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JANUAR — MÄRZ 2016

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Academic year: 2022

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(1)

ADIDAS GROUP BERICHT

ZUM ERSTEN QUARTAL

JANUAR — MÄRZ 2016

WE CREATE

(2)

AN UNSERE AKTIONÄRE

Ergebnisse des ersten Quartals auf einen Blick 3 Finanz-Highlights 4

Operative und Sport-Highlights 5

Brief des Vorstandsvorsitzenden 6

Unsere Aktie 8

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Geschäftsentwicklung des Konzerns 9

Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche 9

Gewinn-und-Verlust-Rechnung 10

Bilanz und Kapitalflussrechnung 13

Geschäftsentwicklung nach Segmenten 15

Nachtrag und Ausblick 20

Nachtrag 20 Ausblick 20

KONZERNZWISCHENABSCHLUSS (IFRS)

Konzernbilanz 22 Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 24 Konzerngesamtergebnisrechnung 25 Konzerneigenkapital veränderungsrechnung 26 Konzernkapitalflussrechnung 27 Ausgewählte erläuternde Anhangangaben zum Konzernzwischenabschluss (IFRS)

zum 31. März 2016 28

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

Vorstand und Aufsichtsrat 37

Vorstand 37 Aufsichtsrat 38 Finanzkalender 39

Impressum & Kontakt 40

ADIDAS GROUP

BERICHT ZUM ERSTEN QUARTAL 2016

1

2

4 3

INHALT

(3)

An unsere Aktionäre 1

ERGEBNISSE DES ERSTEN QUARTALS AUF EINEN BLICK

AN UNSERE AKTIONÄRE

Ergebnisse des ersten Quartals auf einen Blick

01 ERGEBNISSE DES ERSTEN QUARTALS AUF EINEN BLICK IN MIO. €

1. Quartal 2016 1. Quartal 2015 Veränderung

Konzern 1

Umsatzerlöse 4.769 4.083 16,8 %

Bruttoergebnis 2.358 2.008 17,4 %

Bruttomarge 49,4 % 49,2 % 0,3 PP

Betriebsergebnis 2 490 363 35,2 %

Operative Marge 2 10,3 % 8,9 % 1,4 PP

Westeuropa

Umsatzerlöse 1.414 1.143 23,7 %

Bruttoergebnis 651 550 18,5 %

Bruttomarge 46,1 % 48,1 % – 2,0 PP

Segmentbetriebsergebnis 313 280 12,1 %

Operative Marge des Segments 22,2 % 24,5 % – 2,3 PP

Nordamerika

Umsatzerlöse 728 591 23,2 %

Bruttoergebnis 274 215 27,4 %

Bruttomarge 37,7 % 36,4 % 1,2 PP

Segmentbetriebsergebnis 19 – 9 326,2 %

Operative Marge des Segments 2,7 % – 1,5 % 4,1 PP

China

Umsatzerlöse 762 597 27,7 %

Bruttoergebnis 436 334 30,7 %

Bruttomarge 57,2 % 55,9 % 1,3 PP

Segmentbetriebsergebnis 298 218 36,4 %

Operative Marge des Segments 39,1 % 36,5 % 2,5 PP

Russland/GUS

Umsatzerlöse 138 162 – 15,0 %

Bruttoergebnis 80 83 – 4,4 %

Bruttomarge 57,7 % 51,3 % 6,4 PP

Segmentbetriebsergebnis 14 2 451,6 %

Operative Marge des Segments 9,9 % 1,5 % 8,4 PP

Lateinamerika

Umsatzerlöse 394 423 – 6,8 %

Bruttoergebnis 178 179 – 0,7 %

Bruttomarge 45,2 % 42,4 % 2,8 PP

Segmentbetriebsergebnis 56 58 – 3,9 %

Operative Marge des Segments 14,1 % 13,7 % 0,4 PP

Japan

Umsatzerlöse 236 155 52,6 %

Bruttoergebnis 116 73 58,3 %

Bruttomarge 49,0 % 47,3 % 1,8 PP

Segmentbetriebsergebnis 50 24 111,0 %

Operative Marge des Segments 21,2 % 15,3 % 5,9 PP

MEAA (Mittlerer Osten, Afrika und andere Asiatische Märkte)

Umsatzerlöse 701 635 10,3 %

Bruttoergebnis 356 335 6,1 %

Bruttomarge 50,7 % 52,7 % – 2,0 PP

Segmentbetriebsergebnis 214 201 6,8 %

Operative Marge des Segments 30,6 % 31,6 % – 1,0 PP

Andere Geschäftssegmente 1

Umsatzerlöse 396 377 5,2 %

Bruttoergebnis 146 141 3,6 %

Bruttomarge 36,9 % 37,5 % – 0,5 PP

Segmentbetriebsergebnis – 1 – 5 85,4 %

Operative Marge des Segments – 0,2 % – 1,4 % 1,2 PP

Umsatzerlöse nach Marken

adidas 4.036 3.352 20,4 %

Reebok 416 411 1,0 %

TaylorMade-adidas Golf 275 280 – 1,7 %

Reebok-CCM Hockey 38 39 – 3,4 %

Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

1 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

(4)

FINANZ-HIGHLIGHTS

AN UNSERE AKTIONÄRE

Finanz-Highlights

02 FINANZ-HIGHLIGHTS (IFRS)

1. Quartal 2016 1. Quartal 2015 Veränderung

Operative Highlights (in Mio. €)

Umsatzerlöse 1 4.769 4.083 16,8 %

EBITDA 1 590 451 30,8 %

Betriebsergebnis 1, 3 490 363 35,2 %

Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen 3 350 255 37,6 %

Auf Anteilseigner entfallender Gewinn 2, 3 351 239 46,9 %

Wichtige Kennzahlen (%)

Bruttomarge 1 49,4 % 49,2 % 0,3 PP

Betriebliche Aufwendungen in % der Umsatzerlöse 1 40,3 % 41,6 % – 1,3 PP

Operative Marge 1, 3 10,3 % 8,9 % 1,4 PP

Steuerquote 1, 3 29,5 % 29,8 % – 0,4 PP

Auf Anteilseigner entfallender Gewinn in % der Umsatzerlöse 2, 3 7,4 % 5,8 % 1,5 PP

Durchschnittliches operatives kurzfristiges Betriebskapital in % der Umsatzerlöse 1, 4 20,2 % 21,9 % – 1,7 PP

Eigenkapitalquote 42,3 % 46,7 % – 4,4 PP

Nettofinanzverbindlichkeiten/EBITDA 1, 5 0,5 0,4

Verschuldungsgrad 14,2 % 8,6 % 5,6 PP

Eigenkapitalrendite 2 6,2 % 3,5 % 2,7 PP

Bilanz- und Cashflow-Daten (in Mio. €)

Bilanzsumme 13.415 13.415 – 0,0 %

Vorräte 2.939 2.539 15,7 %

Forderungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 3.397 3.712 – 8,5 %

Kurzfristiges Betriebskapital 2.205 3.138 – 29,7 %

Nettofinanzverbindlichkeiten 809 542 49,2 %

Auf Anteilseigner entfallendes Kapital 5.679 6.271 – 9,4 %

Investitionen 68 53 28,6 %

Mittelabfluss aus betrieblicher Tätigkeit 2 – 266 – 260 2,2 %

Kennzahlen je Aktie (in €)

Unverwässertes Ergebnis 2, 3 1,75 1,17 49,8 %

Verwässertes Ergebnis 2, 3 1,71 1,17 46,3 %

Mittelabfluss aus betrieblicher Tätigkeit 2 – 1,27 – 1,27 – 0,3 %

Dividende 1,60 6 1,50 6,7 %

Aktienkurs am Ende der Periode 103,00 73,69 39,8 %

Sonstiges (am Ende der Periode)

Anzahl der Mitarbeiter 1 56.090 54.077 3,7 %

Anzahl der Aktien 200.197.417 203.186.309 – 1,5 %

Durchschnittliche Anzahl der Aktien 200.197.417 204.164.758 – 1,9 %

1 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

2 Umfasst fortgeführte und aufgegebene Geschäftsbereiche.

3 2015 ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 18 Mio. €.

