R ENDICONTI
del
S EMINARIO M ATEMATICO
della
U NIVERSITÀ DI P ADOVA
M ICHAEL W ESTER
Eine Kennzeichnung einiger einfacher Gruppen vom Charakteristik 2-Typ
Rendiconti del Seminario Matematico della Università di Padova, tome 57 (1977), p. 107-147
<http://www.numdam.org/item?id=RSMUP_1977__57__107_0>
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einiger
Gruppen
vomCharakteristik 2-Typ
MICHAEL
WESTER (*)
Einleitung.
In einer endlichen einfachen
Gruppe
Ggibt
es entweder imZentralisator einer Involution z eine
quasi-einfache Komponente,
oder ist 2-constrained.
Über
den ersten Fall habenneuere
Ergebnisse
viel Aufschlußgegeben.
In den bekannten ein- fachenGruppen liegt
im zweiten Fallhäufig
die Situation vor, daß trivial und02(CG(z» extraspeziell
ist. Insbesondere führt diese Situation zu einer Fülle einfachersporadischer Gruppen,
nämlich zu den
Gruppen -H12
1J2 ,
1 1~’124 , He, Sz, Ha, T, e02
19
M(24)’, J4 ,
BM und MM.In der von
Thompson
entdecktenGruppe
T hat die extra-spezielle Gruppe °2( °G(z)
die Weite4,
und istisomorph
zuA . Ähnlich
sehen die Zentralisatoren zentraler Invo- lutionen in denGruppen Ls(2 )
undUs(2 )
aus :02(CG(z)~
hat Weite4,
und istisomorph
zuL4(2) beziehungsweise U4(2).
Die drei
Faktorgruppen
haben also alleSylow 2-Untergruppen
vomTyp Ag.
Diese Situation soll in dervorliegenden
Arbeit untersucht werden. Man erhält eine Charakterisation der einfachenGruppen T, Ls(2)
undUs(2).
Ferner wird ein Fehler in einer Arbeit von U.
Dempwolff
berich-tigt.
G. Stroth machte daraufaufmerksam, daß
außer den indieser Arbeit
angegebenen orthogonalen
8-dimensionalenA8-Moduln
(*) Joannes
Gutenberg
Universität Mainz Fachbereich Mathematik.ein weiterer existiert. In Lemma 2.1 werden dieser und die drei bisher bekannten Moduln
beschrieben,
und es wirdgezeigt, daß
dies alle Moduln dieser Art sind.Die
Bezeichnungen,
die in dieser Arbeitvorkommen,
sind in derRegel
dem Buch von Gorenstein[8]
entnommen. Insbesondere bedeuteAutG die volle
Automorphismengruppe
derGruppe G,
InnG die innere
Automorphismengruppe
derGruppe G, 0(V)
dieGruppe
allerregulären orthogonalen Abbildungen
des Vektorraums V in
sich,
wobei V mitsymplektischem Skalarprodukt (
,) ausgestattet sei,
AT die
Transponierte
der MatrixA,
J(T )
dasErzeugnis
aller elementar-abelschenUntergruppen
der
p-Gruppe
T von maximalerOrdnung, / ,
-~ istTeiler,
bzw. ist kein Teiler von, G dasKranzprodukt
von G mit H.Eine Involution w aus einer
2-Gruppe
T heiße extremal be-züglich
derGruppe H,
falls .g >_ T und1
für allexii w.
SATZ : Sei G eine endliche fusionseinfache
Gruppe
mit0(G) - 1,
sei z eine Involution aus G und H der Zentralisator von z in 0.
Der
größte
2-Normalteiler E von H sei eineextraspezielle Gruppe
der Weite
4,
und H sei eine treueErweiterung
von E durch eine einfacheGruppe
mitSylow 2-Untergruppen
vomTyp A8.
*Dann ist G
isomorph
zu~(2), Ug(2 ), T,
oder zu einer der beidenmöglichen
treuenErweiterungen
einer elementar-abelschenGruppe
der
Ordnung
32 durchL,(2).
Hierbei bezeichnen wir mit T die vonThompson
entdeckte einfacheGruppe
derOrdnung
215.310.53.72.13.19.31.
1. Vorbereitende
Ergebnisse
Im
folgenden
bezeichne G immer eineGruppe,
die die Vorausset- zungen des Satzes erfüllt. Während der ganzen Arbeit halte ich anfolgenden Bezeichnungen
fest:H
=HIE, H
=Faßt
manE = als Vektorraum über
GF(2) auf,
so definiert bekanntliche2)
- r mitlel e2]
- zrfür e1, e2
aus E einsymplektisches
Skalarprodukt ( , )
aufE,
undg(e)
- s mit e’ == Z8 für e aus Edefiniert eine
quadratische Form g
auf E. Damit wird zu einemregulären orthogonalen
Vektorraum überGF(2).
Ist E vomTyp ( -~-)
und somit ein zentrales Produkt von vierDiedergruppen
derOrdnung 8,
sohat E
maximalenIndex,
besitzt alsoisotrope
Un-terräume der Dimension 4. Ist andererseits E vom
Typ (-)
undsomit ein zentrales Produkt von drei
Diedergruppen
derOrdnung
8und einer
Quaternionengruppe
derOrdnung 8,
so hat E Index3,
besitzt also
isotrope
Unterräume der Dimension höchstens 3. Weiter liefert[13,
Theorem11.3c],
daßE*
genau 135isotrope
und 120anisotrope
Vektoren bzw. genau 119isotrope
und 136anisotrope
Vektoren
enthält, je
nachdem,
ob E vomTyp (+) oder ( -)
ist.Das
folgende
Lemma bestimmt die Struktur vonH.
LEMMA 1.1. Die
Gruppe ii
istisomorph
zuAs, A9
oderPSp (4, 3).
Beweis. Nach
Voraussetzung
istH einfach,
und esgilt CH(E)
E.Also ist
H isomorph
zu einerUntergruppe
von.4utE/InnE,
wobeibekanntlich diese
Gruppe isomorph
zu0 g (2)
oder0 8 (2) ist, je
nach
Typ
von E(siehe [14,
S.357]).
