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Freiburger und Malliser
Volkskalendev
Î968
VOLKSKALENDER
FÜR FREIBURG UND WALLIS
1968
GRUSS DES FREIBURGER KALENDERMANNES
Es geht nichts über einen guten Freund, er ist nicht mit Gold aufzuwiegen. Ein solcher Freund ist der Freiburger Volkskalender. Er ist nicht bloß ein Be-gleiter für einen Tag, eine Woche, einen Monat, sondern für ein ganzes Jahr, für alle Jahreszeiten, Sommer und Winter, gute und schlechte Zeit. Ja, wir wagen es zu sagen, unser Kalender ist ein Freund für das ganze Leben. Wenn man alle Jahrgänge aufbewahrt, wird der Kalender zu einer Familienchronik.
Unser herzlicher Gruß gilt zunächst allen Freiburgern in der Heimat. Die Älteren unter Euch werden anerkennen, daß unser Kalender treu zur Tradition steht. Ihr erkennt in den Menschen, von denen da berichtet wird, Euch selbst wieder. Aber auch die Freiburger Jugend, die es nach Fortschritt auf allen Gebieten gelüstet, wird auf ihre Rechnung kommen.
Gruß auch allen Freiburgern fern der Heimat! Zeigt den Menschen, unter denen Ihr lebt, wie schön Freiburg ist. Ladet sie ein, ins Freiburgerland zu kommen! Dieser Jahrgang 1968 ist besonders der Werbung für Eure schöne Heimat gewidmet. Franz Neuwirth
GRUSS DES WALLISER KALENDERMANNES
Gott hat uns ein schönes Heimatland gegeben. Wir Walliser haben Grund, es zu lieben. Viele Fremde bewundern das Wallis wie einen Rest des verloren gegangenen Paradieses. Gewiß, unsere gewaltigen Berge, die lieblichen Täler, die Seen und Bäche ziehen Jahr für Jahr viele Gäste aus dem Ausland an. Aber es ist nicht nur die herrliche Natur, wie sie aus der Schöpferhand Gottes her-vorging, die einen solchen Reiz auf die Fremden ausübt; diese kommen auch, um die Werke aus Menschenhand zu schauen: die mächtigen Kirchen, Burgen und Schlösser — die malerischen Holzhäuser.
Vergessen wir aber nicht, daß in einer Welt, die immer gleichförmiger wird, unsere Eigenart im Denken und Sprechen, in Wohnung und Kleidung von den Fremden geschätzt wird, eben das typisch Walliserische. Wenn wir allen andern gleich wären, würde unser Wallis, Land und Volk, nicht mehr ein so bevorzugtes Ziel des Fremdenverkehrs sein. Darum bei aller Aufgeschlossenheit für den Tourismus halten wir der Tradition die Treue!
Anselm Zenzünen, Betten VS
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Veuhehfreiburg und des Jfemdenverkeht
Aus dem Französischen ü b e r t r a g e n vom K a l e n d e r m a n n Franz N e u w i r t h .
Das Farbbild vom Wintersport am Schwarzsee (Umschlagseite 2) s t a m m t von P h o t o g r a p h J e a n Mül-hauser. Es w u r d e uns von Direktor J e a n P a u l Marchand (Freiburgischer Verkehrsverein) freundlicher-weise zur Verfügung gestellt.
Was ist im Grunde der Fremdenverkehr? Welchen Nutzen, welche Bedeutung kann er für Deutsch-Freiburg haben?
Der Fremdenverkehr ist eine Erscheinung des Gesellschaftslebens. Sobald jemand seinen Wohnsitz verläßt und ein anderes Land be-sucht, nimmt er, ob er sich dessen bewußt ist oder nicht, als Reisender teil am Fremden-verkehr. Der Grund, warum jemand reist, spielt keine Rolle. Auch wer einen Reisenden verpflegt oder beherbergt, nimmt praktisch teil an der Verkehrswirtschaft.
Worauf es ankommt, ist der momentane Bruch mit seinem gewöhnlichen Leben, der Ausbruch aus dem Alltag, das Eintreten in den Lebensraum und die Gewohnheiten an-derer Menschen, für die man ein Fremder ist. Es werden also Beziehungen für kurze Zeit abgebrochen und andere angeknüpft. Das Ge-fühl spielt hier eine größere Rolle, als man ahnt. Wenn der Reisende seinen Gastgebern gefällt und er sich bei ihnen wohlfühlt, dann ist der Sinn der Reise erfüllt. Wenn dies nicht der Fall ist, werden sich Gast und Gastgeber zur Last. Es ist sehr wichtig, diese seelische Wechselwirkung zu beachten, wenn man am Fremdenverkehr teilnehmen will, sei es als Gast oder als Gastgeber.
Manche denken vielleicht, daß der Frem-denverkehr etwas Unbedeutendes im Leben sei. Hauptsächlich wir Schweizer, die allzu-sehr die Gewohnheit haben, die Menschen nur nach ihrer Schaffenskraft zu beurteilen, sind schnell fertig mit dem Urteil über einen Menschen, der eine Reise unternimmt, »um nichts zu tun«. Wir nehmen ihn gewiß auf, weil das einen Verdienst für uns bedeutet; aber schenken wir ihm unsere Achtung oder gar unsere Freundschaft?
Und doch müssen wir das tun: Die ganze Welt und das ganze Leben sind ja ein Netz von menschlichen Beziehungen. Nehmen wir den Fall an: jeder Mensch würde ständig an seinem Wohnsitz bleiben und daher nur die allernächsten Nachbarn kennen, dann wä-ren Beziehungen zwischen örtlich weit ent-fernten Menschen nur durch Tausende von Vermittlungsstellen möglich, und es käme nie zur unmittelbaren menschlichen Begegnung. Die modernen Nachrichtenmittel wie Zeitun-gen, Rundfunk, Fernsehen, Briefpost, Bücher-produktion und das Kino, können zwar über alle regionalen und nationalen Vermittlungs-stellen eine persönlich berührende Botschaft bringen, aber sie können niemals eine wirk-liche Gegenwart ersetzen, eine unmittelbare Begegnung, das Erlebnis eines neuen Landes, einer anderen Bevölkerung, eines sichtbaren und greifbar nahen Gesprächspartners.
Nur der Reiseverkehr, mit andern Worten nur die Reise eines Menschen vom einen zum andern Land, ist imstande, die für das Leben der Menschheit notwendigen Beziehungen so-wohl in materieller wie geistiger Beziehung zu schaffen. Der Fremdenverkehr ist eine Voraussetzung dafür, daß die Menschen sich kennen, verstehen, lieben und in Frieden mit-einander leben.
Das ist die Erklärung für die Tatsache, daß in der Geschichte der Menschheit das Reisen nach andern Ländern immer gepflegt
wurde. Freilich dürfen wir hier nicht an Masseneinfälle von Völkern und Einbrüche von Armeen denken. Die Auswanderung und Einwanderung war in alten Zeiten nicht ganz das, was wir heute unter Reise- oder Frem-denverkehr verstehen. Dagegen kommen die Reisen der Könige, der Gesandten, der Kauf-2
leute, der kühnen Seefahrer und Künstler unseren heutigen Vorstellungen von Reise-verkehr, als einer in die Einzelheiten fest-gelegten Betreuung der Reisenden, schon näher.
Die Wallfahrten zu dem heidnischen Tem-pel zu Delphi, zum TemTem-pel Salomons in Je-rusalem, die Reise der Drei Könige nach Beth-lehem wären ohne Karawansereien nicht denkbar gewesen. Die Pilgerfahrten ins Hei-lige Land, nach Rom, nach Santiago, nach Einsiedeln zu U. L. Frau vom Finstern Wald, waren jedoch schon organisierte Reisen, wo über Beförderung und Beherbergung der Pil-ger mehr oder weniPil-ger feste Abmachungen bestanden.
Später erwiesen sich die großen Hochschul-zentren der mittelalterlichen Christenheit in Paris, Basel, Salamanca, Padua usw. als An-ziehungspunkte für die studierende Jugend aus allen Teilen des Abendlandes.
Die von Krankheiten geplagten Menschen nahmen alle Unannehmlichkeiten einer da-maligen Reise auf sich in der Hoffnung, an den Heißwasserquellen, Badeplätzen Heilung zu finden.
Mit der Erkenntnis des gesundheitlichen Wertes von Höhensonne und Höhenluft setzte der Zug zu den alpinen Kurorten ein.
Im 19. Jahrhundert entstand ein romanti-scher und sentimentaler Zweig des Fremden-verkehrs, der stark unseren heutigen Stu-dienreisen von Altertumsgeschichtlern, volks-kundlich Interessierten oder Feinschmeckern auf der Suche nach kulinarischen Genüssen entspricht.
Heute haben sich die Verkehrsmittel und die Freizeitgestaltungsmöglichkeiten verviel-facht. Der Reiseverkehr hat dadurch einen beträchtlichen Auftrieb erhalten. Heute bleibt fast niemand mehr zu Hause: Alle lei-sten sich den Besuch von Felei-sten, Ausflüge zu fernen Verwandten, verbringen die Fe-rien oder wenigstens das Wochenende aus-wärts. Aber der heutige Reiseverkehr ist so-wohl in gesellschaftlicher wie in seelenkund-licher Beziehung die gleiche Erscheinung wie früher, nur ist er allgemein geworden, riesen-groß und zugleich volkstümlich: Der moderne Mensch sucht im Wechsel und in der
Ent-Zeichnung: Rio Rina
deckung von Unbekanntem Schönheit, Ent-spannung und Freundschaft.
Es gibt nur eine Möglichkeit, den fremden Reisenden liebevoll und gastfreundlich zu empfangen, wenn man versteht, was er auf Reisen sucht. Nur so kann man in dem Wirt-schaftszweig, den man früher als »Fremden-industrie« bezeichnete, wirklich Erfolg ha-ben.