4 Laufender Zwölfmonatsdurchschnitt.

5 EBITDA der letzten zwölf Monate.

6 Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung.

(5)

AN UNSERE AKTIONÄRE

Operative und Sport-Highlights

OPERATIVE UND SPORT-HIGHLIGHTS

OPERATIVE UND SPORT-HIGHLIGHTS

Q1 2016

JANUAR 11.01.

Lionel Messi erhält als bisher erster Spieler zum fünften Mal einen ‚Ballon d’Or‘. Die Auszeichnung gilt als die höchste Anerkennung für einen Fußballspieler.

15.01.

adidas und Stella McCartney geben die Fortsetzung ihrer langjährigen Partnerschaft bekannt. Die ikonische Designerin wird bis ins Jahr 2020 modernste Designs in Zusammen- arbeit mit adidas kreieren.

16.01.

Reebok stellt den Reebok Classic Leather vor, der in Zusammenarbeit mit US-Rapper und Songwriter Kendrick Lamar entwickelt wurde.

Der Schuh bringt Kendricks Vision von Gleichheit zum Ausdruck und war innerhalb von 30 Minuten ausverkauft.

18.01.

adidas Football präsentiert den weltweit ersten Performance-Fußballschuh ohne Schnürsenkel:

ACE 16+ PURECONTROL. Schon kurz nach der Einführung ist der völlig neuartige Schuh, der von internationalen Fußballstars wie Mesut Özil und Ivan Rakiti´c getragen wird, in fast allen Vertriebs- kanälen ausverkauft.

18.01.

Der Aufsichtsrat der adidas AG entscheidet über die Nachfolge für den langjährigen Vorstandsvor- sitzenden Herbert Hainer. Kasper Rorsted wird mit Wirkung ab 1. August 2016 zum ordentlichen Mitglied des Vorstands bestellt und mit Wirkung ab 1. Oktober 2016 zum Vorstandsvorsitzenden der adidas AG ernannt.

18.01.

Reebok erhält den ISPO Communication Award 2016 in der Multi-Channel-Kategorie für seine

‚Be More Human‘-Kampagne.

20.01.

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos wird die adidas Gruppe auf den fünften Platz in der Liste der 100 nachhaltigsten Unternehmen weltweit

(Global 100 Index) gewählt und als Branchen- führer ausgezeichnet. Damit positioniert sich die adidas Gruppe zum dritten Mal in Folge in den Top Ten des Global 100 Index.

25.01.

adidas Originals stellt seine ‚Future‘-Kampagne vor. Mit einem einzigartigen Ansatz setzt adidas Originals darauf, die Zukunft durch Neuerfindung der Vergangenheit zu gestalten und will eine neue Generation dazu inspirieren, die Zukunft selbst aktiv zu beeinflussen, anstatt den Status quo zu akzeptieren.

27.01.

Nach dem Erfolg der M1 Serie bringt TaylorMade- adidas Golf seine M2 Driver, Fairwayhölzer und Rescue-Schläger auf den Markt und rundet damit das Angebot der ‚M‘ Produktfamilie ab.

Ähnlich wie beim M1 erfüllt die M2 Produktlinie durch den Einsatz einer Mehrmaterialienkonst- ruktion den Anspruch, Golfern aller Spielstärken zu noch mehr Leistung zu verhelfen.

28.01.

adidas präsentiert den PureBOOST X, einen Laufschuh, der exklusiv von Frauen für Frauen entwickelt wurde. Mit einer neuen Bogenkon- struktion, Stretch-Obermaterial aus Mesh und Lock-Down-Schnürung sorgt der PureBOOST X für eine ganz individuelle Anpassung an den Frauenfuß.

30.01.

Bei ihrem allerersten Grand-Slam-Finale gewinnt die adidas Tennisspielerin Angelique Kerber in Melbourne die Australian Open 2016.

FEBRUAR 04.02.

adidas setzt seine Sport 16 Kampagne mit ‚I’m Here to Create‘ fort. Die Videoreihe erzählt die persönlichen ‚Creator Stories‘ bekannter Sport- lerinnen wie WNBA All-Star Candace Parker, Tennisikone Caroline Wozniacki und Fitness- Trainerin Nicole Winhoffer.

24.02.

adidas und Wanderlust, Veranstalter der weltgrößten Yoga-Lifestyle-Events, geben eine mehrjährige Partnerschaft bekannt, die ihren Schwerpunkt in den USA haben wird.

25.02.

Reebok stellt den ZPump Fusion 2,0 vor. Der Laufschuh passt sich dem Fuß des Athleten perfekt an. Die nahtlose Obermaterialkon- struktion und die von ZRated-Hochleistungs- reifen inspirierte Außensohle gewährleisten Komfort und Stabilität.

MÄRZ 16.03.

adidas Football gibt eine langjährige Partner- schaft mit Juventus Turin Mittelfeldspieler Paul Pogba, einem der weltweit gefragtesten Fußball- spieler, bekannt. Auf seinem außergewöhnlichen Weg vom Straßenfußballer zu Superstar-Status hat Pogba in Italien bereits drei Meisterschafts- titel und drei Pokalsiege errungen.

17.03.

adidas Originals bringt seine erfolgreichen NMD Schuhe in neuen Farben auf den Markt. Die Schuhe dieser Produktfamilie, für die Konsu- menten vor den Geschäften Schlange standen, verkauften sich mehr als 400,000 Mal innerhalb nur eines Tages und waren sofort ausverkauft.

23.03.

adidas neo präsentiert zusammen mit den YouTubern Amanda Steele und Marcus Butler den neuen Cloudfoam Sneaker. Mit seiner leichten Zwischensohle und der dicken Einle- gesohle bietet der Cloudfoam eine klassische Silhouette in Verbindung mit bestem Komfort.

(6)

AN UNSERE AKTIONÄRE

Brief des Vorstandsvorsitzenden

BRIEF DES

VORSTANDSVORSITZENDEN

wir haben einen glänzenden Start ins Jahr 2016 hingelegt und im ersten Quartal hervorragende operative Leistungen und Finanzergebnisse erzielt.

Unser Umsatz im ersten Quartal liegt auf einem Rekordniveau von 4,8 Mrd. € und das organische Wachstum in Höhe von 22 % stellt unsere höchste Wachstumsrate für ein Quartal seit mehr als zehn Jahren dar.

adidas hat einen besonders deutlichen Zuwachs vorzuweisen, mit einem Umsatzplus von ausgezeichneten 26 %.

Auch bei Reebok hat sich die Umsatzdynamik beschleunigt. Mit einem Anstieg in Höhe von 6 % ist Reebok nun das zwölfte Quartal in Folge gewachsen.

Trotz deutlich negativer Währungseffekte hat sich die Bruttomarge des Konzerns um 30 Basispunkte auf 49,4 % verbessert. Dieser Anstieg ist ein eindeutiger Beweis für die starke Beliebtheit unserer Marken und Produkte rund um den Globus.

Dank der Reduzierung der betrieblichen Aufwendungen im ersten Quartal ist es uns gelungen, den Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen – trotz einer weiteren Erhöhung der Marketinginvestitionen – um 38 % zu steigern.

