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"\ /~^\ / ~ \ j ^ ~ \ . /^^x / ^ > _/"*V Gedruckt beim Verlag Otto Walter 21.=©., Ölten
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Allgemeine Kalendernotizen für das Jahr Jesu Christi 1928.
DllL Jahr 1928 ist ein Schaltjahr, hat fomit366 Tage und ent-spricht dem Jahre 6641 der Iulianischen Periode, dem Jahre 5688/5689 d.Iuden. dem Jahre 1346/134? d. Mohammedaner.
Bewegliche Feste.
Leptuagesimllö.Februlli^ herienfllstnllchtlO.Febiuai^ Ascher-Mittwoch 22.Febiuaii Ostern 8.Uplil.-Auffc>hrtl?.Mlli,'Pfing-sten 27. Mai' Dreifaltigkeit 3.Juni; Fronleichnam 7.Juni,' Eidg. Vettag 16. September; 1. Adventssonntag 2. Dezember.
Astronomischer Beginn der vier Jahreszeiten. F r ü h l i n g : 20.März, 9 Uhr 44 abends. Eintritt der Sonne
ins Zeichen des Widders. Tag und Nacht gleich. S o m m e r : 21. Juni, 5 Uhr 7 abends. Eintritt der Sonne
ins Zeichen des Krebses. Längster Tag. H e r b s t : 23. Sept., 8 Uhr 6 morgens. Eintritt der Sonne
ins Zeichen der Wage. Tag und Nacht gleich. W i n t e r : 22. Dez.. 3 Uhr 4 morgens. Eintritt der Sonne
ins Zeichen des Steinbocks. Kürzester Tag. J a h r e s r e g e n t : M e r k u r s ) Die 12 Zeichen der Tonnen- und Mondbahn. Widder . M Krebs . « Wage . äfe Steinbock . m Stier. . ui# Löwe . fffi Skorpion W Wassermanns Zwillinge &* Jungfrau H< Schütze . M Fische . . 3 ?
Die Finsternisse des Jahres 1828.
I m Jahre 1928 finden drei Sonnen« und zwei Mondfin-sternisse statt, von denen in unseren Gegenden nur die letzte Sonnenfinsternis sichtbar ist. Sie ist eine partielle Sonnen-finsternis im Betrage von */» des Sonnenduichmessers und findet am 12. November von 8 Uhr 33 Minuten morgens bis 1 Uhr 3 Minuten mittags statt. Sichtbar ist sie in Europa mit Ausnahme der Pyrenäenhalbinsel. I n unsern Gegenden dauert die Finsternis von 8 Uhr 44 Minuten bis 10 Uhr 26 Minuten vormittags und erreicht bloh den Betrag von •/s des Sonnenduichmessers.
Mondphasen.
Neumond . . . . Q Vollmond . . . . @ Erstes Viertel. . . H Letztes Vierte! . . (£
Fast- und Abftinenztage (mit s bezeichnet). I. Aschermitt-woch. 2. Alle Freitage der Fastenzeit. 3 Quatemberfreitage. Die Vigilien von Weihnachten, Pfingsten, Maria Himmel-fahrt und Allerheiligen. — Abftinenztage. Alle Freitage des Jahres, wenn nicht ein Feiertag darauf fällt.
Abiürzungen im Festkalender : 81—2lbt (Stebtlffin). A—Apostel, V-Blschos (Erzdlfchuy. «t-Vetenner, E-EI»sie»ler. ®0-<Suanncltft. I —Jungfrau. S —Köiila. (Satter). «I —Kirchenlehrer. M — MÄllyier. Ordst-Ordenssttfter. P—Papst. Pr-Pr!cster. W-Wllw°.
J a h r e s z a h l 1928 1929 1930 1931 1932 1933 1934 1935
Tabelle der beweglichen Feste auf
Septuagesima 5. Februar 27. J a n u a r 16. Februar l.ssebruar 24. J a n u a r 12. Februar 28. J a n u a r 17. Februar Aschermittwoch 22. Februar 13. Februar 5. März 18. Februar 10. Februar 1. März 14. Februar 6, März Ostern 8. April 31. März 20. April . 5. April 27. März 16. April 1. April 21. April
die Fahre 1928-1935.
Pfingsten 27. M a i 19. Mai 8. J u n i 24. M a i 15. M a i 4. J u n i 20. M a i 9. J u n i Fronleichnam ?. J u n i 30. Mai 19. J u n i 4. J u n i 26. Mai 15. J u n i 3I.Mlli 20. J u n i Erster Advent-Sonntag 2. Dezember 1. Dezember 30. Novemb. 29. Novemb. 27. Novemb. 3. Dezember 2. Dezember 1. DezemberZinstabelle.
K a p i t a l Franken 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 20 30 40 50 60 70 80 60 100 200 300 400 500 600 700 800 9C0 1000 4 P r o z e n t jahrl,! monatlich — — — — — — — — — — 1 I 2 2 2 3 3 4 8 12 16 20 24 28 32 36 40 4 8 12 16 20 24 28 32 36 40 80 20 60 — 40 80 20 60 — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — 1 1 1 2 2 2 3 3 0,33 0,67 1 1,33 1,67 2 2,33 2,67 3 3,33 6,67 10 13.33 17,67 20 23,33 26,67 30 33,33 66,67 — 33,33 66,67 — 33,33 66,67 — 33,33 täglich 0.01 0,02 0,03 0 04 0,06 0,07 0,08 0 0 9 0,10 0,11 0,22 0,33 0,44 0,56 0,67 0,78 0,89 1 1,11 2,22 3,33 4,44 5,56 6,67 7.78 8,89 10 11,11 4'/2 P r o z e n t M i l , ! monatlich füglich „ — — — — — — — — — — 1 1 2 2 3 3 4 4 9 13 18 22 27 31 36 40 45 4,5 9 13,5 18 22,5 27 31,5 36 40,5 45 90 35 80 25 70 15 60 05 50 — 50 — 50 — 50 — 50 — — — — — — — — — — — — — — — — — — — 1 1 1 2 2 3 3 3 0,38 0,75 1,13 1,50 1,88 2,25 2,63 3 3,38 3.75 7.5 12,25 15 18,75 22,5 26,25 30 33,75 37 75 25 50 87,5 25 62,5 — 37,5 75 0,01 0,03 0,04 0,05 0,06 0,08 0,03 0,10 0,11 0,13 0,25 0,38 0,5 0,63 0.75 0 88 1 1,13 1,25 2,5 3,75 5 6,25 7,5 8,75 10 11,25 12,5 5 P r o z e n t jalvtt.l monatlich | — — — — — — — — 1 1 2 2 3 3 4 4 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 — 50 — 50 — 50 — 50 — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — 1 1 2 2 2 3 3 4 0.42 0,83 1,25 1,67 2,08 2,5 2,92 3,33 3,75 4.17 8,33 12,5 16,67 20,83 25 29.17 33 33 37.E0 41,67 83,33 25 66.67 68,83 50 91,67 33,33 75 16,79 äglich 0,01 0,03 0.04 0,(6 0,07 0,08 0,1 0,11 0,13 0,14 0,28 0,42 0,56 0,69 0,83 0,97 1,11 1,25 1,39 2,78 4,17 5,56 6,94 8,33 9,72 11,11 12,5 13,8 S P r o z e n t jäl)rl.| monatlich | — — — — — — — — — 1 1 2 3 3 4 4 5 (i 12 18 24 (i 12 18 24 36 42 48 54 60 20 80 40 — 60 20 80 40 — — — — — 8 0 3 6 ! 4 2 1 -48 54 60 — — — — — — — — — •— — — — — — — — — — — 1 1 2 2 3 3 4 4 5 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 — 50 — 50 — 50 — 50 täglich 0,01 0,03 0,04 0,06 0,07 0,08 0,1 0,12 0,34 0.16 0,32 0,48 0,66 0,82 1 1,16 1,34 1,5 1,66 3,34 5 6,66 8,32 10 11,66 13,34 15 16,66 7 P r o z e n jährl. monatlich _ — — — — — — — — — 1 2 2 3 4 4 5 6 7 14 21 28 35 42 49 56 63 70 7 14 21 28 35 12 49 56 63 70 40 10 80 50 20 90 60 30 — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — 1 1 0,58 1,16 1,76 2,34 2,92 3,50 4,08 4,66 5,26 5,84 11.66 17,50 23,34 29,16 35 40,48 46,66 52,50 58,34 16,66 75 2 33,34 2; 91,66 3 50 4 4 5 5 08,34 66,66 25 83,34 t taalich 0,02 0,03 0,06 0.08 0,1 0,12 0,14 0,16 0,18 0,2 0,38 0,58 0,78 0,98 1,16 1,36 1,56 1,76 1,94 3,88 5,84 7,78 9,72 11,66 13,62 15 56 16,30 19,44— 5
^ 2 * * * * * j * « é (Januar)
canner 31 Tage
Die Kapelle auf dem Blatt (Giengiols), Wallis Wo der Weg von Gien° giols durch die Hockmatten in die schaurig enge Schlucht des Binntales einbiegt, labet die freundliche Kapelle des hl. Apostels 3akobuL den Wan-derer zu kurzer Rast ein. Die Einheimischen nennen den Ort „Auf dem Blatt". Am 25. 3uli, am Fest des Schuhpa-trons der Kapelle, wird aus der Pfarrei Grengiols eine Prozession dorthin gehalten. Der Altar scheint aus der besten Zeit der Walliser Schnitz-lerkunst zu stammen.