Gewiß, es gibt im Reiseverkehr eine in-dustrielle, oder sagen wir lieber eine wirt-schaftliche und finanzielle Seite. Diese ist sogar außerordentlich wichtig, besonders für ein Volk wie das unsrige, das, um zu leben, andern Völkern seine Erzeugnisse verkaufen muß.
Der Reiseverkehr ist, wirtschaftlich gese-hen, eine Form des Warenexportes. Er ist ein Teil des schweizerischen Exportes, und zwar ein beträchtlicher. Im Jahre 1965 brachte der Fremdenverkehr der Schweiz die Summe von zweieinhalb Milliarden Franken ein. Das ist beinahe soviel wie der Ertrag der Ma-schinenindustrie (drei Milliarden und zwei-hunderteinundvierzig Millionen Franken). Das ist mehr als der Ertrag der chemischen In-dustrie (zwei Milliarden zweihunderteinund-siebzig Millionen Franken) und schließlich mehr als der Ertrag der Uhrenindustrie (eine Milliarde sechshundertdreißig Millionen Fr.). Man kann den ausländischen Reisenden als einen fremden Käufer bezeichnen, der unsere Produkte bei uns sucht. Aber er sucht bei uns nicht nur Waren, er sucht Eindrücke von schönen Landschaften, er sucht Ruhe und Gesundheit. Für alles das zahlt er. Er nimmt nichts davon mit, er kommt für die Kosten seines Aufenthalts bei uns auf mit eingeführtem Geld, mit fremden Devisen. Der Fremdenverkehr profitiert also von den un-transportierbaren Gütern unseres Landes, die ohne einen wohlorganisierten Fremdenver-kehr keinen Ertrag abwürfen.
Der Fremdenverkehr hat drei Erscheinungs-formen:
Der Durchgangsverkehr ist der flüchtigste, aber auch die zahlenmäßig bedeutendste Form des Fremdenverkehrs. Unser Freiburgerland
Fortsetzung auf Seite 31
GROSSE EREIGNISSE DES JAHRES
• • • • • ROM PAPST PAUL BESUCHT PATRIARCH ATHENAGORAS PATRIARCH ATHENAGORAS BESUCHT PAPST PAUL MOSKAU STALINS TOCHTER FLIEHT IN DIE SCHWEIZALLGEMEINE KALENDERNOTIZEN
Die zwölf Zeichen des TierkreisesI . W i d d e r 2. Stier 7. Schütz 8. Steinbock
3. Waage 4. Skorpion 5. Zwillinge 6. Krebs 9. Löwe 10. Jungfrau 1 1 . Wassermann 12. Fische Beginn der Jahreszeiten:
Frühling: 20. März 14.22 Sommer: Herbst: Winter: 21 23 21 Juni Sept. Dez. 9.13 0.26 20.01
Sonne: Zeichen Widder Sonne: Zeichen Krebs Sonne: Zeichen Waage
— Tag u. Nacht gleich — Längster Tag — Tag u. Nacht gleich — Kürzester Tag 20.01 — Sonne: Zeichen Steinbock
Zwei Sonnenfinsternisse und zwei Mondfinsternisse:
1. Am 28./29. März, teilweise Sonnenfinsternis, sichtbar in Antarktis, Südpazifik, Südamerika.
2. Am 13. April, totale Mondfinsternis, Kernschatten Eintritt 4.06, Austritt 7.32. 3. Am 22. September, totale Sonnenfinsternis, sichtbar in Ostrußland und Asien. 4. Am 6. Oktober, totale Mondfinsternis, sichtbar in Amerika, Asien und
Au-stralien.
Liturgischer Kalender:
B e w e g l i c h e F e s t e : Septuagesima 11. Februar — Aschermittwoch 28. Februar — Ostersonntag 14. April — Christi Himmelfahrt 23. Mai — Pfingstsonn-tag 2. Juni — 1. AdventssonnPfingstsonn-tag 1. Dezember.
Q u a t e m b e r : 1) 6. März — 2) 5. Juni — 3) 18. September — 4) 18. Dez. Kirchlich gebotene Feiertage:
Alle Sonntage — Weihnachten — Neujahr — Christi Himmelfahrt — Unbe-fleckte Empfängnis — Maria Himmelfahrt — Allerheiligen.
Das Fasten- und Abstinenz-Gebot ist gegenwärtig folgendes: 1. Fast- und Abstinenztage sind: Aschermittwoch und Karfreitag.
2. Das Fastengebot verpflichtet vom erfüllten 2 1 , Lebensjahr bis zum Eintritt ins 60.
3. Das Abstinenzgebot verlangt, daß man sich des Fleisches und Fleischsaftes enthalte. (Eier, Milchprodukte und Gewürze mit Tierfett sind infolgedessen ge-stattet.)
4. Das Fastengebot verlangt, daß man auf einen Teil der gewöhnlichen Nahrung verzichtet. Im Prinzip verlangt es, daß man nur eine Hauptmahlzeit pro Tag halte. Dem Gebrauch in unserem Lande entsprechend, ist es aber erlaubt, am Morgen und am Abend eine kleine Erfrischung zu sich zu nehmen.
Januar — Bauernregeln
Beginnt 's Neujahr mit Sonnenschein, wird der Sommer fruchtbar sein. Bei Donner im Winter ist Kälte dahinter. Anfang und End vom Januar zeigen das Wetter fürs ganze Jahr. So hoch im Januar der Schnee, so hoch im Sommer der Klee.
Januar — Gartenarbeit
Den Gartenbauplan machen. Baum- und Edelreiserschnitt nur bei frostfreiem Wet-ter ausführen. Obst- und Gemüselager flei-ßig kontrollieren. Überwinternde Pflanzen im Keller nicht vergessen, bei warmem Wet-ter lüften. Bei offenem Boden umgraben, Komposthaufen umsetzen.
Kirche und Presse
»Vor allem ist die g u t e Presse zu fördern. Um jedoch die Leser ganz mit c h r i s t l i c h e m Geist zu erfüllen, soll eine k a t h o -l i s c h e Presse gegründet und gefördert werden, die diesen N a m e n a u c h v e r -d i e n t .
Sie soll — entweder unmittelbar von der Kirche oder von katholischen Persönlich-keiten ins Leben gerufen und getragen — in der erklärten Absicht erscheinen, um öffentliche Meinungen zu bilden, zu festigen und zu fördern, die mit dem Naturrecht und den k a t h o l i s c h e n Grundsätzen übereinstimmen, sie soll Nachrichten über das Leben der Kirche bringen und kom-mentieren. Die Gläubigen aber sind von der Notwendigkeit zu überzeugen, die katholi-sche Presse zu lesen und zu verbreiten, um sich über alle Ereignisse ein christliches Urteil bilden zu können.«
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Ein Wort kann alles retten . . .
»Manchmal genügt schon ein gütiges Wort, um einen Verhärteten zu wandeln, während ein rohes Wort imstande ist, die Seele zu verwüsten und eine Bitterkeit hervorzuru-fen, die ihr sehr schaden kann.«
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Es stieg ihm nicht in den Kopf
In der Ehrenhalle der Universität Freiburg ist eine Mar-mortafel zum Gedenken an einen ehemaligen Studenten W e i z m a n n , der es vom Doktor von Freiburg zum Pro-fessor in England und schließlich zum Staatspräsidenten von Israel brachte. Sein äußerer Aufstieg stieg ihm aber nicht in den Kopf, das beweist folgende Anekdote. Weizrrjann kommt nach der Wahl zum Staatspräsidenten heim. Seine alte Haushälterin fragt ihn: »Soll ich Sie jetzt ,Herr Präsident' oder wie bisher ,Herr Professor' anreden?« — »Wenn du gleich gut kochst, kannst du mich auch gleich anreden wie bisher!«, war die Antwort
Weiz-1 Mo Neujahr, Oktav von Weihnachten
2 Di Namen-Jesu-Fest, Odilo A. 3 Mi Marius [ F ] , Genoveva N. 4 Do Titus, Angela v. Foligno 5 Fr Telesphorus, P., Emilie J . 6 Sa Erscheinung d. H., Arbeitstag [F]
7 So 1. So. n. E. (ÄuB. Fest Ersch.)
8 Mo Severin Miss., Erhard B. 9 Di Julian M., Vitaiis M. 10 Mi Gregor X, P. [ F ] , Agathon P. 11 Do Theodosius A., Hyginus 12 Fr Ernst A., Stephana N. 13 Sa Taufe Jesu, Gottfried Bek.
14 So 2. So. n. Ersch., Hilarius Ki.
15 Mo Paul E.
16 Di Marzellus P., Roland 17 Mi Antonius E., Sulpitius Eb. 18 Do Priska, Liberata 19 Fr Marius, Martha MM, 20 Sa Fabian und Sebastian
21 So 3. So. n. Ersch., Agnes J . M.
22 Mo Vinzenz M., Anastasius M, 23 Di Raimund Bek., Ged. Emerentiana 24 Mi Timotheus Bek.
25 Do Pauli Bekehrung, Ged. Petrus 26 Fr Polykarp B. M., Paula W. 27 Sa Joh. Chrysostomus Ki.
28 So 4. So. n. Ersch., Petrus Nol. OSt.
29 Mo Franz von Sales B. Ki. 30 Di Martina J . M., Adelgunde Ä. 31 Mi Johannes Bosco Bek. OSt.
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kalt, kalt, Schnee und kalt, ver- änder-lich, Schnee, ver- änder-lich, Regen und Schnee NOTIZEN Herz-Jesu-Fr. Herz-Mariä-Samstag 3 15.23 17.11 Weltgebetsoktav C 20.38 17.29 7Februar — Bauernregeln
Rauher., kalter Februar deutet auf ein frucht-bar Jahr. Lichtmeß trüb, ist dem Bauer lieb. Mücken, die im Hornung summen, gar oft auf lange Zeit verstummen. Matthias bricht 's Eis; hat er keins, so macht er eins. — Kerzen im Klee, Palmen im Schnee.
