbvorlagen, die aus Werbe - agenturen oder von Grafikern kom- men, wurden Mithilfe von Farbfiltern Farbauszüge erstellt. Diese bestehen zunächst aus Halbtönen und müssen anschließend gerastert werden.

Danach wurden die einzelnen Bildteile je Farbe auf eine Montagefolie mon- tiert und zusammenkopiert.

Anschließend wurden von allen Mon- tagefolien im Kontaktgerät Negative erstellt. Dies erfolgt in einer Dunkel- kammer, wobei die belichteten Filme manuell entwickelt und fixiert werden mussten. Als nächstes wurden die Negative zum Endfilm zusammenko- piert, der dann als Vorlage für die Offsetdruckplatten diente.

Da der Druckvorlagenvorbereiter bis zu 30 Einzelfilme bis zum fertigen Vierfarbsatz benötigte, war diese Arbeitsweise sehr materialintensiv. Als nächstes konnte der Film mithilfe von UV-Licht und unter Vakuum auf die Druckplatten belichtet und entwickelt werden um dann mit diesen drucken zu können.

1700 1800

Beginn der Lithografie Die Anfänge

1 VORSTUFE >>> PREPRESS

GESCHICHTE DES DESKTOP-PUBLISHINGS

OFFSET-

REPRODUKTION (1910 –1970)

(31)

1900

Beginn der Offsetreproduktion

Konventionelles

Verfahren Proofverfahren

EBV-Systeme

2000 Desktop-

Publishing Digitale Druckformherstellung

Digitaldruckverfahren

1

Proofverfahren (seit 1972)

Durch die Proofverfahren können Dru- ckergebnisse ohne einen Andruck auf der Druckmaschine simuliert wer- den. Der Proof wurde vor allem zur Kontrolle der Farbigkeit von Scans eingesetzt, hatte aber auch im Offset seine Vorteile, da die Rasterpunkte nachgebildet und reproduziert werden konnten. Zunehmend wurde der Proof in Druckereien als Ersatz für den Andruck akzeptiert und eingesetzt.

EBV-Systeme (1980–1995)

Die elektronischen Bildverarbeitungs- Systeme (EBV-Systeme) sollten die müh- same Handarbeit der Druckvorlagen- hersteller ersetzen.

Sie bestanden meist aus einer Arbeits- vorbereitung, einem oder mehreren Scannern, die die Bilddaten einspeis- ten, einer Eingabe und einer Montage - station, einem oder mehreren Computern, über die der Operator alles steuern konnte, sowie einem Plotter zur Proof- und Filmausgabe.

Desktop-Publishing (seit 1990)

Mit Desktop-Publishing wird das Erstellen von Dokumenten mit Texten, Grafiken und Bildern am Computer bezeichnet. Durch die Weiterentwick- lung des Computers und der Software, wurde die elektronische Bildverar- beitung immer weiter auf den PC ver- lagert. Mit Hilfe von Bildgestaltungs- programme wie Adobe Photo shop oder Corel Draw zusammen mit Dateiformaten wie Postscript und TIFF wurde ein Datentransfer ermöglicht.

Auch der Scanner wurde in der Daten- erfassung durch die Entwicklung der Digitalkamera ersetzt. Layout, Texte und Bilder kommen meist direkt aus den Agenturen, sodass in der Repro- duktion nur noch Aufgaben wie Farb- und Tonwertkorrekturen oder das Zusammenführen unterschied licher Dateiformate sowie die Druckformher- stellung übrigbleiben.

Digitale Druckform - herstellung (seit 1995)

Beim Computer to Plate-Verfahren (CtP) wird kein Film mehr benötigt, wie es beim konventionellen Verfahren noch der Fall war. Stattdessen wird die Druckplatte in einem Belichter direkt mit Computerdaten bebildert.

Digitaldruckverfahren (seit 1995)

Der Digitaldruck beschreibt verschie- dene Druckverfahren, die keine statische Druckform mehr benötigen, sondern das Druckbild direkt vom Computer an die Druckmaschine übergeben wird.

