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Zeitschrift für interkulturelle Germansitik

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Academic year: 2021

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Texte intégral

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Inhalt

Editorial | 7

Kreatives Schreiben zwischen zwei Sprachen und Kulturen

Ein interkultureller Aspekt des DaF-Unterrichts im thailändischen Kontext Korakoch Attaviriyanupap | 9

Der Fremde und das Mädchen

Heinrich von Kleists Erzählung Die Verlobung in St. Domingo im literarischen Kontext

Britta Herrmann | 29

Wilhelm Raabes ›schöne Jüdinnen‹

Interkulturelle Bewertungen von Ethik und Ästhetik in literaturwissenschaftlichen Textanalysen

Jan Süselbeck | 51 Raoul Schrotts Finis Terrae

Das Ende einer Selbstlüge am Ende der Welt Dominik Hagmann | 69

Zwischen Peepshow und Perfektion

Deutschlandbilder – Genese und Funktionen in Zülfü Livanelis Roman Leyla’nın Evi

Robert Wegener | 85 Engagierte Literatur heute

Historischer Konflikt Kärntens, musikalische Metaphorik und Performanz in Kevin Vennemanns Mara Kogoj

Boris Previšić | 107

(2)

B

eiträge

zur

K

ulturtheorie

und

t

heorie

der

i

nterKulturalität

Kultur und Politik

Mit einer Einführung von Jennifer Pavlik Hannah Arendt | 141

l

iterarischer

e

ssay

Wahl & Wal

Skizzen zum Porträt des Schriftstellers als Luxemburger Nico Helminger | 159

F

orum

»Die andere Seite mit ihren eigenen Augen sehen«?

Deutschland- und Polenbilder in der deutschen und polnischen Literatur nach 1989. Ein Tagungsbericht

Sabine Egger / Agata Joanna Lagiewka | 173

r

ezensionen

Vera Hildenbrandt: Europa in Alfred Döblins Amazonas-Trilogie. Diagnose eines kranken Kontinents. Göttingen: V & R unipress 2011

von Paulo Astor Soethe | 181

(3)

g

esellschaFt

Für

interKulturelle

g

ermanistiK

Rundbrief 8.1 | 193

Autorinnen und Autoren | 201

(4)
(5)

ZiG | Zeitschrift für interkulturelle Germanistik 5|2014|H1 | © transcript 2014

Editorial

Seit dem ersten Heft 2010 bietet die Zeitschrift für interkulturelle Germanistik ein Forum literatur- wie sprachwissenschaftlicher Perspektiven auf vielfältige kul-turelle Kontaktsituationen und Konfliktlagen. Wir hoffen sehr, dass auch die Beiträge der vorliegenden Ausgabe zur Erweiterung und Bereicherung der Dis-kussionen beitragen werden.

Die Spannbreite an potenziellen Themenfeldern erfordert von den Heraus-gebern allerdings auch eine gewisse Flexibilität der Präsentationsformate, ohne dass dabei das grundsätzlich bewährte Konzept, die Beiträge einer überschau-baren Zahl von Rubriken zuzuordnen, in Frage gestellt wird. So werden künftig in der Sektion Beiträge zur Kulturtheorie und Theorie der Interkulturalität neben Forschungsbeiträgen auch ausgewählte Grundlagentexte erscheinen, deren Stellen wert für das Interkulturalitätsparadigma jeweils durch eine kommentie-rende Einführung verdeutlicht wird. Den Auftakt bilden die von Jennifer Pav-lik zusammengestellten und eingeleiteten Auszüge aus Hannah Arendts Essay Kultur und Politik. Weitere Anregungen und Initiativen zur Fortführung dieser Reihe aus den Kreisen der Leserschaft unserer Zeitschrift sind natürlich höchst willkommen.

Aus mehreren Gründen freuen wir uns sehr, die Rubrik Literarischer Essay mit Reflexionen des Luxemburger Autors Nico Helminger über die Schwierig-keiten literarischer Sozialisation und sprachlicher Selbstbehauptung in einer ›Mischkultur‹ fortsetzen zu können. Denn Helminger charakterisiert damit indirekt auch jenes interkulturelle Umfeld, das seinerzeit den Anlass zur institutio nellen Anbindung der ZiG an die Universität Luxemburg gegeben hat. Zudem ist gerade mit der Endredaktion dieses Heftes bekannt geworden, dass Nico Helminger in seinem Heimatland mit dem renommierten Prix Servais ge-ehrt worden ist. Wir gratulieren!

Die kommende Ausgabe der ZiG (H. 2/2014) ist turnusgemäß als Themen-heft konzipiert; das Schwerpunktthema lautet: Übersetzen. Praktiken kulturellen Transfers am Beispiel Prags.

Bern und Luxemburg im Mai 2014

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