Notizen:
I. Woche. Die Weisen 0. d. Morgenl°nl>e. Mc,«h. 2. | - ^ - ^ H i i 8
1
2
3
4
5
6
7
6
M
D
M
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Neujahr. Beschneid. Christi ^£ Namen Jesu, Makarius f f Genauerm, Igf., Daniel, M. fis Titus Bischof, Angela v. Fol. p j f Telesphorus, P., Simeon fc% Hl.Dreilönige.Ersch.d.Herrn ^K Quzilln. M., Valentin, Vek. O »W
2. Woche. 1. Sonntag nach T>ie!lön!ss, L.-A. 8 Uhr 18
Her I2jähr. Jesus ».Tempel. Luk, 2. S.-U. 4 Uhr ö»
8 9 10 11 12 13 14 S M D M D
F
S Hl. Familie. Erhard, V. c-fçJulian und Vllsilissa M. fcf
Agatha, P., Wilhelm, M. fcf Hygin, P., Theodos, A. £ & Ernst, A., Arkadius, M. H2. Gottfried, V., Veronika, I . M Hilar. V., Felix v. Nola C M
3. Woche. 2, Sonntag nach Nieitllnig. Me Huchzet! zu Kann, 2»h. 2. T.-Ä. S.-U. 8Uhr 15 ]. 5 Uhr 04
15 16 17 18 19 20 21 S M D M D
F
SPaul, Eins., Maurus, A. $J& Marzell, P. M , Priszilla, 6M Anton, .der Einsiedler cfg Pétri Stuhls, z. Nom, Priska & $ Gregor X., P., Marius, M . fc$ Fabian und Sebastian, M . fâ Agnes, I . , Meinrad, M H
4. Woche, 3. Sonntag nach Nieiköntg, S,»A. Jesu« heilt den Aussatzigen. Mat!!,. 8 S.-U,
8 Uhr 09 5 Uhr i 8 22 23 24 25 26 27 28 S M D M D
F
S Vinzenz u. Anastas, M. Maria Vermählung, Naym. Timotheus, V., Felizian Pauli Bekehrung, Ananias Paula, Polykarp, V. u. M . Ioh. Chrysoftomus, K l . AmadeusVisch., Karl d, Gr.5. Woche,
Mondphasen:
Vollmond 7., moig, 7 Uhr 08 , Letztes Viertel 14., abds. 10 Uhr 14 2 9 ! S Neumond 22., abbs. 9 Uhr 19 i 3 0 I M Erstes Viertel 29., abds. 8 Uhr 26 ! 3 1 | j,
4. Sonntag nach Dreibönig
Stillung des Sturmes. ?itatth, 8 L.°A.8Uhr02 S..U, 5 Uhr 24
Franz v. Sales, B. u. Genf Tu _ Martina, I . . Felix, P. ^ s * Peter v. Nola, Ludowika ftf
Palionssest. Arn 14. in Morel; am 17. in St. Antoni; am 20. in Randa; am 23. in Blatten. INNjähiiger Kalender. Ungestüme Witterung um Drei König herum und Schneefall. Die zweite Wo-che bringt Nebel, hierauf Regen und Wind. Anto-nius friert. Sebastian ist trübe. Timothe will Regen und Schnee.
Bauernregeln. Die Neujahrsnacht still und klar, soll deuten aus ein gutes 3ahr. — 3st der 3anuar von Anfang bis Ende gut, fo hat das ganze 3ahr einen guten Mut. — 3st Pauli Belehrung hell und klar, fo hofft man auf ein gutes 3ahr. — Wenn's im 2anuai Regen hat, schadet's gern der jungen Saat. — Auf einen gelin-den 3anuar folgt ein rauher Frühling und ein heißer Sommer. —
Kleine Witze.
Entschuldigung. „Herr Lehrer, ich habe Gurken ein-getauft. Bitte deshalb mei» ner Tochter diese Woche freizugeben, da ich sie ein-machen will."
Feiner Beobachter. Ho-telier: „3ch sehe, Sie haben die besten Zimmer Herrn Wigins gegeben. Sind Sie sicher, dafz er auch bezahlen tann?" Portier: „Gewiß. Er ist reich." „Wie wissen Sie das?" „Er selbst ist alt und häßlich, seine Frau aber jung und hübsch."
Hoinung^V
Die Kapelle in Veuson, Wallis. Eine halbe Stunde von der Pfairlirchc in Nendaz ent° senil, liesst im Tale brin bas Dörfchen Beuson. Schon lange stand dort am Ufer der wilde» Prinze ein Bcthäu»cken, gleichsam als Schutzwchr ge-gen die öfters drohenden Verheerungen des Witdbaches. 3rn 3ahre 1018 wurde es zu einer Kapelle umgebaut. Diese ist dem hl, Beinard von M en-thon geweiht, dessen Vereh-rung durch Papst Pius XI, aufs neue gefördert wurde, indem er ihn zum Patron der Bergsteiger erwählte.
Notizen:
Mondphasen:
Vollmond 5,, abds. 9 Uhr 11 ! < Letztes Viertel 13., abds. 8 Uhr 05 ' * ° Neumond 21., morg. 10 Uhr 41 Erstes Viertel 28,, morg. 4 Uhr 21
M D
F
SVrigitta. Ignaz. V, M. fttf
M a r i a Lichtmeß, Kornel fctf
Vlasius, M., Ansgar. V. »$£
Veronika, Andr. Corstni. V. »M
6. Woche. Lepwllgestmll. SM. 7 Ul,r 54
ÎS. d, Arbeitern i. Weinberge. Matth, 20. 6.-11. 5 Uhr :)5
5 6 7 8 9 10 11 S 3JÎ D M D ss S
Agatha, I , u. M. Albert
Dorothea, Titus, V,
Noinuald, A,, Richard
Johann v, Matha, V.
Zyrill v, Alex., Apollonia
Scholastika, I., Wilhelm
Erscheinung v. Lourdes
7. Woche, Sexagesima. Vom Sämann, Lut, 8, M, 7 Uhr 43 •XX. 5Ul)t45
12 13 14 15 16 17 18 6 M D M D
X
E 7 Stifter d. Seruit.-Qrdens Viigitta.I,.Kllthar.v.Ricci £ C|Ê Valentin, M., Vitalis <$• Fauftin u. Iovita, Siegfried 4 $Iuliana, I . . M. A $ Fintan, V,, Donatus J$ Simeon, V., Flanian, V. H
8, Woche. Quwquagestma.
Vom Blinden om Wesse. Lut. 18,
S,°U. 7 Uhi 32 L,»U, 5 Uhi!>U 19 20 21 22 23 24 25 S M D M D ïï S
Fastnacht, Vonifaz, V., Konr. JJ&
Eleuther, V., Eucharius. Vk. kjk
Eleonora,I., German, A. M. D ^ ,
s Aschermittwoch W»
Peter Damian, Romana,I. Wl
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M a t t h i a s . A..
9. Woche, 1. Fastensonntag, Quatember, L.-A. ?Uhi2N
Nhitstus wlid versucht. Matth. 4. &.--XX. G Uhr 07
26 27 28 2 M D M Walburga, I . , Cäsar ff Alexander. V., Mechtild.. I . ff Leander. V,. Julian 3 jft Quatember. Roman, Abt ftfr
Patronssest.
Am 11. in Nied-Mörel^ am 14. in Einen.
100jähriger Kalender. Andreas Eorsini macht z'friere Groß! und EHIini. Die siebente Woche im 3ahr bringt Nächte lalt und klar. Fastnacht und Aschermitt» woch sind ungestüm.
Vauernregeln. Lichtmeß im Klee, Ostern im Schnee. — 3st's an Petri Stuhlfeier lalt, die Kälte noch vierzig Tag' anhält. — Mattheis bricht's Eis; hat er leins, so macht er eins. — Spielen im Horner die Mücken, soll's mit Schafen und Bienen nicht glücken. — 3m Hör-nung Schnee und Eis, macht den Sommer heitz, und viel Schnee und Ne-gen bringt uns später Sc-gen, — 3m Horner muss» hörnern!
Kleine Witze. Zielbewußt. Veilchcndusl ist von einem Herrschaft»-auto überfahren worden und geht auf Krücken. Nach zwei Monaten begegnet ihm Sc» ligfohn und sagt: „Brauchst du denn die Krücken im» mer noch?" Und Veilchen-duft antwortet: „Mein Arzt sagt nein, mein Nechts-anwalt sagt ja,"
Der Letzte. „Wo hast du dich denn wieder die ganze Nacht herumgetrieben?" „3ch habe zwei Freunde
heimgebracht?" „Und dann?" „Da war leiner mehr da, der mich heim-bringen tonnte,"
Notizen:
Miiez3iTage
Die Holzlapcllcn von Heitcniied, Fleiburg. 3m sogenannten Schloßwald bei Heilen-rieb befindet sich eine im Felsen auLge° hauene Kapelle, die der hl. Magdalena ge-weiht ist. Dorthin pilgern zur Sommers-zeit alljährlich viel fromme Vctcr. Auf dem , Waldweg sind zwei hölzerne Bethäuschen
errichtet worden, welche die Besucher zur Andacht einladen. Beide sind mit Bildern geschmückt, das erste zeigt den leidenden Heiland als Ecce Homo, das zweite, das hier nebenan abgebildet ist, birgt ein Ge» mälde des Heilands am Qelberg. 3n dieser stillen Einsamkeit, von hohen schattigen Bäumen umgeben, spricht dieses ernste, aus-drucksvolle Bild recht eindringlich zu den Heizen. Vor dem Heiland ist der Engel mit dem Leidenstelch sichtbar.