(32)
(33)

2

DIGITAL

DRUCK

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GESCHICHTE

1938 erfindet Chester F. Carlson die Elektrofotografie. Nach anfänglichem Desinteresse des Marktes, erwirbt das Technologieunternehmen Haloid Corporation, heute Xerox, die Rechte und 1950 wird die erste Xerox Kopier- maschine verkauft. Komplizierte, manuelle Eingriffe halten den Durch- bruch noch einige Jahre zurück, bis die Druckindustrie das Verfahren schließlich für die Herstellung von Druckplatten verwendet.

1976 kommen die ersten Laserdrucker auf den Markt und 1993 gibt es mit der Indigo e-Print 1000 den ersten Drucker, der farbig bis zu 35 Seiten in der Minute drucken kann und seit- her dem Offsetdruck Konkurrenz macht.

ANWENDUNGSGEBIETE UND BEDRUCKSTOFFE

Da kein anderes Druckverfahren wie der Digitaldruck schon ab Auflage eins wirtschaftlich herstellbar ist, liegt der große Vorteil des Digitaldrucks in der Personalisierung von Printproduk- ten. Dieser ist damit nicht nur für die Werbebranche aufgrund personal- isierter Werbung von großer Bedeu- tung, sondern natürlich auch für Privat personen, die sich auf diese Weise zum Beispiel online ein perso- nalisiertes Fotobuch bestellen können.

Elektrofotografische Verfahren eignen sich zum Bedrucken von Papier und Folien.

DATENAUFBEREITUNG

Für den Druck wird ein PDF benötigt.

Dieses muss unter Anderem mit dem richtigen Beschnitt angelegt sein, alle Bilder müssen der Mindestauflösung 300 dpi entsprechen.

Allgemeines zur Datenaufbe- reitung im Digitaldruck ist in Kapitel 1 PrePress zu finden.

2 DRUCKEN >>> DIGITALDRUCK

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GESCHICHTE

1938 erfindet Chester F. Carlson die Elektrofotografie. Nach anfänglichem Desinteresse des Marktes, erwirbt das Technologieunternehmen Haloid Corporation, heute Xerox, die Rechte und 1950 wird die erste Xerox Kopier- maschine verkauft. Komplizierte, manuelle Eingriffe halten den Durch- bruch noch einige Jahre zurück, bis die Druckindustrie das Verfahren schließlich für die Herstellung von Druckplatten verwendet. 1976 kom- men die ersten Laserdrucker auf den Markt und 1993 gibt es mit der Indigo e-Print 1000 den ersten Drucker, der farbig bis zu 35 Seiten in der Minute drucken kann und seit- her dem Offsetdruck Konkurrenz macht.

ANWENDUNGSGEBIETE UND BEDRUCKSTOFFE

Da kein anderes Druckverfahren wie der Digitaldruck schon ab Auflage eins wirtschaftlich herstellbar ist, liegt der große Vorteil des Digitaldrucks in der Personalisierung von Printproduk- ten. Dieser ist damit nicht nur für die Werbebranche aufgrund personalisier- ter Werbung von großer Bedeutung, sondern natürlich auch für Privat- personen, die sich auf diese Weise zum Beispiel online ein personalisier- tes Fotobuch bestellen können.

Elektrofotografische Verfahren eignen sich zum Bedrucken von Papier und Folien.

An der HdM lassen sich Visitenkarten, Postkarten, Flyer, Poster und Broschü- ren drucken.

DATENAUFBEREITUNG

Für den Druck wird ein PDF benötigt.

Dieses muss unter Anderem mit dem richtigen Beschnitt angelegt sein, alle Bilder müssen der Mindestauflösung 300 dpi entsprechen und in CMYK umgewandelt sein. Zudem können je nach Produkt noch andere Einschrän- kungen, wie eine vorgegebene Seiten- zahl, zutreffen. Genaueres zu den jeweiligen Produktvorgaben für das PDF findest du auf der Web2Print- Webseite der HdM, die im nächsten Punkt genauer erläutert wird.

Allgemeines zur Datenaufberei­

tung im Digitaldruck ist in Kapitel 1 PrePress zu finden.

2 DRUCKEN >>> DIGITALDRUCK

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Sebastian Riegel Raum 173b 0711 8923-2115 [email protected] Sebastian Paul

Raum 094a 0711 8923-2155 [email protected]

DAUER UND KOSTEN

Dauer und Kosten sind produkt-, stückzahl- und auslastungsabhängig.