Mit einem Anstieg um 15 % im ersten Quartal erreichte unsere Aktie einen neuen Höchststand und war erneut der Top-Performer im DAX. Zudem entwickelte sich unsere Aktie besser als die aller wichtigen Mitbewerber.

HERBERT HAINER VORSTANDSVORSITZENDER

(7)

AN UNSERE AKTIONÄRE

Brief des Vorstandsvorsitzenden

Wir freuen uns sehr über die Erfolge der ersten drei Monate, aber was noch wichtiger ist: Hinter diesen herausragenden Finanzergebnissen steckt weitaus mehr als nur erfolgreiche Produkteinführungen und inspirierende Marketingkampagnen.

Die aktuelle Dynamik unserer Marken ist eine direkte Folge unseres neuen konsumentenfokussierten Denkens, das sich nach der Implementierung unserer ‚Brand Leadership‘-Initiative nun nicht nur in unserer Organisationsstruktur widerspiegelt, sondern auch in unseren Ergebnissen. Das neue Geschäftsmodell trägt maßgeblich zu unserem derzeitigen Erfolg bei. Denn so konnten wir ganzheitliche Konzepte entwickeln – einschließlich Produktentwicklung, Marketing und Point-of-Sale-Aktivierungen – und damit eine noch größere Wirkungskraft gegenüber dem Konsumenten entfalten. Wir verzeichnen deutlich zweistellige Wachstumsraten in allen Regionen mit Ausnahme von Russland/GUS sowie in allen wichtigen Performance- und Lifestyle-Kategorien. Und die Ergebnisse des ersten Quartals belegen eindeutig, dass unsere Marken – nicht zuletzt auch dank unserer ‚Brand Leadership‘-Initiative – in den Herzen und Köpfen der Konsumenten heute noch stärker und nachhaltiger verankert sind als jemals zuvor.

Ein wichtiges Ziel unseres strategischen Geschäftsplans ‚Creating the New‘ ist es, einen noch stärkeren Fokus auf die Geschäftsbereiche zu legen, in denen wir unsere Konsumenten am wirkungsvollsten erreichen und uns ihre Markentreue sichern können. In diesem Zusammenhang haben wir vor Kurzem eine weitere wichtige strategische Entscheidung getroffen, durch die wir unseren Fokus künftig noch mehr schärfen können. Wir haben beschlossen, dass wir unsere äußerst erfolgreichen adidas neo Produkte in Westeuropa künftig über wichtige Großhandelspartner anbieten werden. Wir haben durch unsere eigenen adidas neo Geschäfte viele Einblicke und Erkenntnisse gewonnen. Die Zahlen belegen jedoch, dass wir erfolgreicher sind, wenn wir adidas neo durch wichtige Großhandelspartner anbieten.

Infolgedessen werden wir unsere 16 eigenen adidas neo Geschäfte in Deutschland, der Tschechischen Republik und Polen schließen.

Wir sind überzeugt, dass dies die richtige Entscheidung ist, und dass wir dadurch die Entwicklung unserer Marke in Europa noch weiter voranbringen können.

Angesichts der starken Markendynamik sowohl bei adidas als auch bei Reebok, und um unsere sehr positive Entwicklung im ersten Quartal entsprechend zu berücksichtigen, haben wir unsere Prognose für Umsatz und Gewinn für das Gesamtjahr 2016 erhöht. Wir erwarten jetzt, dass der Konzernumsatz im Jahr 2016 um etwa 15 % wachsen wird. Infolge der Verbesserungen der Bruttomarge im ersten Quartal sind wir nun zuversichtlich, den Rückgang der Bruttomarge gegenüber dem Vorjahreswert auf maximal 50 Basispunkte begrenzen zu können. In Verbindung mit der Verbesserung der betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz wird dies zu einem Anstieg der operativen Marge um bis zu 50 Basispunkte auf einen Wert zwischen 6,6 % und 7,0 % führen. Aufgrund der erhöhten Prognose für Umsatz und der gestiegenen Erwartungen für die operative Marge rechnen wir nun damit, dass der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen gegenüber dem Vorjahreswert von 720 Mio. € zwischen 15 % und 18 % steigen wird.

Unsere Performance im ersten Quartal und der verbesserte Ausblick zeigen eindeutig, wie unser unermüdlicher Fokus auf den Konsumenten sich letztendlich in hervorragenden Finanzergebnissen niederschlägt. Unsere bisherigen Erfolge in diesem Jahr sind ein eindeutiger Beleg für die Stärke unserer Marken. Unsere Produkte und Marketinginitiativen kommen bei den Konsumenten in allen Regionen extrem gut an. Wir sind noch fokussierter und noch näher am Konsumenten als jemals zuvor. Und das stimmt uns äußerst zuversichtlich, dass unser Erfolg im Jahr 2016 langfristiger Natur sein wird.

HERBERT HAINER

Vorstandsvorsitzender des adidas Konzerns

(8)

03  HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER ADIDAS AG AKTIE UND WICHTIGER INDIZES ZUM 31. MÄRZ 2016 IN %

Seit Jahresbeginn 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 10 Jahre

adidas AG 15 40 27 132 152

DAX – 7 – 17 28 42 67

MSCI World Textiles,

Apparel & Luxury Goods 3 – 2 15 48 131

Quelle: Bloomberg.

04 AKTIENKURSENTWICKLUNG 2016 1

| 31. Dez. 2015 31. März 2016 |

110

100

90

80

1 Index: 31. Dezember 2015 = 100. — adidas AG — DAX — MSCI World Textiles, Apparel & Luxury Goods Index

AN UNSERE AKTIONÄRE

Unsere Aktie

UNSERE AKTIE

ADIDAS AG ENTWICKELT SICH DEUTLICH BESSER ALS DIE INTERNATIONALEN AKTIENMÄRKTE

Der volatile Trend, der die internationalen Aktienmärkte in den vergangenen Quartalen geprägt hat, setzte sich auch im ersten Quartal 2016 fort. Die meisten internationalen Indizes beendeten das Quartal unter dem Jahresendwert 2015. Diese negative Entwicklung war hauptsächlich auf fallende Ölpreise, zunehmenden Druck auf den Bankensektor weltweit sowie sich abschwächende Konjunkturindikatoren in Europa, den USA und insbesondere China zurückzuführen. Der DAX beendete das erste Quartal 7 % unter dem Jahresendwert 2015. Die Aktie der adidas AG hingegen übertraf weiterhin deutlich die Entwicklung der internationalen Aktienmärkte. Hauptgründe hierfür waren positive Unternehmensnachrichten, u. a. die Ankündigung des Nachfolgers für den Vorstandsvorsitzenden, die Veröffentlichung besser als erwarteter Geschäftsergebnisse für das Gesamtjahr 2015 sowie der positive Ausblick für das Unternehmen im Jahr 2016. Infolgedessen schloss die Aktie der adidas AG das erste Quartal, mit einem Plus von 15 % gegenüber dem Kurs zum Ende Dezember 2015, bei 103.00 € und war damit der Top-Performer im DAX.

DIVIDENDENVORSCHLAG VON 1.60 € JE AKTIE

Angesichts ihres Vertrauens in die Finanzlage und die langfristigen Wachstumsaussichten des Konzerns schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der adidas AG eine Dividende in Höhe von 1.60 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2015 vor. Sofern die Aktionäre bei der Hauptversammlung am 12. Mai 2016 ihre Zustimmung erteilen, entspricht die Gesamtausschüttung in Höhe von 320 Mio. € einem Ausschüttungssatz von 47.9 % des auf Anteilseigner entfallenden Konzerngewinns ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte. Die Quote liegt damit am oberen Ende des Zielkorridors des Konzerns, der eine Ausschüttung zwischen 30 % und 50 % vorsieht.