Februar — Gartenarbeit
Fortfahren mit dem Obstbaumschnitt. Mit dem Zurückschneiden der Geranien und Fuchsien kann Ende Monat begonnen wer-den. Verstaubte Blattpflanzen mit lauwar-mem Wasser abwaschen. Blumen und Ge-müse mit langer Vorkultur ins warme Früh-beet säen.
Kirche und Film
»Die Produktion und Vorführung von Fil-men, die gute Unterhaltung bieten, die be-lehrend und künstlerisch wertvoll sind, ins-besondere von Filmen für die Jugend, sollte man mit allen wirksamen Mitteln fördern und sicherstellen. Dazu wird die Unterstüt-zung und Zusammenarbeit guter Produzen-ten auf wirtschaftlichem und organisatori-schem Gebiet empfohlen, ferner anerken-nende Kritik und Verleihung von Preisen an Filme, die es verdienen . . . «
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Christentum
ist göttliche Gabe und menschliche Aufgabe. Jeder muß durch persönliche Anstrengung werden, was er sein soll im ewigen
Heils-plan. Das ist unsere höchste Ehre, aber auch unsere dringlichste Pflicht. Wir sind Gottes Gebilde,, aber kein fertiges. Wir müs-sen es mitvollenden nach vorgezeichnetem Entwurf. Christentum, wie Paulus es lehrt, steht gleich weit ab von der Vergötterung unserer Leistung und eitler Selbstbestrah-lung wie von trägem Hindämmern und hem-mendem Minderwertigkeitsgefühl. Dr. P. Ketter R e i t e n b r i n g t v i e l F r e u d e ! Der Kenner bedient sich mit Vorteil im Fachgeschäft Verlangen Sie den Spezialprospektl
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Der Glaube versetzt Berge
Der alte Walliser-Kutscher Josef Theiler fuhr einmal im Winter mit einem Holländerpaar über den Simplon. Wie das Bietschhorn in Sicht kam, fragten die Holländer den Kutscher: »Wie heißt dieser Berg?« — »Das ist das Bietschhorn!« antwortete er. — »Nein, das ist das Matter-horn«, behaupteten die Holländer. »Sie irren, das ist das Bietschhorn«, widersprach der Kutscher. Aber das ver-mochte ihren Glauben nicht zu erschüttern: »Das ist das Matterhorn, wir haben es in den letzten Tagen aus näch-ster Nähe gesehen!!«
Josef Theiler ließ die Holländer in ihrem Glauben.
KM
1 Do Ignatius B. M., Brigitta v. K. 2 Fr Maria Lichtmeß, Johanna OSt. 3 Sa Blasius B. M.
4 So 5. So. n. Erach., Andreas Cors. B.
5 Mo Agatha J . M,, Modestus B. 6 Di Titus B., Dorothea J . M. 7 Mi Romuald OSt.
8 Do Johann v. Matha, Richard K. 9 Fr Cyrillus Eb. Ki., Apollonia J . 10 Sa Scholastika N., Wilhelm d. Gr.
11 So Septuagesima, Lourdes-Ersch.
12 Mo Reginald Dom., 7 Stifter Serv.-O. 13 Di Katharina v. R., Benignus M. 14 Mi Ged. Valentin M.
15 Do Ged. Faustinus u. Jovita MM. 16 Fr Juliana J . M.
17 Sa Finten Bek., Theodul M.
18 So Sexagesima, Simon B. M.
19 Mo Bonifaz Bek. [ F ] , Konrad v. Piac. 20 Di Leo B., Eleutherius B.
21 Mi Eleonore, Germanus M. 22 Do Petri Stuhlfeier 23 Fr Petrus Dam. B. Ki. 24 Sa Schalttag, Ida
25 So Quinquagesima, Matthias Ap.
26 Mo Alexander Eb., Mechthild N. 27 Di Gabriel Possenti Bek. 28 Mi Aschermittwoch
29 Do Oswald Eb., Romanus A. [F]
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dg M kà> «5 trübes Wetter, reg-nerisch, schön, Schnee, kalt, kaltes Wetter, Regen NOTIZEN Herz-Jesu-Fr. Herz-Mariä-Samstag Z 13.20 ® 7.43 f 4.28 O 7.56 9März — Bauernregeln
Märzenschnee frißt, Aprilschnee düngt. Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, sä sie an Sankt Benedikt. Wenn's am Karfreitag regnet, so ist das ganze Jahr gesegnet. Märzennebel bei zunehmendem Mond sollen gefährliche Gewitter nach sich ziehen.
März — Gartenarbeit
Gartenbeete richten und die ersten Früh-jahrsgemüse ansäen. Im Frühbeet pikieren. Rosen von der Schutzhülle befreien und eventuell noch zurückschneiden. Spaliere an Hauswänden gründlich wässern, weil dort meist kein Regenwasser hinkommt. Sa-lat vor Vogelfraß schützen.
Kirche zu Rundfunk — Fernsehen
»Gute Rundfunk- und Fernsehsendungen sind zu unterstützen, vor allem jene, die für die Familie wertvoll sind. Katholische Sendungen, welche Hörer und Zuschauer am Leben der Kirche teilnehmen lassen und mit religiösen Wahrheiten vertraut ma-chen, sind besonders zu fördern.
Wohlüberlegt sollen dort, wo es angebracht erscheint, katholische Sender errichtet wer-den.«
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Der Himmel ist anderswo
Der russische Weltraumfahrer T i t o w hat-te seinem amerikanischen Kollegen G l e n n vieles von seinen Erlebnissen während des Raumfluges erzählt; schließlich meinte er, nun sei er im Himmel gewesen, aber dem lieben Gott und den Engeln sei er nicht be-gegnet. G l e n n gab dem Atheisten die herrliche Antwort: »Der Gott, an den ich glaube, ist nicht so klein, daß ich erwartet hätte, ihn dort oben zu treffen.«
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Man lernt nie aus
Adenauer saß mit Sohn und Schwiegertochter im Garten seiner Villa in Rhöndorf. Sie schauten amüsiert dem Werben eines Amselmännchens um ein Weibchen zu. Alles verliebte Singen, Hüpfen und Flattern machte auf das Amselweibchen gar keinen Eindruck. Schließlich wurde es dem Männchen zu dumm und es flog in einen andern Winkel.
Sobald das Weibchen sich allein sah, flog es schnur-stracks zu dem vorher verschmähten Bewerber. Da be-merkte Adenauer zu seinem Sohn: »Josef, da könnten Männer noch etwas lernen!!«
WÄR
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1 Fr 2 Sa 3 So 4 Mo 5 Di 6 Mi 7 Do 8 Fr 9 Sa 10 So 11 Mo 12 Di 13 Mi 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo 19 Di 20 Mi 21 Do 22 Fr 23 Sa 24 So 25 Mo 26 Di 27 Mi 28 Do 29 Fr 30 Sa 31 So Albinus B., Suitbert B. Agnes Ä., Heinrich Suso Bek.1. Fastensonntag, Kunigunde Ks.
Kasimir K., Luzius P. M. Johannes v. Kreuz, Friedrich A. Fridolin Miss,, Perpetua M. Thomas v. Aquin
Johannes v. Gott OSt. Franziska v. Rom, Savio
2. Fastensonntag, 40 Märtyrer
Theresia R. N. Gregor I. P. Ki.
Gerald A., Rosina J . Mathilde K., Paulina W. R. Klemens Hofbauer Bek. Heribert Eb., Hilarius M, B.
3. Fastensonntag, Gertrud Ä.
Cyrillus Eb. Ki. Josef, Nährvater Jesu
Irmgard Ks., Wolfram O.Ben. Benedikt A. OSt.
Katharina J . Otto E., Viktorien
4. Fastensonntag, Erzengel Gabr.
Maria Verkündigung Thekla, Felix B. Johann v. Damaskus Ki. Johann v. Capistrano Bek. Berthold 0 . Quirinus M,, Roswitha Ä. Passionssonntag, Guido A.
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Regen, kälter, Frost, Regen, kalt, Regen, Schnee, schön, trüb NOTIZEN Krankensonntag ) 10.20 Quatember-Fr. Quatember-Sa. © 19.52 s 12.07 G 23.48 11April — Bauernregeln
Aprilregen verspricht großen Segen. Sind die Reben um Georgi noch blind, so soll sich freuen Mann, Weib und Kind. Quaken die Frösche im April, noch Schnee und Re-gen kommen will. Wenn der April bläst in sein Horn, dann steht es gut um Heu und Korn.
April — Gartenarbeit
Kartoffeln werden im Laufe des Monats gelegt. Aprilsaaten der Einjahrsblumen aus-dünnen. Erdbeeren säubern und feucht hal-ten. Ende Monat Steckzwiebeln setzen, etwa 1 cm überdecken, ebenfalls Dahlien aus-pflanzen, auf Schnecken achten. Fleißiger Rasenschnitt gibt dichten Rasen.
Das Geheimnis der Kirche
»Als das Werk vollendet war, das der Vater dem Sohn auf Erden zu tun aufgetragen hatte, wurde am Pfingsttag der Heilige Geist gesandt, auf daß er die Kirche immerfort heilige und die Gläubigen so durch Christus in seinem Geiste Zugang hätten zum Vater. Er ist der Geist des Lebens, die Quelle des Wassers, das zu ewigem Leben aufsprudelt; durch ihn macht der Vater die in der Sünde erstorbenen Menschen lebendig, um end-lich ihre sterbend-lichen Leiber in Christus auf-zuerwecken.«
Konstitution über die Kirche, Nr. 4.