Es sollten mindestens zwei bis fünf Werktage eingeplant werden.

STÜCKZAHL ab einem Exemplar

FORMAT Größtmögliches Bogenformat ist DIN SRA3, das entspricht 320 × 450 mm

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DURCHFÜHRUNG IM WEBSHOP Standard-Produkte, die im Digital- druck gedruckt werden sollen, können auch online bestellt werden. Hierfür wurde ein Web2 Print-Shop eingerich- tet, der allen Mitgliedern der HdM zur Verfügung steht.

Nachdem man online sein gewün- schtes Produkt ausgewählt hat, kann man sein entsprechend angelegtes PDF hochladen. Falls es Unklarheiten gibt, bietet die Website Hilfestellungen und einen sogenannten Preflight - Check an, bei dem das hochgeladene PDF auf seine Drucktauglichkeit geprüft wird. Der Benutzer bekommt anschließend Rückmeldung, ob das PDF die Grundvoraussetzungen für den Druck erfüllt oder Verbesserungs- bedarf besteht. War der Preflight- Check erfolgreich, kann der Auftrag erteilt werden.

Detailliertere Infos zum Bestellvorgang sind u. A. in den FAQs des Web2Print - Shops zu finden.

FUNKTIONSWEISE

Im Digitaldruck sind keine vorge- fertigten Druckplatten außerhalb der Maschine notwendig. Die entspre- chend der Druckvorgabe aufbereite- ten Druckdaten können so direkt aus dem Datenbestand der Druckvor- stufe zur jeweiligen Druckmaschine digital übertragen und gedruckt werden.

Man nennt diese Form des Druckens deshalb auch "Non Impact Printing" – kurz NIP.

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Sebastian Paul Raum 094a 0711 8923-2155 [email protected] Sebastian Riegel Raum 173b 0711 8923-2115 [email protected]

DAUER UND KOSTEN

Dauer und Kosten sind produkt-, auflage- und auslastungsabhängig.

Es sollten zwei bis fünf Werktage eingeplant werden.

AUFLAGE ab Auflage eins

FORMAT

Größtmögliches Format SRA3, das entspricht 320 x 450 mm DURCHFÜHRUNG

Produkte, die im Digitaldruck gedruckt werden sollen, können online bestellt werden. Hierfür wurde ein Web2 - Print-Shop eingerichtet, der allen Mitgliedern der HdM zur Verfügung steht. Der Web2Print-Shop ist auf der Studiengangswebseite von Digital Publishing zu finden.

Nachdem man online sein gewün- schtes Produkt ausgewählt hat, kann man sein entsprechend angelegtes PDF hochladen. Falls es Unklarheiten gibt, bietet die Webseite Hilfestellun- gen und einen sogenannten Preflight - Check an, bei dem das hochgeladene PDF auf seine Drucktauglichkeit geprüft wird. Der Benutzer bekommt anschließend Rückmeldung, ob das PDF die Grundvoraussetzungen für den Druck erfüllt oder Verbesserungs- bedarf besteht.

War der Preflight-Check erfolgreich, kann der Auftrag abgeschlossen werden.

Es dauert zwei bis fünf Werktage, bis das Druckprodukt abgeholt und bezahlt werden kann. Bei erhöhtem Aufragsaufkommen zu Semesterende kann es auch ein paar Tage länger dauern, Infos darüber finden sich gegebenenfalls auf der Webseite.

Detailliertere Infos zum Bestellvorgang sind in den FAQs des Web2Print - Shops zu finden.

FUNKTIONSWEISE

Im Digitaldruck sind keine vorgefertigten Druckplatten außerhalb der Maschine notwendig. Die entsprechend aufbe- reiteten Druckdaten können direkt aus dem Datenbestand der Druckvorstufe zur jeweiligen Druck maschine digital übertragen und gedruckt werden.

Man nennt diese Form des Druckens deshalb auch Non Impact Printing – kurz NIP.