Die einfachenGruppen
mitSylow 2-Untergruppen
vomTyp A8
sind in[7]
bestimmt. Aus dieser Liste befinden sich alsUntergruppen
in0~(2)
bzw.Og (2)
nurdie oben
aufgeführten Gruppen.
H enthält
Sylow 2-Untergruppen
vonG,
denn ist S eineSylow 2-Untergruppe
vonH,
sogilt Z(~S) C,~ (E) _ ~z~.
Um die genaue Struktur von g zubestimmen,
ist esnötig,
diemöglichen Opera-
tionen der
Gruppen A9
undPS p (4,3)
auf einemorthogonalen
8-dimensionalen Vektorraum zu untersuchen. Ist dies
geschehen,
soführt in der
Regel
einer derfolgenden
Sätze zurBestimmung
von Goder zu einem
Widerspruch.
SATZ 1.2. In H
gibt
es keine nichtabelschen Normalteiler derOrdnung
8.Beweis. Siehe
[19,
Theorem3].
SATZ 1.3. Hat die Involution z keine
G-Konjugierten
inE~~z~,
so ist G
isomorph
zu einer derGruppen ~(2), .L4(3)
oderCo2.
Beweis. Siehe
[21, 1.3. ].
SATZ 1.4. Ist H eine zerfallende
Erweiterung
von E durchAg
mit2,
so ist Gisomorph
zu-Le(2)
oder zur zerfallenden treuenErweiterung
einerE32
durchL5(2 ).
Beweis. Ist G
einfach,
so ist G nach[3] isomorph
zuLs(2).
Seialso G nicht einfach und N ein minimaler Normalteiler von G.
Wegen O(G) = 1
ist 2 ein Teiler derOrdnung
von N. Also ist Y = N f1H ~
1. Nach[3]
ist Hisomorph
zum Zentralisator einer 2-zentralen Involution ausL6(2)
und besitzt deshalb nur Normalteilerisomorph
zuE32
oder E.Es sei zunächst
E32 .
Ist N eine elementar-abelsche 2-Gruppe,
sofolgt
N = V. Weiter hat man dannCG(N) -
- N und H
G E~~L~(2).
Es ist.H/N isomorph
zu einer maxi- malenUntergruppe
von.L5(2 ),
und g zerfällt über N. Also ist Gisomorph
zur zerfallendenErweiterung E32L5(2 ).
Da weiterhin eineAg
nichttrivial auf Noperiert,
kann N kein direktes Produkt voneinfachen
Gruppen
sein.Sei nun V = E oder V = H. Im ersten Fall ist wieder N ein direktes Produkt einfacher
Gruppen,
auf demeine Ag
alsGruppe
vonäußeren
Automorphismen operiert.
Das ist nichtmöglich,
also enthält N dieGruppe H
und ist somit einfach. Mit[3]
ist Nisomorph
zuL6(2)
und NG
AutN. Das ist aber einWiderspruch
zu derTatsache, daß
eineL6(2)
keine äußeren2’-Automorphismen
besitzt.SATZ 1.5. Sei G eine fusionseinfache
Gruppe
mit0(G) - 1,
dieeine
Untergruppe
Lisomorph
zureindeutig
bestimmten nichtzer- fallendenErweiterung
einer elementar-abelschenGruppe
der Ord-nung 25 durch
L5(2 )
besitzt. Dann ist G =L,
oder G istisomorph
zu der von
Thompson
entdecktenGruppe
T.Beweis. Ist G
einfach,
sofolgt
mit[18]
T. Sei also G nicht einfach und N ein minimaler Normalteiler von G.Wegen 0(0) =
1ist V = N n
L ~
1. Die Struktur von L liefert Y = L oderV ~ E32 .
Sei zunächst V = L. Dann ist N eine einfache
Gruppe,
die Lenthält,
mit[18] folgt N ^_,
T. Das ist nichtmöglich,
da T keine nichttrivialen äußerenAutomorphismen
besitzt.Sei nun
V ~ E32.
Ist N eine elementar-abelsche2-Gruppe,
sofolgt
N = V. MitCH(N) -
N erhält man G = L. Weiterkann N kein direktes Produkt einfacher
Gruppen sein,
da eine.L5(2)
auf N eine
Gruppe
nichttrivialeräußerer Automorphismen
bewirkt.Damit ist die
Behauptung
bewiesen.SATZ 1.6. Ist K ein Normalteiler von H vom Index
2,
so istE in g enthalten.
Beweis. Siehe
[19,
Theorem1].
Das
folgende Kapitel
behandeltgemeinsam
die FälleEs wird sich
zeigen, A. zu G = L.(2)
oderZunächst wird die
Operation von H
auf bestimmt. Sei dazu Y einregulärer orthogonaler
Vektorraum der Dimension 8 überGF(2).
Das
folgende
Lemma bildet dieGrundlage
zu diesemKapitel.
LEMMA 2.1. Sei L eine
Untergruppe
von0 ( Y)
mit_AS
Dann
liegt
einer derfolgenden
vier Fälle vor :(I)
Der Raum V ist von maximalem Index. Auf Voperiert
L
fixpunktfrei,
reduzibel undvollständig
reduzibel. V=
V, (B Y2
ist eine L-invarianteZerlegung
von V inisotrope
Unterräume der Dimension4,
dabei sind dieDarstellungen
von L aufY1
undV, kontragredient
zu-einander. Unter L wird V* in drei Bahnen von
isotropen
Vektoren der
Länge 15y 15y 105
und eine Bahn von an-isotropen
Vektoren derLänge
120zerlegt.
(II)
Der Raum Y ist von maximalem Index. Auf Voperiert
L
fixpunktfrei, reduzibel,
aber nichtvollständig
reduzibel.Dadurch ist die
Operation
von L auf Veindeutig
fest-gelegt.
Esgibt
genau einenisotropen
L-invarianten Un-terraum V1
der Dimension 4. DieDarstellungen
von Lauf
Y1
und sindkontragredient
zueinander. Unter L wird V* in zwei Bahnen vonisotropen
Vektoren derLänge
15 und 120 und eine Bahn vonanisotropen
Vekto-ren der
Länge
120zerlegt.
