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Volksknlendee Freiburger und Malliser

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Academic year: 2021

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Freiburger und Malliser

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Photo J. MUlhauser, Freiburp STADT SEE

UTEN • MÜRTENSEE

HÜGEL

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GEBIRGE

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Wieder ein schönes Stück Schweizerland, das unseren F r e i b u r g e r und Walliser F r e u n d e n

u n d allen Eidgenossen gefallen wird

War es im letzten Kalender das Bild eines Dorfes in den Greyerzerbergen, so ist es liesmal das ganz andere Bild einer Stadt im See, die in der Schweizergeschichte

ine große B e d e u t u n g erlangt hat. Von dem l ü g e l Bodenmuenzi, auf dem das Feld-îerrnzelt Herzog Karls des K ü h n e n von Burgund stand, sieht m a n hinab auf das vehrhafte M u r t e n und den lieblichen ^ u r t n e r See, auf den rebenbekränzten Wistenlachhügel u n d d a r ü b e r hinaus auf

die herrliche J u r a k e t t e . Der Volkskalender 1962 ist ganz besonders einem Teil des Kantons Freiburg gewidmet, an dem die Freiburger u n d die Walliser größtes I n -teresse haben, die ersteren ein aktuelles, die letzteren ein historisches. Wir hoffen, allen unseren Lesern, besonders allen Ein-wohnern des Murten-Seebezirkes mit die-sem Volkskalender F r e u d e zu machen. Allen ein glückliches Neues J a h r 1962! Der Kalendermann

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/nURTENSEE -BEZIRK.

Unser Volkskalender ist nicht nur für die Frei-burger, sondern auch für die Walliser, darum haben wir auch zwei Kalendermänner und einen besonderen Freiburger- und einen besonderen Walliser-Teil. Aber wir haben auch einen beiden gemeinsamen Kalenderteil, und für diesen einen Lesestoff zu fin-den, der die Walliser gerade so interessiert wie die Freiburger, ist nicht so leicht.

Es gibt nun ein schönes Stück Erde und ein liebes Völklein, das aus dieser Erde ein nahrhaftes Brot und einen köstlichen Wein zieht, darüber hätte der Freiburger Kalendermann gerne berichtet. Aber ob das die Walliser interessiert, etwas über den See-bezirk des Kantons Freiburg zu lesen?

Wallis und der Seebezirk! Der Kalendermann dachte: Was soll ich die Walliser und die Seebezirkler, die durch Geographie und Politik voneinander ge-trennt sind, im Kalender miteinander verbinden?

In seiner Not griff er zum Büchlein von Pfarrer Joseph Schmutz selig: »Murten im Laufe der Zeit«, und begann aufmerksam darin zu lesen.

Die Lektüre floß gemächlich wie ein ruhiger Fluß dahin, ahnungslos dachte ich, das gehe so gemütlich weiter, als sich plötzlich der große, völlig unerwar-tete Sturz aus dem 20. Jahrhundert in das sechste Jahrhundert ereignete. Ich las da:

»Als im Jahre 515 n. Chr. König Sigismund von Burgund die Abtei Saint-Maurice gründete, schenkte er ihr Murten mit dem anliegenden Gebiet.«

Liebe Walliser! Da seht ihr schwarz auf weiß, daß Wallis schon vor 1400 Jahren Beziehungen mit Mur-ten hatte, lange vor Freiburg.

So konnte der Kalendermann ruhig den Artikel: »Freiburg-Wallis und der Murtenseebezirk« schrei-ben. Und die Künstlerin R i o B i n a verband die Wappen der zwei Kantone und des Seebezirks. Dann zeichnete sie König Sigismund, wie er dem Abt von Saint-Maurice die Schenkungsurkunde überreicht, und darunter den mit königlichem und äbtlichem Sigill geschmückten Brief.

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Wer die Geschichte Murtens kennen lernen will, der muß einen noch tieferen Sprung in die Vergan-genheit wagen als wir bereits getan haben, nämlich vom 6. Jahrhundert n. Chr. in Jahrtausende v. Chr.

Ein Dorf auf hölzernen Pfählen im See

stand einst da, wo sich heute ein stattliches Städtchen befindet. Pfahlbauten errichteten die damaligen Men-schen zum Schutze gegen Überfälle von MenMen-schen und Raubtieren, wie Bären, Wölfe, Luchse, aber auch zur Erleichterung der Fischerei und zum Schutz ge-gen Überschwemmunge-gen. Pfahlbauer gab es am Murtensee wohl schon in der jüngsten Steinzeit, in der Bronzezeit und noch in der Eisenzeit, d. h. als man statt der weichen Bronzewerkzeuge die härteren aus Eisen herzustellen verstand.

Ein Dorf hinter hölzernen Wällen am Ufer

In grauer Vorzeit erfolgte vom Osten her eine In-vasion nach Westeuropa. Das Volk der Kelten suchte sich neuen Lebensraum. Ein Stamm dieses Volkes, die Helvetier, hatten sich zuerst in Süddeutschland niedergelassen, verzog sich dann aber in das heutige schweizerische Mittelland. War es das unruhige Tem-perament der Helvetier oder die ungemütliche Nähe der Römer, jedenfalls um 58 vor Christus zogen die Helvetier aus dem Gebiet der Schweiz ins heutige Frankreich.

Der römische Feldherr Julius Cäsar besiegte den Helvetier-Fürsten Orgetorix. Als weitsichtiger Staats-mann vernichtete er die Helvetier aber nicht, son-dern machte sie zu römischen Bundesgenossen. Als Entgelt für den Schutz Roms sollten sie in ihr frü-heres Land zurückkehren und die Nordgrenze Ita-liens hüten. Die Helvetier kehrten in die heutige West- und Mittelschweiz zurück. So brauchten die Römer das Land Helvetien nicht selber zu bevölkern, sie bauten sich einige Militärstraßen durch das Land, an Knotenpunkten ein Kastell. Im übrigen konnten die Helvetier das Land bewirtschaften und Handel treiben wie sie wollten.

Gemauert — aus Steinen und Mörtel gefügt — Muratum

Die Römer haben schon sehr früh ihre Siedlungen mit Steinmauern umgeben. Diese brechen den ersten Anstoß des Feindes und können nicht in Brand ge-steckt werden. Römische Art zu bauen, breitete sich von der Hauptstadt Avenches ringsum aus und so wurde auch eine kleine helvetische Siedlung um-mauerter Ort — Murten.

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Der Einbruch der Germanen

Um den Hunnen zu entgehen, brachen die Ger-manen von Osten in das von Kelten besiedelte heutige Deutschland und die Schweiz ein. Die germanischen B u r g u n d e r gründeten ein gewaltiges Reich, das Oberlauf, Mittellauf und Unterlauf des Rhoneflusses und den Oberlauf der Seine umschloß. Sie gewannen das Land, verloren aber ihre Sprache, indem sie von den romantisierten keltischen Galliern eine Tochter-sprache des Lateinischen annahmen. So begreifen wir, daß König Sigismund von Burgund dem Abt von Saint-Maurice das Land um den Murtensee schenken konnte, denn alles das gehörte zu seinem Reich.

Ein anderer germanischer Volksstamm waren die A l e m a n n e n . Diese sollten das Rheinland von Mainz bis zur Quelle des Rheins im heutigen Grau-bünden erobern. Im Jahre 611 kamen sie in die Schweiz und begannen sich im Osten des Landes anzusiedeln. Sie machten auch einen Ausfall in die Westschweiz, kamen über Murten nach Avenches, das sie als Römerstadt zerstörten.

Nun sollte Murten einige Jahrhunderte unter bur-gundischer Herrschaft verhältnismäßig ruhig leben.

Ende des 11. Jahrhunderts kam die Murtnergegend in den Besitz des Bischofs von Lausanne, der auch den Titel eines Grafen von Waadt führte.

1221 fiel Murten an die Herzöge von Zähringen, die 1157 die Stadt Freiburg erbaut hatten und den Wiederaufbau Murtens energisch förderten, da sie die Bedeutung des nahen Murtens mit sicherem Blick erkannten.

Nach dem Erlöschen der Zähringerherzöge wurde Murten freie Reichsstadt, Äoch nicht lange. In der Zeit des Faustrechts begab sich die Stadt in den Schutz des Herzogs Peter IL von Savoyen, der das Schloß Murten erbaute.

Die Eidgenossen sahen es nicht gern, daß ein gro-ßer Teil der Waadt und auch Romont und Murten savoyisch wurden.

König Ludwig XL von Frankreich fürchtete die große Freundschaft des Burgunder- und des Savoyer-herzogs und ließ die Eidgenossen wissen, daß er sich bei einem bewaffneten Konflikt zwischen ihnen und Savoyen stille verhalten würde. Da entrissen die Schweizer dem Haus Savoyen in zwei Feldzügen im Jahre 1475 die Waadt und Payerne, Orbe, Stäffis und — Murten.

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Die Burgunderkriege

Herzog Karl der Kühne von Burgund empfand die Niederlage des mit ihm befreundeten Herzogs von Savoyen als einen persönlichen Schimpf und zog 1476 gegen die Eidgenossen, wurde aber bei Grandson geschlagen. Einige Monate später belagerte er das Schloß Murten, in das die Berner und Freiburger eine Besatzung unter dem Befehl Adrians von Bu-benberg gelegt hatten. Am 22. Juni 1476 wurde das Heer Karls vernichtend von den Eidgenossen und Verbündeten geschlagen.