Für den Druck werden feine, pulver- isierte oder flüssige Tonerfarben ver- wendet. Der Toner wird mithilfe elekt- rostatischer Aufladung entsprechend dem Druckbild strukturiert und anschließend auf den Bedruckstoff übertragen und fixiert. Nach dem Drucken auf Papier kann gegebenen- falls direkt mit der Weiterverarbeitung begonnen werden, da keine zusätzli- chen Trocknungszeiten entstehen.

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LARGE

FORMAT PRINT

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GESCHICHTE

Im Jahre 1970 werden die ersten Tin ten strahldrucker von IBM auf den Markt gebracht. Diese sprühen einen konstanten Tintenstrahl auf ein gleichmäßig vorbeilaufendes Papier (Continuous-Drop-Technik) und waren nur für den Einsatz in der Industrie zu gebrauchen. Auch heute werden Tintenstrahldrucker mit dieser Technik nur im Industrieumfeld eingesetzt.

1977 bringt Siemens den ersten kom- merziellen Tintenstrahldrucker auf den Markt, bei dem nur bei Bedarf Tinten- tröpfchen aus einer Düse auf das Papier verschossen werden (Drop-on- Demand -Technik).

ANWENDUNGSGEBIETE UND BEDRUCKSTOFFE

Der Tintenstrahldruck eignet sich zum Bedrucken von Papier, Folien, Textilien und anderen Bedruckstoffen wie Glas oder Keramik. An der HdM lassen sich mit diesem Verfahren z. B. Plakate drucken.

DATENAUFBEREITUNG

Für den Druck wird ein PDF benötigt.

Dieses muss unter Anderem mit dem richtigen Beschnitt angelegt sein, alle Bilder müssen der Mindestauflösung 300 dpi entsprechen. Genaueres zu den jeweiligen Produktvorgaben für das PDF findest Du auf der Web2Print- Website der HdM.

Allgemeines zur Datenaufbe- reitung im Digitaldruck ist in Kapitel 1 PrePress zu finden.

3 DRUCKEN >>> LARGE FORMAT PRINT

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GESCHICHTE

Im Jahre 1970 werden die ersten Tin- ten strahldrucker von IBM auf den Markt gebracht. Diese sprühen einen konstanten Tintenstrahl auf ein gleichmäßig vorbeilaufendes Papier (Continuous-Drop-Technik) und waren nur für den Einsatz in der Industrie zu gebrauchen. Auch heute werden Tintenstrahldrucker mit dieser Technik nur im Industrieumfeld eingesetzt.

1977 bringt Siemens den ersten kom- merziellen Tintenstrahldrucker auf den Markt, bei dem nur bei Bedarf Tinten- tröpfchen aus einer Düse auf das Papier verschossen werden (Drop-on- Demand -Technik).

ANWENDUNGSGEBIETE UND BEDRUCKSTOFFE

Der Tintenstrahldruck eignet sich zum Bedrucken von Papier, Folien, Textilien und anderen Bedruckstoffen wie Glas oder Keramik. Großraumfarbdrucker, die beim Large Format Printing zum Einsatz kommen, sind heute vor- nehmlich Tintenstrahldrucker.

An der HdM lassen sich mit diesem Verfahren Poster drucken.

DATENAUFBEREITUNG

Für den Druck wird ein PDF benötigt.

Dieses muss unter Anderem mit dem richtigen Beschnitt angelegt sein, alle Bilder müssen der Mindestauflösung 300 dpi entsprechen und in CMYK umgewandelt sein. Zudem können je nach Produkt noch andere Einschrän- kungen, wie eine vorgegebene Seiten- zahl, zutreffen. Genaueres zu den jeweiligen Produktvorgaben für das PDF findest du auf der Web2Print- Webseite der HdM, die im nächsten Punkt genauer erläutert wird.

Allgemeines zur Datenaufberei­

tung im Digitaldruck ist in Kapitel 1 PrePress zu finden.

3 DRUCKEN >>> LARGE FORMAT PRINT

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Sebastian Riegel Raum 173b 0711 8923-2115 [email protected]

DAUER UND KOSTEN

Dauer und Kosten sind produkt-, auflage- und auslastungsabhängig.

Es sollten mindestens zwei bis fünf Werktage eingeplant werden.

