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Insulintherapie

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Academic year: 2021

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Texte intégral

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Diabetologe 2006 · 2:303–303 DOI 10.1007/s11428-006-0063-5 Online publiziert: 16. Mai 2006 © Springer Medizin Verlag 2006

G. A. Spinas

Klinik für Endokrinologie und Diabetologie, Universitätsspital, Zürich

Insulintherapie

Einführung zum Thema

Unter dem Leitthema „Insulintherapie“ werden in der vorliegenden Ausgabe un-serer Zeitschrift „Der Diabetologe“ 4 aktu-elle, die tägliche Praxis unmittelbar betref-fende Aspekte der Insulinbehandlung be-sprochen.

Im Beitrag von Janka werden die je nach zugrunde liegender Pathologie und Krank-heitsstadium unterschiedlichen pathophy-siologisch begründeten Modalitäten der In-sulinsubstitution beim Typ-2-Diabetes ab-gehandelt. Die Vorteile, aber auch die Vor-sichtsmaßnahmen bei einem möglichst frühzeitigen Einsatz von Insulin nach dem Motto „insulin is good for you“ werden be-sprochen.

Pavlicek u. Lehmann zeigen in ihrer praxisorientierten Übersicht auf, wie eine funktionelle bedarfsgerechte Insulinsubsti-tution heute mittels ambulanter Schulungs-programme bei den meisten Patienten mit Typ-1-Diabetes erfolgreich implementiert werden kann.

Die kontinuierliche Insulinsubstitution mittels Insulinpumpe wird immer häufiger auch bei Kindern und Adoleszenten einge-setzt. Danne et al. belegen in ihrem Über-sichtsartikel die unbestrittenen Vorteile dieser Therapiemodalität bei dieser Alters-gruppe, und zwar sowohl hinsichtlich Stoff-wechselkontrolle als auch in Bezug auf die Lebensqualität.

Schließlich werden von Arnolds u. Hei-se die neuesten Daten und klinischen Er-fahrungen mit den inhalativen Insulinen zusammengefasst und die mit der pulmo-nalen Applikation verbundenen, noch nicht absehbaren Risiken dieser mit viel Enthu-siasmus propagierten „innovativen“ The-rapieform einer kritischen Risiko-Nutzen-Analyse unterzogen.

Die Autoren haben sich bemüht, die Thematik möglichst anschaulich und pra-xisnah darzustellen und hoffen, dass Sie, liebe Leserin und lieber Leser, aus ihren Beiträgen die eine oder andere Anregung für die Betreuung Ihrer Patienten mitneh-men können.

G. A. Spinas

Korrespondierender Autor

Prof. Dr. G. A. Spinas Klinik für Endokrinologie und Diabetologie, Universitätsspital Rämistraße 100, 8091 Zürich [email protected]

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