Reflets du Valais No 5 Mal 1974 Le numéro 3 frs
V
V - / Swi tzar I a r i <1 Suisse Schweiz *FOURNCTR
IMPRIMERE
Lors du concours «la D iligence d ’O r»
organisé le 2 9 ja n vie r 1974 à Darmstadt, Allem agne le ju ry a décerné la m édaille de bronze
au prospectus «VALAIS»réalisé p a r notre im prim erie p o u r l'U nion Valaisanne du Tourisme.
La remise de cette m édaille a eu Heu à Berlin le 7 m ars 1974 lors de la Foire internationale du tourisme.
Le prem ier p rix des 156 prospectus présentés provenant de 3 6 pays a été obtenu p a r
la British Tourist Authority, de Londres et le deuxième p ar I'Australian Tourist Commission, de Melbourne.
«Soyez jeunes, restez jeunes en Valais»
a été qualifié de « m eilleur des prospectus à grande diffusion, présentés. Le texte et
l ’illustration form ent une unité et la présentation
éveille une vive curiosité»
AUSZEICHNUNG
für eine hervorragende Leistung im Jahre 1975
DER WALLISER VERKEHRSVERRAND
erhält diese Urkunde als Gestalter einer Arbeit
die in dem 5. W ettbewerb um die
GOLDENE REISEKUTSCHE
ausgeschrieben vom Jaeger-Verlag Darmstadt
in der Gruppe
PROSPEKTE
von der Jury ausgezeichnet wurde
m it dem Prädikat
DRITTER PREIS
Diese Arbeit ist aus Anlaß
der 8. Internationalen Tourismus-ßörse in ßerlin
am 7. März 1974
als Beispiel öffentlich gewürdigt worden.
D r. h. c R u d o lf E berhard, Vorsitzender der J u ry
H o rst E. Jaeger, Verleger
blatten
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In Brig verlässt man die Strasse v o r der Kirche des Kollegiums u n d folgt einem Weg in nordöstlicher R ichtung durch wellige Wiesen m it ehemaligen M oränen. M an ge-| langt an den Weilern U n te r- und Ober-I Bielen vorbei und setzt den Weg nach Ter men fort, einem D o rfe m it einer grossen] Schar dicht zusam m engedrängter Häuser,! Gemeinde m it 437 E in w o h n ern ; neuro-; manische Kirche aus dem Ja h re 1912. Man folgt dem breiten Weg, der in gleicher R ichtung w e ite rfü h rt und leicht ansteigend Schindelholz erreicht. M an könnte audi den absteigenden P fa d w ählen und dem Rhoneufer bis nach Mörel folgen. Es ist aber interessanter, die tiefe Schlucht dei T unetschgrabens zu queren. M an muss etwa 70 m in den W ald hinuntersteigen und u ngefähr 190 m wieder durch Felsen empor klim men, um den Weiler A ckern zu errei chen. Von d o rt steigt m an in den Waldl gegenüber dem D orfe Mörel ab. Gemeinde mit 493 E inw ohnern. Kirche aus dem An fang des 17. J ah rh u n d erts . Günstiges Klima, viele O b st- und besonders Kastanienbäume. Zwei elektrische K ra ftze n tra len , die eine gespiesen von den Wassern der Massa, die beim Abfluss aus dem Grossen Aletsch- ! gletscher gefasst werden, die andere vom R honewasser, welches bei Fiesch gefasst w ird. Von Mörel fü h rt eine Wasserleitung zu r Z entrale von Massaboden. Zwei Luft seilbahnen verbinden das D o r f m it Rieder alp, die eine über Ried und die andere über Greich.
Von M örel setzt sich unser Weg am linken R h o n eu fer nach Gifrisch fort. K u rz darauf, nach Überschreiten des Grabens, teilen sich die beiden Wege nach Grengiols. D e r oberei fü h rt nach rechts über die Terrasse m it den Weilern Bister, Eggen, Zen H äu sern und Bädel ; der untere Weg fü h r t dem Hang entlang, oberhalb V ogelturm durch. Beide Wege sind sehr schön, doch bietet der obere m ehr Aussicht.
Grengiols liegt in einer Mulde der Hoch ebene eingebettet, welche die Schluchten des Zusammenflusses von Rhone und Binna überragt. Gemeinde m it 565 Einwohnern. K irche aus dem Ja h re 1913, a u f den Ruinen eines Schlosses erbaut. G lockenturm der alten gotischen Kirche. D urchs D o r f hinun ter erreicht man in 15 Min. die Station Grengiols. io n e 'erivege v o n D r I. M a r i é t a n
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RUE SA IN T-FR AN Ç O IS 16/18 TÉL. 021 / 20 22 01Les cerfs et les chevreuils
J ’ai entre les mains un livre que j ’ai lu d ’un t r a it et que je ne me lasse pas de refeuilleter. E n tre tous les beaux ouvrages photographiques qui paraissent sur la vie anim ale, je gage que cette série « Com m en t vivent-ils ? » de la nouvelle collection des Atlas visuels Pay o t, à Lausanne, aura v o tre prédilection. Après un excellent « Chamois et bouquetins », de Pierre H u t ter et Michel Glauser, le deuxième volume de la collection, « Les cerfs et les che vreuils » est une p a rfaite réussite.
