C OMPOSITIO M ATHEMATICA
E RNST -U LRICH G EKELER
Über Drinfeld’sche modulkurven vom Hecke-Typ
Compositio Mathematica, tome 57, n
o2 (1986), p. 219-236
<http://www.numdam.org/item?id=CM_1986__57_2_219_0>
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219
ÜBER
DRINFELD’SCHE MODULKURVEN VOM HECKE-TYPErnst-Ulrich Gekeler
© 1986 Martinus Nijhoff Publishers, Dordrecht. Printed in The Netherlands.
0.
Einleitung
Gegenstand
der Arbeit ist dieUntersuchung
der Drinfeld’schen Mo- dulkurveXo ( n),
wobei( n )
eine endliche Primstelle des rationalen Funk-tionenkôrpers Fq(T)
bezeichnet.Ein wesentlicher
Aspekt
ist dieEntartung
bei Reduktion modulo( n ).
Wie im klassischen Fall
[3] ergibt sich,
dass die Reduktion zwei rationale Kurven als irreduzibleKomponenten besitzt,
die sich insupersingularen
Stellen transversal schneiden. Dies
gibt
einegeometrische Interpretation
der
Ergebnisse
von[6].
Nachdem in[8]
die Hilfsmittelbereitgestellt
wurden
(vgl.
auch[11], [12]),
kann durch Kombination einer Idee vonOgg [16]
mit denErgebnissen
vonRaynaud
über dieSpezialisierung
derJacobischen
[17]
dieOrdnung
derSpitzendivisorklassen
bestimmt werden.Das
Ergebnis hàngt
im wesentlichen nur von der Paritàt des Grades dvon n ab.
Welche
Konsequenzen
sich für die Arithmetik vonXo(n) ergeben (Eisenstein-Quotient,
Existenz von rationalenPunkten ... ),
ist noch nichtklar.
Zur
Organisation
der Arbeit: Die ersten beiden Abschnitte dienen derVorbereitung
und stellen diebenôtigten
Definitionen undErgebnisse
aus[4]
sowie[5], [8]
zusammen. Im dritten Teil werdeneinige allgemeine Aussagen
über Modulkurven vomHecke-Typ bewiesen,
die dieSpitzen
und die Atkin-Lehner-Involution betreffen. Der vierte Abschnitt un-
tersucht die
Spitzendivisorklasse (0)-(co)
undgibt
eineAbschàtzung
fürihre
Ordnung.
Diese istscharf,
wie sich aus derBetrachtung
der de-generierten
Fasem im fünften Teilergibt.
Im Text werden ohne weitere Definition
folgende Bezeichnungen
verwendet:
K =
algebraischer
Abschluss desKôrpers K,
#(S) =
Kardinalit’ât derMenge S,
Aut( ), End( )
=Automorphismengruppe
bzw.Endomorphismenring
derStruktur
( ),
R*, R/n
=multiplikative Gruppe
bzw.Faktorring R/nR
desRings
R.XI K
deuted an, dass die Varietàt X mit ihrer K-Struktur betrachtet wird.1. Drinfeld-Moduln über
Fq(T) ([4], [5], [10])
Es seien:
IF q
= endlicherKôrper mit q Elementen,
A =
F q[T] der Polynomring,
K
= IF q(T)
derKôrper
der rationalen Funktionen in einer Unbestim-mten T,
Koo =lFq«T-1))
dieKomplettierung
von K an der Stelle oo ,C =
Komplettierung
vonKoo bzgl.
desauf 1 T 1 = q
normierten Ab-solutbetrags " ] 1 ",
ù =
CBKoo
die "obereHalbebene",
r =
GL (2, A).
brochen-lineare Transformationen auf 2. Für
Kongruenzuntergruppen
r’ von T ist die
rigid-analytische Mannigfaltigkeit r’B!2
dieMenge
derC-wertigen
Punkte eineraffin-algebraischen
KurveYr,,
die durchAnheften von endlich vielen
Spitzen
zu einernichtsingularen projektiven
Kurve
Xr, vervollstandigt
werden kann.Sei (p:
A - L einKôrper
über A. DerEndomorphismenring End L ( Ga )
der additiven
Gruppe
über L ist derRing
der additivenPolynome
mit Koeffizienten in L.