(9)

05  QUARTALSWEISE ENTWICKLUNG DES KONSUMENTEN- VERTRAUENS 1 NACH REGIONEN

Q1 2015 Q2 2015 Q3 2015 Q4 2015 Q1 2016

USA 2 101,4 99,8 102,6 96,3 96,2

Eurozone 3 – 3,6 – 5,5 – 7,0 – 5,7 – 9,7

Japan 4 41,1 41,9 40,4 41,3 41,3

China 5 107,1 105,5 105,6 103,7 104,4

Russland 6 – 32,0 – 23,0 – 24,0 – 26,0 – 30,0

Brasilien 7 100,0 96,2 96,3 96,3 97,6

1 Zahlen am Quartalsende.

2 Quelle: Conference Board.

3 Quelle: Europäische Kommission.

4 Quelle: Volks- und Sozialwirtschaftliches Forschungsinstitut der japanischen Regierung.

5 Quelle: Chinesisches Statistikamt.

6 Quelle: Russisches Statistikamt.

7 Quelle: Brasilianischer Verband der Industrie.

06  WECHSELKURSENTWICKLUNG 1 1 € ENTSPRICHT

Durch- schnitts- kurs 2015

Q2 2015 Q3 2015 Q4 2015 Q1 2016 Durch- schnitts- kurs 2016 2

USD 1,1101 1,1189 1,1203 1,0887 1,1385 1,1030

GBP 0,7259 0,7114 0,7385 0,7340 0,7916 0,7701

JPY 134,42 137,01 134,69 131,07 127,90 127,25

RUB 67,682 62,126 74,205 79,347 76,971 82,609

CNY 6,9721 6,8405 7,1266 7,0696 7,3561 7,2128

1 Kassakurs am Quartalsende.

2 Durchschnittskurs für das erste Quartal 2016.

Konzernzwischenlagebericht 2

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Geschäftsentwicklung des Konzerns – Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche

GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNS

ENTWICKLUNG GESAMTWIRTSCHAFT UND BRANCHE

WELTWIRTSCHAFT WÄCHST IM ERSTEN QUARTAL 2016

Im ersten Quartal 2016 setzte sich das Wachstum der Weltwirtschaft fort, allerdings in einem gemäßigten Tempo. Die schwächer als erwartete Erholung weltweit spiegelt vor allem weiter fallende Rohstoffpreise, eine schwächere Handels- und Investitionsnachfrage sowie volatile Finanzmärkte wider, die in vielen Volkswirtschaften das Konjunkturwachstum bremsten. In Verbindung mit anhaltenden geopolitischen Spannungen und politischem Dissens blieben diese Entwicklungen große Unsicherheitsfaktoren und belasteten die Wirtschaft weiterhin. Hierdurch litt vor allem auch die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern. Die entwickelten Volkswirtschaften verzeichneten ein moderates Wachstum, gestützt durch niedrigere Ölpreise, eine stärkere Binnennachfrage und eine sich bessernde Arbeitsmarktlage. Zudem trugen ein niedriger Inflationsdruck und eine lockere Geldpolitik in der Eurozone zu dieser Entwicklung bei.

Trotz einer erhöhten Wirtschaftstätigkeit sahen sich viele entwickelte Märkte weiterhin mit wesentlichen Herausforderungen, wie z. B. hoher Verschuldung und niedrigen Investitionen, konfrontiert.

POSITIVE ENTWICKLUNG DER SPORTARTIKELBRANCHE WELTWEIT SETZT SICH FORT Im ersten Quartal 2016 verzeichnete die weltweite Sportartikelbranche weiterhin solides Wachstum, gestützt durch steigende Konsumausgaben sowohl in den Schwellenländern als auch in den entwickelten Märkten sowie durch den weltweiten Trend, mehr Sport zu treiben. Der rasante Ausbau des E-Commerce- Vertriebskanals hat sich fortgesetzt, wobei die Händler verschiedene kommerzielle Möglichkeiten mittels mobiler Technologien und sozialer Medien nutzen konnten. Aus Kategoriesicht zeigten sich die Umsätze mit Sportschuhen zu Beginn des Jahres 2016 robust. Insbesondere Basketball- und Laufschuhe wiesen eine starke Dynamik auf. In der Kategorie Basketball war das Wachstum vor allem auf Fashion-Modelle zurückzuführen, während die Zuwächse bei Running nach wie vor sowohl Fashion- als auch Performance- Modellen zuzuschreiben waren. Darüber hinaus erzielten Freizeitsportschuhe das ganze Quartal hindurch deutliche Verbesserungen, da Sportmode (‚Athleisure‘) weiterhin als wichtiger Wachstumstreiber für die Branche fungierte. Im Bereich Sportbekleidung gingen die Umsätze moderat zurück. Grund hierfür war die schwächere Nachfrage nach Sportbekleidung und Activewear, die vor allem auf ungünstige Witterungsbedingungen zurückzuführen war.

(10)

07 UMSATZERLÖSE IM 1. QUARTAL 1 IN MIO. €

2016 4.769

2015 4.083

2014 3.480

1 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

08 UMSATZERLÖSE IM 1. QUARTAL NACH SEGMENTEN

30 % 15 % 16 % 3 % 8 % 5 % 15 % 8 %

Westeuropa Nordamerika China Russland/GUS Lateinamerika Japan MEAA

Andere Geschäftssegmente 1

Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

1 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

30

3 15 16 8 5

15 8

09 UMSATZERLÖSE NACH SEGMENTEN IN MIO. €

1. Quartal 2016 1. Quartal 2015 Veränderung Veränderung

(währungsneutral)

Westeuropa 1.414 1.143 24 % 25 %

Nordamerika 728 591 23 % 22 %

China 762 597 28 % 30 %

Russland/GUS 138 162 – 15 % 2 %

Lateinamerika 394 423 – 7 % 19 %

Japan 236 155 53 % 44 %

MEAA 701 635 10 % 17 %

Andere Geschäftssegmente 1 396 377 5 % 6 %

Gesamt 4.769 4.083 17 % 22 %

Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

1 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Geschäftsentwicklung des Konzerns – Gewinn-und-Verlust-Rechnung

GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG

ERGEBNISÜBERSICHT FÜR DAS ERSTE QUARTAL 2016

Der adidas Konzern ist mit sehr positiven Quartalsergebnissen ins Jahr 2016 gestartet. Der Konzern- umsatz stieg, infolge zweistelligen Wachstums bei adidas und einer Steigerung im mittleren einstelligen Bereich bei Reebok, auf währungsbereinigter Basis um 22 %. Alle Marktsegmente verzeichneten ein währungs bereinigtes Umsatzwachstum mit zweistelligen Steigerungen in allen Regionen mit Ausnahme von Russland/GUS. Trotz des erheblichen Drucks, resultierend aus negativen Währungseffekten, verbes- serte sich die Bruttomarge des Konzerns um 0,3 Prozentpunkte auf 49,4 %, vor allem infolge eines günsti- geren Preis- und Produktmix. Angesichts der robusten Umsatzentwicklung konnte der Konzern deutliche operative Verbesserungen erzielen und die betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz um 1,3 Prozentpunkte auf 40,3 % reduzieren. All dies führte zu einem deutlichen Anstieg der operativen Marge auf einen Wert von 10,3 %. Dies entspricht einer Verbesserung um 1,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreswert ohne die Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte im Vorjahr. Infolgedessen erhöhte sich der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen ohne die Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte im Vorjahr um 38 % auf 350 Mio. €. Das verwässerte Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen ohne die Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte im Vorjahr stieg um 46 % im Vergleich zum ersten Quartal 2015 und erreichte 1,71 €.