Son auteur, Georges L aurent, est très discret sur lui-même. Mais la justesse de son texte, l ’intérêt et la qualité exception nels de ses photographies nous fo n t deviner la dose de patience et la persévérance, la passion aussi des choses de la natu re q u ’il lui a fallu p our atteindre un tel degré de fam iliarité avec les anim aux q u ’il décrit. Pas une de ses images, pas une de ses phrases qui n ’atteste la plus absolue authen ticité. Ici, pas de truquages, pas de portraits flatteurs p our cartes postales.
P o u rta n t, chaque ph o to de L au re n t est belle. M aître de ses réflexes à l’instant où la bête a p p a r a ît dans le cham p de son objectif, mais sensible au paysage, à la qualité de la lumière a u ta n t que passionné p a r l’affût, Georges L au ren t tire à chaque fois des images adm irablem ent cadrées et dans la plus juste exposition. D ’où cette impression, q u an d on referme son livre, de connaître non seulement les espèces q u ’il nous a fa it surprendre, mais aussi la forêt, la m ontagne, unité de lieu de ce merveilleux spectacle. D u p o in t de vue de l ’a r t pho to graphique, je ne connais pas de livre en couleurs, sur une faune sauvage d ’une cohé sion aussi p arfaite.
Saison après saison, nous suivons la vie très secrète des cerfs, du troupeau des biches, puis celle des chevreuils, d o n t les a p p a ri tions nous sont plus familières, mais nos connaissances souvent très fragmentaires. C h aq u e image a sa beauté, sa signification, son charme ou son tragique. O n ne se lasse pas de com tem pler un dix-cors surgissant dans les vernes, l’automne, de jeunes che vreuils enhardis sur une lisière p our goûter l ’herbe prin tan ière ou la terrible ph o to g ra phie du squelette d ’une biche, m orte la tête coincée dans l’enfourchure d ’un arbre dont elle cherchait à atteindre un lichen, la neige a y a n t cédé sous son poids.
Sans pédanterie ni emphase, Georges L au rent, avec 84 photographies p our la plu p a r t en couleurs et un texte a rd e n t mais sobre, sait nous inspirer le plus grand res pect p our la vie naturelle de ces hôtes pres tigieux de nos forêts. T. P.
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1902). Suivi de ses « Heures valaisannes ». Mémoi
res présentés par S. Corinna Bille.
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(1752-1828). Ses recherches techniques et ses ten tatives industrielles.
U n vol. de 3/95 pages, illustré de 5 hors-texte et de 21 figures.
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4. D ocum ents relatifs aux capucins de la provin ce de
Savoie en Valais (1603-1766). Publiés par Jean-
Paul H a y o z et Félix Tisserand, ofm cap.
U n vol. de 182 pages, illustré de 16 planches. 1967. Fr. 25.—
5. Charles-Emmanuel de R IV A Z . Mes Souvenirs de
Paris (1810-1814). Publiés par Michel Salamin.
U n vol. de 342 pages, avec u n p o r t r a i t de l’auteur. 1967. Fr. 25.—
6. Paul S A U D A N et Norbert V IA T T E . Lettres -
Textes inédits. Précédés de « Témoignages ». Let
tre-préface du cardinal Charles Journet.
U n vol. de 380 pages, illustré de 8 hors-texte. 1968. Fr. 30.—
7. Emile BIO LLAY. Le Valais en 1813-1814 e t sa
politique d ’indépendance. La libération et l’occu pation d ’un d épartem en t réuni.
U n volum e de 551 pages. 1970. Fr. 35.—
8. 9. 10. André G U E X . Le demi-siècle de Maurice
Troillet. Essai sur l’aventure d ’une génération 1913- 1970.
Trois vol. vendus ensemble (297, 336 et 250 pages. Frontis
pice). 1971. ' Fr. 88.—
11. Pierre D E V A N T H E Y . La R évo lu tio n bas-valai-
sanne de 1790.
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12. Anne T R O IL L E T -B O V E N . Souvenirs et propos
sur Bagnes.
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13. Correspondance relative
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l’adolescence de Maurice Troillet. Cent cinquante-trois lettres (1889-1904)choisies, annotées et présentées par André Donnet.
1 vol. de 284 pages, illustré d ’un hors-texte. 1973. Fr. 30.—
P a r a ît à M a r tig n y le 20 de c haque mois E d ite u r responsable : G eorges Pillet, M a r tig n y F o n d a te u r e t p ré sid en t de la com m ission de ré d a c tio n : M c E d m o n d Gay R é d a c te u r en chef : Félix C a rr u z z o Secrétaire de ré d a c tio n : A m a n d B ochatay C o lla b o ra te u rs -p h o to g ra p h e s : O sw ald R u p p e n , R e n é R i d e r A d m in is tra tio n , im pression, ex p éd itio n : I m p rim e rie P illet S. A., avenue de la G are 19, 1920 M a r tig n y 1 / Suisse A b o n n e m e n ts : Suisse F r. 33.— ; é tr a n g e r F r. 38.—
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L a re p ro d u ctio n de textes ou d ’illustrations, même partielle, ne p eu t être faite sans une autorisation de la rédaction
24e année, N ° 5 Mai 1974
Sommaire
Schöne Wanderwege : Brig-Termen-Grengiols Le livre du mois : Les cerfs et les chevreuils Faux printemps Les Valaisans de la Forêt-N oire Le gel Potins valaisans Mots croisés Lettre du Léman Bridge Campingfreud, Campingleid ! Le pic épeiche La forêt qui vivifie Le coffre au trésor de Collonges Reconnaissance à André D on n et Pourquoi ils aiment le Valais : Christiane Mury D rôle de mariage Mule safari Treize Etoiles-Schnuppen Les hôteliers au som m et Tourisme, petite revue mensuelle Unsere Kurorte melden Ultramoderne U n mois en Valais Sons de cloches H y m n e à la dôle
N o tr e couverture : V iv e la liberté au ca m p in g l P hotos A r b e lla y , B ille, Bussien, H einiger, Interpresse, K e tte l, R itle r , R u p p e n , S c h w é ry , T h u rre, Vaipresse
Faux printemps
Il fa u t dire beaucoup de mal de ce printemps.