STÜCKZAHL ab einem Exemplar

FORMAT Größtmögliches:

DIN A0

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DURCHFÜHRUNG IM WEBSHOP Standard-Produkte, die im Digital- druck gedruckt werden sollen, können auch online bestellt werden. Hierfür wurde ein Web2 Print-Shop eingerich- tet, der allen Mitgliedern der HdM zur Verfügung steht.

Nachdem man online sein gewün- schtes Produkt ausgewählt hat, kann man sein entsprechend angelegtes PDF hochladen. Falls es Unklarheiten gibt, bietet die Website Hilfestellungen und einen sogenannten Preflight - Check an, bei dem das hochgeladene PDF auf seine Drucktauglichkeit geprüft wird. Der Benutzer bekommt anschließend Rückmeldung, ob das PDF die Grundvoraussetzungen für den Druck erfüllt oder Verbesserungs- bedarf besteht. War der Preflight- Check erfolgreich, kann der Auftrag erteilt werden.

Detailliertere Infos zum Bestellvorgang sind u. A. in den FAQs des Web2Print - Shops zu finden.

FUNKTIONSWEISE

Im Digitaldruck sind keine vorge- fertigten Druckplatten außerhalb der Maschine notwendig. Die entspre- chend der Druckvorgabe aufbereite- ten Druckdaten können so direkt aus dem Datenbestand der Druckvorstufe zur jeweiligen Druckmaschine digital übertragen und gedruckt werden. Man nennt diese Form des Druckens des- halb auch "Non Impact Printing" – kurz NIP.

Für den Druck wird Tinte verwendet, die durch Düsen auf Papier oder andere Bedruckstoffe wie Folien oder Textilien aufgebracht wird. Nach dem Drucken auf Papier kann gegebenen- falls direkt mit der Weiter verarbeitung begonnen werden.

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Sebastian Riegel Raum 173b 0711 8923-2115 [email protected]

DAUER UND KOSTEN

Dauer und Kosten sind produkt-, auflage- und auslastungsabhängig. Es sollten zwei bis fünf Werktage eingeplant werden.

AUFLAGE ab Auflage fünf

FORMAT Größtmögliches Format entspricht DIN A1.

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DURCHFÜHRUNG

Produkte, die im Digitaldruck gedruckt werden sollen, können online bestellt werden. Hierfür wurde ein Web2 - Print-Shop eingerichtet, der allen Mitgliedern der HdM zur Verfügung steht. Der Web2Print-Shop ist auf der Studiengangswebseite von Digital Publishing zu finden.

Nachdem man online sein gewün- schtes Produkt ausgewählt hat, kann man sein entsprechend angelegtes PDF hochladen. Falls es Unklarheiten gibt, bietet die Webseite Hilfestellun- gen und einen sogenannten Preflight - Check an, bei dem das hochgeladene PDF auf seine Drucktauglichkeit geprüft wird. Der Benutzer bekommt anschließend Rückmeldung, ob das PDF die Grundvoraussetzungen für den Druck erfüllt oder Verbesserungs- bedarf besteht.

War der Preflight-Check erfolgreich, kann der Auftrag abgeschlossen werden.

Es dauert zwei bis fünf Werktage, bis das Druckprodukt abgeholt und bezahlt werden kann. Bei erhöhtem Aufragsaufkommen zu Semesterende kann es auch ein paar Tage länger dauern, Infos darüber finden sich gegebenenfalls auf der Webseite.

Detailliertere Infos zum Bestellvorgang sind in den FAQs des Web2Print - Shops zu finden.

FUNKTIONSWEISE

Im Digitaldruck sind keine vorgefertig- ten Druckplatten außerhalb der Maschine notwendig. Die entspre- chend der Druckvorgabe aufbereite- ten Druckdaten können so direkt aus dem Datenbestand der Druckvor- stufe zur jeweiligen Druckmaschine digital übertragen und gedruckt werden.

Man nennt diese Form des Druckens deshalb auch Non Impact Printing – kurz NIP.

Für den Druck wird Tinte verwendet, welche durch Luftdruck auf Papier oder andere Bedruckstoffe wie Folien oder Textilien aufgesprüht wird. Nach dem Drucken auf Papier kann gege- benenfalls direkt mit der Weiter- verarbeitung begonnen werden, da keine zusätzlichen Trocknungszeiten entstehen.