HERVORRAGENDE KONZERNERGEBNISSE IM ERSTEN QUARTAL 2016

Der Konzernumsatz wuchs im ersten Quartal 2016 auf währungsbereinigter Basis um 22 %. Verantwortlich hierfür waren vor allem das zweistellige Umsatzwachstum bei adidas sowie der Umsatz anstieg im mittleren einstelligen Bereich bei Reebok. In Euro stieg der Umsatz um 17 % auf 4,769 Mrd. €. Nach Marken betrachtet erhöhte sich der währungsbereinigte Umsatz von adidas um 26 %, vor allem aufgrund deutlich zweistel- liger Steigerungen in den Kategorien Training, Fußball und Running sowie bei adidas Originals und adidas neo. Der währungsbereinigte Umsatz von Reebok nahm im Vergleich zum Vorjahr, hauptsächlich aufgrund deutlich zweistelliger Zuwächse bei Classics, um 6 % zu. Der Umsatz von TaylorMade-adidas Golf verrin- gerte sich währungsbereinigt um 1 %, da Umsatzwachstum bei TaylorMade und adidas Golf von Rückgängen bei Ashworth und Adams mehr als aufgehoben wurde. Nach Marktsegmenten betrachtet wuchs der zusammengefasste währungsbereinigte Umsatz der Marken adidas und Reebok in allen Segmenten, mit zweistelligen Wachstumsraten in Westeuropa, Nordamerika, China, Lateinamerika, Japan und MEAA.

siehe Grafik 07

siehe Tabelle 09

(11)

10 UMSATZERLÖSE NACH PRODUKTBEREICHEN 1 IN MIO. €

1. Quartal 2016 1. Quartal 2015 Veränderung Veränderung

(währungsneutral)

Schuhe 2.569 2.087 23 % 29 %

Bekleidung 1.770 1.595 11 % 15 %

Zubehör 430 400 8 % 11 %

Gesamt 4.769 4.083 17 % 22 %

Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

1 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

11 EINZELHANDEL ENTWICKLUNG DER ANZAHL DER GESCHÄFTE

Gesamt Concept Stores Factory Outlets Concession Corners

31. Dezember 2015 2.722 1.698 872 152

Eröffnet 54 42 9 3

Geschlossen 69 47 20 2

Eröffnungen (netto) – 15 – 5 – 11 1

31. März 2016 2.707 1.693 861 153

12 BRUTTOERGEBNIS IM 1. QUARTAL 1 IN MIO. €

2016 2.358

2015 2.008

2014 1.712

1 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

13 BRUTTOMARGE IM 1. QUARTAL 1 IN %

2016 49,4

2015 49,2

2014 49,2

1 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

14  SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN IM 1. QUARTAL 1 IN MIO. €

2016 1.924

2015 1.700

2014 1.478

1 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

15  SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN IM 1. QUARTAL 1 IN % DER UMSATZERLÖSE

2016 40,3

2015 41,6

2014 42,5

1 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Geschäftsentwicklung des Konzerns – Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Der Umsatz im Einzelhandel legte, vor allem infolge zweistelliger Zuwächse bei adidas, auf währungs- bereinigter Basis um 22 % zu. Der Umsatz von Reebok erhöhte sich im niedrigen einstelligen Bereich. In Euro stieg der Einzelhandelsumsatz um 15 % auf 1,034 Mrd. €. Nach Geschäftsformaten betrachtet wuchs der Umsatz von Concept Stores und Factory Outlets jeweils im zweistelligen Bereich. Der Umsatz von Concession Corners hingegen lag unter dem Vorjahresniveau, bedingt durch die Umgliederung einiger Concession Corners in den Vertriebskanal Großhandel in der zweiten Jahreshälfte 2015. Zum Ende des Quartals führte der Konzern insgesamt 2.707 adidas und Reebok Geschäfte. Auf vergleichbarer Basis nahm der währungsbereinigte Einzelhandelsumsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich um 13 % zu, mit Wachstum in allen Marktsegmenten. Der Umsatz von eCommerce stieg auf währungsbereinigter Basis um 47 %.

Trotz deutlich negativer Währungseffekte sowie niedrigerer Produktmargen bei TaylorMade-adidas Golf verbesserte sich die Bruttomarge des Konzerns um 0,3 Prozentpunkte auf 49,4 %. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren vor allem die positiven Effekte eines günstigeren Preis- und Produktmix im ersten Quartal.

Die Lizenz- und Provisionserträge des adidas Konzerns gingen um 10 % auf 24 Mio. € zurück. Auf währungs- bereinigter Basis verringerten sich die Lizenz- und Provisionserträge um 7 %. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um 15 % auf 31 Mio. €. Diese Entwicklung stand im Zusammenhang mit dem Anstieg der sonstigen Erlöse.

siehe Tabelle 11

siehe Grafik 13

(12)

16 BETRIEBSERGEBNIS IM 1. QUARTAL 1 IN MIO. €

2016 490

2015 2 363

2014 307

1 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

2 Ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 18 Mio. €.

17 OPERATIVE MARGE IM 1. QUARTAL 1 IN %

2016 10,3

2015 2 8,9

2014 8,8

1 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

2 Ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 18 Mio. €.

18  AUF ANTEILSEIGNER ENTFALLENDER GEWINN IM 1. QUARTAL 1 IN MIO. €

2016 351

2015 2 239

2014 204

1 Umfasst fortgeführte und aufgegebene Geschäftsbereiche.

2 Ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 18 Mio. €.

19  VERWÄSSERTES ERGEBNIS JE AKTIE IM 1. QUARTAL 1 IN €

2016 1,71

2015 2 1,17

2014 0,96

1 Umfasst fortgeführte und aufgegebene Geschäftsbereiche.

2 Ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 18 Mio. €.

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Geschäftsentwicklung des Konzerns – Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 13 % auf 1.924 Mrd. € infolge höherer Point-of-Sale- und Marketinginvestitionen sowie gestiegener Betriebsgemeinkosten. Im Verhältnis zum Umsatz verrin- gerten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,3 Prozentpunkte auf 40,3 %. Die Aufwendungen für Point-of-Sale- und Marketinginvestitionen beliefen sich auf 606 Mio. €. Dies bedeutet einen Anstieg um 8 % gegenüber dem Vorjahreswert. Nach Marken stiegen die Aufwendungen für Point-of-Sale- und Marketinginvestitionen bei adidas um 19 % auf 501 Mio. €. Bei Reebok gingen die Aufwendungen für Point- of-Sale- und Marketinginvestitionen um 30 % auf 56 Mio. € zurück. Im Verhältnis zum Umsatz verringerten sich die Aufwendungen des Konzerns für Point-of-Sale- und Marketinginvestitionen um 0,9 Prozentpunkte auf 12,7 %. Darin spiegeln sich die deutlichen Umsatzverbesserungen sowie die unterschiedliche zeitliche Aufteilung der Investitionen des Konzerns im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr wider.

Im ersten Quartal 2016 war keine Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten vorzunehmen. Im Vorjahreszeitraum wies der adidas Konzern eine Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 18 Mio. € aus. Dieser Betrag setzte sich aus einem Wertminderungsbedarf in Höhe von 15 Mio. € im Segment Lateinamerika und in Höhe von 3 Mio. € im Segment Russland/GUS zusammen.