Il est venu trop tôt et il est parti trop tôt.
Il a fa it fondre la neige des skieurs de Pâques ;
il a tué les fleurs de poiriers et gelé les bourgeons
de la vigne. Mauvais bougre de printemps !
J'ai eu tort de parler de sa beauté. La fille qui
s’était mise en minijupe a maintenant la goutte
au nez. Les muguets grelottent derrière les buis
sons. Le petit vieux a froid sur son banc. Et des
tas de gens sont mécontents. Parce qu'un grand
bout d'année est abîmé, de ces années si courtes
q u o n n'arrive plus à se mettre bien dedans.
Q x r C
LES VALAISANS
DE LA FORET-NOIRE
H ó rn b e rg ... « l a m o n ta g n e en fo rm e de c o rn e» . C ’est le no m d ’un
h am e a u en pleine F o rê t-N o ire , à quelques kilomètres de la f r o n
tière suisse.
Le no m également du massif d o m in a n t cette région marquée
a u j o u r d ’hui de l’em preinte valaisanne.
C ’est ici, en effet, que les hommes de G io v a n o la Frères o n t réalisé
un puits blindé hors de la com m une mesure.
Plusieurs entreprises internationales étaient sur les rangs. C ’est le
Valais qui f u t choisi.
Il s’agissait en fait de construire un puits blindé de q u a rto z e cents
mètres de long destiné à alim enter en eau une centrale électrique
souterraine.
Fiche technique
Diamètre extérieur 5530 mm. L o n g u eu r to tale des blindages env. 1400 m.
Inclinaison du puits blindé 54,3 "A Epaisseurs du puits blindé 14 à 65 mm. A cier à h a u te résistance
avec c o n tr a in te de r u p t u r e de 56 kg./mm-N o m b r e d ’éléments 154 tuyaux
Poids du tu y au le plus lourd 52 tonnes Poids to tal des blindages 6440 tonnes Pression de service m ax. 89 atii Personne! trav a illa n t
sur le c h a n tie r 30-45 personnes D u rée to ta le du m o n ta g e 20 mois
L ’œ u v r e est a u j o u r d ’hui en voie d ’achèvem ent. C ette conduite,
sorte de tunnel a y a n t une pente dépassant 30 % , est composée
d ’éléments où se m êlent le béto n et l’acier et à l’intérieur de
laquelle to u t un tra in p o u r r a it s’enfiler.
Les hommes qui hier o n t construit le mésoscaphe o n t réalisé à
H o r n b e r g une œ u v r e d ’a v a n t- g a r d e qui, une fois de plus, fait
h o n n e u r à la technique suisse.
C e p e n d a n t le p ro b lèm e se posait d ’am en er à pied d ’œ u v re, de
M o n th e y à H o r n b e r g , ces cylindres géants longs de d ix mètres,
hau ts de plus de six mètres et p esan t q u ara n te -c in q tonnes chacun.
Q u ’à cela ne tienne ! O n décida de fa b riq u e r à M o n th e y les élé
ments des cylindres et de p ro céd e r à l’assemblage sur place. A cet
M . H a n s W a l t e r d i r e c t e u r d e s t r a v a u x M . H e r v é F a r d e l d e S a i n t - L é o n a r d c h e f - m o n t e u r
effet, une halle am o v ib le d u t être spécialement créée à H o r n b e r g ,
dans laquelle on m o n ta les cylindres, élément p a r élément.
Des équipes de soudeurs p ro céd è ren t ensuite à l’intérieur du puits
blindé à l’assemblage de la conduite, d o n t le contrôle d éfin itif se
fit au m o y e n de films et rayons X , un contrôle qui réclam a d ’ail
leurs a u t a n t de pellicule que p o u r to u rn e r le « Salaire de la p e u r » !
«Treize Etoiles» a surpris au seuil de l’été les hommes de d o v a
nola dans la fièvre des finitions. Les délais seront tenus, et bientôt
les eaux de la F o r ê t- N o ir e se p ré c ip ite ro n t dans le puits blindé de
H o r n b e r g , a v a n t de devenir k ilow atts.
C ’est un peu une colonie valaisanne que nous avons découverte
là-bas, en pleine forêt, une colonie valaisanne oeuvrant avec un
U n V a l a i s a n à la b a r b e v é n é r a b l e p r é p o s é a u c o n t r ô l e p a r r a y o n s X
é to n n a n t esprit d ’équipe au milieu de Tchèques, Turcs, A llem ands
et Français.
Le c h e f-m o n teu r n ’est au tre q u ’H e r v é Fardel, de S ain t-L éo n ard ,
qui a déjà eu l’occasion de rouler sa bosse dans bien des coins
du m o n d e p o u r le com p te de la firm e m o n theysanne.