1476 wurde Murten Patronat unter Vorbehalt von Bern und Freiburg; 1484 definitiv gemeinsame Vogtei der beiden Orte.

Religiöse Entwicklung

1528 verpflichtete Bern durch das Reformations-mandat sein ganzes Herrschaftsgebiet zur Annahme des protestantischen Glaubens. Am 7. Januar 1530 wurde in der gemeinsamen Vogtei Murten zugunsten des Protestantismus »gemehrt«. So war im Murten-biet während dreier Jahrhunderte nur die Ausübung des reformierten Glaubens gestattet.

Zusammenbruch der Eidgenossenschaft — Helvetik

1798 wurde durch das Eindringen einer französi-schen Revolutionsarmee die Gründung der »Einen und unteilbaren helvetischen Republik« ermöglicht. Aus dem eidgenössischen Ort Freiburg machten sie einen »Kanton Saane und Broye«, als ob nicht auch die Glane, der Vivisbach, die Sense, der Murtensee und das Schloß Greyerz ebenso typisch für Freiburg wäre. Am 3. März 1798 zogen die französischen Trup-pen in Murten ein.

Mediation

1803 wurde durch die von Napoleon vermittelte Mediationsakte der Kanton Freiburg in seiner heuti-gen Gestaltung geschaffen und Murten endgültig als zu Freiburg gehörig erklärt. 1814 wurde Murten zum Hauptort eines eigenen Bezirkes bestimmt.

Kantonsverfassung 1848

Zum alten Murtenbiet kamen noch fünf katholische Pfarreien mit einundzwanzig Gemeinden. Der so er-weiterte Kreis erhielt nach dem Murtensee den ihn eindeutig kennzeichnenden Namen Seebezirk. Frei-burg ist stolz auf diesen Bezirk. Der Seebezirk aber kann jederzeit auf Freiburg zählen.

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Das Jahr des Herrn

1962

Allgemeine Kalendernotizen

M o n d p h a s e n : © Vollmond (js Letztes Viertel @ N e u m o n d "Ä Erstes Viertel

Die zwölf Zeichen des Tierkreises: 1. Widder *ä. 2. Stier IHr* 3. Waage P 2 4. Skorpion Cf« 5. Zwillinge fcj( 6. Krebs »HS 7. Schütze 4 $ 8. Steinbock J g 9. Löwe 2r«f 10. Jungfrau (fcl 11. Wassermann &j^ 12. Fische SB Beginn der Jahreszeiten: Jahresregent: Venus

Frühling: 20. März 21.26 Uhr. Sonne tritt ins Zeichen des Widders, Tag und Nacht gleich. Sommer: 21. Juni 16.28 Uhr. Sonne tritt ins Zeichen des Krebses, längster Tag.

Herbst: 23. Sept. 07.46 Uhr. Sonne tritt ins Zeichen der Waage, Tag und Nacht gleich. Winter: 22. Dez. 03.27 Uhr. Sonne tritt ins Zeichen des Steinbocks, kürzester Tag.

Sonnen- und Mondfinsternisse 1. Am 5. Februar 1962 findet eine Sonnenfin-sternis statt, die im Südosten von Asien, im Stil-len Ozean und im Nordwesten Amerikas sicht-bar sein wird. In der zentralen Zone totale Son-nenfinsternis.

2. Am 31. Juli 1962 wird man eine Sonnenfin-sternis beobachten können in Nord- und Süd-amerika, in Südeuropa, Kleinasien und Afrika. In der Zentralzone wird sie ringförmig sein. 3. Der Mond tritt am 19. Februar, 17. Juli und 15. August in den Halbschatten der Erde, befin-det sich aber n u r bei uns über dem Horizont.

Liturgischer Kalender

B e w e g l i c h e F e s t e : Septuagesima 18. Februar — Aschermittwoch 7. März — Oster-sonntag 22. April — Christi Himmelfahrt 31. Mai — Pfingstsonntag 10. Juni — Fronleichnam 21. Juni — Eidg. Bettag 16. September — 1. Advents-sonntag 2. Dezember —

Q u a t e m b e r : 1) 14. März; 2) 13. Juni; 3) 19. September; 4) 19. Dezember

Kirchlich gebotene Feiertage: Alle »Tage des Herrn« = alle Sonntage. Die folgenden Feste des Herrn: Weihnachten, Neujahr (Erscheinung des Herrn), Christi Him-melfahrt, (Fronleichnam).

Die folgenden Feste Mariens: Unbefleckte Empfängnis und Maria Himmelfahrt.

Die Heiligenfeste: (St. Joseph), (Peter u. Paul), Allerheiligen.

Die Feste in Klammern werden in manchen Diözesen auf den kommenden Sonntag ver-schoben.

FAST- UND ABSTINENZTAGE Es gibt deren dreierlei:

1. Fast- und Abstinenztage (strenge Fasttage) sind Tage, an denen es verboten ist, Fleisch-speisen zu genießen und, außer der einmaligen Hauptmahlzeit, sich satt zu essen.

Nach den heute bestehenden päpstlichen An-ordnungen und Dispensen sind Fast- und Ab-stinenztage nur noch vier Tage des Jahres: Aschermittwoch, Karfreitag und die Tage vor Mariä-Empfängnis (7. Dezember) und Weihnach-ten (23. oder 24. Dezember).

2. Fasttage ohne Abstinenz (Abbruchtage) sind Tage, an denen es nur einmal im Tage erlaubt ist, sich satt zu essen.

3. Abstinenztage ohne Fasten sind Tage, an de-nen das Fleischessen verboten ist. So sind alle Freitage des Jahres Abstinenztage.

Ein jeder halte sich an die Fastenordnung sei-ner eigenen Diözese.

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J a n u a r — Bauernregeln

Januar warm, Gott erbarm. — Wächst die Frucht im Januar, kommt sicher ein Not-jahr. — So hoch im Januar der Schnee, so hoch im Sommer der Klee. — Wenn der Frost im Januar gar nicht kommen will, kommt er sicher im März und April.

G a r t e n p l a n

Fang i n Gottes Namen a n ; erst mach deinen Gartenplan. Halte das Gartenwerkzeug rein und sieh' die Vorratsgemüse ein.

Die Bäume kannst du jetzt noch schneiden, auch die Sträucher werden's leiden.

Zu den Monatsbildern in unserem Kalendarium

Die begabte Freiburger Künstlerin Rio Rina hat uns neue Monatsbilder für den Kalender gezeichnet, in denen sie in glücklicher Weise drei verschiedene Dinge zu harmonischer Einheit verband:

1. Die Jahreszeit (Bürgerlicher Kalender) 2. Die kirchliche Zeit (Liturgischer Kalender) 3. Freiburger und Walliser Volksleben Zum Monatsbild Januar

1. Wintermonat (Ski, Schlitten) 2. Heilige Drei Könige 3. Portal Kathedrale Freiburg

DAS NÜCHTERNHEITSGEBOT VOR DER HEILIGEN KOMMUNION 1. Wasser bricht das eucharistische Fasten nicht.

2. Jedwede Flüssigkeit — aber niemals Alkohol in irgendeiner Form — ist gestattet bis zu einer Stunde vor dem Kommunizieren.

3. Bis zu drei Stunden vor dem Kommunizieren ist es erlaubt, auch feste Nahrung zu sich zu nehmen (Frühstück, Mittag- und Abendessen, usw.).

4. Die Erlaubnis eines Priesters ist nicht mehr nötig.

5. Medizin in fester oder flüssiger Form — es muß aber Medizin sein — kann zu jeder Zeit vor dem Kommunizieren eingenommen werden.

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Warum die Engel eine Leiter brauchen In der Eisenbahn machten sich einmal ein paar Re-ligionsspötter an einen Kapuziner heran und fragten ihn: »Herr Pater, im Traume Jakobs sind die Engel auf einer Leiter in den Himmel hinaufgestiegen. Nun haben doch die Engel Flügel, wozu brauchen sie da eine Leiter??« — Der Pater stellte sich, als müsse er über ihre geistreiche Frage zuerst scharf nachdenken, dann wie einer Eingebung folgend, sagte er: »Dafür gibt es nur eine Erklärung: Die Engel hatten wahr-scheinlich unmittelbar vorher einen größeren Trans-port von Freigeistern in der Hölle abzuliefern und haben sich dabei die Flügel verbrannt.«

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1 Mo Neujahr, Oktav v. Weihnachten

2 Di Name Jesu, Odilo A., Adelhard A. 3 Mi Genoveva N.

4 Do Titus, Angela v. Foligno 5 Fr Telephorus P., Emilie J .

6 Sa Erscheinung d. Herrn, K. + M. + B. 7 So 1. So. n. Ersch., Hl. Familie, Valentin

8 Mo Severin Miss., Erhard B. 9 Di Julian M., Vitalis M. 10 Mi Agathon P., Wilhelm Eh. 11 Do Theodosius A., Hyginus 12 Fr Ernst A., Stephana N. 13 Sa Taufe Jesu, Gottfried Bek.

