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Band 3 – Einleitung [von : Sprachnormen in Kontext]

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Academic year: 2021

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Bulletin suisse de linguistique appliquée © 2015 Centre de linguistique appliquée No spécial 2015, 2015, 7-12 • ISSN 1023-2044 Université de Neuchâtel

Band 3

Einleitung

Sabine CHRISTOPHER

Università della Svizzera Italiana

IALS - Istituto di argomentazione, linguistica e semiotica Facoltà di Scienze della comunicazione

Via G. Buffi 13, 6904 Lugano, Schweiz [email protected]

Alain KAMBER

Université de Neuchâtel

Institut de langue et civilisation françaises

Faubourg de l'Hôpital 61-63, 2000 Neuchâtel, Schweiz [email protected]

Im hier vorliegenden dritten Band der Akten der Jahrestagung 2014 der Vereinigung für Angewandte Linguistik in der Schweiz, "Sprachnormen im Kontext" (Lugano, USI Università della Svizzera italiana, 12.-14. Februar 2014), umfasst die Reflexion zum Normbegriff, über die sprachinternen und situationsbezogenen Faktoren hinaus, auch die sprachliche Identität, die Festlegung und Umsetzung von sprachpolitischen Normen, die Wahrnehmung und Verarbeitung von Normen durch Lernende sowie die Evaluation der Spracherwerbsprozesse und der Einstellungen dazu.

Die sprachliche Identität, die im ersten Teil dieses Bandes zentral ist (Variation, Mehrsprachigkeit, Identität), entspricht dem Resultat der Aneignung einer bestimmten Norm des sprachlichen Verhaltens und somit eines Zugehörigkeitsgefühls (Edwards 2009) und einer Einstellung gegenüber der/n eigenen Sprache(n), die stark mit sprachbiografischen Daten und sprachlichem Erleben in Verbindung stehen.

Die Beiträge des zweiten Teils des Bandes (Sprachenpolitik) beleuchten unterschiedliche Aspekte des Language Policy and Planning (LPP) (Ricento 2006). Insbesondere werden die Normautoritäten beleuchtet, denen das Corpus-Planning untersteht, und es werden verschiedene Fallstudien der Implementation von Status, Acquisition, und Corpus-Planning präsentiert. Der dritte Teil (Fremdsprachenerwerb und -Unterricht), widmet sich der Frage nach den unterschiedlichen Normen, die im Fremdsprachenerwerb wirksam sind: Es werden der normbildende Effekt des sprachlichen Inputs bei Lernenden sowie die pragmatischen Normen im Erwerbsprozess beschrieben

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sowie Einstellungen zum immersiven Unterricht und Normkriterien für das Testen untersucht.

Variation, Mehrsprachigkeit, Identität

Der Beitrag von Amina Benguedda geht anhand des Beispiels zweier sozial sehr unterschiedlicher Regionen der algerischen Provinz Tlemcen der Frage nach, welche historischen und sozialen Faktoren sich auf den Diskurs in Sprachkontakt-Situationen auswirken. Dieser ist in Algerien durch Entlehnungen und Codeswitching, insbesondere satzinternes Codeswitching, zwischen algerischem Arabisch und Französisch gekennzeichnet. Die Bereitschaft zum Codeswitching und dessen bewusster situationsbezogener Einsatz ist höher, je höher die Kompetenz in Französisch ist. Diese hängt einerseits vom Bildungsstand ab, welcher in der urbanen Region durchschnittlich höher ist. Andererseits, ist die Französisch-Kompetenz vom Alter der Befragten und somit mit der Erfahrung der Kolonialisierung verbunden.

In der Literatur werden Sprachverhalten, Spracheinstellung und Sprachbewusstsein der Suisses romands meist mit dem "Centre-Periphérie-Modell" erklärt, laut dem sich Sprecher aus peripheren Regionen an einem sprachlichen Zentrum orientieren. So seien für die frankophonen Westschweizer eine Orientierung am français standard, ein "sentiment d’infériorité linguistique" sowie eine sprachliche Unsicherheit typisch. In ihrer empirischen Studie über das Verhalten junger Waadtländer und Walliser zeigt Karoline Henriette Heyder nun, dass sich vielmehr Anzeichen für das Phänomen der ʺGlokalisierungʺ im sprachlichen Bereich ergeben, da immer mehr Jugendliche eine positive Bewertung des Regionalfranzösischen und auch eine bemerkenswerte Offenheit gegenüber dem Einfluss der deutschen und der englischen Sprache an den Tag legen. Diese Erkenntnisse bieten aus sprachdidaktischer Sicht Anknüpfungspunkte für die bildungspolitisch angestrebte Förderung der Mehrsprachigkeit.