Si le chef des t r a v a u x (H a n s W alter) est A lle m an d , son épouse,
elle, est V alaisanne !
H o r n b e r g : fascinante illustration de la technique m oderne.
S y m p a th iq u e image également de l’am itié qui p eu t souder les
homm es dans le tra v ail, des hommes p o u r lesquels les frontières
n ’existent pas et p o u r qui riesling et sy lv an er sont a u t a n t valaisans
q u ’ils sont allem ands !
Le prin te m p s p r o m e tta it tout. Il était fleuri comme on l’a ra re m e n t vu. E t la fleur c’est l ’espoir du fruit.
H élas ! les magnifiques promesses de ce printem ps tro p précoce o n t été brisées p a r un vilain reto u r d ’hiver. Quelques nuits claires et très froides o n t causé de graves dommages à la vigne et aux cultures fruitières. Il est très difficile de lu tte r contre les éléments.
N os moyens sont tro p limités. P o u r ta n t un certain n om bre de jardins fruitiers et de vignes o n t été effica cement protégés p a r le système de l’aspersion d ’eau. C e tte eau, distribuée en pluie fine et continue sur les végétaux, gèle sous l’effet du froid a m b ia n t et, en gelant, dégage des calorics qui m ain tien n e n t la plan te à une te m p é ra tu re suffisante.
C ’est le m oyen de lutte contre le gel le plus efficace que l ’on ait tro u v é ju sq u ’ici. Mais il n ’est pas à la portée de toutes les bourses.
Bien des paysans ne peu v en t que courber la tête. N o u s pensons à eux avec amitié.
L r
, -
INS
. „
lAUJMSIXNS
Lettre à m o n ami Fabien, Valaisan émigré
Mon cher,
Ainsi, comme tu le sais, avril en Valais, ce fut moins chaud qu’avril au Portugal et tu peux dire à tes amis genevois, qui aiment à plaisanter là-dessus, que non seulement les abricots à un franc mais encore ceux à deux francs ont gelé.
De la sorte, ils pourront sans scrupule manger de^ abricots étrangers, et puis aussi des poires et des pommes, ce qui fera la joie de tous ceux qui pré tendent nous rendre service en écoulant les produits du pays ; ils seront dispen sés de cette corvée.
Le vin, ce sera une autre histoire, car on en a bien encavé pour plus d’un an l’automne dernier. La soif ne risque donc pas de nous prendre à la gorge. Dans les milieux très fermés on a même dit, paraît-il : « Enfin le gel vint qui nous évita la catastrophe ».
Cela me fait penser à ces rapports annuels sur la marche des affaires qui commencent par : « Grâce à la reprise des hostilités en Asie, on a assisté à une excellente relance du marché. » Toujours, à quelque chose malheur est bon.
En attendant, bien des Valaisans vont devoir cette année se serrer la cein ture. Un cran, deux crans selon les cas ou alors le cas de ce retraité qui cultive son verger autour de sa maison et me dit : « Après tout, je vais, pour une fois, passer un été tranquille ! » Eh oui ! Parce qu’il touche la retraite.
Mais, entre nous, cela n’empêche pas les Valaisans de festoyer, puisqu’au moment où ces lignes paraîtront, la plupart des festivals traditionnels se seront déroulés, selon le rite classique que tu connais bien : des milliers de flonflons et des milliers de paroles préparées longtemps à l ’avance, seront tombées dans l’indifférence et le brouhaha des cantines où l’on entendra aussi peu la musique que ne l’entendirent les spectateurs de la finale de Coupe suisse lorsque se produisit l’Harmonie municipale de Sion.
A propos, bien sûr, il faut bien se souvenir çle cet événement ! Malgré les rivalités traditionnélles intervilles, tu sais que lorsqu’une équipe de football gagne à l’extérieur du canton, c’est une victoire valaisanne...
Un peu trop arrosée... à l’avance, m’a dit un témoin du délire collectif qui régna au Wankdorf puis à Berne par la suite. La coupe arriva quand même à Sion1, donc qui a dit qu’elle est ville sans vie ?
Bref ! Pourvu que ça se renouvelle avec l ’aide de sportifs yougoslaves qui donneront l ’éclat qu’il faut à nos couleurs valaisannes.
Pour en revenir aux festivals, j’ai remarqué le goût marqué de nos corps de musique pour le genre « soldats d’opérette » soucieux de refaire, avec pas mal de fantaisie, l’histoire des costumes suisses que portèrent nos ancêtres quand ils se battaient pour de l ’argent. Je me demande toujours quel pouvoir de persuasion doivent avoir les fabricant^ qui arrivent à leur refiler cette mar chandise ! Mais bref, des goûts et des couleurs !
A part cela, tu auras certainement appris que les comptes de l’Etat et des communes bouclèrent de manière florissante. On s’est disputé pour savoir si c’était grâce aux dirigeants de nos exécutifs ou grâce aux contribuables.
J ’opine pour la deuxième version, car on peut dire que ces derniers, par le jeu d’une législation très habile, sont l’objet d’une tonte à ras et permettent ainsi aux autorités de se bomber le torse !
A noter que certaines d’entre elles sont conscientes de 1^ situation et assortissent leurs annonces de bénéfices de mises en garde et de signes d ’inquié tude pour l’avenir.
Car il sied à tout Suisse d’être inquiet. Gilles l’avait déjà remarqué il y a un quart de siècle en composant son célèbre poème sur le sujet.
