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Lokale Schwerefeldbestimmung mit Hilfe der Randelementemethode und radialer Basisfunktionen

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Academic year: 2021

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(1)

Lokale Schwerefeldbestimmung Lokale Schwerefeldbestimmung mit Hilfe der

mit Hilfe der Randelementemethode Randelementemethode und und radialer Basisfunktionen

radialer Basisfunktionen

M. Weigelt, W. Keller, M. Antoni

[email protected]

22. September, 2009

Geodätische Woche 2009

(2)

Motivation

• Restsignal

(3)

Motivation

• Leakage – Problem:

Keine Funktion kann zugleich bandbegrenzt und

raumbegrenzt sein

• Beispiel:

– CSR GRACE-Lösung, 6 Jahre – Massenveränderung

ausgedrückt in äquivalenter Wasserhöhe

– Gauss Filter: Radius 500km.

Oli Baur, Geodetätsches Institut Stuttgart

(4)

Methoden

Positions-optimierte radiale Basisfunktionen

• Randelementmethode

(5)

Methoden

Positions-optimierte radiale Basisfunktionen

Randelementmethode

(6)

Positions-optimierte radiale Basisfunktionen

Modellierung durch Überlagerung von lokalen radialen Basisfunktionen

mit: Skalierung

Formparameter

sphärische Distanz zum Zentrum der Basisfunktion Legendre Polynome

sphärischen Koordinaten

Gravitationkonstante · Masse Erdradius

(7)

Eigenschaften

• System lokalisierender Basisfunktionen

• isotrop = symmetrisch zum Zentrum

• Parameter bestimmt die Form

(8)

Methoden

Positions-optimierte radiale Basisfunktionen

Randelementmethode

(9)

Randelementmethode

• Einfachschichtpotential

• Zerlegung des Randes in Teilelemente:

• Annahme:

• Modellierung:

(10)

• Verbesserungsmöglichkeiten

– direkte Nutzung von – Nutzung von streng

lokalisierenden Elementen

Randelementmethode

• Ansatz von Lemoine et al. (2007), Rowlands et al. (2007): MASCON

– Modellierung der monatlichen GRACE Variationen mittels eines zusätzlichen (zeitlich variablen) Schicht

– Berechnung mittels partieller Ableitungen bezügl. SH-Koeffizienten:

Lemoine et al. (2007), http://grace.sgt-inc.com/index.html

(11)

Rechteckelemente

• Zerlegung des Randes in Rechtecke

• Potential:

• Nicht-stetig, nicht-differenzierbar

• Integration mittels numerischer Quadratur

• Viele Elemente für „glatten“ Rand Regularisierung

(12)

Rechteckelemente

• Beispiel

(13)

Dreieckselemente

• Linear Interpolation der Oberflächendichten und des Integralkerns

• Potential:

• mit

• Stetig aber nicht-differenzierbar

• Analytische Integration mittels Normaldreiecke

(14)

Dreieckselemente

• Beispiel

(15)

Simulation

(16)

Simulation eines Restsignals

• 4225 Punktmassen in einer Tiefe von 120km – 130km

• Gebietsgröße: 20°x 20°

• Kepler Orbit

– Höhe = 385 km – 30 Tage

– Sampling: 0.2 Hz – 3204 observation

• Potentielle Energie als Pseudobeobachtungen

• Randelemente in einer Tiefe von 110km

(17)

Simulation

(18)

Simulation

98.3 92.2 58.3

%

Korr.

32.74 -0.570

1.87 0.821

0.74 0.153

BEM (Rechtecke)

193.58 -3.368

6.15 2.703

3.25 0.675

BEM (Dreiecke)

996.60 -17.341

54.67 24.047

18.00 3.734

RBF

Rel. % [m²/s²]

Rel. % [m²/s²]

Rel. % [m²/s²]

Min Max

Statistik RMS

(19)

Simulation

(416)

441 BEM (Rechtecke)

209

BEM (Dreiecke)

10

RBF

Regularisierung Anzahl der Elemente

(20)

Zusammenfassung

Zusammenfassung:

• Positions-optimierte Basisfunktionen

– Anzahl der Parameter ist klein (4 x Anzahl des Basen).

– Problem ist nicht-linear.

• Randelementmethode

– stetige/differenzierbare Elemente (eventl. keine Regularisierung) – Integration analytisch oder mittels numerischer Quadratur

Ausblick:

• Unterteilung der Integration in Nahzone und Fernzone

– singular, quasi-singular, regular

• Formelemente: Dreiecke und Rechtecke höherer Ordnung (quadrilaterals)

• direkte Nutzung der partiellen Ableitungen der Range- Beobachtungen bezüglich des Oberflächendichten.

(21)

Lokale Schwerefeldbestimmung Lokale Schwerefeldbestimmung mit Hilfe der

mit Hilfe der Randelementemethode Randelementemethode und und radialer Basisfunktionen

radialer Basisfunktionen

M. Weigelt, W. Keller, M. Antoni

[email protected]

22. September, 2009

Geodätische Woche 2009

Danke für die Aufmerksamkeit

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