Der Priester
»Die Gestalt des katholischen Priesters ist eines der mächtigsten und großartigsten Bilder des Mannes und Menschen, das die Geschichte kennt. Und mögen noch so viele auf diesem Wege versagen, noch so viele in ärmlichen Teilskizzen stecken bleiben: diese Gestalt ist nicht nur ein Ideal, eine Forderung, ein Entwurf: sie ist tausendmal gültig und exemplarisch verleiblicht worden. Ungezählte Gläubige dürfen mit glühendem Dank bezeugen, daß sie ihr begegnet sind.«
Ida Friederike Görres (Laiengedanken zum Zölibat)
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Er will nur einmal sterben
Cäsar war oft in Gefahr, das Leben zu verlieren, aber nie die Todesverachtung. Auf dem Höhepunkt seiner Macht erhielt er oft Drohbriefe und Warnungen von Wahrsagern. Als ihn seine Freunde einmal dringend ba-ten, nie ohne Leibwächter auszugehen, erwiderte ihnen Cäsar: »Der Furchtsame stirbt jeden Tag, ich aber will nur einmal sterben.«
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1 Mo Hugo B., Theodora M. 2 Di Franz v. P. OSt. 3 Mi Richard B., Irene J . M. 4 Do Isidor Eb. Ki.
5 Fr 7 Schmerzen Maria, Vinz. Ferrer 6 Sa Sixtus P., NotkerBek. 7 So Palmsonntag, Hermann B. 8 Mo Montag i. d. Karwoche 9 Di Dienstag i. d. Karwoche 10 Mi Mittwoch i. d. Karwoche 11 Do Gründonnerstag 12 Fr Karfreitag 13 Sa Karsamstag 14 So Ostersonntag 15 Mo Ostermontag, Viktorin M.
16 Di Benedikt Labre Bek. 17 Mi Anizet P.
18 Do Amadeus, Werner M. 19 Fr Leo IX. P., Gerold E. 20 Sa S u l p i z M . , Theodor Bek.
21 So Weißer Sonntag, Anselm Ki.
22 Mo Soter und Kajus PP. 23 Di Georg M., Adalbert B. 24 Mi Fidelis v. Sigmaringen M. 25 Do Markus Evangelist 26 Fr Maria vom guten Rat 27 Sa Petrus Kanisius Ki., Zita J .
28 So 2. So. n. 0., Grignion OSt.
29 Mo Petrus v. Verona M.
30 Di Katharina v. Siena, Gottolengo
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< * C E »5 55 M M te, Ur, kt 5 » *â *â e& f f ff* M schön, mild, frisch, ver- änder-lich, reg-nerisch, trüb, warm NOTIZEN H 4.28 Herz-Mariä-Samstag @ 5.52 Osternachtfeier s 20.35 G 16.21 13Mai — Bauernregeln
Pankraz, Servaz und Bonifaz sind gestrenge Herr'n, ärgern den Gärtner und Winzer gern. Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag. Trockener Mai, ein dürres Jahr. Erst wenn die kalte Sophie vorbei, ist der Frühling wieder frei.
Mai — Gartenarbeit
Bepflanzen der Balkonkisten. Alte Erde er-neuern mit Zusatz von Hornspänen und Knochenmehl. Nach der Blüte alle früh-jahrsblühenden Sträucher zurückschneiden. Sellerie, Lauch, Gurken und Tomaten ver-langen frischen, nahrhaften Boden. Bei Trok-kenheit gründlich gießen.
Kirche Volk Gottes
»So hat er (Gott) sich aus Juden und Hei-den ein Volk berufen, das nicht dem Flei-sche nach, sondern im Geiste zur Einheit zusammenwachsen und das neue Gottes-volk bilden sollte. Die an Christus glauben, werden nämlich durch das Wort des le-bendigen Gottes wiedergeboren, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergängli-chem Samen, nicht aus dem Fleische, son-dern aus dem Wasser und dem Heiligen Geist, schließlich gemacht zu .einem aus-erwählten Geschlecht, einem königlichen Priestertum . . . , einem heiligen Namen, einem Werk der Erwartung . . . ' Die einst ein Nichtvolk waren, sind jetzt Gottes Volk.«
Konstitution über die Kirche, Nr. 9.
Papst Johannes XXIII.
»Wenn das Konzil wirklich eine Epoche religiöser Wirklichkeit einleiten soll, muß es seine Bestätigung durch heilige Men-schen finden. Es ist groß . . . , daß zu sol-chem Ruf gerade der Papst des Konzils, Johannes XXIII., auserwählt erscheint. Seine Gestalt ist Stichflamme für unsere Epoche«.
Dr. Franz Lorenz (Echo der Zeit)
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Wo brennt's?
Der berühmte Historiker Johannes Janssen war in seiner Jugend so arm, daß er nicht studieren konnte. Er wurde Lehrling bei einem Kupferschmied. Eines Tages schleu-derte er einen ganzen Kübel Harz in die Esse. Es ent-stand ein riesiger Funkenregen. Als der Meister herbei-stürzte, um den vermeintlichen Brand zu löschen, rief der Lehrling: »Es ist nicht gefährlich, ich habe nur ein Brandopfer darbringen wollen zum Abschluß meiner Schmiedlehre. Jetzt wird studiert.«
In seinem Herzen brannte die Liebe zum Studium. Er wurde ein vorbildlicher Priester und angesehener Ge-schichtsschreiber.
1 Mi Josef, Patron der Arbeiter 2 Do Athanasius Eb. Ki.
3 Fr Alexander I. P. 4 Sa Monika W., Florian M, 5 So 3. So. n. 0., Pius V. P. 6 Mo Valerien B., Dominik Savio 7 Di Stanislaus B. M.
8 Mi Maria Mittlerin d. Gnaden, Ida W. 9 Do Gregor Eb. K., Beatus Miss. 10 Fr Isidor Bek., Antonin Eb. 11 Sa Philipp und Jakob Ap. 12 So 4. So. n. 0., Pankraz M.
13 Mo Robert Ki., Servez B. 14 Di Ged. Bonifatius M.
15 Mi Johann de la Salle B., Sophie M. 16 Do Johannes Nepomuk M.
17 Fr Pascal Baylon L, Bruno B. 18 Sa Venantius M,, Erich K. 19 So 5. So. n. 0., Cölestin P.
20 Mo Bernhardin v. Siena 21 Di Krispin Bek. 22 Mi Julia M.. Rita N.
23 Do Christi Himmelf., Johann de R. Pr. 24 Fr Maria Hilfe d. Chr., Sophie Berat 25 Sa Gregor VII. P.
26 So Sonntag n. Christi Himmelfahrt
27 Mo Beda Pr. Ki. 28 Di Augustin Eb.
29 Mi Maria Magdalena v. Pazzi N. 30 Do Felix I. P., Johanna v. Are J. 31 Fr Marie Königin, Petronilla J,
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Vf s * kühl, schön und warm, gewitter-haft, ver-änderlich reg-nerisch, Regen, frisch, Nacht-frost NOTIZEN Herz-Jesu-Fr. Herz-Mariä-Samstag } 18.54 © 14.05 Muttertag C 6.44 \ Bittage ' © 8.30 15Juni — Bauernregeln
Juni trocken mehr als naß, füllt mit gutem Wein das Faß. Solange der Kuckuck schreit, fürchte die Trockenheit. Regnet's am Me-dardustag, so auch noch sechs Wochen danach. Bricht der Nordwind im Juni ins Land, sind Korn und Wein im guten Stand. Peter und Paul klar, ein gutes Jahr.
Juni — Gartenarbeit
Boden um Rhabarberstöcke lockern, ab Ende Monat keine Stiele mehr ernten. Himbeeren und Johannisbeeren vor Vögeln schützen, indem die Sträucher mit Fadenschlag um-sponnen werden. Schnittblumen am frühen Morgen schneiden. Zu dicht stehende Frei-land-Blumensaaten ausdünnen.
Priestertum (Allgemeines und besonderes) »Das gemeinsame Priestertum der Gläubi-gen aber und das Priestertum des Dienstes, d. h. das hierarchische Priestertum unter-scheiden sich zwar dem Wesen und nicht bloß dem Grade nach . . .
Der Amtspriester nämlich bildet kraft sei-ner heiligen Gewalt, die er innehat, das priesterliche Volk heran und leitet es; er vollzieht in der Person Christi das eucha-ristische Opfer und bringt es im Namen des ganzen Volkes Gott dar; die Gläubigen hin-gegen wirken kraft ihres königlichen Prie-stertums an der eucharistischen Darbrin-gung mit und üben ihr Priestertum aus im Empfang der Sakramente, im Gebet, in der Danksagung, im Zeugnis eines heiligen Le-bens, durch Selbstverleugnung und tätige
Liebe.«
Konstitution über die Kirche, Nr. iO.
Heroismus des Alltags
»Held sein, eine Minute, eine Stunde lang — das ist leichter zu ertragen als in stillem Heroismus des Alltags. Wer diesen grauen Alltag erträgt und dennoch dabei Mensch bleibt, der ist wirklich ein Held«, sagt Dostojewskij. £ Q f e « j 8 ^ GöCfiJRistÈ^
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Bovet — Bonmot
Ein internationaler Kongreß in Freiburg. Bei der Abend-unterhaltung tritt auch Kapellmeister Bovet mit einem Damenchor auf. Die Lieder werden sehr applaudiert. In einer Pause fragt Staatsrat X den Dirigenten: »Warum haben Sie in Ihrem Chor nicht noch mehr schöne junge Damen?« Der Dirigent antwortet mit maliziösem Lächeln: »Es sind nicht immer die schönsten Sängerinnen, die am schönsten singen!«
1 Sa Angela O S t , Kuno B. M.
2 So Hochheiliges Pfingstfest 3 Mo Pfingstmontag, Klothilde K. [F]
4 Di Franz Carr. OSt. 5 Mi Bonifatius Eb. M. 6 Do Norbert Eb. OSt. 7 Fr Robert A., Gottlieb A. 8 Sa Medardus B., Gildard Bek.