Ohne die Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte im Vorjahr verbesserte sich das Betriebser- gebnis um 35 % auf 490 Mio. €. Dies entspricht einer operativen Marge von 10,3 % und einem Anstieg um 1,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung war der höheren Bruttomarge sowie dem positiven Effekt niedrigerer betrieblicher Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz zuzuschreiben. Die Finanzerträge nahmen, hauptsächlich infolge positiver Währungseffekte, um 25 % auf 19 Mio. € zu. Die Finanzaufwendungen gingen aufgrund niedrigerer Zinsaufwendungen um 15 % auf 13 Mio. € zurück. Infol- gedessen stiegen die Nettofinanzerträge auf 6 Mio. € im Vergleich zu 0 Mio. € im Vorjahr. Die Steuerquote des Konzerns ging um 0,4 Prozentpunkte auf 29,5 % zurück. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäfts- bereichen erhöhte sich um 38 % auf 350 Mio. €. Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn, der neben dem Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen auch das Ergebnis aus den aufgegebenen Geschäftsbereichen enthält, stieg um 47 % auf 351 Mio. €. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen erhöhte sich um 50 % auf 1,75 €. Das verwässerte Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen stieg um 46 % auf 1,71 €.

Einschließlich der Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte im Vorjahr verbesserte sich das Betriebsergebnis im ersten Quartal 2016 um 42 % auf 490 Mio. €. Dies entspricht einer operativen Marge von 10,3 % und einem Anstieg um 1,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Die Steuerquote des Konzerns ging um 1,9 Prozentpunkte auf 29,5 % zurück. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen erhöhte sich um 48 % auf 350 Mio. € und der auf Anteilseigner entfallende Gewinn stieg um 59 % auf 351 Mio. €.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen erhöhte sich um 62 % auf 1,75 € und das verwässerte Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen stieg um 58 % auf 1,71 €.

siehe Grafik 14 siehe Grafik 15

siehe Grafik 16 siehe Grafik 17

siehe Grafik 18 siehe Grafik 19

(13)

20 BILANZSTRUKTUR 1 IN % DER BILANZSUMME

31. März 2016 31. März

2015

Aktiva (in Mio. €) 13.415 13.415

Flüssige Mittel 9,9 % 10,2 %

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18,8 % 18,3 %

Vorräte 21,9 % 18,9 %

Anlagevermögen 36,1 % 34,8 %

Sonstige Vermögenswerte 13,3 % 17,7 %

31. März 2016 31. März 2015 Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

1 Für absolute Zahlen siehe Konzernbilanz der adidas AG, S. 22.

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Geschäftsentwicklung des Konzerns – Bilanz und Kapitalflussrechnung

BILANZ UND KAPITALFLUSSRECHNUNG

AKTIVA

Zum 31. März 2016 blieb die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr mit 13,415 Mrd. € stabil, da der Anstieg der langfristigen Vermögenswerte durch den Rückgang der kurzfristigen Vermögenswerte ausgeglichen wurde.

Die kurzfristigen Vermögenswerte gingen zum 31. März 2016 um 3 % auf 7,669 Mrd. € zurück. Die flüssigen Mittel lagen mit 1,328 Mrd. € um 3 % unter dem Vorjahresniveau, da der Nettomittelzufluss aus der Finan- zierungstätigkeit durch den Nettomittelabfluss aus der betrieblichen Tätigkeit und der Investitionstätigkeit mehr als aufgehoben wurde. Zudem wirkten sich Währungseffekte in Höhe von 26 Mio. € negativ auf die flüssigen Mittel aus. Die Vorräte des Konzerns lagen mit 2,939 Mrd. € um 16 % über dem Vorjahresniveau.

Auf währungsbereinigter Basis erhöhten sich die Vorräte um 25 %. Diese Entwicklung spiegelt die höheren Lagerbestände zur Unterstützung der Umsatzdynamik des Konzerns wider. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Konzerns stiegen um 2 % auf 2,517 Mrd. €. Auf währungsbereinigter Basis erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 11 %. Die sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte gingen um 61 % auf 272 Mio. € zurück. Diese Entwicklung war hauptsächlich auf niedrigere beizulegende Zeitwerte von Finanzinstrumenten zurückzuführen. Die sonstigen kurzfristigen Vermögens- werte lagen mit 531 Mio. € um 11 % über dem Vorjahresniveau. Hauptgrund hierfür waren höhere Voraus- zahlungen für Promotion-Verträge.

Die langfristigen Vermögenswerte nahmen zum 31. März 2016 um 4 % auf 5,746 Mrd. € zu. Das Anlage- vermögen lag mit 4,842 Mrd. € um 4 % über dem Vorjahresniveau. Zugänge in Höhe von 785 Mio. € waren größtenteils auf eigene Einzelhandelsaktivitäten, Investitionen in die Logistik- und IT-Infrastruktur des Konzerns sowie auf die Akquisition von Runtastic und die Weiterentwicklung der Konzernzentrale in Herzo- genaurach zurückzuführen. Den Zugängen standen negative Währungseffekte in Höhe von 204 Mio. €, Abschreibungen in Höhe von 366 Mio. €, Wertminderungen der Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 16 Mio. € und Abgänge in Höhe von 25 Mio. € gegenüber. Die sonstigen langfristigen finanziellen Vermö- genswerte haben sich mehr als verdoppelt und beliefen sich auf 97 Mio. €. Diese Entwicklung war vor allem auf verbindliche und bedingte Schuldverschreibungen im Zusammenhang mit der Veräußerung des Rockport Geschäftssegments zurückzuführen.

PASSIVA

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen zum 31. März 2016 um 14 % auf 5,464 Mrd. €. Die Verbindlich- keiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 7 % auf 1,573 Mrd. €. Auf währungsbereinigter Basis nahmen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen infolge der im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Vorräte um 11 % zu. Die kurzfristigen abgegrenzten Schulden nahmen um 21 % auf 1,664 Mrd. € zu. Hauptgründe hierfür waren höhere abgegrenzte Schulden für Kundenrabatte, Marketingaufwendungen und ausstehende Rechnungen. Demgegenüber standen positive Währungseffekte in Höhe von 83 Mio. €.

Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten lagen mit 396 Mio. € um 3 % über dem Vorjahresniveau.

Hauptgrund hierfür waren höhere sonstige Steuern.

Die langfristigen Verbindlichkeiten gingen zum 31. März 2016 um 4 % auf 2,288 Mrd. € zurück. Die langfris- tigen Finanzverbindlichkeiten blieben mit 1,467 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Die

siehe Grafik 20

(14)

21 BILANZSTRUKTUR 1 IN % DER BILANZSUMME

31. März 2016 31. März

2015

Passiva (in Mio. €) 13.415 13.415

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 5,0 % 3,4 %

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11,7 % 11,0 %

Langfristige Finanzverbindlichkeiten 10,9 % 10,9 %

Sonstige Verbindlichkeiten 30,1 % 28,0 %

Gesamtes Eigenkapital 42,2 % 46,7 %

31. März 2016 31. März 2015 Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

1 Für absolute Zahlen siehe Konzernbilanz der adidas AG, S. 23.

22  NETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN 1 IN MIO. €

2016 809

2015 542

2014 254

1 Zum 31. März.

23  DURCHSCHNITTLICHES OPERATIVES KURZFRISTIGES BETRIEBSKAPITAL 1, 2 IN % DER UMSATZERLÖSE

2016 20,2

2015 21,9

2014 21,6

1 Zum 31. März.

2 Aufgrund der Veräußerung des Rockport Geschäfts spiegeln die Zahlen die fortgeführten Geschäftsbereiche wider.

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Geschäftsentwicklung des Konzerns – Bilanz und Kapitalflussrechnung

sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sich hauptsächlich infolge der Earn-Out- Komponenten für Runtastic mehr als verdoppelt und beliefen sich auf 32 Mio. €.

Das auf Anteilseigner entfallende Kapital verringerte sich zum 31. März 2016 um 9 % auf 5,679 Mrd. €. Der in den letzten zwölf Monaten erwirtschaftete Gewinn wurde durch negative Währungseffekte in Höhe von 527 Mio. €, den Rückkauf eigener Aktien in Höhe von 220 Mio. € und die für das Geschäftsjahr 2014 ausge- zahlte Dividende in Höhe von 303 Mio. € sowie durch niedrigere Hedging-Rücklagen in Höhe von 309 Mio. € mehr als aufgehoben. Die Eigenkapitalquote des Konzerns verringerte sich auf 42,3 %.

