• Aucun résultat trouvé

1 EVACOM 8

N/A
N/A
Protected

Academic year: 2022

Partager "1 EVACOM 8"

Copied!
2
0
0

Texte intégral

(1)

1 EVACOM 8

e

geni@l Regroupements A-NB-NR du 5 mai 2009 ANNEXE

LESEVERSTÄNDNIS COMPRÉHENSION ÉCRITE

___________________________________________________________________________

Interview mit Kirsten Bruhn

Reporter: Guten Tag! Ich freue mich sehr, dieses Interview mit Ihnen machen zu können, Frau Bruhn. Ich weiss, dass Sie wenig Zeit haben und jetzt eigentlich beim Training sein müssten.

K. Bruhn: Ja, das ist richtig. Aber dafür trainiere ich morgen zwei Stunden mehr.

Reporter: Wie viele Stunden verbringen Sie pro Tag beim Training?

K. Bruhn: Ich trainiere nicht täglich. Samstags ist mein freier Tag. Sonntags trainiere ich fünf Stunden am Morgen, damit ich am Nachmittag Zeit habe meine Familie zu

besuchen. Von Montag bis Freitag gehe ich jeden Abend ins Schwimmbad und trainiere immer drei Stunden. Vor Olympia habe ich natürlich viel mehr trainiert!

Reporter: Wie sieht Ihr Trainingsprogramm aus? Was machen Sie genau? Trainieren Sie alleine oder im Team?

K. Bruhn: Ich trainiere oft zusammen mit anderen Schwimmern aus dem Team. Ich muβ natürlich viel schwimmen, aber ich mache auch Krafttraining. Meine Arme und mein Rücken sind sehr muskulös; das ist enorm wichtig bei meinem Handicap.

Ich habe keine Muskeln in den Beinen.

Reporter: Wann haben Sie mit dem Schwimmen begonnen?

K.Bruhn: Das war schon immer mein Hobby. Aber meine Karriere als Profi-Schwimmerin hat erst ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Griechenland angefangen. Ich musste ein Jahr lang sehr sehr viel trainieren und bin 2004 zum ersten Mal mit der deutschen Schwimm-Nationalmannschaft zu den Olympischen Spielen gefahren.

Reporter: Sie sind 2004 mit einer Goldmedaille über 100m Brust aus Athen

zurückgekommen und in Peking diesen Sommer sind Sie sogar noch besser gewesen!

K. Bruhn: Ja, ich habe wieder die Goldmedaille geholt.

Reporter: Ich gratuliere ganz herzlich, Frau Bruhn! Da hat sich das ganze Training ja gelohnt für Sie!

K. Bruhn: Wissen Sie, ich liebe die 100m und wuβte, dass ich gute Chancen auf eine Medaille habe.

Kirsten Bruhn a été médaillée olympique à Pékin (= Peking) en Chine aux Jeux Paralympiques* en septembre 2008.

(2)

2

Reporter: Und dann haben Sie noch Ihren persönlichen Rekord verbessert. Sie sind noch

schneller geschwommen als letztes Mal!

K. Bruhn: Ja, das war mein gröβter Wunsch. Ein neuer Rekord und eine Goldmedaille. Das war für mich der schönste Tag in Peking! Ich war super glücklich! Ein Traum!

Reporter: Und einen Tag später noch die Silbermedaille im Rückenschwimmen, plus drei Bronzemedaillen im Freistil. Das war fantastisch! Nach den Olympischen Spielen in China sind Sie zur “Sportlerin des Jahres 2008“ gewählt worden. Bravo, das freut mich sehr für Sie.

K. Bruhn: Danke sehr! Erst die fünf Medaillen in China und jetzt der Titel “Sportlerin des Jahres 2008“ in Deutschland. Was kann ich sagen? 2008 war ein prima Jahr für mich.

Reporter: Wie haben Ihnen die Olympischen Spiele 2008 in China gefallen? Was meinen Sie als Sportlerin?