Bien sûr, de temps en temps, c’est fondé. Le froid ça peut nous être fatal. Mais enfin, soyons juste, on en est encore plutôt aux maladies des riches, en attendant plus riches que nous, là-bas, qui nous vendent du pétrole en attendant de racheter l’Europe avec notre propre argent.
Dans ma jeunesse, on nous conseilla successivement d ’apprendre le russe et le chinois, à cause du péril rouge, puis du jaune toujours en vue. Je te conseille, moi, de te mettre à la langue arabe puisque déjà je viens de lire quelque part que des hôteliers européens lançaient leur propagande touristique auprès des cheiks d’Asie mineure afin qu’ils apprennent à connaître leurs futures colonies ! Il faut s’apprêter à bien les recevoir.
Bien à toi !
par Rapliy Rappaz
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1. Dom ine C ham péry. 2. La Vache. - Dieu de la guerre chez nos aïeux les Gaulois. 3. A fflu e n t de notre Rhône. 4. Il y a beaucoup de vignerons dans ce village valaisan. - F lemm ard. 5. Enchaînée. - Muse de la poé sie érotique. 6. Evêque et historien français né à C am b rai en 1870. - A lpage et champ de ski fo rt connu en Valais (nouvelle o r th o graphe). 7. Préposition. - A dverbe. 8. Sorte de pâtisserie à la mode au temps de nos grand-mères. - Encore une vache. 9. In tentes. - Armée moyenâgeuse. 10. D ans la tasse. - Elle peut l’être, entre autres, d ’am our ou de plaisir. 11. Possessif. - Casse-pieds. 12. D ans le district de Viège. - Interjection onomatopéique.
Verticalem ent
1. Alpage du district de Loèche d o n t le nom prouve la germanisation de cette ré gion. 2. Coule en Sibérie. 3. Les abricotiers y sont nombreux. - A bréviation religieuse. - Ils étaient abhorrés. 4. Frontière entre le Valais et V a u d (deux mots). 5. Au début du mois d ’août. - Dieu de l’amour. - Note. 6. C o u rt en Laponie. - Article d ’ailleurs. - U ne flûte porte son nom. 7. Alpage du dis tric t d ’Hérens. - C ollombin en est un. 8. Célèbre rom ancier français. - Form e d ’un auxiliaire. - Néglige. 9. D ans un slogan. - R éd u it en miettes. 10. Père d ’A ndrom aque. - Retranchera. 1 2 3 . 4 5 6 7 8 9 1 0
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B
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B
B
52 H o r iz o n ta le m en tL’insolence de la technique est souvent totale. Voyez ce qui risque de se passer aux Agites, ce plateau paisible signalé par les Tours-d’Aï, dans le district d ’Aigle, et qui domine, à 1500 mètres d ’altitude, le lac que l’on sait. Cet alpage est parfois agrédi par les militaires en veine de salves d’artillerie.
Le calme alpestre a séduit, au sens le plus réaliste du terme, un groupe d’entreprenants capitalistes que l ’on dit neuchâtelois et qui se proposent (l’imparfait nous paraîtrait souhaitable) d’implanter de lourdes bâtisses et d’aligner des lits. Ces Vaudois, ont-ils pensé sans doute, ne savent tirer parti des ressources touristiques de cette admirable région. On n’a pas idée de laisser inviolés une vallée, un vignoble, un alpage. Pourquoi s’endormir alors que des centaines de lits pourraient s’ouvrir aux appétits escomptés ? La route qui multiplie des zigzags entre Yvorne et Corbeyrier accoucherait d ’une artère coûteuse.
L’argent ? L’Etat serait pressenti. J ’allais dire sollicité, mais c’est vieux jeu ; il n’a rien à refuser à ceux qui n’ont même pas l’excuse d’être des contribuables assidus. Et le plateau des Agites deviendrait un centre massif de séjour et de détente pour les futurs agités ; et des téléphériques hisseraient des cargaisons d’êtres aux goussets enflés.
On a salué avec autant de surprise que d ’indignation une autre offensive visant une des campagnes les plus attirantes de La Côte : Chanivaz, bien connu des campeurs, à deux pas de Buchi'Hon. Un domaine agricole paisible qui risque d ’être saisi à la gorge par des promoteurs à qui les espaces non exploités don nent le vertige et qui sont installés au bout du lac, où les banquiers parlent toutes les 'langues. En attendant, on s’étonne de la discrétion des, milieux offi ciels. La Ligue vaudoise pour la protection de la nature s’insurge contre cette intrusion fâcheuse et fait appel au bon sens des autorités. On attend, dans la ferme et dans les caravanes qui, il faut le dire, en font à leur aise. L’argent n’a pas d’odeur, mais il a un goût de pétrole.
Notre pays n’est pas seul à attirer l’attention. J ’ai eu le plaisir de recevoir, le mois dernier, un vieil ami de Carmel, bourgade attirante au bord du Paci fique, proche de San Francisco, et toute en fleurs, qui ignore les saisons neutres. Il venait d’acheter en Périgord une masure croulante, hors de portée des auto routes, des motels et des snobs. Comme je lui demandais la raison de ce choix, il sourit :
— Le charme des contrastes, le plaisir de remettre sur pied cette vieillerie... La photo qu’il nous montra faisait valoir, par la seule fidélité du trait, une carcasse lézardée et sans âme. Michelin nous dit que le Périgord fut le berçeau de la préhistoire, mais il est aussi le pays du bien-manger, des pâtés truffés et des vins du Berry. Et la proximité de Bergerac évoque qui vous savez.