Albin, Vischof. Bertrand »ig s Simvlizius, P., Heinrich «M Kunigunde, K., Kamill« fcf
iu.^30Q)e. Verklärung Christi. Match. I?. L.-A.?Uhr0? L..U. 6 Ufjr 17
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Kasimir, 93., Üuzius P. M. fcf
Johann Josef v. Kreuz, 23. 2rf
Fridolin, 21., Koleta, I . G « .
Thomas u. Aquin, Kirchl. ' HZ.
Johann u. Gott, Vek. M
f Franziska, W..Reinh.,Vk. M
40 Märtyrer. Makar..V. %T%
11 2Bo*e 3- Fastenftnntaü. G.°U.eUhi2i
2.-U. 6 Uhl 27 11
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Rostna, I . , Firmin C$g Tregor der Große, Papst C§» Humbert, Vek., Theodora, I . fâ Mathilde, K,, Paulina £ fc$Klemens Hofbauer fâ t Heribert, 23., Agapit M. J ?
Gertrud. I . , Patriz, V. H
.""JOOJC Jesus speist »»llUMann Illh.S. «. 31. 6 Uhr 40 U. 6 Uhr 2?
Mondphasen:
Vollmond 6.,abdZ. 12 Uhr 2? Letztes Viertel 14., abds.
Neumond 21,, abds. Erstes Viertel 28., abds.
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Zyrill v.Ierusalem,Kirchenl. Josef, N a h i v l l t e i Jesu Wolfram, Gugen Venedikt, AbtNiklaus von der Flüe s Viktorin, "M., Theodor Verla, Simon, Gabriel, Erz.
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13 9Bo*e P»Iswn»s»nnwg. L.M. i> Uhr 2«
io. jxoun.. Juden wollen Jesum steinigen. 3ot). 6. L.-ll, 6 Uhr 47
4 Uhr 20 • 9 Uhr 29 12ilhi54
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Passion. Maria Verkündig. W> M.,Ludger.V.. Felix * t f Ioh. v. Damaskus, Kirchenl. fctf Guntram Ioh. Kapiftran " | M Verthold, Sekundus, M. M s Quirin, M., Angela v. Fol. * f g Guido. A., Benjamin "Qf
Patronsfest.
Am 19. in der Kapelle im Fang (3aun), Lichte-na, Institut Gauglera, Kloster Bisenberg, in Au-Heiberg, Eggeiberg und auf dem Ringacker.
lUNjähliger Kalender.
An Kunigunde macht lal-ter Wind die Runde. Am Thomastag es regnen mag. Vor und nach Gregor halt Dich nah dem Ofenrohr. Eyrill macht was er will. Benedikt im Schnee erstickt. 3ohann Damaszen macht das Wetter fchön.
Bauernregeln. Wie das Wetter auf 40 Ritter fällt, vierzig Tag lang dasselbe anhält. —
3st's auf S t . 3osef schön
und klar, erfreut uns ein gutes 3ahr. — Auf Maria Verkündigung kommen die Schwalben wiederum. —
Ein Scheffel Märzenstaub ist eine Krone wert; doch allzu frühes Laub wird gern vom Frost verzehrt. — Zu Anfang oder End, der März feine Gifte fendt!
Kleine Witze. Uebertroffen. Meier er-zählte am Stammtisch, daß er gelegentlich seines Som-meraufenthaltes mit einem König Whist gespielt habe, „Das ist doch gar nichts," entgegnete einer der Anwe-senden. „3ch habe schon ein-mal mit v i e r Königen gespielt." „Wirklich?" „3a, M i t vier Königen und ei-nem Aß."
— 8 —
April
30 TageDie Kapelle des hl. Sebastian bei Niedernendaz, Wallis.
„Droben stehet die Kapelle, Schauet still ins Tal hinab," so wird mancher mit dem Dichter denken, der von Sit-ten das Rhonctal hinabwan» dert und droben auf einem Voisprung des Verggeländes von Nendaz die Kapelle des hl. Sebastian erblickt. Von der Kapelle aus bietet fies) ein wundervoller Ausblick dar über das Rhonetal von Mar» tinach bis Leu! und über die Beineralpen von der Dent de Mordes bis zu in Bietschhorn.
Notizen:
Mondphasen:
Vollmond 5., morg. 4 Uhr 38 Letztes Viertel 13., morg. 9 Uhr 09 Neumond 2ll., morg. 6 Uhr 25 Erstes Viertel 26., abds. 10 Uhr 42
14. Woche. Plllmlonntaa. Leidensgeschichte Jesu. ÏOTattf). 20-27. S.-U, 8Uhi56 ®.=9I. «Uhr 12
S M D M D
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SPalmsonntag. Hugo, 33. fcf
Franz v. Paula 4À.
Richard, Bischof £ £
Isidor, Erzbischof A I
Gründonnerstag W N
s Karfreitag " F J
Karsamstag c$6
12. Moche. Osteisonntag. Auferstehung «lhrlst!. Mail. 18. T.-A. 5 Uhr 58 L.-U. 7 Uhr 06 8 9 10 11 12 13 14 S M D M DF
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Hl. Osterfest. Walter, A. 6U
Ostermontag, Amadeus fâ Ezechiel, Mechtild ^ Leo der Große, P. §& Julius, P., Lazarius H I d a v. Löw., Justin (£ Jjj$Tiburz. Üidwina ^
16 3Bo4e ' • Sonntag nach Ostern.
• -"S0a'e- Jesus erschein« d Jungem. Ioh, 26.
L.°A. 5 Uhr 45 T,°U,7UhrI2 15 16 17 18 19 20 21 6 M D M D ïï S
Weißer Sonntag, Anastasia Venedikt Labre, Julia Rudolf, M, Robert, AnizetP Apollon, M .
Leo IX., Werner, M. Hildegund, Sulpiz, M. Anselm, V. Tilvius, M.
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17 Wncke 2- Sonntag nach Ostern,
t t. w oerje. fSom sutm çt e t e n I ^ h . 10. S.°A. 5Uhr32 T.°U. 7 Uhr 25
22 23 24 25 26 27 28 S M D M D
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S Toter u. Cajus ftf Isidor, Georg, Gerhard fâ(Fidelis v. Sigtn., M . W Markus, Evangelist M Maria u. guten Rat 3 M
P. Kanisius, Kirchenlehrer $f Emil, Wilhelm, Ferdinand fâ
1« TOntfe 3- Sonntag nach Ostern,
Ioh. 16 S.°A. 5Uhr20 N.°U. ? Uhr 3'.
29 30
S Hlluptfest des hl. Iosef M . M Petronilla, Katharina u. T. HZ.
Palronsfest.
Am 22. in Vareni am 23. in Einen: am 25. in ©onde; am 29. in Schmit-ten und Turtmann.
INUjähligei Kalender. Wehen die Palmen im Winde, freun sich an Ostern Meister und Gesinde. Her» mengild stürmt nählich und wild. Amadea und Anizet stürmen um die Wett'. 3st Georg trüb, so bringt Ca» nisi Regen,
Bauernregeln. Dürrer April ist nicht des Bauern W i l l ; Aprilen-regen kommt ihm bester gc° legen. — Sind die Reben um Georgi noch blutt und
'blind, so soll sich freuen
Mann, Weib und Kind. — St. Georg und Mart's bringen viel Arg's. — 3e früher im April der Schlehdorn blüht, desto früher der Schnitter zur Ernte zieht. — Der Apri-len hat feinen WilApri-len.
Kleine Witze. Aus der Präzis der Er-fahrung . . . „Meine Ge-sundheit ist jetzt glänzend. M a n muh nur richtig leben. Jeden Morgen nehme ich ein vollkommen kaltes Bad." „Und wann haben Sie mit dieser Kur ange» fangen?" „Heute!"
Wörtlich genommen. Eine junge Dame betritt die Buchhandlung. „3ch möchte gern ein Buch , . ." „Et-was leichtes?" „ A h , das ist mir egal, ich habe meinen Wagen drauhen, da kann ich schon das Buch mitnehmen.
Notizen:
M M 31 Tage
St. Urbanslapelle in Glissach bei Murfcn, Kanton Fieibuig.
Auf dem Hügel unweit von Gris-fach steht die alte ilibanslapelle. Schon im 2ahre 1464 stund allda ein BethäuZchen in Feld. Mehrmals wurde die Kapelle erneuert und ver-giofteit, denn sie ist beim V o l l be° liebt und steht in hohem Ansehen, weil ein wichtiges Ereignis sich hier abgespielt hat, was die alte, in deut-scher Sprache verfaßte Anschrift kund gab. Sie besagte, daß die Eidgenos-sen vor der Schlacht bei Murten sich hier versammelt und im Gebet den Segen des Himmels auf ihre Waf° fen herabgefleht hatten, am denlwür-digen 22. Brachmonat des 3ahres 1476.