14 So 2. So. n. Ersch., Hilarius Bek.

15 Mo Paulus E., Maurus A.

16 Di Marzellus P., Roland 17 Mi Antonius E., Sulpitius Eh, 18 Do Priska, Liberata

19 Fr Marius M., Kanut

20 Sa Fabian u. Sebastian MM.

21 So 3. So. n. Ersch., Agnes J . M.

22 Mo Vinzenz M., Anastasius M. 23 Di Raimund Bek., Ged. Emerentiana

24 Mi Timotheus Bek.

25 Do Pauli Bekehrung

26 Fr Polykarp B. M., Paula W.

27 Sa Joh. Chrysostomus Kl.

28 So 4. So. n. Ersch., Petrus Nol. OSt. 29 Mo Franz v. Sales

30 Di Martina J . M., Adelgunde Ä. 31 Mi Johannes Bosco Bek., OSt.

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F e b r u a r — Bauernregeln

Scheint an Lichtmeß die Sonne heiß, kommt noch nach viel Schnee und Eis. •— Tanzen im Februar die Mücken, so kommt ein kal-tes, den Schafen und Bienen nachteiliges Frühjahr. — Wenn's der Februar gnädig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht.

G a r t e n p l a n

Vor Austrieb spritz die Bäume und Beeren, so kannst du vielem Unheil wehren.

Bestelle früh die guten Samen, doch warte mit säen, wenn sie kamen. Erst Ende Monat darfst du's wagen,

falls Schnee und Wind dir's nicht versagen.

Zum Monatsbild Februar 1. Fastnachtstreiben im Hornung 2. Darstellung Jesu im Tempel 3. Lichtmeßprozession im Wallis

Die Friedensstifterin in der Familie »Ich besuchte ein junges Paar« — erzählt Pater E. Seh. »Die Frau sagte mir, wie glücklich sie nun sei, seit ihr Gatte katho-lisch ist.

,Sie wissen, Pater', sagte sie, .bevor Jack katholisch wurde, hatten wir oft fürchter-lichen Streit, denn wir beide haben ein leb-haftes Temperament. Aber seit er betet, haben wir ein wunderbares Mittel, das uns hilft, unser Temperament zu zügeln. Wenn wir jetzt aufeinander wütend werden wol-len, machen wir eine kleine Pause, dann schauen wir einander in die Augen und beten zusammen ein Ave Maria. Sie wür-den staunen, vor wieviel Streit uns das schon bewahrt hat!'«

Laßt das Gras wachsen!

Wenn über eine dumme Sache endlich Gras gewachsen ist, kommt sicher ein Kamel gelaufen, das alles wieder runter frißt.

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Ein echter Appenzeller

Mit dem alten Seppantoni geht's dem Ende zu. Seine drei Freunde fragen ihn: »Seppanton, hesch no en letschte Wunsch?« — »Jo, frieli«, ächzt das Mannli, »i hett no gern as Bätzi!«

Die Freunde halten im Flüsterton darüber Beratung, abwechselnd schauen sie auf den Patienten und dann tuscheln sie wieder, schließlich nickten alle zustim-mend. Dann beraten sie mit lauter Stimme, wie sie dem Seppanton den Schnaps einflößen sollen. Endlich einigen sie sich: »Zwei heben ihn und einer schüttet«, da rafft der Seppanton seine letzte Kraft zusammen und ruft: »Nei, nei, einer heben, zwei schütten!« 8

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1 Do Jgnatius B. M., Brigitta v. K. 2 Fr Maria Lichtmeß, Johanna OSt. 3 Sa Blasius B. M., Oskar B.

4 So 5. So. n. Ersch., Andreas Corsini B.

5 Mo Agatha J . M., Modestus B. 6 Di Titus B,. Dorothea J . M. 7 Mi Romuald OSt.

8 Do Johann v. Matha, Richard K. 9 Fr Cyrillus Eb., Ki., Apollonia J . 10 Sa Scholastika N., Wilhelm d. Gr.

11 So 6. So. n. Ersch., Lourdes-Ersch.

12 Mo Reginald Dom., 7 Stifter Servit. 0 . 13 Di Katharina v. R., Benignus M. 14 Mi Ged. Valentin M.

15 Do Ged. Faustinus u. Jovita MM. 16 Fr Juliana J . M.

17 Sa Fintan Bek., Theodul M.

18 So Septuagesima, Simon B. M.

19 Mo Bonifaz Bek. [ F ] , Konrad v. P. 20 Di Leo B., Eleutherius B.

21 Mi Eleonora, Germanus M. 22 Do Petri Stuhl-Feier 23 Fr Petrus Dam. B. Ki. 24 Sa Matthias Ap.

25 So Sexagesima, Walburga Ä.

26 Mo Alexander Eb., Mechthild N. 27 Di Gabriel Possenti Bek. 28 Mi Romanus A. [ F ] , Oswald Eb.

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M ä r z — Bauernregeln

Fürchte nicht den Schnee im März, drunter schlägt ein warmes Herz. —• Mit Märzen-schnee die Wäsche bleichen, macht sicher alle Flecken weichen. — Soviel Nebel im März, soviel Regengüsse im Jahr. — Mär-zenstaub bringt Gras und Laub.

G a r t e n p l a n

Säe dir nun dein Frühbeet an, auch Erbsen und Rüebli kommen dran, steck die kleinen Zwiebeln ein,

die Blumen laß nicht vergessen sein. Halt fleißig auf die Saat dann acht, bis sie keimet über Nacht.

Zum Monatsbild März 1. Beginn der Frühlingsarbeit 2. Sankt Joseph

3. Kreuz bei Muzot, Liders, Wallis

»Verwöhnung der Kinder ist schädlich, noch schädlicher ist zu große Strenge, denn diese verbittert die Herzen.«

Mutter Maria-Teresa v. hl. Josef

Ich sah meinen Engel

Es war am Nachmittag eines Karnevals-tages des Jahres 1905. Plötzlich tauchte ein Verkleideter mit einer fürchterlichen Maske auf. Er kam auf mich zu und nahm mich bei der Hand. Ich starb fast vor Schrecken. Von seiner großen Hand ge-faßt, ging ich einige Schritte mit ihm. Da gewahrte ich, ohne indessen etwas zu se-hen, aber so deutlich und wirklich, wie ich den großen Maskierten an meiner Seite wußte, einen Engel . . . und eigentümlich — gleichzeitig gab mir der Maskierte einen Stoß und verschwand.

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Sie denkt an alles

Eine Frau hatte ihr ganzes Leben hindurch nach einem Plan gelebt; da war immer alles klug voraus-berechnet, auch unvorhergesehenes einkalkuliert. Als es nun zum Sterben kam, machte sie ihr Testament, verteilte ihr Vermögen sinnvoll unter ihre Kinder, damit nicht nachher unter ihnen Streitigkeiten aus-brächen. Diese vorausschauende Frau war aber nicht damit zufrieden, ihre Dinge zu Lebzeiten und nach Lebzeiten zu ordnen, sie traf auch Anordnung darüber hinaus. Sie befahl ihren Kindern: »Nach dem Tode legt mich in ein Zweier-Grab, ich will bei der Aufer-stehung zuerst euren Vater sehen, nicht irgendeinen Lappi!«

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1 Do Albinus B. 2 Fr Agnes Ä., Simplizius 3 Sa Kunigunde Ks., Friedrich A. 4 So Quinquagesima, Kasimir K. 5 Mo Johannes v. Kreuz

6 Di Fridolin Miss., Perpetua M. 7 Mi Aschermittwoch, Thomas v. Aquin 8 Do Johannes v. Gott OSt.

9 Fr Franziska v. Rom, Savio 10 Sa 40 Märtyrer v. Sehaste

11 So 1. Fastensonntag, Theresia R. N.

12 Mo Gregor P. Ki. 13 Di Gerald A.

14 Mi Mathilde K., Paulina W. R. 15 Do Klemens Hofbauer Bek., Luise N. 16 Fr Heribert Eb., Hilarius M. B. 17 Sa Gertrud Ä., Patrizius B.

18 So 2. Fastensonntag, Cyrillus Eb. Ki.

19 Mo Josef, Nährvater Jesu

20 Di Irmgard Ks., Wolfram 0 . Ben. 21 Mi Benedikt A. OSt.

22 Do Lea W., Benvenut B. 23 Fr Otto E., Viktorien 24 Sa Erzengel Gabriel

25 So 3. Fastensonntag,

26 Mo Maria Verkündigung, Thekla 27 Di Johann v. Damaskus Ki. 28 Mi Johann v. Kapistrano Bek. 29 Do Berthold 0 .

30 Fr Quirinus M. 31 Sa Guido A., Balbina St.

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A p r i l — Bauernregeln

Der dürre April ist nicht des Bauern W i l l ; aber Aprilregen kommt ihm sehr gelegen. — April warm, Mai kühl, Juni naß, füllt dem Bauer Scheuer und Faß. — Machen die Maikäfer schon im April ihre Runde, gehen die meisten an der Nässe zugrunde.

G a r t e n p l a n

Jetzt geht's dem Winter an den Kragen, drum darfst weitre Saat du wagen, deck den Spinat mit Reisig zu, so hast du vor den Spatzen Ruh.