9 So Dreifaltigkeits-So., A. M. Taigi
10 Mo Margareta K. 11 Di Barnabas Ap. 12 Mi Johann Facundo Bek.
13 Do Fronleichnamsfest, Antonius v, P. 14 Fr Basilius d. Gr. Kl. 15 Sa Bernhard v. M. [ W ] 16 So 2. So. n. Pf., Benno B. 17 Mo Gregor B. 18 Di Ephraim D. Ki. 19 Mi Juliana v. Falconieri J . 20 Do Silverius P., Florentina N. 21 Fr Herz-Jesu-Fest, Aloisius Bek. 22 Sa Paulinus B., Eberhard B.
23 So 3. So. n. Pf., Vigil v. Joh. d. T.
24 Mo Johannes der Täufer 25 Di Wilhelm OSt.
26 Mi Johannes und Paulus MM. 27 Do Burkard Bek., Emma 28 Fr Leo II. P.
29 Sa Peter und Paul Ap.
30 So 4. So. n. Pf., Pauli Gedächtnis
M M U CSE e * 55 4 0 J ? kJt kl~ N « f f f •US M frisch, schön, kalter Wind, schön und warm, Regen, frisch, warm, sehr warm, ver-änderlich NOTIZEN J> 5.47 Quatember-Mi. © 21.13 C 19.14 @ 23.25 17
Juli —• Bauernregeln
Hundstage schön und heiter, bedeuten fruchtbare Zeiten. Abends rot, morgens grau, gibt das schönste Tagesblau. Ein tüchtig Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter. Viel Hitze im Heumonat Scheune und Keller füllen mag. Juli-Sonne scheint für zwei.
Juli — Gartenarbeit
Letzte Gelegenheit, Karotten und Busch-bohnen anzusäen. Gurken nicht zu spät ern-ten, damit sie nicht bitter werden. Pflücken der Erdbeeren in den Morgenstunden. So bald als möglich Bohnen pflücken, das regt den Fruchtansatz an.
Sakramente: Taufe und Firmung
»Durch die Taufe der Kirche eingegliedert, werden die Gläubigen durch das Prägemal zur christlichen Gottesverehrung bestellt und wiedergeboren zu Söhnen Gottes; sie sind gehalten, den von Gott durch die Kirche empfangenen Glauben vor den Menschen zu bekennen.«
»Durch das Sakrament der Firmung werden sie vollkommener der Kirche verbunden und mit einer besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet. Sie sind in strengerer Weise verpflichtet, den Glauben als wahre Zeugen Christi in Wort und Tat zugleich zu verbreiten und zu verteidigen.«
Konstitution über die Kirche, Nr. 11.
Eine moderne Kinderkrankheit
Total erschöpfte Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren wurden ins Spital X ein-geliefert. Sie hatten regelmäßig an den Wochentagen drei bis sechs Stunden vor dem Bildschirm zugebracht. An den Wo-chenenden erhöhte sich diese Zeit sogar von sechs bis zehn Stunden. Mit dem Fern-sehverbot änderte sich der Zustand der Kinder schlagartig.
(Siehe: Fernsehen in der frühen Kindheit. Von G. Beaugrand)
Vereine, Gesellschaften, Schulen bestellt für Eure A U S F L Ü G E die schönen, modernen
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James Matthew Barrie mußte einmal in Amerika vor tau-send Studentinnen einen Vortrag halten. Er muß eine etwas schüchterne Natur gewesen sein, denn er hielt folgende Einleitung: »Ich muß Ihnen gestehen, es fiele mir leichter, tausendmal zu einem Mädchen zu sprechen, als einmal zu tausend Mädchen.«
1 Mo Fest des Kostbaren Blutes 2 Di Maria Heimsuchung 3 Mi Irenäus B. M. 4 Do Ulrich B., Berta Ä. 5 Fr Antonius Z. OSt. 6 Sa Th. Morus M,, M. Goretti J. M. 7 So 5. So. n. Pf., Cyrill u. Methodius
8 Mo Elisabeth K,, Edgar
9 Di Veronika N., Gottfried M. Pr. 10 Mi Felizitas und 7 Söhne
11 Do Plus I. P., Placidus M. 12 Fr Johann Gualbert A. OSt. 13 Sa Arno B.
14 So 6. So. n. Pf., Bonaventura B. Ki.
15 Mo Ulrich B. [F], Heinrich Ks. 16 Di Maria vom Berge Karmel 17 Mi Irmgard N., Ged. Alexis 18 Do Kamillus OSt.
19 Fr Vinzenz von Paul
20 Sa Margareta M., Hieronymus OSt. 21 So 7. So. n. Pf., Laurentius v. B. Bek.
22 Mo Maria Magdalena 23 Di Apollinaris B. M.
24 Mi Luise v. S. [F], Ged. Christina J. 25 Do Jakobus Ap., Christophorus M. 26 Fr Anna, Mutter Mariens
27 Sa Ged. Pantaleon M. 28 So 8. So. n. Pf., Viktor I. P.
29 Mo Martha J., Beatrix M. 30 Di Ged. Abdon M.
31 Mi Ignatius von Loyola OSt.
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frisch, ver-änderlich schön und warm, trocken und warm, kalte Nächte, große Dürre NOTIZEN H 13.42 Herz-Jesu-Fr. Herz-Mariä-Samstag " " " " ' ® 4.18 f 10.11 @ 12.49 :.... 19August — Bauernregeln
Gewitter um Bartholomä bringen Hagel gern und Schnee. Was der August nicht kocht, kann der September nicht braten. Ist's in den ersten Wochen heiß, bleibt der Winter lange weiß. Trockener Sommer, nasser Winter; umgekehrt wär's doch schlimmer.
August — Gartenarbeit
Ab Mitte Monat Winterspinat auf gut vor-gedüngten Boden aussäen. Wintersalat kommt ins Gartenbeet oder Saatbeet. Ende Monat Gipfeltriebe bei Tomaten entfernen. Seitentriebe bei Brombeeren entfernen, doch
nicht vor Ende Monat. Bei trockenem Wet-ter fleißig hacken.
Sakramente: Eucharistie und Buße »In der Teilnahme am eucharistischen Op-fer, der Quelle und dem Höhepunkt des gan-zen christlichen Lebens, bringen sie das göttliche Opferlamm Gott dar und sich selbst mit ihm; so übernehmen alle bei der litur-gischen Handlung ihren je eigenen Teil, so-wohl in der Darbringung wie in der heiligen Kommunion, nicht unterschiedslos, sondern jeder auf seine Art.«
»Die aber zum Sakrament der Buße hin-zutreten, erhalten für ihre Gott zugefügten Beleidigungen von seiner Barmherzigkeit Verzeihung und werden zugleich mit der Kirche versöhnt, die sie durch die Sünde verwundet haben und die zu ihrer Bekeh-rung durch Liebe, Beispiel und Gebet mit-wirkt.«
Konstitution über die Kirche, Nr. 11.
Der Priester ist ein Mensch
»Die Forderung nach e n g e l g l e i c h e n Priestern kostet uns unaufhörlich m e n -s c h e n g l e i c h e Prie-ster.« (Münchener Kirchenzeitung) S P O R T - , S K I - U N D W A N D E R S C H U H E V i e l e M o d e l l e in allen Preislagen
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Der Angegriffene darf sich wehren
Der griechische Feldherr Brasidas arbeitete in seinem Zelt an einem Angriffsplan. In seinen Berechnungen störte ihn eine Maus dermaßen, daß er zuerst einmal die Maus gefangennahm. Wie er sie in seiner Hand hielt, biß sie ihn heftig. Statt die Maus zu Boden zu werfen und zu zertreten, sagte er: »Ein Geschöpf mag noch so armselig sein, wenn es für seine Freiheit kämpft, ver-dient es sein Leben«, und ließ die Maus laufen.
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1 Do Ged. der Makkabäischen Brüder 2 Fr Alfons OSt. B. Ki.
3 Sa Lydia
4 So 9. So. n. Pf., Dominikus OSt.
5 Mo Maria Schnee, Oswald 6 Di Christi Verklärung 7 Mi Kajetan OSt,, Donatus 8 Do Johannes M. Vianney Pr. 9 Fr Romanus M.
10 Sa Laurentius D. M.
11 So 10. So. n. Pf., Ged. Tiburz u. Sus.
12 Mo Klara O S t , Hilaria M. 13 Di Joh. Berchmans 14 Mi Eusebius Pr. M.
15 Do Maria Himmelfahrt
16 Fr Joachim, Vater Mariens 17 Sa Hyazinth Dom.
18 So 1 1 . S o . i l . Pf., Helena (Olga) Ks.
19 Mo Johannes Eudes Pr. OSt. 20 Di Bernhard A. Ki.
21 Mi Johanna Franziska Chantal 22 Do Unbeflecktes Herz Maria, Timoth. 23 Fr Philipp Benitius 0 .
24 Sa Bartholomäus Ap.
25 So 12. So. n. Pf., Ludwig IX. K.
26 Mo Kathedralweihe [F] 27 Di Amadeus B. [F] 28 Mi Augustinus Ki., Elmar 29 Do Johannes' Enthauptung 30 Fr Garinus B. [ W ] , Rosa v. Lima J . 31 Sa Raimund 0 . M <"Ä: <:$ *r> «6
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warm, trüb, schön und warm, hell und warm, warm, stürmisch NOTIZEN Z 19.34 Bundesfeier Herz-Jesu-Fr. Herz-Mariä-Samstag ® 12.32 C 3.13 © 0.57 1 0.35 21September — Bauernregeln
September warm und klar, verheißt ein gu-tes nächsgu-tes Jahr. Maria Geburt jagt alle Schwalben fürt. Wenn Matthäus weint statt lacht, er statt Wein uns Essig macht. Wenn der September noch donnern kann, setzen die Bäume viel Blüten an. Viel Nebel im Herbst, viel Schnee im Winter.
September — Gartenarbeit
Mitte Monat letzte Aussaat von Nüßlisalat. Nüsse an der Sonne nachtrocknen, damit Kern nicht fault. Pflanzzeit für Lilien, welche etwa 10 cm tief in Sand eingebettet wer-den. Das Obst ist pflückreif, wenn es sich durch leichtes Drehen samt Stiel vom Zweige löst.