Sprachenpolitik

Ulrich Ammons Plenarvortrag geht anhand eines Modells der Frage nach, welches die Natur der sozialen Kräfte ist, die als Norm-Autorität auf die standardsprachliche Sprachform wirken. Basierend auf der Normtheorie Georg Henrik von Wrights (1963), nach der die Normautorität im Zusammenspiel steht mit Norminhalt, Normcharakter (Gebot oder Verbot), Norm-Empfänger/Ausführer, und verschiedenen anderen kontextuellen Komponenten, wie z.B. Sanktionen, charakterisiert der Autor die sozialen Kräfte, die die Normautorität ausmachen. Diese besteht aus vier Komponenten: 1. den Modell-Sprechern und –Schreibern, die insbesondere in der öffentlichen Sphäre Texte produzieren, 2. dem Kodex, d.h. Publikationen mit präskriptiver Wirkung als Resultat der Kodifizierung (z.B. Wörterbücher, Grammatiken, Schulbücher, Online-Materialien, Korrekturprogramme), 3. den unabhängigen Sprachexperten, die den Kodex und den Sprachgebrauch

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überwachen und beeinflussen, 4. der Sprachkorrektur durch Norm-Autoritäten, deren berufliche Funktion ist, Sprachgebrauch aufgrund des Kodex zu korrigieren und so die Normen auch durchsetzen, z.B. Lehrpersonen, Lektoren, Redaktoren, Vorgesetzte in Verwaltung und Wirtschaft usw. Diese sozialen Kräfte stehen in Wechselwirkung zueinander. Die Modell-Sprecher und –Schreiber stützen sich auf den Kodex, durch den Gebrauch sind sie aber auch die Quelle von Innovationen, während die Bevölkerungsmehrheit nur indirekt über die anderen vier sozialen Kräfte als Norm-Autorität wirkt.

Ausgehend von den Demonstrationen für die Verteidigung des Kantonesischen in Guangzhou und Hong Kong im Sommer 2010 interessiert sich Yufei Guo für die chinesische Sprachenpolitik zwischen 1950 und heute. Im mehrsprachigen China gilt die Priorität seit den Fünfzigerjahren der Standardisierung und der Förderung des Mandarin, das seit 1982 de facto Amtssprache ist. 2001 wurde Chinas erstes Sprachgesetz überhaupt erlassen, welches den obligatorischen Gebrauch des Mandarin in der öffentlichen Verwaltung, im Unterricht und in den Medien vorschreibt. Guos zwischen 2013 und 2014 durchgeführte Feldstudie zeigt, dass die soziolinguistische Situation in Guangzhou sich in den letzten zwanzig Jahren grundlegend verändert hat, von einer durch das Kantonesische dominierten zu einer durch das Mandarin dominierten Diglossie.

Über eine Online-Umfrage, an der 5ʹ576 Mitarbeitende der Bundesverwaltung teilgenommen haben, untersuchen Sabine Christopher & Seraphina Zurbriggen, wie einzelne Aspekte der sprachpolitischen Normen im Berufsalltag der Angestellten umgesetzt werden: Die Ergebnisse weisen auf einen hohen Grad an individueller Mehrsprachigkeit hin, darüber hinaus macht rund ein Drittel der Befragten von den angebotenen Sprachkursen Gebrauch. Aus den Daten geht ebenfalls hervor, dass sowohl die Mehrsprachigkeit der Bundesangestellten im Arbeitsalltag als auch die Förderung ihrer mehrsprachigen Kompetenzen in hohem Masse den diesbezüglichen gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Ein Verbesserungspotenzial liegt in einer besseren Berücksichtigung der zwei- oder mehrsprachigen Identitäten und in der Förderung der Italienischkompetenzen, vor allem bei den Angestellten der höheren Lohnstufen, wo diese Kompetenzen von den gesetzlichen Normen verlangt werden.

Matteo Casonis Beitrag beschäftigt sich anhand von quantitativen Daten und einer Fallstudie mit der Frage der Sprachenwahl von Schweizer Unternehmen in ihrer externen Kommunikation über Webseiten und Stellenausschreibungen. Neben der allgemeinen Tendenz zu einem mehrsprachigen Internetauftritt wurde beobachtet, dass die Anzahl und Auswahl der Sprachen stark vom Territorium des Firmensitzes und der wirtschaftlichen Tätigkeit abhängt. Das Deutsch steht an erster Stelle, jedoch sind das Französisch und das Englisch in ähnlichem Ausmasse präsent, letzteres jedoch nur in international tätigen Unternehmen und nimmt auf nationaler Ebene nicht die Rolle einer Lingua Franca ein. Die Minderheitssprache Italienisch ist zwar vertreten, wenn auch in viel geringerem Ausmasse und nie alternativ zu den anderen drei Sprachen.