Sortons du sujet. Les passionnés du streaking, un terme importé des USA qui signifie « partir en fusée », ne recherchent pas des records olympiques, mais un brin de sensation. Ils choisissent le lieu et l’heure où ils ne passeront pas inaperçus et traversent au galop, sans voiles, un boulevard, un square, chaus sures aux pieds, ce qui les distingue extérieurement d’Adam et de lady Godiva. Cela peut paraître choquant, mais c’est surtout idiot. On en voit partout. L’autre jour, à la Reeperbahn de Hambourg, où le vice prend la peine de se draper en vase clos, un groupe de streakers a dû suspendre son envol, face aux feux rouges de l’artère joyeuse. Ce devait être drôle, ces êtres piétinants et frissonnants... Et comme les Hanséates ne manquent pas d’humour, on a bien ri à Sankt Pauli.
La presse moscovite s’est émue, au lieu de tourner en dérision ces jeunes piqués qui n’ont que l’esbroufe à se mettre. Voici un extrait de commentaires de l’agence Tass : « Ce phénomène amoral et inutile est significatif de l’état d’esprit de rebellion spontanée, engendrée par la situation sans perspective d’avenir de la jeunesse dans le monde capitaliste, gravement atteint par la crise. »
Ce jugement majestueux est évidemment prétexte à condamner des impéria listes cocasses et dévêtus, mais il faut reconnaître qu’il est des démocraties qui n’ont a posteriori rien à cacher...
P .
ecco
le bridge
Hauts faits
L ’affaire se passe au dernie r championna de H ongrie. Elle ne m anque pas d ’esprit, vous allez le constater.
* D 2 V A 8 6 2 * A R 9 7 2 * 4 2 N W E S * A R V 10 9 V R 10 0 10 3 * A R 10 3
Leur dialogue à l’italienne les mène jus q u ’au gran d slam à pique : I S l * f * - N 2 * f . II 2 * - 3 O , III 4 * - 4 * , IV 5 * - 5 0 , V 6 «î* - 6 ♦ , VI 7 ♦ ! U n grand slam que la droite contre sans barguigner. E t l’autre d ’entam er le coup du 5 de cœur, pour la D am e du sien et le Roi du demandeur, le D r M arton. C o m m en t conduiriez-vous les opérations ?
En a tte n d a n t votre décision, jetons un regard sur les enchères. L’ouverture dési gne une main de 16 points d ’honneurs au moins. E t les réponsès de M e N o r d se suc cèdent ainsi : I, cinq contrôles ; II, cinq carreaux au bas mot, sans appui net à pique ; III, pas de soutien à trèfle, de deu xième ordre à pique ; IV, ni chicane, ni singleton à trèfle, mais : V, un doubleton. P o u r ce qui est du contre final de la droite, eh bien, il touche au crime !
Avez-vous établi votre plan de jeu ! Q u a n t au responsable Geza M arton, il cherche comme vous la raison du contre. Et la découvre to u t à coup : la droite ne peut que posséder les six petits atouts liés com me une mayonnaise. Il fa u d ra it donc pou voir aligner sept levées de coupe, en plus des trois fois As-Roi. Seule le perm et une distribution 6 - 2 - 2 - 3 du contreur. A cet effet : * D 2 A 8 6 2 O A R 9 7 2 4* 4 2 * -Ç> V 9 7 5 3 O V 8 6 5
4»
D V 9 8 N W E S ♦ 8 7 6 5 4 3 9 D 4 O D 4 * 7 6 5 * A R V 10 9 Ç? R I O O 10 34»
A R 10 3Le d em andeur engrange ses deux levées de trèfles, coupe en trem b lan t un petit du 2, joue ses As et Roi rouges puis coupe h a u t le reste, ouf ! E t de se rengorger.
Oui, mais à l ’autre table, les enchères se déroulent de la même façon, jusqu’au contre inclus. E t M. Sud effrayé se ra b a t sur 7 s. a. contré derechef. Il reçoit 1s f même entame du 5 de cœ ur et rem plit à son to u r le con trat. C o m m en t ? P. Béguin.
Camping
Text Pierre Imhasly Fotos René Ritler
T en te sur le dos, bâto n à la main, chanson aux lèvres : c’est bien ça le cam ping ?
N o n , monsieur, ça c’est le rêve q u ’on s’en fait.
Le cam ping c’est a u tre chose, plus pénible, moins gai, plus laborieux.
Q u ’est-ce qui p eu t bien pousser ces hécatombes de francs-tireurs m o torisés avec leur remorque, a p p a r t e m ent-cuisine de cam pagne, dans la n a tu re et vers les autres ?
A quel dieu sacrifient-ils ou sont- ils sacrifiés ?
Ils sacrifient à une évasion céleste et sont dévorés p a r une invasion très terrestre : p a r la crème solaire, la bouteille de gaz, la lam pe à acé tylène, le bâto n antimoustiques, les
raviolis en boîtes, p a r l ’amie ou l’ab sence d ’amie...