(III)
In Vgibt
es einen UnterraumV,
der Dimension2,
dervon L zentralisiert wird. Es ist V =
V, Q V2
eine L-invariante
Zerlegung
vonV,
dabeioperiert
L irreduzibel auf dem 6-dimensionalenorthogonalen Raum Y2
vonmaximalem Index. Je nach
dem,
ob V ein Raum vonmaximalem Index ist oder
nicht,
istV,
einehyper-
bolische Ebene oder ein
anisotroper
Raum.(IV)
EinUnterraum V,
der Dimension 1 in V wird von L zentralisiert. EineKompositionsreihe
von V als L-Modul ist 0 c
V1 C V2 C
Y mit dimV2/Vl = 6.
Dabeiist V
unzerlegbar
als L-Modul.Beweis. Mit
[3,
S.476] liegt
einer der Fälle(I), (II), (III),
oderdie
folgende
Situation vor:In V besitzt L einen nichttrivialen Fixvektor vo , und V besitzt keine L-Bahn der
Länge
15. Ist B eineUntergruppe
vonL,
dieisomorph
zu einerFrobeniusgruppe
derOrdnung
21ist,
so hatCY(B)
-die Dimension 2 und ist nicht L-invariant. Es sei
Vo = Cv(B).
Istdann v ein Vektor aus
YoBwo),
soliegt v
in einer L-Bahn derLänge
8. Der Raum
Vo
istregulär.
In dieser Situation existiert tatsächlich ein weiterer L-Modul
V,
dieser wurde in
[3]
vergessen. Wir wollen diesen unter(IV) aufge-
führten Modul weiter beschreiben. Sei dazu X =
CL(v).
Da v genau8
L-Konjugierte
in Vbesitzt,
istX ür A7 ,
ferneroperiert
X aufYo - wo , v).
DerRaum Yo
istregulär,
also existiert eine X-inva- rianteZerlegung
V =Vo
wobeiV-
einregulärer
6-dimen-sionaler
orthogonaler
Raum von maximalem Index ist. Fernerzerlegt
X den Raum
V-1-
in zwei Bahnen vonisotropen
Vektoren derLänge
7 und 21 und in eine Bahn von
anisotropen
Vektoren derLänge
35.Damit können wir die
Längen
sämtlicher X-Bahnen in V bestim-men. Ist V von maximalem
Index,
sogibt
es 7 Bahnen vonisotropen
Vektoren in V* unter X mit den
Längen 35, 35, 35, 21, 7, 1,
1 and 8X-Bahnen von
anisotropen
Vektoren mit denLängen 21, 21, 21, 7, 7, 7, 35,
1. Isthingegen
V vom Index3,
so haben die 7 X-Bahnenvon
isotropen
Vektoren dieLängen 35, 21, 21, 21, 7, 7, 7,
und die 8X-Bahnen von
anisotropen
Vektoren haben dieLängen 35, 35, 35, 21, 7, 1, 1,
1.Sei W der
eindeutig
bestimmte irreduzible 8-dimensionale Per- mutationsmodulder A9 .
EineUntergruppe
derA ,
dieisomorph
zu
A8 ist, operiert
dann auf W wie im Fall(IV),
das liefert die Existenz des vierten Moduls.N N
Die
Operation
vong
auf E ist damit fürA8 geklärt.
Sei
A9 .
EineA9
besitzt nur eine Klasse von Unter- gruppenisomorph
zu_A,*
Mit Hilfe von Lemma 2.1 läßt sich danndie
Operation von -Ü
aufE festlegen.
LEMMA 2.2. Es sei
Ä btl A9
und IJ eineUntergruppe
von H_mit
~7 ~ _A 8 .
Dannoperiert
ITgemäß (II)
aus Lemma 2.1 auf E ._
Beweis. Wir nehmen an, daß
Ü gemäß (I), (III)
oder(IV)
aufE
operiert.
Fall 1.
Ü operiere gemäß (I).
Da die
Gruppen Ag
undL4(2) isomorph sind,
kannN
nicht mehr reduzibelauf E operieren.
Weiter besitzt eineA9
keine Unter- gruppen vom Index30,
also sind alleisotropen
Vektoren ausE,
das sind alle e EE *
mit_e2=_1, unter -Ü konjugiert.
Sei E = mit
EI
nE2 =
1 undEI6
eineZI -
invariante
Zerlegung.
Sei weiter S eineSylow 2-Untergruppe
vonU.
Operiert .L4(2)
in natürlicher Weise auf einem 4-dimensionalen Vektorraum überGF(2),
so zentralisiert eineSylow 2-Untergruppe
der
L4(2 )
genau einen von null verschiedenen Vektor. Somitgilt
= mit
Involutionen ei ,
i =1,2.
Esfolgt Z( 03B2) = e2~.
Weiter
gilt ii - i2
unter .H . EineSylow 2-Untergruppe
derA8
bzw.A9
besitzt genau eine elementar-abelscheUntergruppe
derOrdnung 16,
deren Normalisator inA9
genommen den Normalisator inA8
genommen nicht
übersteigt.
Wir setzen N = Nach einem Satz von Burnside kontrolliert N die Fusionin Z(03B2).
Esgilt N
== =
NÜ~J( S)~,
alsofolgt
N[j.
Man erhältden
Widerspruch e1 ~ e2
unterU.
Fall
2. Ü operiere gemäß (III).
_Sei E = E1.E2
mitEI
nE2 [
- 26 undIE21 [
- 22 eineÜ-
invariante
Zerlegung.
Wir wählenein, Ä Ü
und setzenÜ1
=Ü
Sei weiter E el wel er E = 2 mit ml
E-,
1 n 2 = ,1 , 1 -gj I
1 - 2s = und un|E’2| = 1 -K2
22 = dieleentsprechende Ü1-invariante Zerlegung
vonE .
Dabei wird nach Lemma 2.1E2 von Ü
und.E2
vonl71
zentralisiert. InE_ gibt
esUntergruppen .I’2
und_.F’2
mitI’2 E2 ,
1.F_’2 E2
undEl
=
j~~2.