( p
= Charakteristik vonFq;
dieMultiplikation
ist durch Einsetzen
definiert.)
Sei T E
EndL(Ga)
dasPolynom
xq. Für a aus Lgilt
Sei
L {T}
cEnd L ( Ga )
der von T erzeugte nichtkommutativePolynom- ring.
EinDrinfeld-Modul 4>
vomRang r E 1B1
über L ist einRinghomomorphismus
wobei für 0 * a E A
gilt:
(i) deg Oa
= r.deg a (deg 4>a
= Gradvon 4>a
inT ).
(ii) Das "Absolutglied" von 4> a ist P ( a ).
Ein
Homomorphismus
von Drinfeld-Moduln u: O - O ist ein u EEnd L ( Ga )
mit’l’a 0 u
= u 04>a
für a aus A. NichttrivialeHomomorphis-
men
gibt
es nur fürDrinfeld-Moduln V, O gleichen Rangs;
sie heissenIsogenien.
Mittels (D wirdL
zu einem A-Modul. Das A-Modul-SchemaKer 4>a
zu a E Aheisst
Schema dera-Teilungspunkte.
Ist Ç: A - Linjektiv,
so istKer cpa(I)
ein freierA/a-Modul
der Dimension r =Rang (D.
Wie bei abelschen
Mannigfaltigkeiten
definiert man zu n E A eineNiveau-n-Struktur auf Drinfeld-Moduln und erhâlt :
Der Funktor Drinfeld-Moduln vom Rang r
Der
Funktor {
mit einerNiveau-n-Struktur }
ist darstellbar durch ein Schema
Mr(n),
f alls n mindestens zwei verschiedene Primteiler besitzt. Ein solches n heisstzuliissig. Mr( n )
istein
regulàres
r-dimensionales Schema von endlichemTyp
überA ;
derMorphismus M r ( n ) Spec A
istglatt
ausserhalb derPrimstellen,
die nteilen. Auf
Mr(n) operiert
dieGruppe G(n) = GL ( r, A /n ).
Einer Un- tergruppe H cG(n) entspricht
eineNiveau-H-Struktur,
undHB M ‘’( n )
ist in
jedem
Fall eingrobes
Modulschema deszugehôrigen Modulpro-
blems. Für ein nicht
zulàssiges n
sei mzulàssig mit n m.
Wir setzenM(n)
=HBM(m)
mit H =Ker(G(m) - G(n)).
Drinfeld-Moduln über C kônnen
analytisch
beschrieben werden: Sei A eindiskreter,
freier r-dimensionaler A-Untermodul von C(kurz:
einr-Gitter).
Das Productkonvergiert
auf ganz C und definiert eineholomorphe, F q-lineare,
A-periodische
Function eA. Zu a E A seiDA
das additivePolynom,
dasfolgendes Diagramm
mit exakten Zeilen kommutativ macht:Dann
ist a -+ Ù/
einRinghomomorphismus
und A t
ist eineBijektion
derMenge
der r-Gitter in C mit derMenge
der Drinfeld-Moduln desRangs r
über C. Dabeisind (D A
undtDA**
genau dannisomorph,
when A’ = c. A mit einem c E C* ist.Ist r =
2,
so kann A durchSkalarmultiplikation
auf die Form A =,w, 1> gebracht
werden mit w oE ù.(" ( )"
bezeichnet denA-Spann.)
Deshalb sind die
Komponenten
vonM 2 (n )( C)
asrigid-analytische Mannigfaltigkeiten isomorph
zuT(n)BR.
Eine fundamentale Rolle
spielt
der Drinfeld-Modul 4> desRangs 1,
definiert durchD heisst der Carlitz-Modul.
(Für
dieBedeutung
von (D für die Klas-senkôrpertheorie
von K s.[13]).
Sei a ein Element des Grades d >- 0 vonA mit Leitkoeffizient ao E
0:;.
DasPolynom
heisse das a-te
Teilungspolynom.