Sakramente: Priesterweihe u. Krankenölung »Wer sodann unter den Gläubigen die hei-lige Weihe empfängt, wird im Namen Chri-sti dazu bestellt, die Kirche durch das Wort und die Gnade Gottes zu weiden.«
»Durch die heilige Krankensalbung und das Gebet der Priester empfiehlt die ganze Kirche die Kranken dem leidenden und ver-herrlichten Herrn, daß er sie aufrichte und rette; ja sie ermahnt sie, sich bewußt dem Leiden und dem Tode Christi zu vereinigen und so zum Wohle des Gottesvolkes bei-zutragen.«
Konstitution über die Kirche, Nr. 11.
Bruder Klaus als Vorbild
»Das ist die Aufgabe aller guten Christen, daß sie sich der Zerrüttung der öffentlichen Verhältnisse entgegenstemmen und durch Bekenntnis wie Tat, im Beruf wie in der Ausübung der Bürgerrechte, im Handel und Wandel des täglichen Daseins dem Gebote Gottes und Gesetze Christi wieder den Weg in alle Bereiche des menschlichen Lebens bahnen. Hier liegt auch Eure Aufgabe für Euer Vaterland! Führt sie durch im Geiste und in der Kraft von Bruder Klaus.«
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Im englischen Wahlkampf
Lord Macaulay stand mit seinem Gegner auf der Tri-büne. Während seiner Wahlrede flog ihm aus dem Publi-kum eine tote Katze an den Kopf. Der Täter rief dem Redner zu: »Entschuldigen Sie, ich wollte Ihren Gegner treffen!«
Macaulay antwortete ihm: »Es wäre mir lieber gewesen, Sie hätten auf mich gezielt und meinen Gegner getrof-fen.«
1 So 13. So. n. Pf., Ägidius A.
2 Mo Apollinaris [ F ] , Stephan B. 3 Di Pius X. P., Seraphia J . 4 Mi Rosalia N.
5 Do Laurentius Eb. 6 Fr Magnus Ben., Beata J . 7 Sa Regina J . M.
8 So 14. So. n. Pf., Maria Geburt
9 Mo Petrus Claver Miss. 10 Di Nikolaus v. Tolentino 0 . 11 Mi Felix und Regula MM. 12 Do Maria Namen, Guido Bek. 13 Fr Amatus B. v. Sitten
14 Sa Kreuzerhöhung, Engelweihe
15 So 15. So. n. Pf., Eidg. Bettag
16 Mo Kornelius P., Edith
17 Di Wundm. d. hl. Franz., Hildegard Ä. 18 Mi Josef v. Copertino Pr. Fr.
19 Do Januarius B., Emilia J . 20 Fr Fausta M., Ged. Eustachius M. 21 Sa Matthäus Ap. u. Ev.
22 So 16. So. n. Pf., Mauritius
23 Mo Linus P., Thekla J . M.
24 Di Ged. Maria v. Loskauf d. Gesang. 25 Mi Bruder Klaus, Richardis Ks. 26 Do Cyprian und Justina MM. 27 Fr Kosmas und Damianus MM. 28 Sa Wenzel M., Lioba Ä.
29 So 17. So. n. Pf., Michael Erzengel
30 Mo Urs u. Viktor MM., Hieronymus
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unlustig, Regen, schön, Regen, schön, Regen, schön und frisch, warm NOTIZEN @ 2 3 . 0 7 Herz-Jesu-Fr. C 21.31 G 12.08 Z 6.07 23Oktober — Bauernregeln
Gewitter im Oktober künden, daß du wirst nassen Winter finden, Siehst du fremde Wandervögel, wird's bald kalt, nach alter Regel. Fällt das Laub auf Leodegar, so ist das nächst' ein fruchtbar Jahr. Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als Oktobereis in Pfützen.
Oktober — Gartenarbeit
Dauergemüse ausreifen lassen und erst bei Eintritt größerer Kälte einräumen. Nach dem ersten Frost Dahlien ausgraben. Sonnen-blumen einbinden, damit Kerne nicht vor-zeitig von Vögeln gefressen werden. Rasen nochmals kurz schneiden, vermooste Stel-len mit Kalk bestreuen.
Sakrament der Ehe
»Die christlichen Gatten endlich bezeichnen das Geheimnis der Einheit und der frucht-baren Liebe zwischen Christus und der Kir-che und bekommen daran Anteil. Sie för-dern sich kraft des Sakramentes der Ehe gegenseitig zur Heiligung durch das ehe-liche Leben sowie in der Annahme und Er-ziehung der Kinder und haben so in ihrem
Lebensstand und in ihrer Ordnung ihre eigene Gabe im Gottesvolk. Aus diesem Ehebund nämlich geht die Familie hervor, in der die neuen Bürger der menschlichen Gesellschaft geboren werden, die durch die Gnade des Heiligen Geistes in der Taufe zu Söhnen Gottes gemacht werden . . . «
Konstitution über die Kirche, Nr. 11.
Freundschaft
»ist wie ein süßes Lied. Der Freund nimmt teil an deinen Sorgen, er freut sich über deine Erfolge, trägt mit dir deine Zweifel, und wenn er fern ist, ist er der Seele nach da«.
(A. v. Rieval)
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Erinnerungsbilder Ihrer Famili
Ja, aber von
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Priesterberuf oder nicht?
Als der Schuhmachergesell Adolf Kolping seinem Pfar-rer eröffnete, er glaube sich zum Priester berufen, er-hielt er den Bescheid: »Schuster, bleib bei Deinem Lei-sten!«
Kolping ließ sich aber nicht abhalten; er bewies, daß er den Beruf hatte und wurde ein religiöser und sozialer Apostel Deutschlands.
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1 Di Ged. Remigius B.
2 Mi Schutzengelfest, Leodegar 3 Do Theresia vom Kinde Jesu N. 4 Fr Franz von Assisi OSt.
5 Sa Placidus Ben., Kirchweihe [F]
6 So 18. So. n. Pf., Rosenkranzfest
7 Mo Maria v. Rosenkranz, Markus P. 8 Di Brigitta OSt.
9 Mi Joh. Leonardi M. 10 Do Franz Borgia Jesuit 11 Fr Mutterschaft Mariens 12 Sa Maximilian M „ Seraphin L.
13 So 19. So. n. Pf., Eduard K.
14 Mo Kallistus P. 15 Di Theresia v. Avila N. 16 Mi Gallus Miss., Hedwig W. 17 Do Margareta M. Alacoque N. 18 Fr Lukas Ev., Julian Bek. 19 Sa Petrus von Alkantara OSt.
20 So 20. So. n. Pf., Wendelin E.
21 Mo Ursula J . M. 22 Di Kordula M.
23 Mi Anton M. Ciaret B., Severin B. 24 Do Raphaël Erzengel, Gilbert A. 25 Fr Chrysanthus und Daria MM. 26 Sa Evarist P.
27 So 2 1 . So. n. Pf., Christkönigsfest
28 Mo Simon und Judas Ap. 29 Di Hermelindis
30 Mi Angelus, Alfons Rodriguez Jesuit 31 Do Wolfgang B., Christoph Fr.
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'-!§£ M ÜL £2. CE cE J? kh schön, trüb und unbe-ständig, schön, Reif, schön und warm, ver-änderlich und neblig NOTIZEN Herz-Jesu-Fr. ® 1 2 . 4 6 s 16.05 Missionssonntag © 22.44 Z 13.40 25November — Bauernregeln
Wenn das Laub nicht vor Martini fällt, gibt's keinen Winter mit großer Kalt'. Wenn's auf Allerheiligen schneit, lege deinen Pelz be-reit. Kommt der November nur im Nebel-kleid,, tut der Winter niemand leid. Martins-tag trüb, macht den Winter lieb.
November — Gartenarbeit
Gemüsekeller immer gut durchlüften, die Temperatur soll nicht über 4—5 Grad stei-gen. Laub kompostieren; Fuchsien, Gera-nien und andere Balkonpflanzen zur Über-winterung in frostfreien, nicht zu dunklen Raum stellen. Das Verpflanzen von Zimmer-pflanzen soll aber unterlassen werden.
Die Einheit aller Christen
»Christus der Herr hat eine einige und ein-zige Kirche gegründet, und doch erheben mehrere christliche Gemeinschaften vor den Menschen den Anspruch, das wahre Erbe Jesu Christi darzustellen; sie alle be-kennen sich als Jünger des Herrn, aber sie welchen in ihrem Denken voneinander ab und gehen verschiedene Wege, als ob Chri-stus selber geteilt wäre. Eine solche Spal-tung widerspricht aber ganz offenbar dem Willen Christi, sie ist ein Ärgernis für die Welt und ein Schaden für die heilige Sache der Verkündigung des Evangeliums vor al-len Geschöpfen.«
Dekret über den Ökumenismus, Nr. 1.
Swetlana über ihre Kinderfrau
»Nun ist sie nicht mehr; doch hat sie mir die Erinnerung an ihr heiteres, gutes We-sen hinterlasWe-sen. In meinem Herzen hat sie den ihr gebührenden Platz, und auch in den Herzen meiner Kinder, die nie die Wärme, die sie ausstrahlte, vergessen ha-ben. Niemand, der sie gekannt hat, wird sie je vergessen. Kann man denn das Gute vergessen?«
(Zwanzig Briefe, Moldenverlag)
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Belohnung für Ignorieren
Mütter können auf ihre leiblichen Kinder nicht stolzer sein als Schriftsteller auf ihre geistigen. Will man einem Autor Freude machen, so muß man seine Werke kaufen, zum mindesten sie lesen und vor allem über sie lobend sprechen. — Der dänische Autor Kierkegaard war eine seltene Ausnahme. Eines Tages ging er zu dem Justiz-rat Lund und überreichte ihm ein wertvolles Gemälde. Der Beschenkte wollte wissen wofür. Kierkegaard ant-wortete: »Zur Belohnung dafür, daß du so vernünftig warst, niemals auch nur ein Jota meiner Schriften zu lesen.«
1 Fr Allerheiligen
2 Sa Ged. Allerseelen
3 So 22. So. n. Pf., Hubert B.
4 Mo Karl Borromäus Eb. 5 Di Zacharias und Elisabeth 6 Mi Leonhard A., Protasius B. [F] 7 Do Engelbert Eb. M. 8 Fr Ged. 4 Gekrönte MM. 9 Sa Lateran-Kirchweihe, Theodor M. 10 So 23. So. n. Pf., Andreas M. 11 Mo Martin B. 12 Di Martin I. P.