DaU
auf undC~
aufoperiert, operiert
auch(U, U1~
auf EineA9
besitzt keine lineare 7-dimensionaleGF(2)-Darstellung,
somit ist wegenEI
bereitsE
=Folglich
hat dieGruppe E1 n _.E1
dieOrdnung
24. Da aberTI
nÜ1
isomorph
zuA.7
ist und aufEI
f1Ex operiert, f1.Ei isotrop
der
Ordnung
16 sein. Das ist aber nichtmöglich, denn E1
warein
orthogonaler
Vektorraum vom Index 3. Damit ist auch Fall 2 zumWiderspruch geführt.
Fall
3. Ü operiere gemäß (IV).
_
Nach Lemma 2.1
gibt
esin E
einenisotropen
Vektore,
der vonU
zentralisiert wird. Demnachgibt
esin k
eine H-Bahn derLänge 9,
denn~.9
ist nicht in.L7(2 )
alsUntergruppe enthalten, operiert
also irreduzibel auf
E.
Die Bahn derLänge
9erzeugt folglich jE7
alsVektorraum. Somit ist E der
eindeutig
bestimmte irreduzible 8- dimensionale Permutationsmodul derA9.
ZurFeststellung
derBahnlängen
sei dieser Modul kurz beschrieben. Sei dazu Y ein 9- dimensionaler Vektorraum überGF(2)
mit Basis ..., Läßtman
A9
in natürlicher Weise auf den Indices der Basisvektorenoperieren,
so liefertV’1
-w1
+ v2 , v1 + v3 , ... , vl +v.~
den 8-di-mensionalen irreduziblen Permutationsmodul. Die mehrfache Tran- sitivität der
A 9
liefertfolgende Bahnzerlegung
in diesem Modul:es
gibt
vier Bahnen mitVertreter Vl
+ ’V2’ vi + v2+
v3+
V4’ 9 v1+
v-.+
v3 + V4 + v5 + V6 und v1 + v2 + v3 + v4 + V5 + V6+
V7 + v8 , dieentsprechenden Bahnlängen
sind36, 126, 84
und9,
schließlich sind dieentsprechenden
Zentralisatoren in.A.9 isomorph zu 17, (A4
XAs)Z2, (A6 X
undAs.
Insbesondere ist dieser Modulorthogonal
von maximalem Index.Es
gibt
alsoin E
zwei Bahnen vonisotropen
Vektoren unterH-,
diese haben die
Längen
9 und 126. Wir wählen nunInvolutionen e1 und e2
aus E als Vertreter derentsprechenden
Bahnen. Es sollgezeigt werden,
daß z keineKonjugierten
in unter G besitzt.Sei dazu e eine Involution aus
EB~z~
mit z - e.Zunächst wird die
Abschätzung ~2(~(~))/~(~)t ~ ~
bewiesen.Bekanntlich
gilt ,~3 (siehe
etwa[16,
Lemma2.5]).
Ist also S eine
Sylow 2-Untergruppe
vonCH(e),
so kann man eineSylow 2-Untergruppe So
ine~)
finden mit SSo ~
.g. Wirwählen ein Element x aus
SOES
und setzen F =CE(e)-’ n CE(e).
Dann wird I’ von x
normalisiert,
alsoliegt (z)
nicht charakteris- tisch in 1~’. Somit ist I’elementar-abelsch,
und esgilt
25.Da
02(CH(e))
von x normalisiertwird, gilt
~
CE(e)/F.
AberC.(e)IF
ist wegenF ]
25 eineGruppe
derOrdnung ~ 23,
das liefert dieBehauptung.
Es sei nun
eHe1
angenommen.Wegen A8 gilt 1,
das ist aber wie ebengezeigt
nichtmöglich.
Also muß
eHe2 gelten.
DieGruppe
istisomorph
zu(A4
XA5)Z2.
Somit erhält man auch hier einenWiderspruch,
dennhat die
Ordnung
4.Wir haben
gezeigt,
daß z keineG-Konjugierten
inEE(z)
besitzt. Mit Satz 1.3 ist das
jedoch
einWiderspruch.
Somit führt auchOperation (IV)
im FallÜ = .~9
zu keiner fusionseinfachenGruppe G,
und das Lemma ist bewiesen.Damit ist auch für den Fall
H A9
dieOperation
von irauf
~7
bestimmt. Sei nun wieder Ü rAg
oderA9
und ü eineUntergruppe
von g mitAs.
Zunächst bestimmen wir G für denFall,
indem Ü gemä3 (I)
aufE operiert.
SATZ 2.3.
Operiert U gemä3 (I)
aufE,
so ist Gisomorph
zuL6(2 )
oder zur zerfallenden treuenErweiterung E32Ls(2).
Beweis. Der Beweis des Satzes wird über eine Reihe von Hilfssät-
zen
geführt.
Nach Lemma 2.2 ist H =ZT,
alsoJT
=A8
» Dasnächste Lemma
legt
die Struktur von H weiter fest.LEMMA 2.4. Die
Gruppe -ä
zerfällt über E.Beweis. Nach Lemma 2.1 besitzt E
Untergruppen EI,
9E2
mitg
f ür i = 1,2.
Weiter
operiert H fixpunktfrei
aufL’2 , und Ei
ist maximal abelsch in .E. Esfolgt Ei,
für i =1,2,
also istH/Ei, isomorph
zu einer
Untergruppe
vonL5(2 ).
Weiter enthält dieGruppe
einen
Kompositionsfaktor isomorph
zuA8
und hat dieOrdnung
21°.32.5.7. Die Struktur einer
L.(2) liefert,
daßHIE,
eine zerfallende treueErweiterung
einerEI6
durchAs
ist. Also kann man Unter- gruppeng~
in H finden mitAg
für i =1,2.