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P h i l i p p u. J a k o b . Ap.
Athanas, Vek. u. Kirchl.
Kreuz-Auffindung, Alexand.
Monika, Florian
P i u s V., Hilarius, B.
42.
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19 smnifip 4- Sonntag nach Ostern. <3.=3I. 5 Uhr 091
^ Christ»« verheißt d. Tröster. Ioh. le. @.=U. 7Ul)r44,
6 7 8 9 10 11 12 2 M D M D
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SJohann von der lat. Pforte <£§•
Stanislllus, Bischof 4 $
Erscheinung des hl. Michael jfc$
Bellte Gregor v. Nazianz, Kl. J%
Goidian u. Epimach &
Mamertus, Vek. H
Pankraz, Nereus. M. M. &kà>
20 Woche 5" ®°"n'aB nach Ostern.
^e- S» ihr den Vater bittet. I°h. 18,
S.°Ä. 5 Uhr 00 S.-U. 7 Uhr 53
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Sernaz, Bischof £&
& I Vonifaz, Viktor Wl
Z \ Sophia, Johann v. la S. N l
V {Ubald, Johann v. Nepo. ^£
Christi Himmelfahrt -ä
Venanz. M , Felix. V. ^ s *
Peter Zölestin, Emil @ f^
21 Nnibe 6- Sonntag noch Ostern,
^ • Zeugnis des hl, Geistes. Ioh. In.
T.M. T.-U. 4 Uhr 51 8 Uhr 01
20 21 22 23 24 25 26
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Bernhard v. Siena, Vk. >fc#
Felix v. Cantalicio, Vek. $ f
Julia. Helena »fg
Johannes von Rossi «$£
Johanna, Maria Hilf "Qf
Gregor VII., Urban I. fr?
f Pftngstvigil. Philipp Neri 3 fcf
2"> 3Bn*p Pfingsten, Quatemberwoche. E.»A. ""• Sendung des hl. «elftes. Ioh. 14. S.-U.
i Uhr 44
8 Uhr 09 Mondphasen: 2 7
Vollmond 4„ abds. 9 Uhr 12 j 2 8 Letztes Viertel 12., abds. 9 Uhr 50 29 Neumond 19., abds. 2 Uhr 14 3 9 Erstes Viertel 26., morg. 10 Uhr 13
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Pfingsten. Magdalena v. P .
Augustin, V., Germern
Theodosia, Maximinus, Vek.
Quatember. Felix I.
Angela, Gabriel, Passionift.
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Pationsfest. Am 3. in Schmitten, Ti-tularfest, Oberwald; am 5. in Simplen; am 8. in Erschmatt; am 24. in Blitz-lingen, Leuterbad; am 28. in Ergisch. INNjähiigei Kalender. An Philipp und 3aloben böse Winde toben. Stanis-laus hängt die warme Sonne aus. Panlraz kommt ohne Regen und bringt den Winzern Weinsegen. 2st Venazius stürmisch und ge-witterhast wird 3ulia drob hell und lacht. Felix und Angela sind mit schönem Netter da.Bauernregeln. Regen am eisten Mai deutet auf wenig Korn und Heu. — Die drei, Pant-raz, Servaz und Bonifaz, ohne Regen, bringen dem Weinstock großen Segen. — Ein kühler Mai bringt aU leilei. — 3st es klar an Petronell, meht den Flachs ihr mit der Ell. —
Kleine Witze.
Der pünktliche Hahn. „Der Hahn, den ich gestern abend bei 3hnen verzehrte, hat mir schwer im Magen gelegen! Um 4 Uhr wurde ich schon wach!" „ 3 a , das ist so seine Zeit, um 4 Uhr morgens wem er immer!"
Die richtige Benennung. „Der Herr da ist der be-rühmte Kaminkletteier Kra-zel." „Wieder so'n bayri-schen Ausdruck. Bei uns sagt man Schornsteinfeger."
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I U N i 30 Sage
Die Kapelle im Kollegium zu Sitten.3m Herbst 1892 wuide das neue, nach dem Plan des Herrn Architekten von Kalbermatten vom Staat er-baute KollegiumLgcbäudc zu Sitten bezogen. Darin sind auch das Lehrer-seminar, die Kantonsbibliothck und das Kantonsarchiv untergebracht, 3n der Mitte des obersten Stockwerkes befindet sich die geräumige Kapelle, Sie nimmt die ganze Breite des Ge-bäudes ein und überragt dessen beide Seitenflügel, Die Kapelle ist der Mutter Gottes geweiht. Die Schüler des Lehrerseminars wohnen da tag-täglich der hl, Messe bei.
Notizen:
Mondphasen:
Vollmond 3. abds. 1 Uhr 14 Letztes Viertel 11., morg., 6 Uhr 51 Neumond 17., abds, 9 Uhr 42 Erstes Viertel 24., abds. 11 Uhr 47
s Nikod., Fortunat, Sirncon C|E Marzellin, Petrus uErasm. £§•
23. Woche 1. Sonntag nach Pfingsten. V.-A. 4Utjr40
Christus befiehlt zu taufen. Matth. 28, L,°U. 8 Uhr 16
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Hl. Dreifaltigkeit. Klothilde Quilinus, 23. u. M,, Eduard Vonifag, Bischof Norbert, Klaudius Fronleichnam. Robert Medllid, V. Kolumban, FelixJE
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24. Woche, 2. Sonntag nach Pfingsten, Vom großen Abendmahl. Luk, 14. L,-Ä, 4 Uhr 37 S,-U, 8 U h i 2 l
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Margar. u. SchottlandVarnllbas, A., Felix (T Johann u. hl. Fat.. Vasilid
Anton u. Padua
Basil d. lbroße, V.. Kirchenl. Herz-Iesu-Feft. Veit
Benno, Franz v. Régis
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23, Woche, 3. Sonntag nach Pfingsten. Vom verlorenen Schafe, Luk, 15, S,°A,'4Uhr3U T,°U. 8 Uhr 23
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Herz-Iesu-Sonntag. Adolf m fc# Mark u. Marz,,M., Ephr. M( Iul.v. Falk., (Lern. u . P r . M . »MSiluer. P. u. M. i f g Alois von Gonzaga fef Paulinus, 23. fef Edeltrud, Agrippina HZ.
28. Moche, 4, Sonntag nad) Pfingsten, Berufung Petii, üul. 3. 2,-A, 4 Uhr 37 S,°U, 8 Uhr 2?
24 25 2 6 27 28 29 3 0
T Johannes der Täufer f& £ £
M Wilhelm, Abt,, Piosper M D Johann und Paul, M. M
M Ladislllus, K, M D ' Irenäus, B. u. M. a U F Peter und Paul. Apostel c$£
S ! Pauli Gedächtnis jfc$ Patron-lest. Am 3. in Staloenried, Unterbäch, Ursulinenlirche B r i g ; am 15. in Betten, Bllrchen, Feschel,Saas-Feei am 24. in Ueberstorf; am 29, in Dlldingen, Merten-lach, Treffels, FreiburgtSt, Peter), Embd, Grengiols,
lUUjähiiger Kalender. 3m ersten Drittel Brach-monat, die Waschfrau viele Sorgen hat, Antonius von Padua streicht den Himmel mit Bläui a. Sankt Mar-, lus heischt Regen, Das Ende des Monats wird verregnet.
Vaueinregel». Wie's wittert auf M e -darditag, so bleibt's sechs Wochen lang darnach, — Regnet's auf Barnabas, kriegt man im Herbst Was» sei in's Fasz, — Regnet's auf 3ohanni-Tag, wenig Rllft es geben mag, — Gu-tes Fischjahr ein schlechGu-tes Fruchtjahr, — 3unidonner bringt viel Getreide. — Wenn nach 3ohanni der Kuckuck noch schreit, so gibt's ein Fehljahr und teure Zeit . . ,
Kleine Witze. Stadt und Land. Fritz-chen war zum erstenmal auf dem Lande, und besonders die Hühner interessierten ihn. Als er am nächsten Morgen herauskam, fiel sein erster Blick auf den Pfau, der auf dem Rasen umherstolzierte. „Sieh mal, Großmama," rief er, „eins von den Hühnern blüht!"
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Juli
31 Tage Kapelle im Kloster der' Magern Auin Freiburg.
1255 erbat sich eine Tochter der Fam, Rych von Pfr, Burkhard die Erlaubnis, in Tafers an der Saane ein Kloster zu bauen; es ist die Magere
Au, die Bischof Cossonay 1261 den
Zistcizicnscrinncn übergab. 1265 er» hielten Die Klosterfrauen bas Bürger-recht der Stadt Freiburg und auch das Mitbürgcriccht von Bern. Die ' Oberin erhielt den Titel einer
Aebtis-sin und zugleich die Vollmacht, den Hirtcnstab zu tragen. Das stim° mllngLvolle Kloster besteht noch heut' und am Tage und in der Nacht ertönt öfter der dumpfe Glockcnton, der die Schwestern zum Gebete versammelt.