13 Mi Didakus L., Stanislaus K. Jesuit 14 Do Josaphat Eb. M.
15 Fr Albert d. Gr. B. Ki. 16 Sa Othmar A., Gertrud N.
17 So 24. So. n. Pf., Gregor B.
18 Mo Kirchweihe St. Peter und Paul 19 Di Elisabeth von Thüringen 20 Mi Felix OSt., Edmund K. 21 Do Maria Opferung, Gelasius P. 22 Fr Cäcilia J. M.
23 Sa Klemens P., Ged. Felizitas M.
24 So 25. So. n. Pf., Johannes v. Kreuz
25 Mo Katharina von Alexandrien 26 Di Konrad B., Silvester A.
27 Mi U. L. Frau v. d. Wunderb. Medaille 28 Do Jakob v. d. Mark Min.
29 Fr Saturnin M.
30 Sa Andreas Ap., Justina M.
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&> schön, schön, Regen, Schnee, schön, rauh und unlustig 5.25 C 9.53 9.02 Z 0.30 NOTIZEN Herz-Jesu-Fr. Herz-Mariä-SamstagDezember — Bauernregeln
Dezemberfrost bringt selten Schaden. Hängt zu Weihnachten Eis an den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schneiden. Funkeln am hellen Himmel die Sterne klar, gibt's Frost fürwahr. St. Luzia kürzt den Tag, so-viel sie kürzen mag. Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee.
Dezember — Gartenarbeit
Gartenland grobschollig umgraben. Wurzel-unkräuter auslesen und verbrennen. Bei frostfreiem Wetter Edelreiser schneiden. Gartenmöbel reparieren und neu streichen. Alles Werkgerät gut einfetten. Zimmerpflan-zen sind empfindlich gegen Durchzug. In Untersätzen kein Wasser stehen lassen.
Missionstätigkeit der Kirche
»Zur Völkerwelt von Gott gesandt, soll die Kirche das allumfassende .Sakrament des Heils' sein. So müht sie sich . . . das Evan-gelium allen Menschen zu verkünden. Denn auch die Apostel, auf die die Kirche gegrün-det worden ist, haben, den Spuren Christi folgend, ,das Wort der Wahrheit verkündet und Kirchen gezeugt'. Pflicht ihrer Nach-folge ist es, diesem Werk Dauer zu ver-leihen, ,damit das Wort Gottes seinen Lauf nehme und verherrlicht werde' und die Herr-schaft Gottes überall auf Erden angekündigt und aufgerichtet werde.
Konzilsdekret über die Missionstätigkeit, Nr. 1.
Die Wurzel der Alkoholanfälligkeit
»Heranwachsende müssen wissen, daß nicht jeder essen und trinken kann wie die an-dern. Es muß jedem jungen Menschen be-wußt werden, daß niemand ernster Gefahr entgeht, wenn er wie ein Schaf dem Bei-spiel anderer folgt. Wenn andere Schnäpse scheinbar ohne Schaden trinken können, dürfen sie daraus nicht einfach den Schluß ziehen, daß auch ihnen diese Möglichkeit offen stehe.«
Prof. R. J. Williams: »Die Wacht«, Heft 6, 1967
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Der gläubige Gelehrte
Pasteur wurde, als er auf der Höhe seines wissenschaft-lichen Ansehens stand, von einem Freigeist gefragt: »Wie können Sie als so großer Gelehrter noch an Gott glauben?« — »Weil ich viel studiert habe«, antwortete ihm Pasteur, »bin ich gläubig wie ein Bretone. Hätte ich noch mehr studiert, wäre ich gläubig wie eine Bretonin.«
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6 Fr Nikolaus B., Dionysia 7 Sa Ambrosius Ki.
8 So 2. Advs., M. Unbefl. Empfängnis
9 Mo Valeria J . M,
10 Di Ged. Melchiades P. M. 11 Mi Damasus I. P., Daniel Pr. 12 Do Spiridion B.
13 Fr Luzia M., Odilia N., Jost 14 Sa Konrad Min., Nikasius B.
15 So 3. Adventsonntag, Christina J . 16 Mo Eusebius B., Adelheid Ks. 17 Di Lazarus 18 Mi Gratian B. 19 Do Urban V. P., Fridbert 20 Fr Eugen Pr., Esther K. 21 Sa Thomas Ap., Severin B.
22 So 4. Adventsonntag, Franziska Cabr.
23 Mo Viktoria M., Dagobert K. 24 Di Heiliger Abend, Adam und Eva
25 Mi Heiliges Weihnachtsfest m. Oktav 26 Do Stephanus Erzmärtyrer
27 Fr Johannes Ap. u. Ev. 28 Sa Unschuldige Kinder
29 So So. n. Weihnacht, David K.
30 Mo Luitberga J .
31 Di 7. Tag Oktav, Ged. Silvester P.
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& AS Jà *l f f f f f f trüb und Nebel, Schnee, trocken, rauh und frostig, Regen, schön NOTIZEN @ 0.07 Herz-Jesu-Fr. Herz-Mariä-Samstag s 1.49 Quatember-Mi. © 19.19 Quatember-Fr. Quatember-Sa. Z 15.14 29MÄRKTE
1968
K A N T O N F R E I B U R G
Boll: WV: 11. Januar, 8. Februar, 7. März, 4. April, 9. Mai, 12. Juni, 25. Juli, 29. August, 19. September, 14. November, 5. Dezember. — Interkant. Zuchtschweine-Ausstellung: Ende Mai (Daten werden später bekannt gege-ben). — Große Kilbi: 8., 9. und 10. September. — Zuchtstierausstellungs-markt: Im September (genaue Daten werden später bekannt gegeben), Kasteis St. Dionys: WVKIv: 15. Ja-nuar, 26. Februar, 18. März, 22. April, 13. Mai, 17. Juni, 15. Juli, 19. August, 23. September (auch Fohlen), 21. Ok-tober, 18. November, 16. Dezember. Düdingen: WVKIv: 22. Januar, 19. Fe-bruar, 18. März, 22. April, 20. Mai. — WKIv: 17. Juni, 22. Juli, 19. August, 23. September, 21. Oktober, 18. No-vember, 16. Dezember.
Freiburg: VS: 8. Januar, 5. Februar, 4. März, 1. April, 6. Mai, 10. Juni, 1. Juli, 5. August, 2. September, 7. Ok-tober, 4. November, 2. Dezember. — S: 20. Januar, 17. Februar, 16. März, 13. April, 18. Mai, 22. Juni, 13. Juli, 17. August, 14. September, 19. Okto-ber, 16. NovemOkto-ber, 14. Dezember. — Klbr: jeden Montag, wenn Feiertag, am Dienstag. — Vikt: Mittwoch und Sams-tag. — Schlachtviehmarkt mit Aus-stellungscharakter: 18. März. — Kilbi (Schaubuden): 29. August — 10. Sep-tember. — St. Nikolaus-Markt: 7. De-zember.
Kerzers: WVKIvM: 30. Januar, 27. Fe-bruar, 26. März, 30. April, 28. Mai, 25. Juni, 30. Juli, 27. August, 24. Sep-tember, 29. Oktober, 26. November, 31. Dezember.
Murten: WKIv: 6. November. — Klv: 3. Januar, 7. Februar, 6. März, 3. April, 1. Mai, 5. Juni, 3. Juli, 7. Au-gust, 4. September, 2. Oktober, 4. De-zember. — Vikt: Mittwoch und Sams-tag vormitSams-tag,
Plaffeien: WVKIvM: 17. April, 15. Mai, 18. September, 16. Oktober. — Schaf-scheid u. Schlachtschafmarkt: 4. Sep-tember.
K A N T O N W A L L I S
Bagnes: WV: 1. Mai, 25. September. Brig: WVKIv: 6. und 20. März, 3. und 17. April, 8. Mai, 5. Juni, 18. Septem-ber, 2. und 16. OktoSeptem-ber, 20. November. Champéry: WVKIv: 10. September. Evolène: V: 10. Oktober, 7. November. Gampel: WVKIv: 23. April, 15. Oktober. Kippe!: WVKIv: 24. September. Leuk Stadt: WVKIv: 5. März, 7. und 28. Mai, 1. Oktober.
Leuk Susten: WVKIv: 2. April, 22. Ok-tober, 12. November.
Martinach Burg: WVKIv: 3. Juni, 7. und 21. Oktober, 2. Dezember (Speck-markt). — Vikt: jeden Montag, wenn Feiertag, am Dienstag.
Martinach Stadt: WVKIv: 30. Septem-ber, 4. November. — Vikt: jeden Mon-tag, wenn FeierMon-tag, am Dienstag. Monthey: WVKIv: 12. Juni, 14. August, 11. September, 2. und 16. Oktober, 13. November. — Vikt: jeden Mittwoch, wenn Feiertag, am Dienstag. Naters: WV: 10. April, 7. Oktober, 4. November.