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Die Untersuchung der Stellenausschreibungen zeigt, dass mehrsprachige Kompetenzen in dieser ersten Phase der Personalrekrutierung nicht als primäres selektives Kriterium eingesetzt werden. Die qualitative Analyse der externen Kommunikationspraktiken eines exemplarischen Unternehmens zeigt die hauptsächlich marktbezogenen Funktionen der verschiedenen Sprachen auf.

Kirsten Adamzik & Alessandra Alghisi wenden das Modell von Ammon (1995) auf Schweizer Verwaltungstexte an. Für diese gelten spezifische Regeln, deren Instanzen genau ermittelt werden können. Dies zeigt sich besonders gut am Beispiel der ab den siebziger Jahren geförderten sprachlichen Gleichbehandlung von Frau und Mann. Einerseits stösst dieses Bemühen auf eine erhöhte Sensibilität für die Probleme der Kommunikation zwischen Verwaltung und BürgerInnen, andererseits wird die Kontroverse über die linguistische Norm aufgrund der empfundenen Schwierigkeit der Amtssprache weitergeführt. Der nicht-sexistische Sprachgebrauch wird so zu einem Thema, bei dem die Meinungen von Sprachwissenschaftlern und ʺLaien-Linguistenʺ auseinandergehen können. Der Artikel zeigt, wie in der mehrsprachigen Schweiz der sprachlich-ideologische Konflikt auf die Unterschiede zwischen Sprachen bzw. Sprachgruppen projiziert wird.

Antje Lobin nimmt in ihrem Beitrag die Bildung und den Gebrauch weiblicher Berufsbezeichnungen im italophonen Raum in den Blick. Die Analyse verschiedener Leitfäden für geschlechtergerechte Sprache und der Pressesprache in der italienischsprachigen Schweiz und in Italien zeigt, dass es in beiden geografischen Gebieten teilweise abweichende Empfehlungen gibt, wie z.B. im Fall von capo. Darüber hinaus können Frequenzunterschiede hinsichtlich des Gebrauchs bestimmter Formen in der Schweiz und in Italien festgestellt werden (z.B. ministra), sowie die Bildung von Neologismen in der Schweiz, die aus den anderen Amtssprachen Französisch oder Deutsch entlehnt sind (z.B. laborantina). Schliesslich können auch innerhalb einer Region unterschiedliche Empfehlungen vorkommen, wie die Fälle sindaco (Schweiz) und poeta (Italien) belegen.

Fremdsprachenerwerb und -unterricht

Giuliano Bernini präsentiert in seinem Plenarvortrag erste Resultate des Projekts VILLA (Varieties of Initial Learners in Language Acquisition: Controlled classroom input and elementary forms of linguistic organisation, 2011-2013). Diese beziehen sich auf zwei grundlegende Aspekte des Fremdspracherwerbs: 1. das sprachliche Input durch muttersprachliche Sprecher in der Interaktion mit L2-Lernenden, was hier im Sinne Coserius (1971) als Norm verstanden wird und 2. die Verarbeitung des Inputs durch die Lernenden. Das kontrollierte Input von Polnisch als Fremdsprache wird auf der Basis der im Projekt erarbeiteten Parameter untersucht. Dieses betrifft die Transparenz des Wortschatzes, die Häufigkeit der Wortformen und der Präsentationsmodus des Inputs (meaning-based oder form based). Die Verarbeitungsprozesse dieses Inputs werden bei vierzehn Lernenden fünf

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verschiedener Erstsprachen nach einem Einführungskurs in Polnisch von 14 Stunden mittels verschiedener linguistischer und psychologischer Tests ermittelt. Erste Resultate ermöglichen, die Prozesse aufzuzeigen, aufgrund derer Lernende eine Lautkette in einer unbekannten Sprache in bedeutungsvolle Einheiten aufteilen und im Input Regelmässigkeiten erkennen. Phonologische Identität zwischen Erst- und Zweitsprache fördern diese Vorgänge. Sowohl Form- als auch Bedeutungs-basierte Verarbeitungsstrategien erlauben es den Lernenden, Regelmässigkeiten des Systems zu erkennen.