Es hat Leitkoeffizient a,Absolutglied
a o, Grad
q d -1
und ist in Wirklichkeit einPolynom
inXq- 1;
dieauftretenden
Exponenten
sindqd - q
i mit 0 i d. ZumBeispiel
sindf1(X)= 1, fT (X) = TXq - 1 + 1, fT2(X)= T2Xq2-1 + (Tq + T)Xq2_q +
1.
2. Modulf ormen
([5j, [12])
Drinfeld-Moduln qf des
Rangs
2 über C sindgegeben
durchmit g E C und A (=- C*.
Paare
(g, A)
und(g’, A’) geben
genau dannisomorphe
Drinfeld-Moduln,
wennist.
Deshalb setzen
wir j =j(*)
=gq+ 1 j Il
und erhalten: Diej-Invariante gibt
einenanalytischen Isomorphismus
vonTBR
mit der affinen Gera- den über C. Durch Anheften einerSpitze
wirdlrBO
zurprojektiven
Geraden
vervollstândigt.
Eine
(holomorphe) Modulfgrm
von Gewicht k für eineKongruenzun-
tergruppe r’ von r ist eine Funktionf: 2 --+
C mit denEigenschaften:
(ii) f
istrigid-analytisch holomorph
auf S.(iü) f
istholomorph
an denSpitzen.
(Zur
genauenBedeutung
von(ii)
and(üi)
s.[5], [10].)
Die Funktionen
sind Modulformen des
Gewichts q -1 bzw. q2 -1
fürr,
und sieerzeugen
denRing
der Modulformen für r[12]. à
istSpitzenform,
g nimmt anSpitzen
einenendlichen,
von 0 verschiedenen Wert an.Für die
Kongruenzuntergruppen r( n )
konstruiert man wiefolgt
Mo-dulformen :
SeiO=l=u=(u], U2)E(K/A)2 mit
nu = 0. Setzeeu ( úJ ) = e A ( U1 úJ + u 2 ) .
(eA
=Exponentialfunktion
zum GitterA = w, 1».
Dann isteu(úJ)
einn-Teilungspunkt
des Drinfeld-ModulsOA .
Esgilt:
(2.1.)
(i) Die eu
sindmeromorphe
Modulformen vomGewicht -1,
ihreInversen
e- 1 holomorphe
Modulformen vom Gewicht 1 fürr( n );
für y E r ist
eu( YúJ) = (cw
+d )-leuY.
(ii)
DerKorper
dermeromorphen
Funktionen vonlr(n)BO
wird überC von der
j-Funktion
und den Funktionenhu = g. eZ-1
mitnu = 0 erzeugt
[5].
(iii)
DieKôrpererweiterung 9 (n) = K(j, h u )
istgaloisch
überK(j)
mit
Gruppe G(n)/Z.
Für y aus dieserGruppe
isth«y u
=h uY . ( Z
istdie
Untergruppe a 0 (0 a) 1 a OE F$ )
q vonG ( n ) = GL(2, A/n ).) (iv)
Deralgebraische
Abschluss von Kin R(n)
istK+(n),
der maxi-male an oo
vollstandig
zerfallendeUnterkôrper
desKôrpers K( n )
der
n-Teilungspunkte
des Carlitz-Moduls[8].
Die
C-algebraische
KurveX( n) (= Vervollstândigung
vonY( n )
=I’(n)BU
durch Anheften vonSpitzen)
erhalt so eine Struktur als Varietât überK+(n).
(v)
DieSpitzen
vonX( n ) entsprechen eineindeutig
wobei
4
Sie sind
K+ ( n )-rational
als Punkte vonX( n ) [8].
Zur
Beschreibung
deranalytischen
Struktur in derUmgebung
derSpitzen genügt
dieAngabe
eines Parameters für dieSpitze
oo . In derUmgebung
von oo istf(n)BO
zuF(n)
nIr,,,,B fl isomorph.
Ist e(n) dieExponentialfunktion
zum Ideal(n),
so ist für( n ) = A (bzw. (n)=AA)
eÂ- q (bzw. e-1)
einanalytischer
Parameter. Sei Ti E C die bis auf(q - l)-te
Einheitswurzeln wohlbestimmteZahl,
so dass zum Gitter §iAder Carlitz-Modul
gehôrt [11].