OPERATIVES KURZFRISTIGES BETRIEBSKAPITAL

Das operative kurzfristige Betriebskapital erhöhte sich zum 31. März 2016 um 10 % auf 3,883 Mrd. €. Das durchschnittliche operative kurzfristige Betriebskapital im Verhältnis zum Umsatz aus den fortgeführten Geschäftsbereichen verringerte sich um 1,7 Prozentpunkte auf 20,2 %. Darin spiegeln sich das deutliche Umsatzwachstum in den letzten zwölf Monaten sowie der kontinuierliche Fokus des Konzerns auf das strikte Management des kurzfristigen Betriebskapitals wider.

LIQUIDITÄTSANALYSE

Im ersten Quartal 2016 stieg der Nettomittelabfluss aus der betrieblichen Tätigkeit auf 266 Mio. €. Der höhere Gewinn vor Steuern sowie niedrigere Ertragsteuern wurden durch einen höheren Bedarf an opera- tivem kurzfristigem Betriebskapital mehr als aufgehoben. Der Nettomittelabfluss aus der Investitions- tätigkeit verringerte sich auf 54 Mio. €. Der Großteil der Investitionstätigkeit im ersten Quartal 2016 bezog sich auf Ausgaben für Sachanlagen wie z. B. Investitionen in die Einrichtung und Ausstattung eigener Einzel- handelsgeschäfte sowie Investitionen in IT-Systeme. Der Nettomittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf insgesamt 309 Mio. € und war vor allem der Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten zuzuschreiben. Währungseffekte in Höhe von 26 Mio. € wirkten sich negativ auf den Finanzmittelbestand des Konzerns aus. Insgesamt führten diese Entwicklungen zu einem Rückgang der flüssigen Mittel um 37 Mio. € auf 1,328 Mrd. €.

Die Nettofinanzverbindlichkeiten beliefen sich zum 31. März 2016 auf 809 Mio. €. Dies entspricht einem Anstieg in Höhe von 267 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert. Hauptgrund hierfür war die Verwendung flüssiger Mittel für die Anschaffung von Anlagevermögen, die Akquisition von Runtastic und das Aktien- rückkaufprogramm. Das Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zu EBITDA belief sich auf 0,5 und lag damit unterhalb des mittelfristigen Zielkorridors des Konzerns von unter 2.

siehe Grafik 21

siehe Grafik 23

siehe Grafik 22

(15)

24 WESTEUROPA IM ÜBERBLICK IN MIO. €

1. Quartal 2016 1. Quartal 2015 Veränderung Veränderung

(währungsneutral)

Umsatzerlöse 1.414 1.143 24 % 25 %

adidas 1.294 1.038 25 % 26 %

Reebok 121 105 14 % 15 %

Bruttoergebnis 651 550 18 %

Bruttomarge 46,1 % 48,1 % – 2,0 PP

Segmentbetriebsergebnis 313 280 12 %

Operative Marge des Segments 22,2 % 24,5 % – 2,3 PP

Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

25 NORDAMERIKA IM ÜBERBLICK IN MIO. €

1. Quartal 2016 1. Quartal 2015 Veränderung Veränderung

(währungsneutral)

Umsatzerlöse 728 591 23 % 22 %

adidas 621 470 32 % 31 %

Reebok 106 121 – 12 % – 13 %

Bruttoergebnis 274 215 27 %

Bruttomarge 37,7 % 36,4 % 1,2 PP

Segmentbetriebsergebnis 19 – 9 326 %

Operative Marge des Segments 2,7 % – 1,5 % 4,1 PP

Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Geschäftsentwicklung des Konzerns – Geschäftsentwicklung nach Segmenten

GESCHÄFTSENTWICKLUNG NACH SEGMENTEN

WESTEUROPA

In Westeuropa nahm der Umsatz, infolge deutlich zweistelliger Zuwächse sowohl bei adidas als auch bei Reebok, währungsbereinigt um 25 % zu. In Euro stieg der Umsatz um 24 % auf 1,414 Mrd. €. Der Umsatz von adidas lag auf währungsbereinigter Basis um 26 % über dem Vorjahresniveau. Verantwortlich hierfür war primär ein deutlich zweistelliges Umsatzplus in der Kategorie Fußball sowie bei adidas Originals und adidas neo. Zudem trugen ein Umsatzanstieg im hohen einstelligen Bereich in der Kategorie Running sowie Wachstum im mittleren einstelligen Bereich in der Kategorie Training zu dieser Entwicklung bei.

Der Umsatz von Reebok stieg währungsbereinigt um 15 %. Diese Entwicklung war vor allem zweistelligen Umsatzzuwächsen bei Classics sowie Steigerungen im mittleren einstelligen Bereich in den Kategorien Training und Running zuzuschreiben. Nach Märkten betrachtet trugen in erster Linie Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich und Polen, die alle zweistellige Zuwächse erreichten, zu diesem Wachstum bei.

Die Bruttomarge in Westeuropa verringerte sich um 2,0 Prozentpunkte auf 46,1 %. Der starke negative Effekt ungünstiger Währungsentwicklungen wurde durch die positiven Effekte eines günstigeren Preis- und Produktmix sowie niedrigerer Beschaffungskosten weitgehend kompensiert. Die Aufwendungen aus der betrieblichen Tätigkeit lagen mit 338 Mio. € um 25 % über dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung spiegelt deutlich höhere Aufwendungen für Point-of-Sale- und Marketinginvestitionen sowie gestiegene Vertriebsaufwendungen wider. Die Aufwendungen aus der betrieblichen Tätigkeit im Verhältnis zum Umsatz erhöhten sich um 0,3 Prozentpunkte auf 23,9 %. Die operative Marge ging um 2,3 Prozentpunkte auf 22,2 % zurück. Gründe hierfür waren die niedrigere Bruttomarge sowie der negative Effekt höherer Aufwendungen aus der betrieblichen Tätigkeit im Verhältnis zum Umsatz.

NORDAMERIKA

In Nordamerika nahm der Umsatz, infolge deutlich zweistelliger Zuwächse bei adidas, währungsbe- reinigt um 22 % zu. In Euro stieg der Umsatz um 23 % auf 728 Mio. €. Der währungsbereinigte Umsatz von adidas erhöhte sich um 31 %. Hauptgründe hierfür waren zweistellige Zuwächse in den Kategorien Running, Training und US Sports sowie bei adidas Originals. Zuwächse im hohen einstelligen Bereich in

siehe Tabelle 24

siehe Tabelle 24

(16)

26 CHINA IM ÜBERBLICK IN MIO. €

1. Quartal 2016 1. Quartal 2015 Veränderung Veränderung

(währungsneutral)

Umsatzerlöse 762 597 28 % 30 %

adidas 746 583 28 % 30 %

Reebok 17 14 22 % 22 %

Bruttoergebnis 436 334 31 %

Bruttomarge 57,2 % 55,9 % 1,3 PP

Segmentbetriebsergebnis 298 218 36 %

Operative Marge des Segments 39,1 % 36,5 % 2,5 PP

Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Geschäftsentwicklung des Konzerns – Geschäftsentwicklung nach Segmenten

der Kategorie Fußball sowie deutliches Wachstum bei adidas neo, wo sich der Umsatz mehr als verdop- pelte, trugen ebenfalls zu dieser Entwicklung bei. Der Umsatz von Reebok ging währungsbereinigt um 13 % zurück, da das Umsatzwachstum bei Classics im mittleren einstelligen Bereich durch Rückgänge in der Kategorie Training mehr als aufgehoben wurde.