Nach Mitte darfst auch Kartoffeln stecken; vergiß nicht die Rosen abzudecken.

Zum Monatsbild April 1. Säarbeit auf dem Feld 2. Ostern-Auferstehung

3. Weißer Sonntag, Erstkommunion

Ein Opfer zum Starkwerden!

Ein Lichtlein zum Freuen!

Eine Liebe zum Schenken!

Dann ist dein Lehen reich

und in deinem Herzen singt

die Freude.

Die unreine Liehe ist dürftig, denn

sie lebt vom Verlangen; die reine

Liebe ist reich, denn sie lebt vom

Schenken.

(Gustave Thibon) «MW

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im Freiburgerland !

S P E Z I A L H A U S für

£ F A R B E N

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" T A P E T E N und alle Artikel für Künstler

Y<. Wider, FREIBURG

Chorherrengasse 121 Telephon 2 21 93

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Kleines Geheimnis großer Arbeitskraft Napoleon hatte eine schier unbegrenzte Leichtigkeit beim Arbeiten. Als ein Bewunderer ihn einmal fragte, wie er so unendlich viele und verschiedene Aufgaben erledigen könne, antwortete Napoleon: »Ich habe in meinem Geist verschiedene Schubladen. Ich ziehe immer nur eine heraus, mache darin Ordnung, dann schließe ich sie wieder zu. Dann ziehe ich eine andere Schublade heraus. Und abends, wenn ich mich ins Bett lege, mache ich alle Schubladen zu und schlafe.«

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1 So 4. Fastensonntag, Hugo B.

2 Mo Franz v. P. OSt. 3 Di Richard B., Irene J . M. 4 Mi Isidor Eb. Ki.

5 Do Vinz. Ferrer Dom., Juliana v. L. N. 6 Fr Sixtus P., Notker Bek.

7 Sa Hermann B., Kreszentia N.

8 So Passionssonntag, Walter A.

9 Mo Maria Kleophä, Hugo Eb. 10 Di Ezechiel Prophet

11 Mi Leo I. P., Gemma Galgani J . 12 Do Julius P., Angélus Bek. 13 Fr Hermenegild M. 14 Sa Justinus M., Lidwina J . 15 So Palmsonntag, Viktorin M. 16 Mo Benedikt L. 17 Di Ged. Anizet P. 18 Mi Amadeus, Werner M. 19 Do Gründonnerstag, Leo IX. P. 20 Fr Karfreitag, Sulpiz M. 21 Sa Karsamstag, Anselm Ki.

22 So Ostersonntag, Soter u. Kajus PP. 23 Mo Ostermontag, Adalbert

24 Di Fidelis v. Sigmaringen M. 25 Mi Markus Evang.

26 Do Maria v. guten Rat

27 Fr Petrus Kanisius Ki., Zita J . 28 Sa Grignion OSt.

29 So Weißer Sonntag, Petr. v. Verona M.

30 Mo Katharina v. S., Cottolengo -25 » f f i f AL AL

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k±-fcfc sehr ver-änderlich mit Regen schön rauhe Winde Frost warm N O T I Z E N © _ 20.45 Z : 20.51 & 1.34 C 14.00 -13

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M a i — Bauernregeln

Das Maienlaub macht grün die Au. — Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu. — Abendtau und kühl im Mai, bringet Wein und vieles Heu. — Nur der kühle Mai frommt der Gärtnerei.

G a r t e n p l a n

Nun lädt dich die warme Sonne ein, hol' jede versäumte Aussaat ein, doch warte mit Bohnen und Gurken zu, bis vor den Frösten bist sicher du, dann setz' auch Tomaten und Sellerie aus und all die Blumen rings ums Haus.

Zum Monatsbild Mai 1. Mai des Lebens 2. Pfingstmonat CHI. Geist] 3. Maiandacht (Freiburg und Wallis)

Ein Heiliger über das Gebet

»Die Betrachtung ist eine Erhebung des Geistes zu Gott, aber diese wird nur dann vollkommen, wenn die Trennung von allem Geschöpflichen mit einhergeht.«

Vinzenz von Paul

Zwei Staatsmänner über das Gebet Ich spreche mit Gott, und meine Seele wird erleichtert, so oft ich dies tue. Dann finde ich die Lösung für meine Probleme. Ich wäre der seichteste und eingebildetste Dummkopf bei der Erledigung der Pflich-ten, die mir auferlegt sind, wenn ich hoffte, ohne jene Weisheit auszukommen, die von Gott und nicht von Menschen herrührt.

Lincoln

Weil ich an Gott glaube, glaube ich ans Gebet. Es ist das sicherste Mittel, sich seiner Gegenwart bewußt zu werden. Dies ist der wahre Sinn des Gebetes, seiner Kraft und seiner Belohnung.

Mahatma Gandhi

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Fribourg Der Unterschied

Ein amerikanischer Industrieller, auf Studienreise in Rußland, kommt auf einen Fabrikplatz. Dort steht ein einziges Auto. Er fragt den Direktor: »Wem gehört diese Fabrik?« — »Dem Volk.« •— »Und wem gehört dieses Auto?« — »Mir.«

Nach einiger Zeit kommt der russische Fabrikdirektor auf Gegenbesuch nach Amerika. Auf dem Fabrik-platz ist eine unabsehbare Zahl von Autos. Der Russe fragt den Amerikaner: »Wem gehört diese Fabrik?« — »Mir«, antwortet der Yankee. — »Und wem gehören die vielen Autos?« — »Die gehören meinen Arbeitern!«

(17)

1 Di Josef, Patron der Arbeiter 2 Mi Athanasius Eb. Ki.

3 Do Alexander I. P. 4 Fr Monika W., Florian M. 5 Sa Pius V. P., Gotthard B. 6 So 2. So. n. 0 . , Valerian B. 7 Mo Stanislaus B. M. 8 Di Ida W. N.

9 Mi Gregor Eb. Ki., Beatus Miss. 10 Do Isidor Bek., Antonin Eb. 11 Fr Philipp u. Jakob Ap. 12 Sa Pankratius M.

13 So 3. So. n. 0 . , Robert Ki., Servaz B.

14 Mo Ged. Bonifatius M.

15 Di Johann de la Salle B., Sophie M. 16 Mi Johannes Nep. M., Simon Stock 17 Do Pascal Baylon L.

18 Fr Venantius M., Erich K. 19 Sa Cölestin P., Ivo Bek.

20 So 4. So. n. 0 . , Bernhardin v. Siena

21 Mo Krispin Bek. 22 Di Julia M., Rita N. 23 Mi Johann de Rossi Pr. 24 Do Maria Hilfe, Sophie Barrat 25 Fr Gregor VII. P.

26 Sa Philipp Neri Pr.

27 So 5. So. n. 0., Beda Pr. Ki.

28 Mo Augustin Eb.

29 Di Maria Magdalena v. Pazzi N. 30 Mi Vigil Chr. Himmelf., Joh. v. Are J .

31 Do Christi Himmelfahrt

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20.06 15

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J u n i — Bauernregeln

Menschen und Juniwind ändern sich gar geschwind. — Wenn naß und kalt der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr. — Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht. — Wie der Holder blüht, blühen auch die Reben.

G a r t c n p l a n

Hacke und jäte nun fleißig im Garten, das nötige Gießen ist angeraten.

Schnecken und Raupen sollst du vernichten, daß sie nicht schädliche Arbeit verrichten. Binde Tomaten und Erbsen auf,

acht auf die Beeren, sie laden zum Schmaus.

Zum Monatsbild Juni 1. Heuarbeit 2. Herz-Jesu-Monat

3. Fronleichnamsprozession (Freiburg, Wallis) Gut — aber dumm!

Manche Leute wagen es nicht, gut zu sein mit dem Mitmenschen, damit man sie nicht für dumm ansehe und ausnütze. Wir aber sagen: Wehe beim Letzten Ge-richt dem Menschen, der nie ausgenützt wurde.

Die Güte

Die Güte hat eine tiefe, innere Verwandt-schaft mit allem, was die höheren geist-lichen Zustände kennzeichnet. Gütiges Tun hat selbstlose Motive und bildet so in uns eine gewohnheitsmäßige Selbstlosigkeit aus, die uns den höchsten Motiven der Gottesliebe zugänglich macht. Gütige Taten ergreifen uns und tragen uns wie starke Engel hinauf in die Region des Opfers. Gleich der Güte Gottes beschäftigen sie sich mit allem, was keinen Lohn, keine Ge-gengabe verspricht. Mit Vorliebe ergießen sie sich über Feinde, gleich dem kostbaren Blute. So wie Gott immer zu seiner eigenen Ehre tätig ist, so werden gütige Handlun-gen, sobald sie zur Gewohnheit geworden, sehr häufig Ihn ganz allein zum Ziele haben.

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Den Mund stopfen

Die Heiligen wissen oft nicht, was sie tun und warum sie es tun. Vinzenz Pallotti trat einmal ganz gegen seine Gewohnheit in eine Zuckerbäckerei und kaufte eine ganze Tüte voll Bonbons. Dann ging er in ein Spital, wo man ihm mitteilte, er solle sofort zu einem Kranken gehen, der wie ein Besessener die greulich-sten Flüche ausstoße. Sobald der Heilige in jenes Zim-mer eintrat, öffnete der Kranke den Mund zum Flu-chen. Vinzenz steckte ihm rasch ein Bonbon in den Mund. Kaum w a r es zergangen und der Flucher setzte wieder an, hatte er schon wieder ein Bonbon. Als die Tüte leer war, war auch der Flucher erschöpft und der Priester konnte seines Amtes walten.