K. Bruhn: Alles war sehr gut organisiert und die Menschen waren sehr hilfsbereit. Die Eröffnungsfeier war super schön, die werde ich nie vergessen. Das bunte

Programm hat mir am besten gefallen. Im Stadion waren Hunderte von Athleten und Athletinnen aus vielen Ländern, und dazu noch Zehntausende Zuschauer und Zuschauerinnen, die Stimmung war spitze! Ich war begeistert!

Reporter: Frau Bruhn, Sie sind jetzt 39 Jahre alt und immer noch topfit. Waren das Ihre letzten olympischen Spiele oder wollen Sie bei der Olympiade 2012 in London nochmal an den Start gehen?

K. Bruhn: Ich weiβ es noch nicht. Vielleicht versuche ich es noch einmal. Wenn ich 2012 in Form bin, das Niveau habe und schnell genug schwimme, ja, dann fahre ich nach London. Sport ist das Wichtigste in meinem Leben. Sport macht mich stark. Ich kann mir ein Leben ohne Sport nicht vorstellen.

Reporter: War das immer so?

K. Bruhn: Nein. Nach meinem Motorradunfall* vor 16 Jahren hatte ich zuerst groβe Probleme. Ich habe meine Situation nicht akzeptiert. Die ersten Jahre im

Rollstuhl* waren sehr schwer für mich. Der Schwimmsport hat mir sehr geholfen.

Ich bin heute nicht mehr die gleiche Person wie früher, aber ich akzeptiere mich.

Ich reise viel, habe groβen Erfolg, lerne durch den Sport viele neue interessante Leute kennen. Kurzum: Ich bin glücklich heute!

Reporter: Und nun noch eine letzte Frage, bitte, Frau Bruhn. Wo können Ihre Fans mehr über Sie erfahren?

K. Bruhn: Besuchen Sie doch einfach meine persönliche Homepage. Die Adresse ist:

www.kirsten-bruhn.de. Da gibt es auch eine Menge toller Bilder von Peking und anderen sportlichen Events und natürlich viele Artikel aus der Presse. Am besten gefällt mir die Rubrik „Kommentare″, da können die Fans mir Nachrichten

schicken und ihre Meinung sagen.

Reporter: Vielen Dank für das Interview und weiterhin alles Gute für Sie und Ihre Karriere!

K. Bruhn: Danke!

Wortschatz / Vocabulaire:

* Jeux Paralympiques = Jeux olympiques des athlètes ayant un handicap physique

* Motorradunfall = accident de moto

* Rollstuhl = chaise roulante

Références

Documents relatifs

Bei einem Vortrag ist jedoch der „rote Faden“ noch wichtiger als bei einem Text, da die Zuhörer den Vortrag nicht „zurückspulen“ können, der Leser kann hingegen den Text

Ich bemühe jetzt das alte, scheinbar für viele angemottete, aber für mich als Medizinerin immer noch entscheidende und mich anspor- nende «Klischee», dass meine

Die Botschaft ist klar: Die Löhne in den geschützten Sektoren sollen sich der (niedrigeren) Produktivität dieser Sektoren anpassen und nicht mehr der durchschnittlichen

Inga: Deshalb habe ich ja angerufen.Ich habe nichts vor und komme gern. Erika: Also dann bis gleich!ich freue mich schon. ●Er soll Medikamente nehmen. ●Er soll viel Tee trinken.

Aber es gibt ein Problem: Meine Eltern, die ich liebe und respektiere, sind mit meiner Idee nicht zufrieden. Sie denken dass ich noch jung bin und nicht

Meine Frau kenne ich jetzt fast zehn Jahre.. Wir haben zwei Töchter, Melike

Meine nachfolgenden Handlungsansätze für die Praxis sind weniger auf theoretischen Hintergründen als vielmehr auf praxisnahe Einsatzmöglichkeiten eingeschränkt. Zum Schluss

Viele Versicherungsleute begreifen denn auch, dass es bei der Frage der Revision nicht um ein Gesetz der Versicherer, sondern um ein staatliches Gesetz geht, das alle