Notizen:
Mondphasen:
Vollmond 3., morg. Letztes Viertel 10., abbs. Neumond 17., morg. Erstes Viertel 24., abds.
3 Uhr 49 1 Uhr 16 5 Uhr 36 3 Uhr 38
27. W. 5. Sonntag »ach Pfingsten.
3)er Pharisäer Gerechtigkeit, Matth. 5.
S.°N.
N.°U. 4 Uhr 41 8 Uhr 27 1 2 3 4 5 6 7 S M D M D ft S
Fest des kostbaren Vîntes M a r i a Heimsuchung Leo II., Papst
Verta, %, Ulrich. V.
Anton Zaccaiia, V., Zyrilla Dominik«, Isllias, Proph, Willib.. Zyrill und Method.
28. Woche. 6. Sonntag nach Pfingsten, I>!suz speist 40Ull Mann, Mart.8, S,°A. 4 Uhr 45 S.-U, 8Uhï24 8 9 10 11 12 13 14 S M D M D
F
<5Elisabeth von Portugal Märtyrer v.Eork., Veronika Sieben Vrüdei, M., Amalia E Pius!.. Ulrich
Johann Gualbert, Abt m* Anaklet, P., Eugen f f Bonaventura, V.. Kirchenl. ^
29, Woche. ?. Sonntag nach Pfingsten, 83. b, falschen Propheten. Matth, 7,
L.°A. 4 Uhr 51 G.-U. 8 Uhr 20 15 16 17 18 19 20 21 S M D M D ft E
Heinrich II,, K. Bernhard ft# Maria u.V.Karmel JjP Alex. V.. Marzellina © ^ Eamill, V.. Arnold fcf Vinzenzv.Paul,V, 2rf Margaretha, Igfr. HZ. Maria u. Einsiedeln H ^
3«, Woche, 8. Sonntag nach Pfingsten, L.-A, 4 Uhr59
SSorn ungec, Haushalter, Sut, 16. S,-U, 8 Uhr 14
22 23 24 25 26 27 28 6 M D M D ft <5
Slapulierfeft. Maria Magd. HZ.
Apollinar, V. u. M. M Ehiistina, Ludovika u. Sau, 3 ffi&
Jakob der Aelt,. Christof Anna, Mutter Marias Pantaleon, M. 7 Schläfer
Viktor I., Innozenz I. £ $
3!, Woche. 9. Sonntag nach Pfingsten, Jesus weint üb. Jerusalem. Lut, 19, V . M . S.-U. 5 Uhr 07 8U!)r06
29 30 31 T M D
Martha, Beatrix, Flora fc$ Abdon u. Tennen, MM. J% Geiman, Ignaz v. Loyola j g
Patronssest.
Am 20. in Wünnewil; am 22. in Niedeigcstcln, Niederstem und Rcckingcn; am 25. in Bösingcn, ©rä-chen, Mund; am 26. in Lax; am 31, in GurmelZ, Rechthaltcn, St. Geiman.
INNiähiigci Kalender. Der 3uli beginnt mit Ge» wittern, und donnert, daß die Fenster zittern. Was Ulrich genetzt, will Cyrill trocknen. Was Veronika verdunkelt, will Anaklet er-heitern. Am Hundstage-Anfang wird das Wetter schwül und bang. Wie 3a-tob und Anna sind, ent° scheidet heuer der Wind, Abdon und sein Gesell llä° ren das Wetter hell,
Bauernregeln. Regnet es auf der M u t ° ter Gottes Gang, fo reg-net's vier Wochen lang, — Regnet's auf St, Marga-reth, das Heufammeln schlecht gerät, — Auf St. Maigarcthentag^ Regen, bringt den Rüsten wenig Segen. — Hundstage hell und klar, zeigen auf ein gu-tes 3ahr. —• Regen am 7 Brüder Tag, dauert 7 Wochen darnach, —
Kleine Witze. Pech. Er: „ M i r ist eben was schrecklich Unangeneh-mes passiert, 3ch sage zu einem Herrn: M i r scheint, der Hausherr ist ein alter Geizkragen, und da war's der Gastgeber selber, zu dem ich sprach." Sie: „Ach, Sie meincir meinen M a n n ? "
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AUgUst 31 Tage
Die Kapelle in Molignon bei Eitle». Molignon ist ein lleinei Neiler aus dem Höhengclände zwischen Sitten und St, Leonhaid, wo der feine Fen-dant reift, der unter dem Namen „Molignon" allbekannt ist. Der Wei> ler gehört zur Pfarrei Sitten, Das ehrw. Domkapitel liesz da im 17. Jahrhundert eine Kapelle bauen und weihte sie der hl. Mutter Anna. Gc° wölbe und Wände sind mit Gemälden und Spruchbändern gefchmüdt, die das Leben der HI. Patronin barste!» ICH. An ihrem Fest, das am 26. 3uli mit Amt und Predigt gefeiert wird, pflegen sich viele Pilger einzustellen.
Notizen:
Mondphasen:
Vollmond 1., abdZ. Letztes Viertel 8., abdZ. Neumond 15,, abdZ, Erstes Viertel 23,, morg, Vollmond 31,, morg. 1 2 3 4 M D
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SPetri Kettenfeiei ,
Alfons v. L. Kl.. Portiunkula
Stephans Auffinbung
Dominik, Orbensftifter
TO îrcin*» w.Tonntllg nach Pfingsten. <Z,-N. 5 Uhr 15 ••ßiOI?e- Vom Phaitsaer und Zöllner, Lut, 18, L,°N, ? Uhr 26
5 6 7 8 9 10 11
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Maria z. Schnee, Oswalb
Jesu Verklärung
Kajetan, V., Konrab
Zyriak, M.. Tmaragb, M. £ W
Roman, M., Domitian
Lorenz, M., Amabeus
Tiburz, M., Philomena
33 Wockie " • Sonntag nach Pfingsten,
« , ^ ° ü , e . Vom Taubstummen. Mark.?. S,.U. 5 Uhr 24 S.'U, 7 Uhr 46
12 13 14 15 16 17 18
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Klara I . , Hilaria
Hippolyt u. Kasstan, MM.
s Euseb. V., Athanasill
Maria Himmelfahrt
Theodor, V.
Joachim, Hyazinth, V.
Finnin, Helena
34. Woche, 12. Sonntag nach Pfingsten. Vom baimh. Gamaiitei. Lut, 10. S,°A. 8 Uhr 33 L.°U. ? Uhr 34 13 20 21 22 23 24 25
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Julius, Lubwig v. Toul. $s%
Vernharb, Vk., Kl., Herbert M
Franziska cfj
Thimotheus, Siegfrieb <M
Philipp Venitius, Vek. 3 c$j
Bartholomäus, A. fc$
Lubwig, K., Gregor |j$
31 » » * , 13- Sonntag nach Pfingsten. S,°A, 8 Uhr 42
do.-iuococ Von den ,U Aussätzigen, Lui,I?, L.-U. ?Uhi2I 26 4 Uhr 31 27 6 Uhr 24 !j 28 2 Uhr 49 i oq 9 Uhr 21 ! on 3 Uhr 34 àK) 31
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Zephynn, P., Abelar
Amabeus, Visch. v. Laus,
Augustin, V., Abelinbe
Johannes Enthauptung
Rosa v. Lima, Garin
Raymunb. V. K.. Isabella
Patlonsfesi.
Am 1. in Boll; am 3. in 3aun; am 19. in Pia» roman, Galmis, Brämisi am 11. in Giffers; am 15. in Zuifliih; in der Dom-lirche zu Sitten, Baien, Eischoll, ©lis, Münster und Zeneggen; am 16. in Tör° bel, Visperterminen und in Gampel; am 24. in Ems, Saasgrund; am 29. in Sal° gesch; am 26. in 3nden.
INNjähligcr Kalender. Schön und warm fängt der August an. Maria Schncefeier bringt Regen und Föhn. Klara ist stürm-haft und Eufeb wird fchön. An Hyazinth scheint die Sonne heisz, bah es spürt auf dem Berg die Geis;. Ludwig ist windig und Zephyrin regnet. Mit Augustin geht der Monat
schön dahin.
Bauernregeln. Lorenz heiter und gut, einen schönen Herbst ver» heisjen tut. — Auf Maria Himmelsahrt Sonnenschein erwartet man viel und gu-ten Wein, — Wie sich das Wetter um St. Bartholomä stellt ein, so soll's den gan» zen Herbstmonat dann sein. — 3st im August die erste Woche heife, so bleibt's im Winter lange weiß. — Nach Barthlomä werden die Gewitter heftig.
Kleine Witze.
Beim Rechtsanwalt. „Herr Doktor, was tostet eine einfache Frage?" „Gar nichts, nur die Antwort tostet was."
13 —
Kapelle auf dem Vollenslein im Tultmanntal, Wallis.