St. Nikiaus: WKIv: 23. September. Sembrancher: WVKIv: 24. September. Siders: WVKIv: 18. März, 8. April, 14. und 28. Oktober, 25. November. — SVikt: jeden Freitag, wenn Feiertag, am Donnerstag. — Vikt: Dienstag. Sitten: WVKIv: 27. Februar, 26. März, 16. April, 7., 14. und 28. Mai, 4. Juni, 1., 8. und 15. Oktober, 5., 12. und 19. November, 24. Dezember. — KlvVikt: jeden Samstag, wenn Feiertag, am Freitag. — Schlachtviehmarkt mit Aus-stellungscharakter: 25. März. Stalden: WVKIv: 21. Mai, 25. Septem-ber, 9. OktoSeptem-ber, 6. NovemSeptem-ber, Turtmann: WVPfKlv und Maultiere: 20. August.
Visp: WVKIv: 12. März, 22. April, 20. Mai, 17. September, 23. Oktober, 11. November.
Zermatt: WKIv: 30. September,
K A N T O N B E R N
Bern: Schaubudenmesse: 20. April, 5. Mai, 16. bis 25. November. — Zibele-märit: 25. November. — Meitschimä-rit: 3. Dezember. — Ausstellung^-Zuchtstiermarkt des Schweiz. Fleck-viehzuchtverbandes in Ostermundigen: voraussichtlich 3. bis 5. September (genaue Daten werden später bekannt gegeben). — WM: jeden Dienstag. — W (Fleisch, Gemüse): jeden Samstag. Biel: WVKIvM: 11. Januar, 1. Februar, 7. März, 4. April, 2. Mai, 6. Juni, 4. Juli, 1. August, 12. September, 10. Ok-tober, 14. November, 19. Dezember.— Fasnacht (Schaubuden): 2. u. 3. März. — Braderie: 6. und 7. Juli. —
Alt-stadtkilbi: 17. und 18. August. — Vikt: jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag von 6.00—12.00 Uhr. Burgdorf: WgrPf: 15. Febr. — WVKIv: 16. Mai, 10. Oktober, 7. November, 26. Dezember. — Schweiz. Widder- und
Zuchtschafmarkt: 5. und 6. Oktober. — Zucht- und Nutzviehauktion: 21. und 22. Februar, 27. und 28. Oktober, 4. und 5. Dezember. — Schlv: 8. Januar, 19. Februar, 18. März, 22. April, 20. Mai, 17. Juni, 15. Juli, 19. August, 16. September, 21. Oktober, 18. Novem-ber, 16. Dezember. — WKIvVikt: je-den Donnerstag, wenn Feiertag, tags darauf.
Erlenbach !. S.: WVKIv: 12. März, 14. Mai, 12. November. — V: 24. Sep-tember (nachmittags), 8. und 28. tober (vormittags). — WKIv: 4. Ok-tober.
Frutigen: WVKIv: 29. März, 2. Mai, 10. und 27. September, 29. Oktober, 22. November, 19. Dezember. •— V (Vormärkte ab 13.00 Uhr): 28. März, 1. Mai, 9. und 26. September, 28. Ok-tober, 21. November, — WV: jeden Donnerstag, wenn Feiertag, am Mitt-woch. In den Wochen mit Jahrmärk-ten fällt der Wochenmarkt aus. Interlaken: W: 31. Januar, 6. März, 1, Mai, 20. September, 9. Oktober, 1. und 20. November, 17. Dezember. An den gleichen Daten findet ein WKIv-Markt in Unterseen statt.
Langenthai: WMSchlv: 26. März, 28. Mai, 27. August, 22. Oktober, 26. No-vember, 17. Dezember. — Zentral-schweizerischer Schlachtvieh-Ausstel-lungsmarkt: 26. März. — WKIvVikt: je-den Dienstag. •— Vikt: jeje-den Samstag. — Klbr: jeden Montagvormittag (in der Woche nach Ostern und Pfingsten am Dienstag).
Laupen: S: 19. Januar, 16. Februar, 19. April, 21, Juni, 19. Juli, 16. August, 20. September, 18. Oktober, 20. De-zember. — WVKIv: 14. März, 22. Mai, 7. November.
Lenk !. S.: WVKIvM: 17. Mai, 28. Sep-tember. — V: 2. und 30. September, 29. Oktober, 14. November (jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr).
Riggisberg: WVKIv: 26. April, 25. Ok-tober, 29. November.
Schwarzenburg: WVKIvM: 22. Februar. — WVKIv: 21. März, 9. Mal, 22. Au-gust, 19. September, 24. Oktober, 21. November, 19. Dezember.
Zweisimmen: V: 11. Januar, 30. Okto-ber, 15. November. — WVKIv: 14. Fe-bruar, 2. April, 2. Mai, 3. Septem-ber, 1. OktoSeptem-ber, 12. Dezember. —• WKIv: 31. Oktober, 16. November. — Zuchtvieh-Ausstellungsmarkt: 17. und 18. April, 10. September, 8. Novem-ber. — Vikt: jeden Donnerstag. •— Klbr: jeden Dienstag.
Erklärung der Abkürzungen: W = Wa-ren- od. Krammarkt, V = Vieh-, Pf — Pferde-, F = Fohlen-, S = Schweine-, Schf = Schaf, Z = Ziegen, Klbr -Kälber-, Klv = Kleinvieh-, Zchtv = Zuchtvieh-, Schlv = Schlachtvieh-, Vikt = Viktualien- oder Lebensmittel-markt, grV = HauptviehLebensmittel-markt, KIvSZ = Kleinvieh-, speziell Schweine- und Ziegenmarkt, M — landwirtschaftliche Maschinen.
Fortsetzung von Seite 3
Veuhch{reiburg und des Iramdemerkehr
ist an den Straßen des Großverkehrs gelegen: Genf — Lausanne — Bern. Oder: Turin •— Vevey — Freiburg — Bern. Oder: Vallorbe — Yverdon — Freiburg — Thun. Oder auch: Lausanne — Bulle — Simmental.
Da kommt es oft vor, daß Fremde auf der Durchreise in unserem Land halt machen, um eine Mahlzeit einzunehmen, um Benzin zu tanken, um eine Ruhepause einzuschalten, um einen Aussichtspunkt zu besuchen, ein kunsthistorisches Gebäude zu besichtigen. Die Bedeutung dieses Durchgangsverkehrs, der den Statistikern leicht entgeht, darf nicht un-terschätzt werden. Touristisch günstig gele-gene Orte sollten davon profitieren, indem sie eigentliche Haltestellen schaffen mit Wirt-schaft, Tanksäule, Kiosk (Schokolade, Tabak, Zeitungen, Postkarten), Orientierungstafeln. Aber der Rahmen muß schön, das Ganze har-monisch und vor allem die Küche gepflegt sein. Die gute Küche ist einer der Haupt-trümpfe im Durchgangsverkehr. Dieser wird hauptsächlich von privaten Transportmitteln getragen: Autos, Cars, Motorräder. Die öf-fentlichen Verkehrsmittel, die nach einem festen Fahrplan zirkulieren, wie Eisenbahnen und Postbusse, haben zwar auch die Bahnhof-büffets und die Hotels »zur Post« begründet. Aber heute braucht der Autofahrer an der Straße besonders für ihn vorgesehene Gast-stätten.
Die für die Betreuung der Durchgangs-reisenden bereits bestehenden Wirtschaften und Hotels sollten immer außerordentlich gut unterhalten werden, denn sie sind für eine Menge neuer Besucher die Visitenkarte einer ganzen Gegend und eines Landes. Sie können für den wirtschaftlichen Erfolg des Gast-gewerbes der Ausgangspunkt sein, indem sie die Reisenden locken, wieder zu kommen, das Land etwas eingehender kennenzulernen, nämlich in einer andern Form des Reisever-kehrs, im
Ausflugsverkehr. Auch dieser entgeht zum größten Teil den statistischen Aufzeichnun-gen. Er läßt sich kurz so charakterisieren: Es
reisen (oft massenhaft) Ausflügler an einen nicht sehr entfernten Punkt, wobei Hin- und Rückweg verhältnismäßig wenig Zeit bean-spruchen. So entstanden die sogenannten »Wochenend-Stationen«, die am Tag wohl eine Masse Reisender flott bedienen können, aber nur wenig Übernachtungsgelegenheiten haben.
Der Alpinismus, der Skisport, das Badewe-sen, Wassersport und das Reisen nach kulina-rischen Genüssen sind die Hauptbeweggründe für den Ausflugsverkehr, der sich auf das Wochenende, einzelne Feiertage, schulfreie Tage oder Tage von Laden- und Büroschluß beschränkt. Aber auch Gesellschaftsreisen und Schulausflüge gehören hierher und brin-gen auch den anderen Wochentabrin-gen Reise-betrieb. In Deutsch-Freiburg sind die drei Weekend-Stationen und Ausflugsziele Murten, Schwarzsee und Jaun. Sie besitzen schon dank privater Initiative bedeutende und zü-gige Einrichtungen für den Fremdenverkehr, aber es ist noch manches zu tun. Allerdings besitzt jede schon musterhaft zu nennende Betriebe, denen sie ihren Erfolg verdanken. Diese Stationen sind für die ganze Gegend Warenumsatzstellen: Was sie den Fremden verkaufen, ist nicht nur am Ort erzeugt, son-dern im weiten Umkreis hergestellt. Diese Fremdenstationen dienen also der ganzen Gegend als Verkaufszentren, sind dadurch Mitursachen der allgemeinen wirtschaftlichen Blüte. Man muß sie vervollkommnen, das ist besser, als neue, künstliche Stationen zu schaffen, einzig aus individuellem Gewinn-streben heraus. Der Erfolg einer guten und zügigen Station wirkt sich auf die Umgebung und die an den Zufahrtsstraßen gelegenen Ortschaften aus. Zuerst muß aber ein Kern vorhanden sein, um den herum sich weitere Projekte erfolgreich verwirklichen können. Nun kommt der
Aufenthaltsverkehr. Durch die Konzentra-tion des Fremdenverkehrs auf einige Haupt-punkte gelangt man erst zu der dritten Form des Fremdenverkehrs, die in