(19)

1 Fr Angela OSt., Kuno B. M. 2 Sa Marzellin M., Eugen P.

3 So 6. So. n. 0 . , Klothilde X, [F]

4 Mo Franz Carr. OSt. 5 Di Bonifatius Eb. M. 6 Mi Norbert Eb. OSt. 7 Do Robert A., Gottlieb A. 8 Fr Medardus B., Gildard Bek. 9 Sa Anna Maria Taigi, Primus M.

10 So Hochheiliges Pfingstfest 11 Mo Pfingstmontag, Barnabas Ap.

12 Di Johann Facundo 13 Mi Antonius v. Padua 14 Do Basilius d. Gr.

15 Fr Bernhard v. M. [ W ] , Vitus M. 16 Sa Benno B., Luitgard N.

17 So 1.So. n. Pf.. Dreifaltigkeit, Gregor Bi,

18 Mo Ephraim D. Ki. 19 Di Juliana v. Falconieri 20 Mi Silverius P., Florentina N. 21 Do Fronleichnamsfest, Aloisius v. G. 22 Fr Paulinus B., Eberhard B. 23 Sa Vigil v. Johannes

24 So 2. So. n. Pf., Johannes d. Täufer

25 Mo Wilhelm OSt. 26 Di Johannes v. Paul 27 Mi Burkard Bek., Emma 28 Do Leo II.

29 Fr Herz-Jesu-Fest, Judith W. 30 Sa Peter u. Paul Ap.

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(20)

J u l i — Bauernregeln

Abends rot, morgens grau, gibt das schön-ste Tagesblau. — Südwinde im Juli sind des Bauern Liebling. — Was Juli und August nicht kochen, kann kein Nachsommer bra-ten. — Ist Jakobi warm und hell, für den Winter Holz bestell I

G a r t e n p l a n

Hol nun die guten Erbsli heim, säe sodann Endivien ein.

Vergiß die Frühlingsblümlein nicht: Stiefmütterchen und Vergißmeinnicht. Und wenn der Monat zu End' sich neigt, ist Zwiebelernte angezeigt.

Zum Monatsbild Juli 1. Bergsport (Matterhorn) 2. Kostbar-Blut-Monat 3. Primizsegen (Wallis) Was halten Sie vom Sport?

Wenn er Leib und Seele gesünder macht, ist er gut. Wenn er den Sportler geistig verblödet und leiblich ruiniert, ist er nicht gut.

Gebet eines Heiligen

»Schenke mir eine gute Verdauung, Herr, und auch etwas zum Verdauen.

Schenke mir Gesundheit des Leibes, mit dem nötigen Sinn dafür, ihn möglichst gut zu erhalten. Schenke mir eine heilige Seele, die im Auge behält, was gut ist und rein, damit sie im Anblick der Sünde nicht er-schrecke, sondern das Mittel finde, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Schenke mir eine Seele, der die Langweile fremd ist, die kein Murren kennt und kein Seufzen und Klagen, und laß nicht zu, daß ich mir allzuviele Sorgen mache um dieses sich bre:t machende Etwas, das sich ,lch'

nennt.

Herr, schenke mir Sinn für Humor. Gib mir die Gnade, einen Scherz zu verstehen, da-mit ich ein wenig Glück kenne im Leben und anderen davon mitteile.« Thomas Morus

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Wozu streiten?

Zwei Araber hatten lange in Freundschaft gelebt und nie einen Streit gehabt. Das kam dem einen unnatür-lich vor und so sagte er zum andern: »Laß uns einmal Streit anfangen!« Da antwortete ihm dieser: »Ich weiß nicht, wie man Streit anfängt.« — »Das ist ganz ein-fach«, meinte der erste, »wir werden einen Topf zwi-schen uns stellen und jeder behauptet, der Topf gehöre ihm, dann gibt es Streit.«

Sie stellten also einen Topf zwischen sich. Der eine sagte: »Dieser Topf ist mein.« Der andere sagte, wie abgemacht: »Nein, er ist mein.« — Darauf erwiderte der erste: »Nun, wenn er dein ist, so behalte ihn.«

(21)

1 So 3. So. n. Pf., Fest d. kostb. Blutes 2 Mo Maria Heimsuchung 3 Di Irenäus B. M. 4 Mi Ulrich B., Berta Ä. 5 Do Antonius Z., OSt. 6 Fr Maria Goretti J . M.

7 Sa Cyrill u. Methodius, Willibald

8 So 4. So. n. Pf., Elisabeth K.

9 Mo Veronika N., Gottfried M. Pr. 10 Di Felizitas u. 7 Söhne

11 Mi Pius I. P., Placidus M. 12 Do Johann Gualbert A. OSt. 13 Fr Arno B.

14 Sa Bonaventura B. Ki.

15 So 5. So. n. Pf., Ulrich B. [F]

16 Mo Maria v. Berge Karmel 17 Di Irmgard N., Ged. Alexis 18 Mi Kamillus OSt.

19 Do Vinzenz v. Paul

20 Fr Margarete M., Hieronymus OSt. 21 Sa Laurentius K., Wandregisil [F]

22 So 6. So. n. Pf., Maria Magdalena

23 Mo Apollinaris B. M.

24 Di Luise v. S. [ F ] , Ged. Christina 25 Mi Jakobus Ap., Christophorus M. 26 Do Anna, Mutter Mariens

27 Fr Ged. Pantaleon M. 28 Sa Viktor I. P., Celsus M.

29 So 7. So. n. Pf., Martha J .

30 Mo Ged. Abdon M., Julitta W. N. 31 Di Ignatius v. Loyola OSt., German B.

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A u g u s t — Bauernregeln Ist's in der ersten Woche heiß, Winter lange weiß. — Wer im gabelt, in der Ernt nicht zappelt, nicht früh aufsteht, der schau, im Winter geht. — Gewitter um bringen Hagel gern und Schnee.

bleibt der Heu nicht im Herbst wie's ihm Bartolomä G a r t e n p l a n

Nun ist die Saison zum Bohnenpflücken, laß dir die Winteraussaat glücken. Säe Raben und Spinat,

Zwiebeln auch und Feldsalat. Putze dann dein Erdbeerbeet,

für neue Pflanzung ist's nicht zu spät.

Zum Monatsbild August 1. Getreideernte

2. Himmelfahrt Mariens (Freiburger Altar) 3. Bundesfeier (1. August)

»Die Seele eines Heiligen

habe ich nicht«, schrieb ein Mann dem gro-ßen katholischen Dichter Léon Bloy. Dieser schrieb ihm postwendend: »Ich ant-worte Ihnen mit Sicherheit: Ich habe die Seele eines Heiligen. Mein Hauswirt, der ein entsetzlicher Spießbürger ist, mein Bäcker, mein Metzger, mein Spezereihänd-ler, die vielleicht schauererregende Schur-ken sind, sie alle haben die Seele von Hei-ligen, sind sie doch alle zu ewigem Leben berufen, genau so gut wie Sie und Ich, genau so gut wie der heilige Franziskus oder der heilige Paulus., und losgekauft zu demselben Preis. Es gibt keinen Menschen, der nicht der inneren Anlage nach ein Hei-liger ist, und die Sünde oder die Sünden, selbst die schwärzesten, sind nur ein Zu-fälliges, das nichts am Wesenskern ändert. Das ist, glaube ich, der richtige Stand-punkt.«

Im Hause muß beginnen, was leuchten soll im Vaterland.

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Es kostet nur wenig Leute

Die Kompagnie lag vor der feindlichen Stellung, die von der Infanterie nicht ohne Artilleriebeschuß ge-nommen werden konnte. Während der Hauptmann Nachschub anforderte, unterbreitete ihm ein blut-junger Leutnant einen scharfsinnigen Plan, wie man die feindliche Stellung aufrollen könnte. Aber der Hauptmann ließ sich nicht überreden. Als der Leut-nant ihn zu dem Husarenstück mit der Bemerkung verführen wollte: »Diese Aktion wird uns nur wenige Leute kosten«, fuhr ihn der Hauptmann scharf an: »Wollen vielleicht Sie, Herr Leutnant, einer von den wenigen sein?«

(23)

1 Mi Ged. d. Makkabäischen Brüder 2 Do Alfons OSt. B. Ki.

3 Fr Lydia

4 Sa Dominikus OSt.

5 So 8. So. n. Pf., Maria Schnee, Oswald

6 Mo Christi Verklärung 7 Di Kajetan OSt,. Donatus 8 Mi Joh. M. Vianney Pr.

9 Do Vio.il v. Laurentius, Ged. Roman 10 Fr Laurentius D. M.

11 Sa Ged. Tiburz u. Susanna MM.

12 So 9. So. n. Pf., Klara OSt.

13 Mo Joh. Berchmans

14 Di Vigil v. Himmelf., Ged. Euseb. Bek.

15 Mi Maria Himmelfahrt

16 Do Joachim, Vater Maria 17 Fr Hyazinth Dom.

18 Sa Helena (Olga) Ks., Agapit M.

19 So 10. So. n. Pf., Johannes Eud.Pr. OSt.

20 Mo Bernhard A. Ki.

21 Di Johanna Franziska Chantal 22 Mi Unbeflecktes Herz Maria 23 Do Philipp Benitius 0 . 24 Fr Bartholomäus Ap.

25 Sa Ludwig IX. K., Dietrich A.

26 So 11. So. n. Pf., Kathedralweihe [F]

27 Mo Amadous B. [F] 28 Di Augustinus Ki., Elmar 29 Mi Johannes Enthauptung

30 Do Garinus B. [ W ] , Rosa v. Lima J . 31 Fr Raimund 0 . 4L < *

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S e p t e m b e r — Bauernregeln

Im September kommt der Regen wohl dem Bauer stets gelegen; doch wenn es den Winzer trifft, ist er grad so schlimm wie Gift. — Wenn am St. Michaelstag der Wind von Nord und Westen weht, ein kalter Winter zu erwarten steht.