1925 hat der hochw. Hr. Di. Leo Meyer, Staatsaichivar in Sitten, diese Kapelle aus eigenen Mitteln nach dem Plane des Architekten L. Praz erbauen lassen. Am 29. 3uni wurde darin zum ersten Male die hl. Messe gelesen, nach-dem der Stifter selbst, vom
hochwürdig-sten Bischof bevollmächtigt, die
Einseg-nung vorgenommen hatte. Die Kapelle steht auf einem riesigen Felsblock, von Lärchen, Tannen und Arven lieblich um-rahmt, mitten in den Voralpweiden des Turtmanntales. Sie ist dem hl. Einsied-ler Antonius, dem Patron der Hirten und Sennen, geweiht.
Notizen:
Mondphasen:
Letztes Viertel 6,, abds. 11 Uhr 35 Neumond 14,, morg. 2 Uhr 21 Erstes Viertel 22., morg, 3 Uhr 58 Vollmond 29,, abds, 1 Uhr 43
1 S Verena, I . , Aegid, Abt
38, Woche, 14. Sonntag noch Pfingsten, S,-A. 5 Uhr 81 V. ungerechten Mammon, Matth, 6. S.»U, 7 Uhr 08
S M D M D
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SStephan, König, Tobias Timeon, Mllnsuet
Rosalill, Irmgard
Viktorin, Lorenz, Iustinian Magnus, Abt
Regina, Aebtissin Hlldrian
«4
37, Woche. 15. Sonntag nach Pfingsten, Quai, T,»A, «Uhi llI Vom Jüngling zu Jlalm, Sus. 7 E,-U 6 Uhr 54
9 1« 11 12 13 14 15 S M D M D
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TMaria Geburt. Petr.Claver l M Nikolaus von Tolentino «M Felix und Regula, M M . fâ Name Maria, Guido fâ Notburga. Igfr. M . K r e u z - E r h ö h u n g ® éL
Nikodem., 7 Schmerzen Mar. W
38, Moche, IL, Sonntag nach Pfingsten. Vom Wassersüchtigen, Lut. 14. S,°A. 6 Uhr 10 S,°.U.«Uhi40
16 17 18 19 20 21 22 S M D M D
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EEidg. Vettag. Kornel u, Zyp. ^ 2 Franziskus' Wundmale N Josef u, Kupertino, Richard Cfâ Quatember, Arnulf, Januar CfE Eustach, M. Faustn, M. * $ s Matthäus, Ap. Eu. _ * $ Moritzu.Gef.,MM.,L.d,W. 3 l c t i
3». Woche, 17. Sonntag nach Pf,
2>as oornchmste Gebot, Matth, 22. S.-A, S,»U, 5 Uhr 19 6 Uhr 26 23 21 25 26 2? 28 29 S M D M D
F
SMauritius u. Gef., Landesp. Maria v.d. Erlös. d.Gefang. Pazifikus
Zyprian u. Iustina, M M . Kosmas und Damian Wenzeslaus, Adelrich M i c h a e l , Erzengel
& &
"Wfe* 40. Woche. 18. Sonntag nach Pfingsten. Vom Gtchtbriichttgen. Matth 9. S.-U. 6 Uhr 28 S,°U, «Uhr 12
30 S Hieronym., Urs und Viktor
Patron-fest.
Am 4. in Niederwald: am 8. in Plaffeyen, Ret-lingcn, Rihingerfeld, zur Hohen Stiege; am 9. auf dem Ringackei: am 14, in Langenthal; am 22. in Freiburg (St. Moritz), Murten und Bärfifchen; am 23. in Naters, Zermatt; am 29, in Heitenried, Binn, Stalden; am 30. in
St. Ursen.
lUNjähriger Kalender. Verena im Zeichen der Fische, bringt Kühlung und Frische. Mit Nikolaus ge-hen die Gewitter aus. Der Neumond bringt Wind. Zu den Wundmalen des hl. Franz erstrahlet hell der AI-penkranz. Thomas bringt Regen und Kleophas erhält ihn. Wenzeslaus schickt Winde aus.
Bauernregeln. 3st St, Verena ein Heller Tag, ein guter Herbst da-rauf folgen mag, — Auf Maria Geburt ziehn die Schwalben fürt. — Sep-tember dem Märzen gleicht, fei das Wetter trocken oder feucht, — Wenn die Vögel vor St, Michael nicht ge-zogen find, fo wird der Winter vor Weihnachten ge-lind. — Maria gebor'n, Bauer fäe dein Korn!
Kleine Witze. Wie's im Eifer gehen kann. Er: „ S o , jetzt haben wir den Koffer erpediert, jetzt ziehen wir uns an, sonst versäumen wir den Zug." Sie: „Und unsere Kleider sind in dem Koffer,"
14
Notizen:
Oktober
31 TageDie Waldcgglapcllc bei Dlldingen. Am 18, März 1926 ist diese f. Zt, durch die Familie diebischer i» Stab ei-stellte Holzkapcllc abgebrannt, ohne bah man über die Ursache des BrandauZbiu» ches etwa» hätte erfahren tonnen. Nun haben die Kinder der Familie Acbischer es sich angelegen sein lassen, das Werl ihre» Vaters wieder zu erstellen. So tonnte der hochw. Herr Dekan Per» roulaz am 17, 3uli 192? eine größere, gemauerte Kapelle einsegnen. Der Bau nach den Plänen von Herrn Diener so-stete 3llllll,— Fr,, woran viele Nachba-rcn und Freunde ihr Scherflcin beige-tragen haben. Die Hauptsumme aber wurde von der Familie Acbischer in Nasch aufgebracht.
Mondphasen:
Letztes Viertel 6,,morg, 6 Uhr 06 Neumond 13., abds. 4 Uhr 56 Erstes Viertel 21., abds, 10 Uhr 06 Vollmond 28., abds. 11 Uhr 43
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SRemigius, V. ^£
Hl. Schutzengel, Leodegar V. W>
Theresia v. Kinde Jesu Hfl*
Franz v. Assisi. Kajus * #
Plazidus, Kirchw. i. g. Bist. J t f
Bruno. A.. Fides EM
41. Woche, 58. d. Idnlgl". Hochzelt. Matth. 22. 19, Sonntag nach Pfingsten. S.-A. 6 Uhr 38 S..U. 2 Uhr 28 t\
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Rosenlranzfeft. Markus, P. Brigitta, Benedikt Dionys, B , Abraham Franz, Borgias, Gereon Firmin, B., ©ermatt Maximilian, B.Eduard, K., Kolomann., M.
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42. Woche, 20. Tonntag nach Pfingsten. S .=81. 6U!jr48
Nil!!«! heilt den Sohn des königl, Beamten. Jon. 4. T.-U, 5 Uhr 45
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Kallixt, V., Burkhard M Theresia, Ordsst., Aurelia Cfg Gallus, A., Herburga cM Hedwig, Margar. Alac. fe$ L u k a s , Eu., Verthild ft§ Aquilin, Prolomeus & § Wendelin, A., Felizian Jj%42. Woche. 2!. Sonntag nach Pfingsten, Vom SchaUslnechl, Mathias l8. S.-«/6Uhi!>8 S.-U. 5 Uhr 32
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Ursula. M., Selina Salome, I . , Kordula Fest d.Allerh. Erlösers, Sev. Raphaël, ErzengelKrispin, M., Chrispinian.M. Evarift, P., Bernward Sabina, I . , Florenz
Ur,
44. Woche. 22. Sonntag nach Pfingsten. Vom Zinsgroschen. Matth. 22. S.-.A.7Uhrc>8 S.-U. 2 Uhr 20
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Christi Königsfest.
Nllizis, V., Ermelinde Serapion ^Wolfgang, B. u. Regensb.Vf
Palronsfest. Am 20. in Glittet-, am 31. in St. Wolfgang. INUjähriger Kalender. 3n den ersten zwei Wo-chen ist das schöne Wetter gebrochen. Mit Gallus kommen die Nebel. Und Cordula wird trübe. Der Monat endigt mit Negen und Schnee.Bauernregel». Fällt das Laub auf Leo-degar, so ist das nächste ein fruchtbar 3ahr. — Aus St. Gall bleibt die Kuh im Stall. — Wenn Simon und 3udas vorbei, rückt der Winter herbei. — St. Wolf-gangs Regen verspricht ein 3ahr mit Segen. — Bleibt
's Laub {est am Ast, viel Ungeziefer zu fürchten hast.
Kleine Witze. Ein Flinlei. „3ch hab 'ne neue Methode, mir das Nauchen abzugewöhnen." „Wie machen Sie denn das?" „3ch drehe mir die Zigaretten selber. Habe in-folgcdessen in drei Tagen erst zwei Stück geraucht."
Dienstfertig. 3unge zur Dame, die beim Gähnen die Hand vor den Mund hält: „Es reicht nicht, Frau-lein, darf ich 3hnen mei-nen Schirm anbiete»?"
Patriotische Gesinnung. Passant, die Straszen-bahn besteigend, die über» füllt ist, beginnt die Na-tionalhymne zu singen. AI» [es steht auf. Er fetzt sich lächelnd nieder: „Dante, meine Herrschaften!"
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Notizen:
Die Kapelle zu ©chmicoigctchäufcrn in Binn, Wallis.