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SIEB DRUCK

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GESCHICHTE

Bereits aus dem Mittelalter sind Scha- blonen aus Papier bekannt, die zur Vervielfältigung von Spielkarten oder Ähnlichem benutzt wurden. In Japan wurde die Schablonentechnik eben- falls im Mittelalter für den Textildruck verwendet. Aus diesen Techniken ent- wickelte sich zum Ende des 19. Jahr- hunderts der Siebdruck. Bei den Sie- ben handelte es sich um auf Rahmen gespannte Seidengaze mit einer darauf befestigten Schablone.

Die Nutzung nur eines Siebes für meh- rere Farben wurde 1918 patentiert.

Während des zweiten Weltkriegs wur- de das Verfahren für die Beschriftung von Rüstungsgütern und Schildern ein- gesetzt. Vor allem in den USA ver- breitete sich der Siebdruck in den 30er Jahren. Seit den 60er Jahren kennt man den Siebdruck durch seinen Ein- fluss in der Kunstrichtung Pop Art, die sich durch intensiv eingesetzte Farben auszeichnet.

ANWENDUNGSGEBIETE UND BEDRUCKSTOFFE

Das Verfahren ist sehr vielfältig einsetz- bar. Grundsätzlich sind im Siebdruck alle Materialien bedruckbar, sofern sie eine ebene Oberfläche besitzen.

Neben dem Bedrucken unterschied- lichster Papiere und Karton sind hier Textilien aller Art, wie T-Shirts oder Taschen sehr beliebt. Neben dem Textil- druck liegt ein weiterer Schwerpunkt im künstlerischen Grafikbereich und der Veredelung von Druckprodukten.

Möglich sind hier Effekte aller Art, wie zum Beispiel Glanz- oder Mattlackie- rungen oder die Erzeugung haptischer Oberflächenstrukturen. Ebenso kön- nen Metallicfarben, Duftfarben, nach- lEuchtende Farben und viele weitere verdruckt werden.

DATENAUFBEREITUNG

Am besten eignen sich vektorisierte Daten für eine Siebdruckvorlage.

Die Größe und Auflösung der Daten sollte der Druckbildgröße entspre- chend angepasst sein, aber generell 300 dpi nicht unterschreiten. Bei glat ten Oberflächen ist eine Linien- stärke ab 1 pt und bei rauen saug- fähigen Oberflächen, zum Beispiel Textilien, ab 3 pt möglich.

Als Druckmotive für den manuellen Siebdruck sind Text-, Strich- und Flächenelemente zu bevorzugen. Un- geeignet sind Tonwertverläufe, die einen Rasterdruck erfordern. Generell ist ein Rasterdruck zwar in grober Auflösung (Rasterweite bis 30 L/cm) technisch möglich, aber nur mit viel Praxiserfahrung umsetzbar.

4 DRUCKEN >>> SIEBDRUCK

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GESCHICHTE

Bereits aus dem Mittelalter sind Scha- blonen aus Papier bekannt, die zur Vervielfältigung von Spielkarten oder Ähnlichem benutzt wurden. In Japan wurde die Schablonentechnik eben- falls im Mittelalter für den Textildruck verwendet. Aus diesen Techniken ent- wickelte sich zum Ende des 19. Jahr- hunderts der Siebdruck. Bei den Sie- ben handelte es sich um auf Rahmen gespannte Seidengaze mit einer darauf befestigten Schablone.

Die Nutzung nur eines Siebes für meh- rere Farben wurde 1918 patentiert.

Während des zweiten Weltkriegs wur- de das Verfahren für die Beschriftung von Rüstungsgütern und Schildern ein- gesetzt. Vor allem in den USA ver- breitete sich der Siebdruck in den 30er Jahren. Seit den 60er Jahren kennt man den Siebdruck durch seinen Ein- fluss in der Kunstrichtung Pop Art, die sich durch intensiv eingesetzte Farben auszeichnet.

ANWENDUNGSGEBIETE UND BEDRUCKSTOFFE

Das Verfahren ist sehr vielfältig einsetz- bar. Grundsätzlich sind im Siebdruck alle Materialien bedruckbar, sofern sie eine ebene Oberfläche besitzen.