Setze
und für
Dann ist
tÂ-1 (bzw. tn )
Parameter um oo fürTB2 (bzw. f(n)BO).
Ichhabe in
[7]
and[8]
dieEntwicklungen
von eu und ànach tn
bzw. tberechnet. Die
Ergebnisse
sind:2.2. Satz: à besitzt eine für
kleine t 1 konvergente Produktentwicklung
mit c’en
Teilungspolynomen fn
aus(1).
2. 3. Satz: Ist
U = (Ul’ U2) = n-1(sl’ S2)
mit modulo n reduziertenElementen sl
von A, sohat eu
an derSpitze
oo vonX( n )
einen Pol derOrdnung 1 sll.
.Daraus
gewinnt
man leicht diePolordnungen
der eu an den anderenSpitzen.
3. Die Modulkurven
Xo(n)
Ab jetzt
sei n einnichtkonstantes,
unitâres Element vun A. Drinfeld- Moduln sind in diesem Abschnitt immer vomRang
2. In[5]
wird dasGeschlecht von
Xo ( n ) ( = Vervollstandigung
vonYo(n) = ro(n)B ) berechnet;
statt der sehrkomplizierten allgemeinen
Formelgebe
ich nurden
Spezialfall
an:3.1. Satz: Ist n
prim
vom Gradd,
sogilt
für das Geschlecht g vonXo(n):
falls d
gerade
falls d
ungerade
ist.Sei B =
B ( n )
cG ( n )
dieGruppe
der oberenDreiecksmatrizen,
und seiB’ =
{ b
EB 1 det(b)
EF*
3.2. PROPOSITION:
(i) Xo ( n )
ist als Varietiit über Kdefiniert.
(ii)
DerFunktionenkôrper
über K ist derFixkôrper
derUntergruppe B/Z
vonG ( n )/Z
und(iii)
stimmt mitK( j, jn )
überein.(Es ist j n( w ) = j(nw ).)
BEWEIS: Die
Gruppe
vonX( n )
überXo ( n )
über C oder überK+ ( n )
istdas Bild von
fo(n)
inG ( n )/Z,
d.h. B’. Mit(2.1.) (iii), (iv) folgt (i)
und(ii).
Für(iii) genügt
es zuzeigen,
dassC( j, jn)
derFunktionenkôrper
vonXo(n)
über C ist. Es istklar,-
dassjn
underfo(n)
invariant ist.Umge-
kehrt
folgt
für y E r aus’v y v -1
E r auch y Efo(n). (Dabei
ist v(n 1»_)
0 1Die
Spitzen
vonX(n)
K+(n) induzieren Primdivisoren(evtl.
vomGrad >
1)
aufXo ( n )
1 K, die wir alsSpitzendivisoren
bezeichnen. Aus(2.1.) (v)
und(3.2.) folgt:
3.3. PROPOSITION: Die
Spitzendivisoren
vonXo (n) 1 K entsprechen
einein-deutig
denDoppelklassen
BB G(n )/G(n )00.
Dagegen entsprechen
dieSpitzen
vonXo ( n )
überK+ ( n )
oder C derMenge fo(n)Bf /foo = B’B G(n)/G(n)oo.
3.4. KOROLLAR: Ist n
quadratfrei,
so sind dieSpitzen
vonXo ( n )
K-ratio-nale Punkte. Ihre Anzahl ist
2’, wobei
s die Zahl der Primteiler von nbezeichnet.
BEWEIS: Man hat zu
zeigen,
dass die beidenDoppelklassenmengen
übereinstimmen und die
angegebene
Grôssehaben,
wobei man leicht aufden Fall "n
prim"
reduziert. Wir lassen die elementareRechnung
weg.Ab jetzt
sei nprim
vom Grad d. Dann hat dieÜberlagerung
den Grad
q d +
1. Die beidenSpitzen
vonXo ( n )
werden durch(1 : 0)
und(0 :1) E P1 (K) repràsentiert
und mit "oo" bzw. "o" bezeichnet. Dabei istoo
unverzweigt,
wâhrend 0verzweigt
ist mit Indexqd.