Esfolgt
Damit bekommen wir
Diese
Rechnung zeigt,
daßH1 n H2
einKomplement
von Ein
g
ist.LEMMA 2.5. Zerfällt .g über
E,
so ist 6isomorph
zuL"(2)
oderzur zerfallenden treuen
Erweiterung
Beweis. Dies
folgt
mit Satz 1.4.Das nächste Lemma
schließt
den Beweis von Satz 2.3 ab.LEMMA 2.6. Die
Gruppe
H zerfällt über E.Beweis. Wir nehmen an, daß .g nicht über E zerfällt. Mit Lemma 2.4 besitzt ~ eine
Untergruppe L,
so daßX
einKomplement
zuE in g ist. Man erhält H =
LE,
L n E =(z)
und z E L’ nZ(L).
DerSchurmultiplikator
derA8
hat dieOrdnung
2(siehe
etwa[10,
Ta-ble
11),
somit ist Lisomorph
zuÄg .
Sei weiter nach Lemma 2.1 wieder E =
ElE2 mit E1
nE2
=(z) , .Ei ^__~ E32 und Ei
d H für i =1,2.
DieGruppe
L istisomorph
zuL4(2)
undoperiert
nichttrivial in natürlicher Weise auf ferner wird(z)
vonL
zentralisiert. Nach[3,
Lemma1.2] operiert
dann Lsogar
vollständig
reduzibel aufEi
für i =1,2.
Esgibt
also L-inva- rianteUntergruppen F,
undI’2
in E mit E = und1~’1
~
.~’2 ,., E16
Wir wählen nun Involutionen e, aus E mit
folgenden Eigenschaf-
ten :
Eine weitere
Bedingung (iii)
kann erst definiertwerden,
nachdemwir
Z auf E dargestellt
haben. DieUntergruppen (z, e1,
9 e3 , 9 e5 ,e7~
und
(Z9
e2 , e~ , 9es)
von E sind elementar-abelsch.Bezüglich
derBasis 03B2 = 61 e3 , e5 , ~7 ? eg , C6’ C4,
9C2 ~ hat .L
dann eineDarstellung
(siehe [3,
S.468-470])
transponierte
Matrix zur 4 X 4-Matrix ~. Weiter setzen wir für XE L4(2)
L
operiert
also auf(z,
e1 , e3 , 9 es, 9e7~
undE2
=~z , e~ ,
9e4 , 9 9
e8).
Es seiFi
der irreduzible 4-dimensionale L-Untermodulvon
Ei
für i =1,2.
Man wähle nun dieej, j
-1 , ... , 8 ,
y so, daß dieBedingung
gilt.
Es bezeichne nun
Etl
die 4 X 4-Matrix überGF(2),
die in der i-ten Zeile an derj-ten
Stelle eine 1hat,
und derenübrige Einträge
alle null sind. Weiter bezeichne I die Einheitsmatrix aus
L4(2).
Wir definieren nun
Erzeugende
einerSylow 2-Untergruppe
von Ldurch
Es sei
T0
=t1, t2, t3, t4 , t6).
Dann istTo
eineSylow
2-Unter-gruppe von
L
undgenügt
den Relationen(R)
alle
übrigen
Kommutatoren sind trivial. Es ist~tl~ , Tö
-
t3 , ts)
undi(i0) =
9t3, ts,
9 Um dieentsprechenden
Relationen in L für
geeignete
Urbilderder ti
zuerhalten,
sei Avermerkt,
daß Urbilder von zentralen Involutionen einer
Ag
inAg
ebenfallsInvolutionen
sind,
während nichtzentrale Involutionen einerA,
inAs
Urbilder derOrdnung
4 besitzen. Damit erhält manalle
übrigen
Kommutatoren sind trivial.Wir setzen 8 =
ToE,
dann ist S eineSylow 2-Untergruppe
von.H. Als nächstes soll
gezeigt werden,
daß die Involution z keine G-Konjugierten
inEB~z~
enthält.Nach Lemma 2.1 besitzt
E~~z~
genau drei Klassen von Invo- lutionen mit Vertretern inE2
und in U.E2).
Wirgeben
nun die
Operation
vonTo
auf E an. Diese ist abzulesen an derMatrix-Darstellung
vonPo
auf.E
und an derBedingung (iii).
Esgilt
alle
übrigen
Kommutatoren sind trivial.Die Involution e7 ist extremal in
El bezüglich
S. Wir setzenC = Mit den
angegebenen
Relationen erhält man C =~e4 ,
e6 , Es ist
Z(C) - (z, e7)’
und C’ =(e3,
e7 , es ,tl , t3, ts) und C I =
2 .Es sei x =
631 e52 es3 e74 eg5 tis t37 t58
einbeliebiges
Element ausC’ mit «1 , ... , (l9
E ~ 0 , 1 ~ .
Dann ist x2 = z"1"s+a7 a8 . Um eine der beidenGleichungen x2
=e7zk, k
=0, 1,
zuerfüllen,
muß in derDarstellung
von x also = 1gelten
und somit «1 =1,
wäh-rend die
übrigen
Parameter frei wählbar sind. Zusammen besitzen diese beidenGleichungen
demnach 27Lösungen
in C’. Daaber e7 und e7z
unterNG(C) konjugiert sind,
haben e7 und e7zgleich
vieleQuadratwurzeln
in 0’. Somit haben dieGleichungen x2
=e7zk ,
yk =
0,1,
genauje
26Lösungen
in C’. Andererseits besitzt die Glei-chung a;2
= z in C’ die 27Lösungen t3ts (es,
es , e? , e3 e6(es,
e7 ,
t1 , t3 , z).
Also kann z nicht zu e7 oder e7z unterkonju- giert
sein. Mit~z , e7~
=folgt (z)
d somit ist C eineSylow 2-Untergruppe
von°G(e7) .
Also kann die Involution z nichtzu e7
konjugiert
sein. Da dieGruppen E1 und E2
in Hsymmetrisch liegen,
hat z keineG-Konjugierten
inEI
UE2 .