Die Bruttomarge in Nordamerika verbesserte sich um 1,2 Prozentpunkte auf 37,7 %, da negative Währungs- effekte durch die positiven Effekte eines günstigeren Produkt- und Vertriebskanalmix sowie niedrigerer Beschaffungskosten mehr als ausgeglichen wurden. Die Aufwendungen aus der betrieblichen Tätigkeit stiegen um 15 % auf 266 Mio. € infolge deutlich höherer Point-of-Sale-Investitionen sowie gestiegener Vertriebsaufwendungen. Die Aufwendungen aus der betrieblichen Tätigkeit im Verhältnis zum Umsatz gingen um 2,7 Prozentpunkte auf 36,6 % zurück. Aufgrund der verbesserten Bruttomarge sowie des positiven Effekts niedrigerer Aufwendungen aus der betrieblichen Tätigkeit im Verhältnis zum Umsatz stieg die operative Marge um 4,1 Prozentpunkte auf 2,7 %.

CHINA

In China nahm der Umsatz, infolge deutlich zweistelliger Zuwächse sowohl bei adidas als auch bei Reebok, währungsbereinigt um 30 % zu. In Euro legte der Umsatz um 28 % zu und erreichte 762 Mio. €.

Der währungsbereinigte Umsatz von adidas wuchs um 30 %. Diese Entwicklung war dem deutlich zweistelligen Umsatzwachstum in den Kategorien Training, Running und Fußball sowie bei adidas Originals und adidas neo zuzuschreiben. Der währungsbereinigte Umsatz von Reebok erhöhte sich um 22 %. Verantwortlich hierfür waren primär zweistellige Zuwächse in den Kategorien Running und Training sowie bei Classics.

Die Bruttomarge in China verbesserte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 57,2 %. Darin spiegeln sich die positiven Effekte niedrigerer Beschaffungskosten sowie eines günstigeren Preis-, Produkt- und Vertriebs- kanalmix wider, die zum Teil durch negative Währungseffekte aufgehoben wurden. Die Aufwendungen aus der betrieblichen Tätigkeit lagen mit 138 Mio. € um 20 % über dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung reflektiert höhere Aufwendungen für Point-of-Sale- und Marketinginvestitionen sowie gestiegene Vertriebs- aufwendungen. Die Aufwendungen aus der betrieblichen Tätigkeit im Verhältnis zum Umsatz gingen um 1,2 Prozentpunkte auf 18,1 % zurück. Aufgrund der verbesserten Bruttomarge sowie des positiven Effekts niedrigerer Aufwendungen aus der betrieblichen Tätigkeit im Verhältnis zum Umsatz stieg die operative Marge um 2,5 Prozentpunkte auf 39,1 %.

RUSSLAND/GUS

In Russland/GUS nahm der währungsbereinigte Umsatz um 2 % zu. Diese Entwicklung war Umsatzstei- gerungen bei Reebok im mittleren einstelligen Bereich sowie Zuwächsen bei adidas im niedrigen einstel- ligen Bereich zuzuschreiben. In Euro verringerte sich der Umsatz um 15 % auf 138 Mio. €. Der Umsatz von adidas nahm auf währungsbereinigter Basis um 1 % zu. Ausschlaggebend hierfür war das zweistellige Umsatzwachstum in der Kategorie Running. Zuwächse im hohen einstelligen Bereich in der Kategorie Fußball sowie bei adidas Originals trugen ebenfalls zu dieser Entwicklung bei. Der Umsatz von Reebok stieg, aufgrund zweistelliger Zuwächse in den Kategorien Training und Running, auf währungsbereinigter Basis um 4 %.

siehe Tabelle 25

siehe Tabelle 25

siehe Tabelle 26

siehe Tabelle 26

siehe Tabelle 27

(17)

27 RUSSLAND/GUS IM ÜBERBLICK IN MIO. €

1. Quartal 2016 1. Quartal 2015 Veränderung Veränderung

(währungsneutral)

Umsatzerlöse 138 162 – 15 % 2 %

adidas 106 125 – 16 % 1 %

Reebok 32 37 – 13 % 4 %

Bruttoergebnis 80 83 – 4 %

Bruttomarge 57,7 % 51,3 % 6,4 PP

Segmentbetriebsergebnis 14 2 452 %

Operative Marge des Segments 9,9 % 1,5 % 8,4 PP

Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

28 LATEINAMERIKA IM ÜBERBLICK IN MIO. €

1. Quartal 2016 1. Quartal 2015 Veränderung Veränderung

(währungsneutral)

Umsatzerlöse 394 423 – 7 % 19 %

adidas 350 361 – 3 % 23 %

Reebok 44 61 – 28 % – 8 %

Bruttoergebnis 178 179 – 1 %

Bruttomarge 45,2 % 42,4 % 2,8 PP

Segmentbetriebsergebnis 56 58 – 4 %

Operative Marge des Segments 14,1 % 13,7 % 0,4 PP

Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Geschäftsentwicklung des Konzerns – Geschäftsentwicklung nach Segmenten

Die Bruttomarge in Russland/GUS verbesserte sich um 6,4 Prozentpunkte auf 57,7 %. Starke negative Währungseffekte wurden durch den positiven Effekt eines deutlich günstigeren Preismix mehr als kompensiert. Die Aufwendungen aus der betrieblichen Tätigkeit lagen mit 66 Mio. € um 18 % unter dem Vorjahresniveau. Dies war vor allem auf niedrigere Vertriebsaufwendungen zurückzuführen. Die Aufwen- dungen aus der betrieblichen Tätigkeit im Verhältnis zum Umsatz verringerten sich um 2,0 Prozent- punkte auf 47,8 %. Aufgrund der verbesserten Bruttomarge sowie des positiven Effekts niedrigerer Aufwendungen aus der betrieblichen Tätigkeit im Verhältnis zum Umsatz stieg die operative Marge um 8,4 Prozentpunkte auf 9,9 %.

LATEINAMERIKA

In Lateinamerika nahm der Umsatz, infolge deutlich zweistelliger Zuwächse bei adidas, währungsbereinigt um 19 % zu. In Euro verringerte sich der Umsatz um 7 % auf 394 Mio. €. Der währungsbereinigte Umsatz von adidas wuchs um 23 %. Diese Entwicklung war primär auf zweistellige Umsatzsteigerungen in den Kategorien Fußball, Training und Running sowie bei adidas Originals und adidas neo zurückzuführen. Der Umsatz von Reebok ging währungsbereinigt um 8 % zurück, da das zweistellige Umsatzwachstum bei Classics durch Rückgänge in der Kategorie Running mehr als aufgehoben wurde. Nach Märkten betrachtet trugen in erster Linie Argentinien, Mexiko, Chile und Brasilien, die alle zweistellige Zuwächse erreichten, zu diesem Wachstum bei.

Die Bruttomarge in Lateinamerika verbesserte sich um 2,8 Prozentpunkte auf 45,2 %. Dieser Anstieg war in erster Linie den positiven Effekten eines günstigeren Preis-, Produkt- und Vertriebskanalmix zuzuschreiben, die zum Teil durch negative Währungseffekte aufgehoben wurden. Die Aufwendungen aus der betrieblichen Tätigkeit blieben mit 122 Mio. € nahezu unverändert bzw. stiegen im Verhältnis zum Umsatz um 2,4 Prozentpunkte auf 31,1 %. Die operative Marge verbesserte sich aufgrund der höheren Bruttomarge um 0,4 Prozentpunkte auf 14,1 %.

siehe Tabelle 27

siehe Tabelle 28

siehe Tabelle 28

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