Sei nun w = Wn dasElement (n 1 von GL(2, K ). w
normalisiertIo(n)
und bewirkt einen
0
Involution z H
1 /nz
vonIo(n)BO.
Diesevertauscht j und jn
sowie dieSpitzen
0 und oo . Wir untersuchen dieÜberlagerung Xo (n) - X+(n)
=Xo(n)/w. C-wertige
Punkte vonXo(n) entsprechen Isomorphieklassen
von
Tripeln «D,
u,*),
wobei4D, NF
Drinfeld-Moduln desRangs
2 sindund u: 0 - q, eine
Isogenie
mit zuA/n isomorphem
Kern.Die Involution
operiert
durchw((gD,
u,03C8)) = (03C8, u t, 4».
Die trans-ponierte Isogenie
ut is wohlbestimmt durchWie in
[1,
p. 146f] folgt:
Die
Fixpunkte
von wentsprechen
denIsomorphieklassen
von Paaren«D,u),
wobei 4J ein Drinfeld-Modul und u einEndomorphismus
von Vist,
und wobei in End V dieBeziehung U2
= a. n mit einem Auto-morphismus a
von 4J erfüllt ist.Ab jetzt
setzen wir bis zum Ende dieses Abschnitts voraus, dass die Charakteristik vonF q
> 2 ist. Sei e ein festgewâhltes
Element vonFq* B (F*) 2 und
sei(4), u )
einFixpunkt
von w. Esgelten:
(3.5.)
(i)
DieAutomorphismengruppe
Aut 4J istIF;.
(ii) 4J
hat"komplexe Multiplikation"
durch dieMaximalordnung
inK(u).
(iii)
DieFixpunkte
von wentsprechen
denIsomorphieklassen
von Vmit
"komplexer Multiplikation"
durch dieMaximalordnung
inK(/é)
oderK([en).
BEWEIS:
(i)
Wàre Aut (D :AFg,
so wàreEnd $ 0
=IF q2(T)
= L. Ist dgerade
(ungerade),
so zerfiele( n )
in L in zwei Primideale(bzw.
bliebeprim),
was in beiden Fallen zur Unlôsbarkeit vonU2
= a. n mit einer Einheit a E 1F*2 in L führen würde.(ii)
DieGleichung u =a-n
ist irreduzibel und erzeugt eineimaginàrquadratische (d.
h. an oo nichtzerfallende) Erweiterung
L von K, in der
A[u] Maximalordnung
ist.(iii)
Ein Paar(0, u )
mitu 2
= a. n, a EIF;,
kanneindeutig
entwederauf die Form
u 2
= n oder auf dieForm u 2
= e. ngebracht
werden.
(Zur komplexen Multiplikation
von Drinfeld-Moduln s.[6].).
Weil dieIsomorphieklassen
der $ mitkomplexer Multiplikation
durch eineOrdnung B
derKlassengruppe
von Bentsprechen,
haben wir die3.6. PROPOSITION:
(i)
Ist dungerade,
so ist #(Fixpunkte
vonw)
die Summe derKlassenzahlen von
A[[n] ] und A[ en ].
(ii)
Ist dgerade,
so ist #(Fixpunkte
vonw)
die Klassenzahl vonA[Ien].
Ist d nàmlich
gerade,
so zerfâlltK([n)
an cc, ist also nichtimaginârquadratisch,
und liefert keineBeitràge
zu denFixpunkten.
Setzen wir die Zahl # der
Fixpunkte
in die Hurwitz-Formel und(3.1) ein,
soergibt
sich3.7. PROPOSITION: Das Geschlecht von
X+(n)
istfür
gerades
und/ für ungerades
d.3.8. KOROLLAR: Ist
d = 3, so ist Xo(n) hyperelliptisch
mit Involution w.BEWEIS: Die
Erweiterungen K(Fn )
undK( en )
sind die Funk-tionenkôrper
zweier Formen einerelliptischen
Kurve überFq,
die Klas-senzahlen die
Ordnungen
derGruppen
derF -rationalen Punkte,
diezusammen
2( q + 1) ergeben.