Des grandes villes sans joie, ils foncent à toute v a p e u r vers les g ra n des villes de tentes où, à un pas de l ’espace v ita l qui leur est accordé, commence le no m a n ’s land interdit qui les sépare des autres. Des b ar rières de béton de la quotidienneté abhorrée, ils fuient, tro u p ea u tu m u l tueux, vers la suggestive fabrique de loisirs, des mets précuisinés de la table d u déjeuner ils v o n t au x mets précuisinés sur tapis de caoutchouc, d u m atelas de crin au matelas pneu m atique, d u h o m e -train er au camp- trainer, de la police m unicipale à la police des camps, du journal quoti dien au jo u rn al quotidien avec
Campingfreud,
Campingleid !
Zelt auf dem Buckel, Spaten in der Hand, R o
binson Crusoe im Hirn, Wandervogel im H er
zen, das frohe Lied im M und : ist das Camping ?
No, sir, das ist Bubentraum, verwelkter.
Camping ist anders, mühsamer, unfroher,
arbeitsintensiver, quenglerischer.
Was um alle W elt treibt die Hekatomben
motorisierter Freischärler m it ihren angehängten
Para-Wohnungen, m it Feldküche und Feld
lazarett feldmarschmässig ins Grüne... und zu
einander.
Welchem G ott opfern sie, und welchem Gott
werden sie geopfert ?
Sie opfern der himmlischen Evasion, doch
gefressen werden sie von der irdischen Invasion :
Mit Sonnenschutzcreme, m it Propangas, mit
Acetylenlampe, m it Mückenstichen, m it Lager
vorschriften, mit Büchsen-Raviolis, m it oder
ohne Freundin, m it H a u t und Haar.
Aus den Pferchen der grossen Unlust-Städte
fahren sie, D a m p f im Leibe, in die Pferche der
grossen Zelt-Städte, und fussbreit neben dem
zugestandenen Lebensraum fängt das Betreten
verbotene no-maris-land an, das sie von zuhause
trennt ; aus den Betonzäunen der ungeliebten
Alltagsfabrik jagen sie, eine donnernde Herde, in
die Stacheldrahtzäune der suggestiven Freizeit
fabrik; von den tiefgekühlten Fertiggerichten des
Mittagstischs wechseln sie zu den tiefgekühlten
Fertiggerichten auf dem Gummiboden, von der
Rosshaar- auf die Luftmatratze, vom Home-
Fitnesstrainer zum Camp-Fitnesstrainer, vom
Stadtpolizisten zum Zeltplatzpolizisten, von der
adressierten Morgenzeitung zur umadressierten
Morgenzeitung : Gott sei bei ihnen !
Sie werken und schuften, bis die Plastic-Burg
mit Klimaanlage erstellt ist, die Generatoren
laufen und der Schweiss trieft, die Wäscheleine
steht und der Blachen-Hag gleich einer Ring
mauer vorm freundlichen Nachbarn schützt.
Dann setzen sie sich vors Häuschen. W enn’s
dunkelt, kriechen sie hinein, wie Bergleute, mit
Stirnlampen. W enn’s wieder hell wird, kriechen
sie heraus, halten sich den steifen Rücken, setzen
sich vors Häuschen. Manche von ihnen stehen
lange, stehen an, stehen Schlange ; manche von
ihnen duschen, eh sie sich vors Häuschen setzen
—
soweit das Wasser eben reicht.
Zwischenmenschliches tut sich tagsüber, wenn
überhaupt, in Zeichensprache. Schweizer wollen
unter sich sein, Franzosen wollen unter sich sein,
Unterwalliser wollen für sich sein, Basler sind
Basler und Babylon ist Babylon, und überhaupt
ist das ja zuhause auch so, dass man die Fremden
nicht versteht und nicht verstehen braucht
—
Nasenrümpfen hilft da weiter.
Die ganze grosse Camping-Orgie, dieser Kin
derkreuzzug erwachsener Leute
—
muss das
schön sein, aber ohne mich !
N B : Wir waren auf dem « Swiss-Plage »-
Camping, mitten im herrlichen Pfynwald. Die
Pressefreundlichkeit des Herrn Rouvinez war
so überwältigend wie die Manieren seiner VS-
Gäste. Camper brauchen das nicht. Sie schauen
nach innen. M it einem Brett vor dem Kopf.
Pierre Imhasly.
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à iÉ F
gement d ’adresse : que Dieu soit avec eux !
Ils tra v a ille n t d u r jusqu’à ce que la forteresse de plastique climatisée soit construite, que les générateurs tou rn en t, que la sueur perle, que l’étendage soit placé et que le mur de bâches protège du voisin amical Alors ils s’assoient d e v a n t la
maison-nette. Q u a n d il commence à faire nuit ils r a m p e n t à l’intérieur comme des mineurs avec leur lam pe fro n tale. Q u a n d le jo u r revient ils r a m pent vers l’extérieur et s’assoient devant la maisonnette.
Beaucoup d ’entre eux restent de bout longtemps, stationnent, fo n t la queue ; beaucoup se d o uc hent a v a n t
de s’asseoir d e v a n t la m aisonnette — q u a n d il y a assez d ’eau.
T o u t au long du jour, les relations humaines — q u a n d il y en a — se fo n t p a r gestes. Les Suisses veulent être entre eux, les Français aussi et les Bas-Valaisans également. Les Bâ- lois sont des Bâlois et Babylone est Babylone.
E t puis, c’est la même chose q u ’à la m aison ; les étrangers, on ne les com prend pas et on n ’a pas besoin de les com prendre.
La g rande orgie de cam p in g — cette croisade en fan tin e des adultes — c’est p eu t-être beau, mais pas po u r moi.