Neben dem Bedrucken unterschied- lichster Papiere und Karton sind hier Textilien aller Art, wie T-Shirts oder Taschen sehr beliebt. Neben dem Textil- druck liegt ein weiterer Schwerpunkt im künstlerischen Grafikbereich und der Veredelung von Druckprodukten.

Möglich sind hier Effekte aller Art, wie zum Beispiel Glanz- oder Mattlackie- rungen oder die Erzeugung haptischer Oberflächenstrukturen. Ebenso kön- nen Metallicfarben, Duftfarben, nach- leuchtende Farben und viele weitere verdruckt werden.

DATENAUFBEREITUNG

Am besten eignen sich vektorisierte Daten für eine Siebdruckvorlage.

Die Größe und Auflösung der Daten sollte der Druckbildgröße entspre- chend angepasst sein, aber generell 300 dpi nicht unterschreiten. Bei glat ten Oberflächen ist eine Linien- stärke ab 1 pt und bei rauen saug- fähigen Oberflächen, zum Beispiel Textilien, ab 3 pt möglich.

Als Druckmotive für den manuellen Siebdruck sind Text-, Strich- und Flächenelemente zu bevorzugen. Un- geeignet sind Tonwertverläufe, die einen Rasterdruck erfordern. Generell ist ein Rasterdruck zwar in grober Auflösung (Rasterweite bis 30 L/cm) technisch möglich, aber nur mit viel Praxiserfahrung handwerklich machbar.

Näheres hierzu ist in Kapitel 1 PrePress zu finden.

4 DRUCKEN >>> SIEBDRUCK

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Bernhard Michl Raum 095a 0711 8923-2153 [email protected]

DAUER UND KOSTEN

Der Bedruckstoff muss in der Regel selbst be - schafft werden, oder wird im Rahmen einer Lehr- veranstaltung ge stellt.

Die Herstellung einer Druckform dauert unge- fähr zwei Stunden. Die Druckdauer hängt von der Stückzahl und Farb- vielfalt eines Produk tes ab. Je nach Produkt können hier 20 bis 100 Exemplare pro Stunde gedruckt werden.

STÜCKZAHL

von 20 bis 1000 Stück

FORMAT

max.: 500 × 700 mm

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DURCHFÜHRUNG

Jeder bekommt je nach Kenntnisstand die passende Unterstützung bei den einzelnen Schritten angeboten und hilft aktiv beim Druckprozess mit. Da die Siebdruckabteilung an der HdM nur für eine manuelle Fertigung ausgestattet ist, ist der Siebdruck für sehr große Stückzahlen eher ungeeignet.

FUNKTIONSWEISE

Der Siebdruck basiert auf einem ein- fachen Prinzip: Die Farbe wird mit Hilfe einer Druckrakel durch die farb- durchlässigen Siebbereiche direkt auf den Bedruckstoff gebracht. Pro zu druckender Farbe muss eine Sieb- druckform erstellt werden.

Die Drucksiebe werden mit der Kopiervorlage belichtet. Anschließend werden die zu druckenden Bildstellen der Druckform ausgewaschen. Zum Drucken wird das Sieb in einen Druck- tisch oder einer Druckmaschine be fes- tigt und über dem Bedruckstoff plat- ziert. Mithilfe einer Rakel wird die Druck farbe manuell oder automatisch auf den Bedruckstoff übertragen.

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Bernhard Michl Raum 095a 0711 8923-2153 [email protected]

DAUER UND KOSTEN

Der Bedruckstoff muss in der Regel selbst be - schafft werden, oder wird im Rahmen einer Lehr- veranstaltung ge stellt. Die gängigen Vebrauchs - materialien zur Druck- formherstellung, die Druck farben und Chemi - kalien zur Reinigung werden zur Verfügung ge - stellt. Die Herstellung einer Druckform dauert ungefähr zwei Stunden.

Die Druckdauer hängt von der Auflage und Farbvielfalt eines Produk- tes ab. Je nach Produkt können hier 20 bis 100 Exemplare pro Stunde gedruckt werden.

Die Trocknungszeit vari- iert je nach Farbart und Bedruckstoff und kann unter Umständen auch mehrere Tage dauern, bevor das Produkt wei- terverarbeitet werden kann.