Es ist also nur noch zu
zeigen,
daß z keineKonjugierten
in(EI
UE2)
besitzt. Die Involution e7eS ist extremal in dieserMenge bezüglich
S. Wir setzen C =°S(e7eS) === (eI e2 ,
e3 , e4 , e6 , e7 , Es istZ(C) - ~z,
e703B2g) ,
und C ist normal vom Index 2 in S. Man berechnet C’ -~e3 ,
e7 , e4 , es ,tl , t3 ,
Wieder ist e7 eskonjugiert
unter zu e7eSz.Sei x
e75 t59
... ,0 , 1 ~
ein
beliebiges
Element aus C’. Mit denangegebenen
Relationenberechnet man x2 = Z"’S«9 +"’1"’4 + «aOCs . Um eine der
Gleichungen k = 0,1,
zuerfüllen,
muß demnach«1= a9 = «2 = as =1 gelten,
während dieübrigen
Parameterbeliebig
sein können. Also besitztjede
der beidenGleichungen
genauje
25Lösungen
in C’.Andererseits besitzt aber die
Gleichung x2
= z in C’ die 3.25Lösungen
es e3f ~z ~ e7 ~
es ,tl) .
Wieder
folgt (z)
d Somit kann die Involution z unter G auch nicht zu e7eskonjugiert
sein.Wir haben
gezeigt,
daß z keineKonjugierten
in unter Gbesitzt. Das ist aber ein
Widerspruch
zu Satz 1.3.Folglich
zerfälltH über
.E,
und der Beweis von Satz 2.3 istvollständig.
Wir behalten die
Bedeutung
von .H und U bei und untersuchennun den
Fall,
in demU gemäß (II)
auf Eoperiert.
Durch eine Reihe von Hilfssätzen soll derfolgende
Satz bewiesen werden.SATZ 2.7.
Operiert Ü gemäß (II)
aufE,
so ist Gisomorph
zuder von
Thompson
entdeckten einfachenGruppe
T oder zur nicht-zerfallenden
Erweiterung
einer.E32
durchL5(2 ).
Zunächst stellen wir fest:
LEMMA 2.8. Die
Gruppe Ü
zerfällt nicht über E.Beweis.
Dempwolff gibt
in[3,
S.469]
die genaueOperation
vonÜ
auf.E
an. Wie in Lemma 2.6 wählen wirInvolutionen e,
ausE,
die den
Bedingungen (i)
und(ii) genügen. Bezüglich
der Basis£ = ~e1 , e3 , es , e7 , e4 , e2~
hat dann eineSylow 2-Untergruppe
#o
=t2 , 14 , t6) von Ü auf E
die Gestaltdabei sind die unbesetzten Stellen in den Matrizen durch Nullen zu
ergänzen.
DieInvolutionen i,
erfüllen die Relationen(R)
aus Lem-ma 2.6. Ferner ist
Ez - ~z,
el , e3 , e5 ,e7~
der Normalteiler der Ord-nung 25 in U. _ _
Wir nehmen nun an, daß
U
über E zerfällt. Es sei also U = .LE mit Lf1 E (z)
undL 2g As
oderL zg Äg .
Auf Ex operiert
.L nach[3,
Lemma1.2] vollständig
reduzibel.Wir wählen nun
Urbilder ei der ei
so, daß e3 , 9 e5e7>
von Lnormalisiert wird. Weiter können wir nach Annahme
Urbilder ii
derti, finden,
so daßTO
=~tl , t2 , t3 , t6’ t6)
eineSylow 2-Untergruppe
von
.L
ist.Da tl
eine zentrale Involution aus .List,
kann man eineInvolution tl
als Urbild vonti
in .L finden.Das Element eIes der
Ordnung
4 aus E wirdvon tx invertiert,
denn aus der
Darstellung
voni,
auf.E
wissen wireinerseits,
daßtl
mit e7 vertauschbarist,
andererseitsgilt txe2
=tIeIese7zk
für 1~ = 0oder k =
1,
somit ist eineInvolution,
und esgilt
= elegz . Nach Lemma 2.1 sind alle 240 Elemente derOrdnung
4 aus Ekonjugiert
unterU,
also hatCL(ele8)
dieOrdnung
23.3.7. Die Struk-tur von
CL(exeg)
ist in[3,
S.477] angegeben,
esgilt E,3F211
damit ist die treue
Erweiterung
einer elementar-abelschenGruppe
derOrdnung
8 durch eineFrobeniusgruppe
derOrdnung
21gemeint.
Da aber eIes
voll ti
invertiertwird,
besitzt dieGruppe
denNormalteiler
CL(eleg)
vom Index 2. Das ist aber nichtmöglich,
denn
die Gruppe
besitzt keinen Normalteiler vom Index 2.Dieser
Widerspruch zeigt, daß U
und damitauch ü
nicht über Ezerfallen kann.
Es sei nun also
U
eine nichtzerfallendeErweiterung
vonJ67
durchA8
mitOperation (II).
Imfolgenden
wirdgezeigt,
daß~7 eindeutig
bestimmt ist.
LEMMA 2.9. Die
Erweiterung
von E durchÜ
isteindeutig
bestimmt.
Beweis. Wir betrachten den Normalteiler
EI
von U. DieGruppe EI
ist eine selbstzentralisierendeUntergruppe
in U. Also istisomorph
zu einerUntergruppe
vonLs(2).
Somit istisomorph
zur zerfallenden treuen
Erweiterung
einerE 16
durch eineAg .
* NachLemma 2.8
zerfällt U
nicht über.E , folglich
kann U nicht überEI
zerfallen,
da eineUntergruppe isomorph
zuAg
enthält.Sei
TI/E1 -
mit-48
und1 n E - EI.
DieGruppe Z
zerfällt nicht überEI
und ist somit nach[2,
Korollar3J
eine
eindeutig
bestimmte nichtzerfallendeErweiterung.
DieOperation
von
L auf .E
istbekannt,
also ist U =LE
mitL = EI
eineeindeutig
bestimmteGruppe.
Es sei D die von
Dempwolff
in[4]
beschriebeneeindeutig
bestimmte treue nichtzerfallende
Erweiterung
einerE32
durchZ5(2~
mit Normalteiler
E32
* DieGruppe U
isteingebettet
in D .Sei nämlich v eine Involution aus V. Dann ist
(siehe [4,
S.361])
CD(v) isomorph
zu einer treuenErweiterung
einerextraspeziellen 2-Gruppe
der Weite 4 vomTyp (+)
durch eine 9 diereduzibel,
aber nicht
vollständig reduzibel,
das heißt diegemäß Operation
auf der
Gruppe 02(CD(v))/w~ operiert.
