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Vorwort (Preface)

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Academic year: 2022

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Texte intégral

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Hendrik Thüs Dirk Börner Adam Giemza

Mobile Learning

Workshop im Rahmen der DeLFI 2014,

15. September 2014 in Freiburg

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Vorwort

Mobile Learning Workshop

Vor 20 Jahren ist der IBM Simon Personal Communicator auf dem Markt erschienen.

Das schon damals ausschließlich per Touchscreen bedienbare Gerät war seiner Zeit weit voraus und kann als „Ur-Smartphone“ angesehen werden. Die Entwicklung hat sich seit damals in einem stetig steigenden Tempo rasant entwickelt. Heutzutage jagt eine Smart- phone-Generation die nächste und übertrumpft sie in Punkto Leistungsfähigkeit und Funktionsumfang. Die weltweiten Verkaufszahlen von Smartphones sind in diesem Jahr zum ersten mal höher als die Verkaufszahlen von sogenannten „Feature-Phones“. Die hohe Verbreitung von Smartphones kommt mit einer kontinuierlich steigenden Nut- zungsdauer dieser einher. Eine aktuelle Studie von Bitkom zeigt, dass das Smartphone für die meisten Nutzer unverzichtbar geworden ist. Laut Bitkom können fast zwei Drittel der Nutzer nicht mehr auf das Smartphone verzichten. Es wird damit zum wichtigsten Begleiter, sowohl im beruflichen als auch im privaten Alltag.

Aufgrund dieser rasanten technischen Entwicklungen und der immer weiter steigenden Bindung zwischen Nutzern und den Endgeräten gibt es kontinuierlich neue Ansätze und Ideen für den Einsatz im Bereich des Mobile Learning, die auch im Rahmen des Work- shops präsentiert und diskutiert wurden. Die Fragestellungen der Beiträge sind in diesem Jahr erneut sehr breit gefächert und geben einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Forschung. In den Beiträgen werden sowohl schulische Lernszenarien als auch Anwendungen in weiterführender Bildung - wie Universität und Berufsausbildung - behandelt. Es wird mehrfach vom Einsatz mobiler Endgeräte im Unterricht berichtet, beispielsweise einer Anwendung zur Partizipation von Schülern bei der Schulwegpla- nung oder von mobilen Anwendung für eine digitale Schnitzeljagd. Im universitären Umfeld setzen sich zwei Beiträge das Ziel Studierende mit den entwickelten Anwendun- gen sowohl beim Einstieg ins Studium als auch im weiteren Verlauf zu unterstützen und mit hilfreichen Informationen zu versorgen. Im der beruflichen Bildung werden Ansätze für die Unterstützung von organisationalen Lernprozessen und kontextbezogenen Lern- szenarien in Fertigungsprozessen vorgestellt. Der starke Einfluss des Kontextes eines Lernenden wird hierbei deutlich und seine Wichtigkeit auch in einem weiteren Beitrag unterstrichen. Um nachhaltiges Lernen zu fördern, stellt ein Beitrag die Kombination aus mobilen Lernspielen und einem Wiederholungsansatz vor. Die rasante Entwicklung bringt nicht nur neue Funktionalitäten, sondern sorgt auch für eine Fragmentierung der Endgeräte und der Betriebssysteme. Ein Beitrag evaluiert deshalb die Akzeptanz von mobilen Lernszenarien basierend auf plattform- unabhängigen Webtechnologien. Mobile Endgeräte dringen damit immer weiter in Schulen, Universitäten und die Arbeitswelt ein. Neben allen Vorteilen sollte diese Entwicklung jedoch auch kritisch hinterfragt werden und sich bei vielen Dingen die Frage gestellt werden – wie auch in einem der Beiträge – ob “Technik um jeden Preis” ein Ziel ist.

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Letztlich bot der Workshop eine Plattform, um innovative Konzepte und Beispiele für mobile Anwendungen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, um damit auch Impulse und Inspiration für neue Entwicklungen zu geben, zum Erfahrungsaustausch zwischen Forschern, die sich mit dem Thema wissenschaftlich auseinandersetzen, sowie Anwen- dern und Entwicklern der verwendeten Technologien, und zu guter Letzt um die techno- logische Entwicklung auch mal kritisch zu hinterfragen.

Wir danken allen Autoren für ihre Beiträge zum Workshop, dem Programmkomitee und den Gutachtern für die sorgfältige Begutachtung, die konstruktiven Anmerkungen und die Unterstützung bei der Auswahl von interessanten Beiträgen und den Chairs der Ge- samtkonferenz DeLFI für das in uns gesetzte Vertrauen.

Aachen, Heerlen und Duisburg, im September 2014 Hendrik Thüs

Dirk Börner Adam Giemza

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Workshopleitung und Organisation

A Hendrik Thüs, RWTH Aachen

Dirk Börner, Open University of the Netherlands Adam Giemza, Universität Duisburg-Essen

Programmkomitee

Lars Bollen (Universiteit Twente)

Claudia Bremer (Goethe Universität Frankfurt) Claudia de Witt (Fernuniversität Hagen) Christoph Igel (DFKI CeLTech – Saarbrücken) Marc Jansen (Hochschule Ruhr-West)

Marco Kalz (Open University of the Netherlands) Johannes Konert (TU Darmstadt)

Ulrike Lucke (Universität Potsdam)

Michael Mielke (DB Mobility Logistics AG) Karsten D. Wolf (Universität Bremen) Ulrik Schroeder (RWTH Aachen)

Marcus Specht (Open University of the Netherlands)

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