G a r t e n p l a n

Bald werden die ersten Fröste nah'n, noch dauert die Bohnenernte an. Im Himbeerplatz magst du jetzt walten, alte Ruten ganz ausschalten,

die neuen binden an den Zaun, so haben sie Licht und Luft und Raum.

Zum Monatsbild September 1. Herbstmonat, Obsternte 2. Engelmonat

3. Patron des Wallis (Mauritius)

Ursache seelischer Krankheit »Unter all meinen Patienten, die in der zweiten Hälfte ihres Lebens standen, war kein einziger, dessen Problem nicht letzten Endes darin bestand, eine religiöse Lebens-auffassung zu finden. Man kann mit Sicher-heit sagen, daß jeder von ihnen deshalb seelisch krank wurde, weil er oder sie das verlor, was die Religion den Gläubigen gibt, und keiner ist wirklich geheilt worden, wenn er nicht seine religiöse Überzeugung wieder zurückgewann.«

Dr. C. G. Jung (Nichtkatholik)

Freiheit

Gott verleiht die Freiheit nur d e n Men-schen, die sie lieben und immer bereit sind, sie zu wahren und zu verteidigen.

Daniel Webster [1782—1852) Amerikanischer Staatsmann

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Blinde Mutterliebe

Der heilige Vinzenz von Paul hatte am Hof des fran-zösischen Königs einen großen Einfluß. Die Mutter eines jungen Mannes bat den Heiligen, er möge ihrem Sohn eine hohe Stelle verschaffen. Vinzenz von Paul mußte aber der Mutter diese Bitte abschlagen, weil der Bewerber für den Posten gänzlich unfähig war. In der Wut packte die Mutter ein Servierbrett und warf es dem Heiligen an den Kopf. Vinzenz wischte sich das Blut ab und sagte ruhig zu seinem Sekretär: »Wie weit kann doch die Liebe einer Mutter gehen!«

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1 Sa Ägidius A., Verena J . 2 So 12. So. n. Pf., Apollinaris [F] 3 Mo 4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa Pius X. P. Rosalia N. Laurentius Eb.

Magnus Ben., Beata J. Regina J. M,

Maria Geburt, Hadrian M.

9 So 13. So. n. Pf., Petrus Claver Miss.

10 Mo Nikolaus v. Tolentino 0 . 11 Di Felix u. Regula MM. 12 Mi Maria Namen, Guido Bek. 13 Do Amatus B. v. Sitten, Notburga J . 14 Fr Kreuzerhöhung, Engelweihe 15 Sa Sieben Schmerzen Mariens

16 So 14. So. n. Pf., Eidg. Bettag.

17 Mo Hildegard

18 Di Josef v. Copertino Pr. Fr. 19 Mi Januarius B.

20 Do Fausta M., Ged. Eustachius 21 Fr Matthäus Ap. u. Ev., Maura M. 22 Sa Thomas v. V. Bi., Ged. Mauritius M.

23 So 15. So. n. Pf., Linus P.

24 Mo Ged. Maria v. Loskauf 25 Di Bruder Klaus, Richardis Ks. 26 Mi Cyprian u. Justina MM. 27 Do Kosmas u. Damianus MM. 28 Fr Wenzel M., Lioba Ä. 29 Sa Michael Erzengel

30 So 16. So. n. Pf., Urs u. Viktor MM.

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O k t o b e r — Bauernregeln

Räum jetzt den Garten, denn willst du warten, so kommt die Kälte und nimmt die Hälfte. — Fällt das Laub auf Leodegar, so ist das nächst' ein fruchtbar Jahr. —• Ist St. Gallus trocken, so folgt kein Sommer mit nassen Socken.

G a r t e n p l a n

Nun kannst du deine Keller füllen mit Obst und Gemüse, es steht dir zu Willen. Lege die Rüebli in guten Sand,

dann hast sie im Winter bald zur Hand. Bring Blumenzwiebeln in die Erde, daß ihnen wieder Frühling werde.

Zum Monatsbild Oktober

1. Schulanfang (Kollegium Freiburg) 2. Rosenkranzmonat (Liebfrauen Freiburg) 3. Missionssonntag

Wofür Rosenkranz beten?

Man bete beispielsweise für die Bekehrung der Heiden, für die Glaubensboten, für die Täuflinge, die Neuchristen, für die Wieder-vereinigung im Glauben, für die christliche Erziehung der Kinder. Dann wieder für die Kranken, für die Sterbenden, die Notlei-denden, die Flüchtlinge, für die Menschen hinter dem Eisernen Vorhang, für die in Gefängnissen und Straflagern, gegen Krieg und Atombomben.

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Stern, danach ich schaue,

Stab, daran ich gehe,

Führer, dem ich traue,

Fels, darauf ich stehe.

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Quell, daran ich ruh',

Glück, danach ich strebe,

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Spott in der Kaserne

Es war der erste Abend in der Kaserne. Während alle anderen Rekruten ohne weiteres in ihre Betten spran-gen, kniete sich einer nieder und verrichtete sein Abendgebet. Da fing einer an, seinen Spott mit ihm zu treiben. Am nächsten Abend nahm ihn der Spötter wieder zur Zielscheibe und die Zahl der Mitspötter war schon größer geworden. Unser braver Rekrut schwieg. Als aber am dritten Abend der Hauptspötter wieder begann, sagte ihm unser Rekrut ruhig: »Wenn du eine Seele hast, mach's wie ich. Wenn du keine hast, mach's wie mein Hund zu Hause: leg die Schnauze zwischen die Pfoten und kusch dich!«

(27)

1 Mo Ged. Remigius B.

2 Di Schutzengelfest, Leodegar B. M. 3 Mi Theresia v. Kinde Jesu N. 4 Do Franz v. Assisi OSt.

5 Fr Placidus Ben., Kirchweihe [F] 6 Sa Bruno OSt., Renatus B.

7 So 17. So. n. Pf., Maria v. Rosenkranz

8 Mo Brigitta OSt.

9 Di Joh. Leonardi M., Günther E. 10 Mi Franz v. Borgia Jesuit

11 Do Mutterschaft Mariens 12 Fr Maximilian M., Seraphin L. 13 Sa Eduard K., Domweihe [ W ]

14 So 18. So. n. Pf., KalNstus P.

15 Mo Theresia v. Avila N. 16 Di Gallus Miss., Hedwig 17 Mi Margareta M. Alacoque N. 18 Do Lukas Ev., Julian Bek. 19 Fr Petrus v. Alkantara OSt. 20 Sa Wendelin E., Vitalis A . B .

21 So 19. So. n. Pf., Ursula J . M.

22 Mo Kordula M.

23 Di Anton M. Ciaret, Severin B. 24 Mi Raphaël Erzengel, Gilbert A. 25 Do Chrysanthus u. Daria MM. 26 Fr Evarist P.

27 Sa Frumentius B.

28 So 20. So. n. Pf., Christkönigsfest

29 Mo Hermelindis

30 Di Angelus, Alfons Rodriguez Jesuit 31 Mi Wolfgang B., Christoph Fr. CSE 55 k-> M ma ma

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N o v e m b e r — Bauernregeln

Kommt der November nur im Nebelkleid, tut der Winter niemand leid. — Allerheiligen-Reif macht zu Weihnacht alles steif. — November tritt oft hart herein, braucht nicht viel dahinter zu sein.

G a r t e n p l a n

Der Garten wird jetzt bald geleert, der Boden gespatet — umgekehrt. Vergiß dabei den Dünger nicht, sei es Kompost oder Mist. Die Frühbeeterde wirf zu Haufen, daß Schnee und Kälte recht sie taufen.

Zum Monatsbild November 1. Nebelmonat

2. Allerseelenmonat 3. Walliserfriedhof

Beten für die Armen Seelen!