AUFLAGE

ca. 20 bis 1000 Stück

FORMAT

maximale Druckbild- größe 50 x 70 cm

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DURCHFÜHRUNG

Jeder bekommt je nach Kenntnisstand die passende Unterstützung bei den einzelnen Schritten angeboten und hilft aktiv beim Druckprozess mit. Da die Siebdruckabteilung an der HdM nur für eine manuelle Fertigung ausgestattet ist, ist der Siebdruck für sehr große Auflagen eher ungeeignet. Einzelan- fertigungen und Kleinstauflagen sind zwar machbar aber nicht sinnvoll, da der Aufwand für die Druckformen- herstellung zu berücksichtigen ist.

FUNKTIONSWEISE

Der Siebdruck basiert auf einem einfa- chen Prinzip: Die Farbe wird mit Hilfe einer Druckrakel durch die farbdurch- lässigen Siebbereiche direkt

auf den Bedruckstoff gebracht. Hierfür muss zuerst eine farbseparierte Kopier- vorlage in der Abteilung PrePress erstellt werden. Dabei werden die druckfertigen Daten mit einem Inkjet- oder Laserdrucker in deckendem Schwarz auf eine transparente Folie gedruckt. Pro zu druckender Farbe muss eine Siebdruckform erstellt wer- den. Die Drucksiebe werden mit der Kopiervorlage belichtet. Anschließend werden die zu druckenden Bildstellen der Druckform ausgewaschen. Zum Drucken wird das Sieb in einen Druck- tisch oder einer Druckmaschine be fes- tigt und über dem Bedruckstoff plat- ziert. Mithilfe einer Rakel wird die Druck farbe manuell oder automatisch auf den Bedruckstoff übertragen.

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OFFSET DRUCK

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GESCHICHTE

Der Vorläufer des Offsetdrucks wurde 1796 von Alois Senefelder erfunden.

Der sogenannte Steindruck sollte dem Bühnenautor helfen, kostengünstig Notenblätter zu vervielfältigen. Er stellte zunächst Druckformen aus Kalkstein für seine Abzüge her, indem er die druckenden Stellen mit Fetttusche ab- deckte und die nicht druckenden Stellen mit einer sauren Lösung in die glatte Steinoberfläche ätzte. Mit der Einführung der Zinkplatte konnte Ende des 19. Jahrhunderts der Stein durch einen rotierenden Zylinder mit aufge- spannter Metallplatte ersetzt werden.

Der Offsetdruck wird zwei Erfindern unabhängig voneinander zugeschrie- ben: Ira Rubel und Cašpar Hermann.

ANWENDUNGSGEBIETE UND BEDRUCKSTOFFE

Der Offsetdruck ist das am weitesten verbreitete industrielle Druckver - fahren für eine breite Palette von Druck- produkten im Bogen- bzw. Rollen- offsetdruck. Dank des indirekten Über - tragungsprinzips sind selbst raue oder strukturierte Bedruckstoffe mit bester Abbildungsqualität bedruckbar.

Die vorhandene Offsettechnik erlaubt den Einsatz von Bedruckstoffen bis 1 mm Dicke, während die Mindest- dicke von 0,08 mm nicht unter- schreiten sollte.

Bedruckstoffe sollten saugfähig sein, während sich bei Kunststofffolien eine unzureichende Farbtrocknung einstel- len kann.

DATENAUFBEREITUNG

Die Datei muss im Farbmodus CMYK oder in Graustufen angelegt sein.

Sonderfarben der Pantone- oder HKS-Palette können unter bestimmten Vorraussetzungen Anwendung finden.

Der Einsatz von ICC-Farbprofilen ist zwingend erforderlich. Dabei müssen die maximale Farbdeckung und die jeweilige Papierklasse berücksichtigt werden. Bilder sollten eine Mindestau- flösung von 300 dpi haben. Schriften müssen eingebettet sein. Die Datei muss mit Beschnitt und Schnittmarken angelegt werden.

Es empfiehlt sich hier zuerst die Rücksprache mit dem An- sprechpartner für PrePress.

Nähere Hinweise dazu findest Du in Kapitel 1 PrePress.

5 DRUCKEN >>> OFFSET

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