Marco Cappellini & Marion Pescheux interessieren sich für kooperatives Fremdsprachenlernen im Teletandem, insbesondere für den Umgang der Lernenden mit Sprachnormen in einem mehrsprachigen Lernkontext von Französisch und Mandarin, mit gelegentlichem Einsatz von Englisch. Die Frage wird aus interaktionistischer und konversationsanalytischer Perspektive erörtert, ausgehend vom Konzept der ʺséquences d’évaluation normativeʺ (Py 2000). Die Analyse zeigt die Notwendigkeit, diesen Begriff auf die spezifischen Merkmale des zu analysierenden Korpus anzupassen. Um diesem Bedürfnis zu entsprechen, berufen sich die Autoren auf das Konzept des Prototypen (Kleiber 1990), welches eine differenziertere und flexiblere Sichtweise ermöglicht, und zeigen dessen Auswirkungen auf die Interpretation der Daten. Silvia Gilardoni untersucht in ihrem Beitrag die Rolle des Alternierens zwischen L1 und L2 im Fremdsprachen-Unterricht. Nach einem Blick auf die Literatur in den Bereichen der Mehrsprachigkeit, der mehrsprachigen Kommunikation und der Fremdsprachendidaktik sowie auf einige sprachpolitische Richtlinien, präsentiert die Autorin eine empirische Studie zum Fremdsprachenunterricht auf der Sekundarstufe II in Italien. Mittels einer Befragung von Lehrpersonen und der Analyse eines Korpus von Interaktionen im Klassenzimmer werden die pragmatischen Normen aufzeigt, die dem Alternieren von L1 und L2 zu Grunde liegen. Daraus wird eine sprachdidaktische Evaluation abgeleitet, die sowohl für die Ausbildung von Lehrkräften, als auch für die sprachdidaktische Praxis von Bedeutung ist.

Patrick Studer & Liana Konstantinidou widmen ihren Beitrag der Frage

nach der Korrelation zwischen der Selbsteinschätzung von Studierenden bezüglich ihrer Sprachkompetenzen in Englisch und ihrer Einstellung zur Lehre auf Bachelor-Stufe, wo das Englische als Unterrichtssprache eingesetzt wird. Die quantitativen Daten einer Befragung von 129 Studierenden einer Fachhochschule zeigen, dass niedriges sprachliches Selbstbewusstsein mit einer negativen Einschätzung des englischsprachigen Unterrichts einhergeht. Andererseits zeigen die qualitativen Resultate der Befragung sowie eine Focus Group Diskussion, dass die Studierenden nicht ihre mangelnden Sprachkompetenzen, sondern das Programm selber und die sprachlichen Unzulänglichkeiten der Lehrkräfte für ihre Unzufriedenheit mit dem englischsprachigen Unterricht verantwortlich machen. Die praxisrelevanten Hinweise, die die Autoren aus diesen Ergebnissen ableiten ist die Wünschbarkeit von einem sprachlichen Selbstbewusstseins-Training, das auf

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produktive Kompetenzen fokussiert, sowie von einem Input zur kritischen Reflexion bezüglich der eigenen Sprachkompetenzen und der Kompetenzen anderer.

Der Beitrag von Curtis Gautschi untersucht die Angemessenheit der Empfehlungen des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen in Bezug auf das Testen von Sprachkompetenzen. Die Analyse zeigt, dass die Testkriterien stark an den schulischen Kontext angepasst sind, aber in Bezug auf den ausserschulischen Kontext, der oft mit hohen Einsätzen verbundenen ist, wenig aussagekräftig ist. Im Interesse einer guten Test-Praxis, die auch ausserhalb des schulischen Testens verlässliche Informationen zu Sprachkompetenzen liefert, ist eine vertiefte Erforschung der Kriterien bezüglich spezifischer kontextbezogener Kompetenzen erforderlich.

LITERATUR

Ammon, U. (1995). Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten. Berlin/New York: W. de Gruyter.

Coseriu, E. (1971). Sistema, norma e ʺparoleʺ. In: E. Coseriu, Teoria del linguaggio e linguistica

generale. Sette studi. Bari: Laterza (edizione originale 1951), 19-103.

Edwards, J. (2009), Language and Identity. Cambridge/New York: Cambridge University Press. Kleiber, G. (1990). La sémantique du prototype. Catégories et sens lexical. Paris: PUF.

Py, B. (2000). La construction interactive de la norme comme pratique et comme représentation.

Acquisition et Interaction en Langue Etrangère, 12, 77-97.

Ricento, T. (Hg.), 2006, An introduction to Language Policy. Theory and Method, Oxford/Malden MA: Blackwell.

Références

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