Schmicdigcnhäusern ist der eigcnt-liche Hauptoit des Binntales. Die Pfarrkirche steht aber einige Hundert Meter davon entfernt. Darum hat man im Dorfe selbst auch ein kleines Gotteshaus gebaut. Diese Kapelle, zu Ehren des hl. Anton von Padua er-richtet, wurde in letzter Zeit wieder einmal gründlich ausgebessert. Bis 1911 wurde das Fest des Schutzhcili-gen wie ein gebotener Festtag gefeiert. Noch heute wird in der Kapelle an den ersten neun Diensttagen nach Scptuagesima die Antoniusandacht, an den Mittwochen der Fastenzeit die Krcuzwegandacht gehalten.
Mondphasen:
Letztes Viertel 4., abbs. 3 Uhr 06 Neumond 12., morg. Ill Uhr 35 Erstes Viertel 20., abds. 2 Uhr 36 Vollmond 27., morg. 10 Uhr 06
Allerheiligen jtf(
Allerseelen, Iustus, M. *i£
Hubert. Ida, M. ^U
42 Moche 2 3' S o n n t a a nach Pfingsten.
' Christus Erweckt des Obersten Tochter. Matth. 9.
L.«N, 7 Uhr 18 i L.-U. 5 Uhr 09
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Karl Vorromäus, V. S 3 F Zachlliias, Elisabeths. Gute <fcf Protas, V., Leonharo 4iL Engelbert, V., Ernst HZ. Gottfried, V. M . Theodor, M., Weihe d. Üat. MAndreas von Anellino W
46 ÏMn&e 2i- Sonntag nach Pfingsten, S,°U, 7 Uhr
*o. ^joqe. N.Untl»ut uni. d. Weizen. Matth. 13 S.-U. 5 Uhr
11 12 13 14 15 16 17
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S Martin, V., Mennas, M. Christian, M.. Martin, P. Stanislllus Koftka, V. Iosaphllt, M., Friedlich Albert d. Gr., Gertrud Othmar, EdmundHugo, Hilda, Gregor
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47 Wache 25- Sonntag nach Pfingsten.
">ocye. Vom Senftorn, Watth, lZ, 6.=3I. ? Uhr 39 L.'U. 4 Uhr 21
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Kirchw. v. P. u. P, in Rom J&
Elisabeth von Thüringen £&,
Felix v. Val.
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Maria Opferung
Iiizilia, Philemon
Klemens, P., Felizitas
Johann nom Kreuz ^H
48 Nacke 2ß- Sonntag nach Pfingsten.
i». -tuocye. ffireue: b e r gt t w ä f t l m 8_ gratte). 24. S.°U,
7 Uhr 48 4 Uhr 45
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Katharina, Igfr. u. M.*) Peter von Alexandrien Virgil, Valerian Kreszenz, Gregor II. Saturnin, M. A n d r e a s , Ap.. Benjamin0*
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Jus
*7fflC *) Katharina ist Landespatronin von Freihurg und Wallis,Patronssest. Am 4. im Priesterseminar St, Karl; am 11. in Ta° fers. Kippet, Obergesteln und Visp: am 19. in Ra° ron; am 22. in Siders.
lUlljähriger Kalender. Betrübt schreitet der Wintermonat daher. Engel-bert frostet. Der Martins-sommer beginnt mit Regen und Schnee. An 3osaphat wird die Erde hart. Eäeilia kommt mit Regen und Ele° mens mit Schnee. Gegen Ende wird es kalt.
Bauernregeln. Aus Allerheiligen Son-nenschein, tritt der Nachsom-mer ein. — Um M a r t i n i Frost und Regen, bringt der Saat keinen Segen. — 3st an M a r t i n i das Laub noch an den Bäumen und Reben, soll's einen strengen Winter geben. — Aus Martini Schnee und Eis, gibt's auf Weihnachten keins. — Andrea-Schnee tut dem Korn weh.
Kleine Witze. Tröstlich. Doktor Gabel, der schon viele Tote auf dem
Gewissen hat, rühmt sich
dieser Tatsache mit einem Zynismus ohnegleichen. „Sie sollten nicht so laut 3hre Ungeschicklichkeit kund-geben," sagt ihm ein Be-kannter, „das kann nur Ihrem Geschäft schaden," „3m Gegenteil," erwidert Doktor Gabel, „das trägt mir viel ein," „Wieso, das verstehe ich nicht." „Wenn einer krank ist, kommen die Erben immer mich holen."
— 16
Die Kapelle in Obcincndaz, Wallis.
Unter den vielen Weilern, die die giohc Pfaiici Nendaz bilden, ist Obeinendaz der bedeutendste. Sein Gotteshaus, die Kapelle des hl, Erzengels Michael, steht mitten in der langgestreckten Häuserreihe des Dorfes, Das Fest des Schutzheiligen wird am 29, September mit feierlichem Amt und Predigt begangen. Seit der bischöflichen Visitaz vom 3ahre 1923 wird in der Kapelle ständig das Allerheiligste aufbewahrt, Acuhcr-lich ist sie durch die Leitung des elektrischen Lichtes arg verunstaltet worden.
Notizen: 49. Woche, 1. Sonntag im StDoent. 1 S Nlltalill. SB., Eligws
«W
Zeichen de« Gerichts, Sus, 21.
S.-A. 7 Uhr 58 T.-U. 4 Uhr 41 D M D
F
S Pllulinll, VibillNll, I . fcf Franz, Xaver, Luzius fä Peter Chrysologus,Barbara (T £2.Sllbbas A.. Niketws V. £L Nikolaus von Myra *) ^ Ambros, Kirchenlehrer ffifc Maria unbefl. Empfängnis C$£
50. Woche, 2. Sonntag im Advent. Qualember ®.=9I. Johanne« im Gefängnis. W a t t h , l l , S,°U, 4 Uhr 39 8 Uhr Oli
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Leokadia, I . , Abel Melchiades. P., Julia Damas I., Daniel Synes, M , Maxenz Luzia, I . , OttiliaVeithold, V.. Angellus, A.
Euseb. V., Christiana
Je
51. Woche. 3. Sonntag im Advent. Zeugnis Iohanni«. I o h , S.-Ä. 8 Uhr n S.-U, 4 Uhr 39
Mondphasen:
Letztes Viertel 4.,morg. 3 Uhr 32 Neumond 12.,morg. 6 Uhr 06 Erstes Viertel 20.,morg. 4 Uchr 43
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Adelheid, K., Helmward Lazarus, V., Iolanda Maria Erwartung, TLunib. Quatember. UrbanV.» Iakob Ehristina, I . , Julius s T h o m a s , A , Severin Demetrius, M., Zeno M.kâ*
22. Woche. 4. Sonntag im Adoent. ___ Rufende Stimme. Sut. 4. S.°A, 8 Uhr IL
S.°U. 4 Uhr 42 23 24 25 26 27 28 29 S
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D M DF
S Viktoria, I . . Dagobert p p s Adam und Eva (-JgP Meihnllchtsfest, Anaftasia ^ Stephan, Erzm. W fâ(Johann. A. u. Lv., Fabiola »M Unschuldige Kinder, Anton »jjjjg Thomas von Kanterb., V. fcf
53, Woche, Limeon und Anna. S.°A. S.-U. 8 Uhr 18 4 Uhr 4?
30
Vollmond 26., abds. 8 Uhr 55 j i j ^ S
M
David, Kön. u. Pi., Nainer, fef Siloester, Marins, Melanin Hz
Palionsfest. Am 4. in Albinen, Saas° Almagell, Wallenbuch; am 6, in Freiburg (St, Nillaus), Alterswil, St, Nillaus, Ul-richen; am 8. in Plasselb, Muffetan, Eisten, Täsch; am 26, in ©umsehen; am 39. in Viel und Leul.
lOOjähriger Kalender. Nikolaus bringt Regen und Braus. 3n der zweite» Woche im Advent, das Feuer im warmen Ofen brennt. Mit Luzia wird es trüb und kalt, an Ursizin der Schnee dann fällt. Das 3ahr vergeht mit Schnee» gestürm.
Bauernregeln.
Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf je-der Höh. — Ehristtag klar, gutes 3ahr. — Wird's in der Christnacht schneien, kann sich der Hopfen freuen. — Grüne Weihnacht, weifze Ostern. — Entsteiget Rauch gefrorenen Flüssen, fo ist auf lange Kälte zu schliefen. — Dezember veränderlich und gelind, ist der ganze Winter ein Kind.
Kleine Witze. Genaue Rechnung. Kun» de: „ I n Ihrer Rechnung haben Sie zwei Besuche am 25. aufgeführt. Ich bin aber nur einmal an diesem Tage bei Ihnen gewesen." Rechts-anwalt: „Sie vergessen, dafz Sie noch einmal zurückgc» kommen sind, um nachzu» fragen, ob Sie Ihren Schirm stehen gelassen ha» den."