Mit Lemma 2.8 zerfällt nicht über02(CD(V»/(V) ,
und somit istt7 isomorph
zuCD(v)/v>.
Dempwolff
bestimmt in[4]
dieGruppentafel
von D. Diese seihier kurz beschrieben.
Es sei 9 V2 v3 , V4 ,
v5~
eine Basis von V als Vektorraum überGF(2).
Es seien Transvektionen ausderart, daß
(i) vztk l ~ ~ , ~ 5
gilt.
Dann ist D= (r~~l ~~~~5~ Z ~ 7~‘~ Y .
Man kann nunInvolutionen tii
auswählen,
so daßWeiter
gibt
es Parametera(ij , kl) , kl)
undy( ijl)
aus
GF(2)
mitFerner sind in
[4] Bestimmungsgleichungen
für diese Parameterangegeben.
Die beidenfolgenden
Tabellengeben
die berechnetena(ij, kl), 03B2(ij, kl)
undy(ijl)
wieder. ZurBestimmung
derGruppen-
tafel von
U
sindallerdings
nur diea(ij, kl)
und03B2(ij, kl) nötig.
Wirsetzen zur
Abkürzung
a =a(ij, kl) und
=~8(ij, kl) .
TABELLE 1 : Die a(ij,kl) und
03B2(ij,kl).
Die Tabelle 2
gibt
diey(ijl)
an. Wir setzen zurAbkürzung
r =
Nun soll eine
Sylow 2-Untergruppe
von 1I =U/(z)
mit einerSylow 2-Untergruppe
von für eine Involution v e V identi- fiziert Werden. Als v wählen wir die Involution V5’ y dieEntspre-
chung
von z und V5 soll durch z ~--~ V5gekennzeichnet
werden. Für ein Element x ausCD(v5) bezeichne x
die Nebenklassexw5).
DieGruppe Ex entspricht
dann~7(~5) ?
wirsetzen el
~-~~4’
9i3 V3
yC5
~--~~2
undC7
~ Dannoperieren
die Transvektionen i41’ y i43’T,12 i21’ ~31 ? und i32 auf V wie
t1’ t2 , t3 , t4 , t5 und t6
aufE ,
außerdem erfüllen die
itj
in dieser - AReihenfolge
- A - die Relationen A - A(R)
aus Lemma 2.6. Es sei
also il -> t41 , t2
->t43 , t3
->t42 , t4
f >t21 , t5
~t31
undt 6 ~ ~32 -
° Weiter ist02~CD(v5)~ f ~t15 , t25~, t35 9 t45~’V
das liefert die restlichen
Entsprechungen eg
~~~5 , es
~--~t35 , C4
~~t25 und C2
~-~t 15 .
TABELLA 2 : Die y(ijl).
Mit diesen
Entsprechungen,
den Relationen(i), (ii), (iii)
und(iv)
und der Tabelle 1 erhält man das
folgende
Lemma.LEMMA 2.10. In U
gelten
diefolgenden
Relationen :Die
Operation der ti auf
entnimmt man denangegebenen
Matrizen. Nun ist eine
Sylow 2-Untergruppe von U festgelegt.
Im
folgenden
wirdgezeigt, daß
der Fall U =.H ,
9 alsoJLg
9zu
G 2g
Dführt,
während der Fall führt.LEMMA 2.11. Sei
Ag .
Dann ist 6isomorph
zur nichtzer-fallenden
Erweiterung
D einerE32
durchL.(2) .
Beweis. Es sei also H = U.
Nach Lemma 2.1
gibt
es inEB~z~
genau zwei Klassen von Invo- lutionen unter H mitVertreter e7
und eg . Es sei zunächst z - e7 angenommen. Wir setzen C =CH(e7) -
Gezeigt
wurdeschon, da3 Ü
eineUntergruppe
Lbesitzt,
dieisomorph
zu einer nichtzerfallendenErweiterung
einerEls
durchAg
ist. Weiter istEI
eineUntergruppe
von L. Nach bekanntem Schlußoperiert
und damit auch Lvollständig
reduzibel aufE1 .
Man wähle nun dieInvolutionen ei , i
=1, 3, 5, 7,
so, daß L auf .I’ = e3 , e5 ,e7~ operiert.
Nach Konstruktion istt2 , t3 , t5 , t6) El
eineSylow 2-Untergruppe
von L.Die ti
sind Involutionen.Ist also
LjF cr Ag X Z2,
sogilt t2
E F n(z)
= 1. Isthingegen L/.14’‘
~
1s,
soentspricht
L genau derGruppe (~jl ~j4~~:j)V
in
CD(V5)1
unddie ti
können auch hierentsprechend den tij
alsInvolutionen
gewählt
werden. _ _Die Involution
e7
besitzt genau 15Konjugierte
in E unter H.Die Struktur einer
Ag liefert,
daßisomorph
zur zerfallenden.Erweiterung
ist. Wir setzen Y =02( C)
und B =Dann ist
YjB 2g Eg
undCjY 2g L2(7 ).
DieGruppe entspricht
in
Dempwolffs
Notation derGruppe
In D berech-net man
?J5>)> (t211 t31 , t41 , t251 t351
V. Esfolgt
Y =(tl , t4 ,
B.Wir setzen nun
Bo - °2(OG(e7)n
.H. Dann istBo
eine Unter- gruppe von02( C)
undliegt
normal inC,
also auch in Y. Nach Annahmegilt z ~ e7 . Wegen e7~) ^r ~3 (siehe
etwa[16,
Lemma2.5]) gibt
es sogar ein mit zg = e7 undg-’
E H .Die
Gruppen B
undBo
sindkon jugiert
unter G und esgilt Y/B E8 Y/Bo .
Damitfolgt ~1 ( Y)
B flBo .
Weiter ist wegenE
e1(z)
dieGruppe EI
eineUntergruppe
von(51 ( Y).
Esfolgt E1
_ B f1
Bo .
* Aber dieGruppe BBo liegt
inY,
alsogilt Bo ~ ~
25.Das liefert
EI
= B nBo
=°2( GG(zg).