Wie Pater Reus * den heldenmütigen Lie-besakt für die Seelen im Fegfeuer emp-fahl: »Ihr braucht keine Angst zu haben, dadurch etwas zu verlieren oder schlechter dran zu sein, wenn ihr den Sühnewert eurer guten Werke und die Ablasse den Armen Seelen schenkt. Durch diesen Akt verwandelt ihr ja den Ablaß in Verdienst, und nur das Verdienst gibt ein Recht, hö-her in den Himmel hinaufzusteigen. Gewiß, einerseits würdet ihr mehr Fegfeuer zu gewärtigen haben, denn statt der eigenen Strafe löscht ihr die der anderen aus; doch auf der anderen Seite werdet ihr gute Für-sprecher haben, denn Liebe wird mit Liebe vergolten.«

* Baumann: P. Reus, ein Apostel des Herzens Jesu Kanisiusverlag, 584 Seiten. Fr. 14.70

Keine Angst vor den Armen Seelen! Die Seelen der Verstorbenen drängen vor-wärts nach dem Himmel, nicht zurück auf die Erde.

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Eine sonderbare Messe

Als Mozart seine c-moll-Messe geschrieben hatte, kam er freudig zu seiner Gattin Constanze und rief glück-lich: »Du, die hab' ich betend komponiert!« — Bald danach übte er sie mit dem Kirchenchor ein. Constanze folgte ihm eine Stunde später nach, um der Probe beizuwohnen. Da hörte sie schon vor der Türe, wie ihr Mann drinnen mit den Musikern herumschrie und zwischendurch auch fluchte. Plötzlich stand sie drin-nen vor ihrem Wolfgang, faßte ihn bei der Hand und sagte: »Was ist das für eine sonderbare Messe? Betend hast du sie komponiert und fluchend willst du sie ein-üben?« Da sagte Mozart zu seiner Frau: »Verzeih mir, dann wird's der Herrgott auch tun.«

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1 Do Allerheiligen

2 Fr Ged. Allerseelen

3 Sa Hubert B., Ida Gräfin v. T.

4 So 2 1 . So. n. Pf., Karl Borromäus Eb.

5 Mo Zacharias u. Elisabeth 6 Di Leonhard A., Protasius B. [F] 7 Mi Engelbert Eb. M.

8 Do Ged. 4 Gekrönte MM.

9 Fr Lateran-Kirchweihe, Ged. Theodor 10 Sa Andreas M,

11 So 22. So. n. Pf., Martin B.

12 Mo Martin I. P.

13 Di Didakus L , Stanislaus K. Jesuit 14 Mi Josephat Eb. M.

15 Do Albert d. Gr. B. Ki. 16 Fr Othmar A., Gertrud N. 17 Sa Gregor B., Hilda Ä.

18 So 23. So. n. Pf.. Kirohw. St. Peter u. P.

19 Mo Elisabeth v, Thüringen 20 Di Felix OSt., Edmund K. 21 Mi Maria Opferung 22 Do Cäcilia J . M.

23 Fr Klemens P., Ged. Felizitas M. 24 Sa Johannes v. Kreuz Karrn. Ki.

25 So 24. So. n. Pf., Katharina v. Ale:;.

26 Mo Konrad B., Silvester A.

27 Di U. L. Frau v. d. Wunderb. Medaille 28 Mi Jakob v. d. Mark. Min.

29 Do Saturnin M.

30 Fr Andreas Ap., Justina M.

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D e z e m b e r — Bauernregeln

Ist der Dezember veränderlich lind, so ist der ganze Winter ein Kind. — Fließt jetzt noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft. — Funkeln am hellen Himmel die Sterne klar, gibt's Frost fürwahr. — Christnacht hell und klar, ein gesegnet Jahr.

G a r t e n p l a n

Es kommt die kalte Jahreszeit,

jetzt freue dich, wenn's richtig schneit. Jetzt ruh' und schau die Ernte an und danke Gott, der es getan, laß auch nichts davon verderben, Bald wird's wieder Frühling werden.

Zum Monatsbild Dezember 1. Nikolaus-Umzug, Freiburg 2. Heilige Nacht

3. Hirtenvolk (Freiburg, Wallis)

Rückblick zum Jahresausklang

Die Zeit ist die Schwester der Ewigkeit. Sie hat sogar den gleichen Wert wie diese. Denn die Zeit ist nur das gemünzte Kapi-tal der Ewigkeit. Alles Glück oder Unglück der jenseitigen Dauer ohne Ende kann von einer winzigen Zeitspanne bestimmt sein. Und der Mensch kann keine Stunde seines Lebens zurückholen. Was in den Strom der Tage getaucht ist, bleibt unwiederbringlich dahin. Das sollte uns beim Abschied des alten Jahres ernst stimmen. Ein Jahr ist ein bedeutender Abschnitt der Lebenszeit. An Silvester scheint es also mehr als an-gebracht, das Haushaltbuch unseres Ge-wissens aufzuschlagen. Wie haben wir die-ses Jahr genützt? Wie haben wir es dem Herrn über Zeit und Ewigkeit gedankt, daß er uns erneut eine Frist schenkte, um ihm entgegenzugehen?

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AIs Papst Johannes XXIII.

stand er einmal vor einem Ein-noch Nuntius Roncalli in Paris war,

mit dem Oberrabbiner Frankreichs Mann-Lift:

»Nach Ihnen«, sagte der Rabbiner.

»Nein, bitte, Sie zuerst!« erwiderte der Nuntius. »Sie kommen zuerst«, meinte der Rabbiner.

»Da irren Sie sich, zuerst kommt das Alte Testament, dann erst das Neue«, erklärte lächelnd Nuntius Ron-calli und bat den Rabbiner, in den Lift einzutreten.

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^\BER

1 Sa 2 So 3 Mo 4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa 9 So 10 Mo 11 Di 12 Mi 13 Do 14 Fr 15 Sa 16 So 17 Mo 18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa 23 So 24 Mo 25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr 29 Sa 30 So 31 Mo Eligius B., Blanka K. 1. Adventssonntag, Bibiana J . M.

Franz Xaver Miss.

Chrysologus KL, Ged. Barbara M. Ged. Sabbas A. OSt., Modestus Nikolaus B., Dionysia

Ambrosius Ki. (Fasttag)

Maria Unbefleckte Empfängnis 2. Adventssonntag, Valeria J . M.

Ged. Melchiades P. Damasus I. P., Daniel Pr. Vicelin B., Spiridion B. Lucia M., Odilia N. Konrad Min., Nikasius B. Christiana, Folkwin B. 3. Adventssonntag, Eusebius B. Lazarus, Adelheid Wochentag IL Kl. Urban V. P., Fridbert Eugen Pr., Esther K. Thomas Ap., Severin B. Franziska Cabr. OSt.

4. Adventssonntag, Viktoria M.

Heiliger Abend, Adam u. Eva

Heiliges Weihnachtsfest m. Oktav Stephanus, Erzmärtyrer

Johannes Ap. Ev. Unschuldige Kinder

David K., Thomas v. Canterbury

So. n. Weihnacht, Luitberga J .

V. d. Oktav, Ged. Silvester, Marius

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Miirttevcrzeichnis

für

1962

Erklärung der Abkürzungen:

W — Waren- oder Krammarkt, V — Vieh-, Pf — Pfer-de-, F — Fohlen-, S — Schweine-, Schf — Schaf-, Z — Ziegen-, Klbr — Kälber-, Klv — Kleinvieh-, Zchtv — Zuchtvieh-, Schlv — Schlachtvieh-, Vikt — Viktualien-oder Lebensmittelmarkt, grV — Hauptviehmarkt, Vg — Viehausstellung mit Viehmarkt, KlvSZ — Kleinvieh-, speziell Schweine- und Ziegenmarkt, M — landwirt-schaftliche Maschinen.

Kanton Freiburg

Bulle: WVKlv: 11. Januar, 8. Februar, 1. März, 5. April, 10. Mai, 14. Juni, 26. Juli, 30. August, 18. Okto-ber, 8. NovemOkto-ber, 6. Dezember. — VKlvFohlen: 25. September. — V. 26. September, 17. Oktober. — W: 27. September. — KlbrS: Jeden Donnerstag, wenn Feiertag, am Mittwoch. — Kilbi (Bénichon) : 9., 10. und 11. Sep-tember. — Zuchtstier-Ausstellungsmarkt: Voraussicht-lich vom 19. bis 22. September (Daten werden später bekannt gegeben). — Interkantonaler Kleinvieh-Aus-stellungsmarkt: 9., 10. und 11. Oktober.

Châtel-St-Denis: "WVKlv: 15. Januar, 12. Februar, 5. März, 16. April, 14. Mai, 18. Juni, 16. Juli, 20. August, 17. September (auch Fohlen), 22. Oktober, 19. Novem-ber, 17. Dezember.

Düdingen: WVPfS: 16. April, 22. Oktober. — WS: 22. Januar. 19. Februar, 19. März, 21. Mai, 18. Juni, 23. Juli, 20. August, 17. September, 19. November, 17. Dez. Estavayer-le-Eac : Schlv: Jeden Monat, meistens am ersten Mittwoch (Daten werden später definitiv fest-gesetzt).

Freiburg: WVPfKlbrS: 8. Januar, 5. Februar (beson-ders Pferde), 5. März, 9. April, 7, Mai, 4. Juni, 2. Juli, 6. August, 3. September, 1. Oktober, 5. November, 3. Dezember. — S: 20. Januar, 17. Februar, 17. März, 21. April, 19. Mai, 16. Juni, 14. Juli, 18. August, 15. September, 13. Oktober, 17. November, 15. Dezember. — Ausstellungsmarkt für Schlachtvieh : 26. März. — In-terkantonaler Ausstellungsmarkt für Zuchtschweine: 1., 2. und 3. Mai. — Klbr: Montags, wenn Feiertag, am Dienstag. — St. Niklaus-Markt: 1. Dezember. — Kilbi (Bénichon) : 8, bis 13. September.