Le pic
épeiche
Texte et photos René-Pierre
Le p i c é p e i c h e à l ' e n t r é e d e sa c a v i t é
Q u ’il fait bon, dès la fin de l’hiver, p a rc o u rir les forêts libérées de leur neige. Loin de la routine journalière, loin des soucis et des tracas, vous avez l’im pression de fouler un sol vierge, vous respirez à pleins poum ons l ’o deur des mousses et de l ’humus qui v a u t bien tous les p arfu m s du m o n d e ! Vous avancez dans le calme, loin de l ’a ffre u x tin ta m a rre des villes, loin des gaz nauséabonds. T o u t est fraîcheur, silence, paisible dialogue des sèves, tandis que sur le sentier c ouve rt d ’aiguilles, des fourmis rousses déjà tirées de leur to rp e u r lèvent leur abdom en à v o tre passage.
L entem ent, avec l’arrivée de la lumière, la fo rê t reprend vie : des mésan ges huppées se pou rsu iv en t sur un arole, un grim pereau des bois lance du h a u t des ram ures sa strophe pleine d ’en train et deux écureuils m o n te n t en spirale le long d ’un tronc, r â p a n t de leurs griffes les vieilles écorces.
Mais quel est donc ce b ru it étrange qui retentit soudain dans la forêt ? D ’où vie n t cette v ib ra tio n sonore ? Vous levez la tête et cherchez en vain l ’au te u r de ce tam bourinage. H eureusem ent, après un temps d ’arrê t, le bruit re p re n d de plus belle : l’on d irait, à courte distance, le crépitem ent d ’une m itraillette. L à-h a u t, contre la pointe d ’un mélèze fra p p é p a r la foudre, un oiseau blanc et noir de la grosseur d ’un merle, mais avec du rouge sous la queue, se tie n t agrippé et vous observe, immobile. Serait-ce lui qui produit p areille résonance ? La chose p a r a î t presque impossible, et p o u r t a n t ? Armez- vous de patience, p eut-être en saurez-vous d a v a n ta g e dans un in sta n t ?
Voici q u ’une nouvelle rafale ro m p t b ru y a m m e n t le silence, mais en même
Mésange h u p p c e a v e c d e la n o u r r i t u r e a u b e c
dans un v a -e t-v ie n t si ra p id e que sa tête p a raissait floue, tel un ressort en v ibra tio n . Le pic épeiche s’est ressaisi. P la qué contre le bois sec, solidement a p p u y é sur sa queue, les plumes du v entre gonflées, il semble « se recueillir », p rê t à jouer de nou v e au de son instrum ent. Ce tam bourinage, qui d u re to u t au plus une seconde p o u r dix à douze coups de bec, est p o u r cet oiseau sa seule façon de m a rq u e r son territoire. Il lui tient lieu de c h a n t et n ’est pas p articu lier à l’espèce, mais p ro p re à la p l u p a r t des autres pics, avec évidem m e n t p o u r chacun de ces derniers des rythm es variables.
L ’épeiche en est le plus prodigue et c’est aussi de beaucoup le pic le plus com m un dans les Alpes. Son cri d ’alarm e est un « p tik » aigu, vigoureux et qui s’entend de loin. Près du nid toujours creusé dans un tro n c d ’arbre, ce bel oiseau au comble de l ’excitation lance parfois des séries de « k ik ik ik r é k ré » d ’une h a u te tonalité. Le mâle diffère de la femelle p a r une petite tache rouge v if sur l’occiput, mais le ta m bourinage n ’est pas son ap a n a g e exclusif et sa com pagne lui rép o n d souvent d ’un au tre conifère.
Ces curieuses m anifestations instrum entales culm inent en av ril-m ai en m ontagne, alors q u ’en plaine le pic épeiche ta m b o u rin e dès jan v ier si la tem p é ra tu re se rad o u cit un peu. Elles cessent d u r a n t l’été, mais rep re n n en t p a r in term ittence en autom ne. Il ne f a u t pas les confondre avec le m artè le m en t p ro p re m e n t d it qui n ’est au tre que les coups de bec espacés contre le bois, lorsque l’oiseau est à la recherche de sa n o u rritu re ou lo rsq u ’il creuse une nouvelle loge p o u r sa fu tu re famille.
D ’ailleurs l ’épeiche ne se n o u rrit pas uniquem ent d ’insectes et de larves de coléoptères, mais aussi de graines de conifères su rto u t à la m auvaise saison. Il sait alors coincer ad ro item e n t les cônes d ’épicéa ou de pin de m ontagne entre deux écorces qui fo n t office d ’étau et en détache m é thodiquem ent les écailles p o u r n ’en retenir que les graines. Je l’ai vu également lécher avec gourm andise la sève co u lan t des plaies d ’un jeune bouleau, après q u ’une sit- telle et un écureuil fussent venus « s’ab reu v e r » de la même manière.
Sa d é te rm in atio n en m ontagne ne pose aucun problème, les autres espèces bigarrées ne se m o n tr a n t q u ’exceptionnellem ent en altitude. Seul, le rarissime pic tr id a c ty le p o u rr a it prê te r peut-être à confusion, à certaine distance, mais il p a r a î t beaucoup plus sombre, n ’a pas de rouge sur son plum age et le mâle est aussi le seul pic en E u ro p e à a v o ir le dessus de la tête jaune.