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Georges Python
n den eisten Morgenstunden am Montag, den >- f 10. Sanitär 1927, hat die Seele Georges Py= V thons die irdische Hülle verlassen und die Reise / ^ j in die Ewigkeit angetreten. „ S e l i g s i n d d i e
X ^ T o t e n , d i e im H e r r n sterben; s i e r u h e n a u s v o n i h r e n M ü h e n , u n d i h r e W e r k e f o l g e n i h n e n n a ch". Das Wort der Apo° talypse (14, 13) findet in seltenem Grade Anwendung auf Staatsrat Python, den vielgeliebten, von allen ver° ehrten Führer des Fieiburger Volkes. Denn Python ist „im H e r r n g e s t o r b e n " ; er hat fein Leben, das in seinem ganzen Verlaufe das wahre Vorbild katholifcher Glaubenstreue darstellte, mit einem wahrhaft erbaulichen Hinfcheiden gekrönt. Nun „ r u h t e i a u s v o n s e i n e n M ü h e n", von einem Leben rast- und ruheloser Arbeit, steten tapferen Kampfes, tagtäglicher schwerer Op=
fer, wodurch schon vor»
W a l l i s " seiner in Dank und Liebe gedenken. Hat doch Python, wie kein zweiter, den Wert der katholischen Volksliteiatur geschätzt und anerkannt, und war er der aufrichtige Freund und Gönner auch unseres Kalenders, wie aller Zeitungen und Zeitschriften katholifcher Nich-tung, ohne Unterschied der Sprache — ob deutsch oder welsch. •
1. Pythons Lebensgang.
Portalban — Schwyz — Freiburg — Rechtsschule — Studentenverein — Giohrat — Staatsrat — Ständeiat — Lebensabend.
Schoideret — — Nationalst
zeitig die Gesundheit und Lebenskraft des Mannes gebrochen wurde, indes sein gewaltiger Geist frisch und klar blieb; so daß der Verewigte „m i t g r o ß e m G e i s t e d i e l e t z t e n D i n g e -f ch a u t e" (Eccli. 48,27). „ S e i n e W e r k e f o l -g e n i h m n a ch"; nicht Worte noch Lobfprüche sollen Python preisen; er war ein Mann der Ver-wirklichung, ein Realisa» teur; ihn loben und ver-ewigen seine Taten; sein D e n k m a l sind die W e r k e , die er ge° schaffen. Sie tragen sei-nen Namen in die ferne Zukunft.
Wie zahllose Zeitun-gen und Zeitschriften der Schweiz und des Aus-landes, freundliche und gegnerische, dem verstor-benen Staatsmanne Wor-te der Anerkennung und Hochachtung gewidmet haben, so soll auch der
„ V o l k s k a l e n d e r
f ü r F r e i b u r g u n d Staatsrat
Geboren am IN. September 1856 im freundlichen Dorfe P o r t a l b a n im Broyebezirk, am Ufer des Neuenburger Sees, genoß Python von feiten feiner ie° ligiös gesinnten Eltern eine sorgfältige, strenge Erziehung. Schon in der Primär-'schule kommandierte er seine kleinen Kameraden, führte sie zum Kampf am Seegestade und lehrte fie durch fein kühnes Vor-bild in der Seebucht von einer der Felsenklippen zur andern schwimmen.
Wort und Beispiel der Eltern fanden im tiefen, reinen Gemüte des feurigen Knaben Anklang und Wieder-hall. Von frühester 3u= gend an war Pythons religiöses Empfinden leb-haft, männlich und start, das innere, feelifche Le-ben und das äußere Handeln beherrschend.
So kam der kleine Georges nach S c h w y z , um hier die Gymnasial-studien zu beginnen. Der alte P r o f e f f o r K ä ° l i n pflegte von dem feu-rigen, allzeit fröhlichen aber auch streitlustigen Bürschchen zu sagen: „ E r ist der kleinste Schüler, der Schorfchle, aber auch der bravste". Hier eignete Georges Python. sich der fleißige Schüler
— 18 — auch seine sehr gute und toiielte Kenntnis der deutschen
Sprache an, dazu das Verständnis für deutsche und deutschschweizerische Eigenart und die Liebe zum Volt und Land der Urkantone,
3n Schwyz passierte Python die eisten vier Gymnasialklassen. Dann kam er ins K o l l e g i um S t . M i -ch a e l in F r e i b u r g , wo er in den folgenden vier wahren die Rhetorik und Philosophie studierte und die Lyzealstudien abschloß (1876).
3n Freiburg war damals infolge der durch das Va-titanische Konzil (1869/70)
be-wirkten Scheidung der Geister und infolge des seit 1873 ent° brannten Kulturkampfes der Streit der Geister ebenfalls auf der ganzen Linie losgebrochen zwischen der „libeialkonservati-ven" Richtung, deren geistiges Zentrum die Zeitung „Le Bien Public" bildete, und der ultra-montanen, entschieden katholi' tischen Partei, als deren Vortämpfer C h o r h e r r S c h o r -d e i e t -das „Werk vom Heili-gen Paulus" und die „Liberté" gegründet hatte, der die „Frei-buiger Zeitung", geführt von C h o r h e i i n T f c h o p p , treu zur Seite stand. Die
Studenten-schaft teilte sich in zwei Lager der „Bienpublicards" und der „Libertards" (von den Gegnern als die „Tepelets" verspottet). Der leligiös-politische Kampf wurde beidseitig mit aufzeior-deutlicher Schärfe und Leiden-schaftlichkeit gefühlt,
Schoideret suchte für die militante ultramontane 2ung-Mannschaft einen Führer. Bald erkannte sein Scharfblick den
unvergleichlichen Wert des kleinen Georges, der auch fel-bei schon in den eisten Monaten seines Freibuiger Auf-enthaltes die Situation erfaßte und feine Position in den Reihen der militanten Stuimtruppe des katholischen Frei-buiger Landvolkes bezog. Schon in der sechsten Gymna-sialklasse stand daher der gottbegeisterte, tampfesfreudige Studiosus Python an der Spitze der Studentenschaft, und der Sieg der ultramontanen Richtung im Kolleg St. Michael war entschieden.
Nach Absolvierung des Lyzeums widmete sich Py-thon durch drei 3ahre den juristischen Fachstudien an der alten Freiburger R e ch t s s ch u l e (die mit der Grün-düng der Universität — 1889 — zur juristischen Fakultät ausgestaltet wurde). Die Jurisprudenz entsprach ganz der Herzensneigung Pythons; sein juristischer Scharfblick und sein klares Urteil über verwickelte Rechtsfragen hat sich in der Folge in seiner furzen Tätigkeit als Rechtsanwalt (im Bureau Muilleret) und besonders in seiner sechsjäh-rigen Amtsführung als Präsident des Amtsgerichtes der
Georges Python als Vice-Cential-Piäsident des Schweiz, Studenten-Vereins im 3ahie 1878 am
Zentralfcst in Luzcrn.
Sarine (1880—1886) bewährt. Aber auch fpäter als Mitglied gesetzgebender Körperschaften, des Grofzcn Rates, Staats-Rates, National- und Ständerates zeigte Python bei zahlreichen Gesehesberatungen nicht nur einen strengen Rechtssinn, sondern auch eine auszeige-wohnliche juristische Begabung, verbunden mit staats-männischem Scharfsinn.
Schon im Lyzeum und in den drei wahren seines Studiums an der Freibuiger Rechtsschule griff aber Py-thon kräftig in den Gang der kantonalen Politik ein. Bei
Wahlen und Abstimmungen entfaltete er mit seinen gleichge-sinnten jungen Freunden, na-mentlich den Studenten, eine rast- und ruhelose Agitation, so daß von 3ahr zu 3ahr die Machtstellung der konservativen Volkspartei sich festigte, die „li-beialkonservative" Richtung des „Lien public" sozusagen ver-schwand, und die radikale Par-tei — unter B a r m i e r s und B i e l m a n n s Führung —• zu jener Stellung reduziert wurde, in der sie der Entfaltung der konservativen Grundsätze im Staatsleben nicht schaden, son-dern als allzeit kritisiersüch-tige, rekurseifrige Kontrollstelle nur nützen konnte.
3m S c h w e i z e r i s c h e n S t u d e n t e rç t> e r e i n er-blickte der jugendliche Python den VereinigungLpunkt der ka-tholischen Studenten der gesam-ten Schweiz zum Austausch der 3deen und zur Vorübung für den grundsätzlichen Lebenskampf auf politifch-sozialem Gebiete. Er trat darum schon als Rheto-riler dem Vereine bei und wur-de rasch wur-der Führer wur-der Freibuiger Sektionen. 3n einer geistreichen Improvisation anläßlich einer Sitzung der damaligen französischen Sektion entwickelte er seine 3deen über die Aufgabe des Staates auf dem Schulge-biete in einer Weise, die als Ankündigung seiner spätein Tätigkeit als Untenichtsdiiektoi erscheinen konnte. — 1877 auf der Generalversammlung in Wyl (St. Gallen) griff er mit Eifer und Schärfe in die Diskussion betref-fend die beabsichtigte Umgestaltung des Vereines ein und wehrte sich nachdrücklich für das Festhalten an der alten, guten Veieinstradition, Am Zentralfeste in Freiburg (1878) wurde er zum Z e n t r a l p r ä f i b e n t e n ge-wählt. Als solcher präsidierte er die bedeutungsvolle Ge-neralversammlung in Luzern (1879). — 3m Studenten-verein hat Python eine Reihe von persönlichen Beziehun-gen und Freundschaften geknüpft, die ihm im spätern Wirken fehr zustatten kamen. Oft hat er sich auch noch in spätern wahren ausgesprochen über den hohen Wert des Vereines, durch welchen in den entscheidenden