J a u n : Schaf scheid und WKIv: 17. September. — Kilbi: 29. und 30. Juli.

Kerzers: WVKlvM: 25. Januar, 22. Februar, 29. März, 26. April, 1. und 28. Juni, 26. Juli, 30. August, 27. Sep-tember, 25. Oktober, 29. November, 27, Dezember. Murten: WKlvM : 3. Januar, 7, Februar, 7. März, 4. April, 2. Mai, 6. Juni, 4. Juli, 1. August, 5. September, 3. Oktober, 7. November, 5. Dezember.

Pias feien: WVKlvS: 18. April, 16. Mai, 19. September, 17. Oktober. — Schafscheid und Schlachtschaf markt: 5. September.

u H um H i: WVKlvM: 16. Januar, 20. Februar, 20. März, 17. April, 15. Mai, 12. Juni, 17. Juli, 13. August, 11. September (besonders Pferde und Fohlen), 16. Oktober, 20. November, 18. Dezember. — Kilbi (Bénichon) : 12. August. — Recrotzon: 19. August.

Kanton Wallis Blitzingen: WVKlv. 1. Oktober.

Brig: WVKlv: 15. Februar, 1. und 15. März, 5, und 26. April, 10. Mai, 20. September, 4., 16. und 25. Ok-tober, 15, November,

Gampel: WV: 17. April, 16. Oktober. Glis: WVKlv: 30. Mai.

Hippel: WVKlv: 27. September.

I-cuk-Stadt: WVKlv: 6. März, 1. und 29. Mai, 2. und 23. Oktober.

Leuk-Susten WVKlv: 3. April, 9. Oktober, 13. November. Martigny-Bourg: WVKlv: 2. April, 7. und 21. Mai, 4. Juni, 1. und 15. Oktober, 3. Dezember (Speckmarkt). Martigny-Ville: WVPfKlv: 26. März, 23. April, 24. Sep-tember, 5. November.

Monthey: WVPfKlv: 24. Januar, 14. Februar, 14. März, 4. April, 9. und 23. Mai, 13. Juni, 8. August, 12. Sep-tember, 3. und 17. Oktober, 14. November, 12. und 31. Dezember.

Morel: WV: 16. April, 11. Oktober.

Naters: WV: 18. April, 24. Oktober, 21. November. Karon: WVKlv: 14. April, 27. Oktober.

St. Nikiaus: WV: 28. September.

Sidcrs: WVPfKlv: 17. Februar, 3. und 17. März, 7. April, 28. Mai, 8. und 22. Oktober, 12. und 26. November. — SVikt: Jeden Freitag, wenn Feiertag, am Donnerstag. Simplon: VKlv: 5. Oktober.

Sitten: WVKlv: 24. Februar, 31. März, 21. April, 5., 12. und 26. Mai, 2. Juni, 6., 13. und 20. Oktober, 3, 10. und 17. November, 22. Dezember. — Klv: Jeden Samstag, wenn Feiertag, am Freitag.

Stalden: WVKlv: 11. April, 8. Mai, 1. und 10. Oktober, 7. November.

Turtmann: WVKlv: 10. April, 14. Mai. — WVPMaul-tiereKlv: 13. August.

Visp: WVKlvSchf: 8. Januar, 10. März, 19. Mai, 15. September, 8. Oktober, 12. November.

Zermatt: WV: 22. September.

(33)

Kanton Bern 6. September. Guggisberg (in Rifsenmatt) : WgrSchf (Sehafscheid) : Hern (in Ostermundigen) : Ausstellungs-Zuchtstiermarkt

des Schweiz. Fleckviehzuchtverbandes : Voraussichtlich 5. bis 7. September (de genauen Daten werden später festgesetzt).

Biel: WVKlvM: 11. Januar, 1. Februar, 1. März, 5. April, 3. Mai, 7. Juni, 5. Juli, 2, August, 13. September, 11. Oktober, 8. November, 20. Dezember. — Fastnacht: 10. und 11. März. — Braderie: 30. Juni und 1. Juli. — Altstadtkilbi: 18. und 19. August.

Boltigen: WVKlv: 23. Oktober. — VKlv: 13. Dezember (ab 13 Uhr).

Burgdorf: WgrPf: 15. Februar. WVKlv: 1. März, 17. Mai, 12. Juli, 6. September, 11. Oktober, 8. November, 27. Dezember. — Schweizerischer Widder- und Zucht-schafmarkt: 6. und 7. Oktober. — Zucht- und Nutzvieh-aktionen: 28. und 29. Oktober, sowie 5. und 6. Dezem-ber. — Schlachtviehmärkte: 15. Januar, 19. Februar, 19. März, 16. April, 21. Mai, 18. Juni, 16. Juli, 20. Au-gust, 17. September, 15. Oktober, 19. November, 17. De-zember. — Klv: Jeden Donnerstag, wenn Feiertag, am Werktag darauf.

Erlenbach i. S. : WVKlv: 13. März, 8. Mai, 13. Novem-ber. — grV: 25. September (nachmittags), 22. OktoNovem-ber. — WKlv: 5. Oktober. — Zuchtvieh-Ausstellungsmarkt: 9. Oktober.

Frutigen: WVKlv: 6. April, 3. Mai, 11. und 28. Sep-tember, 30. Oktober, 23. November, 20. Dezember. — V (Vormärkte ab 13 Uhr) : 5. April, 2. Mai, 10. und 27. September, 29. Oktober, 22. November. — WVKlv: Jeden Donnerstag, wenn Feiertag, am Mittwoch vor-her: in den Wochen mit Jahrmärkten fällt der Wochen-markt aus.

Wochenmärkte (Freiburg und Wallis) Bulle ( F R ) : Donnerstag WKlv; wenn Feiertag, am Mittwoch.

Château-d'Oex: Donnerstag W: wenn Feiertag, am Mittwoch.

Echallens: Donnerstag Vikt: wenn Feiertag, am Mitt-Estavayer-le-Lac: Mittwoch Vikt.

Freiburg: Mittwoch und Samstag Vikt; jeden Montag Klbr; wenn Feiertag (Oster- und Pfingstmontag und Bénichon), am Dienstag.

Martigny-Bourg und Martigny- Ville : Montag Vikt; wenn Feiertag, am Dienstag.

Monthey: Mittwoch Vikt; wenn Feiertag, am Dienstag, Murten: Mittwoch- und Samstagvormittag Vikt. Bomont ( F R ) : Dienstag Vikt; wenn Feiertag, Montags Siders: Freitag SVikt; wenn Feiertag, am Donnerstag. — Dienstag Vikt.

Sitten: Samstag KlvVikt; wenn Feiertag, am Freitag. Thun: Montag Klbr. — Mittwoch Vikt. — Samstag Vikt und Fleisch, — Samstag auch Schweine, ausg, vor und nach den Großviehmärkten.

Interlaken: W: 31. Januar, 7. März, 2. Mai, 2. und 21. November, 18. Dezember. — WV: 21. September, 10. Oktober.

Langenthai: WVPfKlvSchlv: 23 Januar, 27. Februar, 27. März: 24. April, 22. Mai, 26. Juni, 24. Juli, 28. Au-gust, 25. September, 23. Oktober, 27. November, 18. De-zember. — WKlv: Jeden Dienstag. — Klbr: Jeden Montagvormittag (in der Woche nach Ostern und Pfingsten am Dienstag). — Zentralschweizer. Schlacht-vieh-Ausstellungsmarkt: 3. April. — Interkant, Zucht-schweine-Ausstellungsmarkt: 24. und 25. April. Laupen: WVKlv: 8. März, 24. Mai, 8. November. — S: 19. Januar, 16. Februar, 27, April, 15. Juni, 20. Juli, 17. August, 21. September, 19. Oktober, 21. Dezember. Lenk: WKlv: 18. Mai, 29. September. — V: 3. Septem-ber, 1. und 30. OktoSeptem-ber, 14. November. — Alle Groß-viehmärkte finden von 14 bis 17 Uhr statt.

Lys» : WVKIvSchlvM: 22. Januar, 26. Februar, 26. März, 23. April, 28. Mai, 25. Juni, 23. Juli, 27. August, 24. Sep-tember, 22. Oktober, 26. November, 24. Dezember. Biggisberg: WVPfKlv: 9. März, 28. September. — WVKlv: 27. April, 25. Mai, 26. Oktober, 30. November. Schwarzenburg: WVKlvM: 15. Februar, 22. März, 10. Mai, 23. August, 20. September, 18. Oktober, 22. No-vember, 20. Dezember.

Zweisimmen: WVKlv: 14. Februar, 5. März, 3. April, 2. Mai, 4. September, 2. Oktober, 13. Dezember. — V: 11. Januar, 24. Oktober, 15. November. — WKlv: 25. Oktober, 16. November. — Zuchtvieh-Ausstellungs-märkte: 11. und 12. April, 18. September, 9. November. — Klbr: Jeden Dienstag.

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