Mitg2
E H erhältEg
dWir haben damit
gezeigt,
daß H eine echteUntergruppe
vonNG(El)
ist. Es istHIE, isomorph
zu einer maximalenUntergruppe
von
~(2),
also istisomorph
zu-~(2)
und demnachisomorph
zureindeutig
bestimmten treuen nichtzerfallenden Erwei-terung
einerE32
durch~5(2).
Nach Satz 1.5 ist dann G = D T. Der zweite Fall istjedoch
nichtmöglich,
da für eine zentrale Involution v aus G eineA9
ineingebettet
ist. Dieführt also zu D. Wir nehmen nun an, daß z nicht zu e7 unter G
konjugiert
ist.Wir
zeigen
z --~-- eg unter G . Dazu bestimmen wir zunächst C =Cs(eg) ,
y indem wir die Kommutatoren[ti , eg]
=1,
... ,,6,
yberechnen,
dieeg]
sindja
bereits bekannt. Aus Lemma 2.8 entnehmenwir,
daß dieInvolution t1
das Element eleg derOrdnung
4 aus .E invertiert. Es sei
eg]
- Das liefert e1esz-- _
(ele7)
= alsogilt
al = 1 und[tl , eg]
- e7z . Weiter sei
[t2 , es]
= Mitt2]
=folgt
e2z =e2e7
- -
e2tlt2tlt2
-e2z«2 ,
damit ist a2 = 1 . Sei[t3 , eg]
- Mitt3]
=CSC7 folgt
82z =e2e7
= =e2tltstlts
=82z«s ,
damit ista3==1.
Sei
[t4 , eg]
= Mit[t2 , t4] = e7 folgt
=e6t2t4t2t4
also ist a4 = a3 = 1 . Sei weiterhin
eg]
== y mit[t3 ,
=e7 folgt e4
=e4e7Zi
- e4 t3t5t3t5 -also
ist as = a3 = 1 . Sei nunschließlich
[t6 9 e81
9 mit =es folgt
dannMit Hilfe dieser
Rechnungen
sieht man nunleicht, daß
X=
(t1t6’
eineUntergruppe
von ist. Daaber e8 genau 240
Konjugierte
unter H in Ebesitzt,
und X dieOrdnung
211hat,
ist X schon eineSylow 2-Untergruppe
vonCH(eg)
und damit X = Nun berechnet man X’ =
(z,
e3e~ ,
e~ , 9e7 ,
e8)
und X ··- ~z).
Somit kann z nicht zu egkonjugiert
sein.Also besitzt z keine
G-Konjugierten
inEB~z~.
Mit Satz 1.3ist damit die Annahme z -/- e? zum
Widerspruch geführt,
und dasLemma ist bewiesen.
Nun kommen wir zum Abschluß des Beweises von Satz 2.7.
LEMMA 2.12. Sei
Ü ll£ Ag.
Dann ist Gisomorph
zu T.Beweis.
Auf operiert H irreduzibel,
mit Lemma 2.1 sind also alle Involutionen ausEB~z)
unter Hkonjugiert.
Esfolgt
I OiI(e7) I =
26.3.7. Man erhältC Ü(e7) ^__~ E8L2(7 ).
Nach Satz1.3 ist z
konjugiert
unter G. Genau wie im ersten Teil von Lem-ma 2.11
folgt .g ,
y also istisomorph
zureindeutig
bestimmten nichtzerfallenden
Erweiterung
D einerE32
durch.L5(2).
Weiter ist
NG(Ex)
eine echteUntergruppe
von G. Mit Satz 1.5folgt
7~T.
Es bleiben die Fälle zu
untersuchen,
indenen Ü gemäß (III)
oder
(IV) auf E operiert.
Derfolgende
Satzzeigt jedoch,
da3 diesnicht
möglich
ist._
SATZ 2.13. Die
Gruppe Ü
kann nichtgemäß (III)
oder(IV)
aufjE7
operieren.
_Beweis. Wir nehmen zunächst an,
daß Ü gemäß (III)
aufoperiert.
Mit Lemma 2.2gilt Ä ü As
und damit U = .g. Nach Lemma 2.1 zentralisiertÄ in
einehyperbolische
Ebene oder einenanisotropen
Raum der Dimension2, je
nachTyp
von E. Alsobesitzt l~ einen Normalteiler
isomorph
zuDg
oderQg .
Das istaber ein
Widerspruch
zu Satz 1.2.Nun
operiere U gemäß (IV)
auf Nach Lemma 2.1 existiertein e E
E,
so daßCH(e)
in H normal vom Index 2liegt.
Dajedoch
E nicht in
CH(e)
enthaltenist, ergibt
sich einWiderspruch
zuSatz 1.6.
Damit ist der Fall
Ag
oderA 9 abgeschlossen.
Im ersten Abschnitt dieses
Paragraphen
wird dieOperation
von2f
auf.E
bestimmt. Wir werdenzeigen,
daß E eineindeutig
be-stimmter irreduzibler
H-Modul
ist. Weiter muß B vomTyp (+)
sein. Im zweiten Abschnitt wird dann
gezeigt,
daß die Involutionz in
EE(z)
keineKonjugierten
unter G besitzt. EinErgebnis
vonAschbacher und Smith
(Satz 1.3) sagt dann,
daß Gisomorph
zuist.
Im Verlauf dieses
Paragraphen
werden des öfteren dieIsomorphien -P~(4,3) ~ ,~Os (2 ) ^_~ U4(2)
benutzt.Zunächst verschaffen wir uns mit
[15]
einenÜberblick
über dieStruktur einer
P~Sp (4, 3).
Sei X eineGruppe isomorph
zuund t eine zentrale Involution aus ~. Dann ist
(S1 ~ S2)~03B2~
~’L(2,3), i = 1,2, 81
fl~S2
=~t~ ,
18~
=82
und 03B22 = 1. Da-bei sei
S1 - ~fi ,
gl ,mit f ’
=g’
= tund J( =
1 . Weiter setzenwir f2
= =g03B21 und a2
Also istS2
=(f2 ,
g2 ,or2).
Es seiweiter