Auch in Charakteristik 2
gilt
dieAussage
von(3.8.);
siemuss jedoch
mit anderen Methoden bewiesen werden
[9].
4. Die
Spitzendivisorgruppe
Wieder sei n E A ein unitâres
Primpolynom
des Grades d. Wir wollen dieOrdnung
des Divisors(0) - (oo)
in der JacobischenJo ( n )
vonX. (n)
bestimmen. Wir kônnen sofort eine obere Schranke für die
Ordnung
angeben:
Die Funktion0 n ( z )
=à (nz)
auf 0 ist Modulform des Gewichtsq2 -
1 fürro(n)
und hat wie à keine Nullstelle im endlichen. Für die Divisorengilt:
Deshalb ist
A/A,,
eine Modulfunktion fürfo(n)
mitDivisor(qd_ 1) [(0) - (oo)].
DieFrage ist,
welche Wurzeln man ausàlàn
imFunktionenkôrper
vonXo ( n )
über C ziehen kann.Nach
[8]
besitzt à als Funktion auf 2 eine(q - l)-te
Wurzel const.nq+ 1
mit derTransformationsregel
für y= a b E
r:c d
Deshalb ist
1]q+1j1]+1
eine Modulfunktion fürfo(n)
und(q - l)-te
Wurzel von
dj dn.
Ist d
gerade,
so kann man noch weitere Wurzeln ziehen. Setzemit den Eisensteinreihen
e - 1
aus Abschnitt 2.F ist
holomorphe
Modulform des Gewichtsqd -1
fürfo(n),
hat ander
Spitze
0 eineq2d - 1/ q2 -
1-fache Nullstelle und keine weiteren Nullstellen(2.1.
und2.3.).
Andererseits ist
àqd -
eineholomorphe
Modulform des Gewichts( qd - 1)( q 2 - 1)
mit Divisor(q2d _1)(0).
Deshalbgilt
Für
gerades d
ist alsoA/A,,
= const-(Aqd_ Ilq 2_1 IF )q2 - 1.
4.1. SATZ : Die
Ordnung
der Divisorklasse(0) - (oc)
vonXo ( n )
istq d - 1 /q - 1 fùr ungerades
undqd - 1/ q2 -
1fùr gerades
d.BEWEIS: Die
angegebenen
Zahlen sind obere Schranken für dieOrdnung.
Dass sie tatsâchlich angenommen
werden, folgt
aus(5.11).
5. Die
spezielle
FaserAlle Drinfeld-Moduln haben
Rang
2. Das SchemaM 2(n)
heisse kurzM( n ).
Ist n
zulâssig (d.
h. hat es mindestens zwei verschiedenePrimteiler),
soist
M(n)
ein feines Modulschema und besitzt dieEigenschaften:
(5.1.)
(i)
DerMorphismus M(n) - Spec
A istflach,
von endlichemTyp,
der Dimension
1,
undglatt
ausserhalb der Primteiler von n.(ii) M(n)
istNormalisierung
vonSpec A[ j ]
imFunktionenkôrper R (n).
(iii) M(n) XA,(,,)K,(n) = Y(n) 1 K+(n).
(iv) M( n )
istregular.
Die
Normalisierung
vonSpecA[j-1] ] in ft(n)
ist ebenfallsregulâr.
Die
Vervollstandigung 9 (= Normalisierung
derprojektiven j-
Geraden
in ftl(n»
besitzt eine modulareInterpretation
durch evtl. de-generierte
Drinfeld-Moduln. DieOperation
vonG(n)
aufM(n)
kanneindeutig
auf9 fortgesetzt
werden.9
istglatt
überSpec
Aausserhalb der Primteiler von n.
(Für
all dieseEigenschaften
s.[4, § 9].)
Für
Untergruppen
H vonG(n) = GL(2, A/n )
istHB M( n )
dannnoch feines
Modulschema,
wenn dieObjekte
deszugehôrigen
Mod-ulproblems
überalgebraisch abgeschlossenen Kôrpern
keine Auto-morphismen
besitzen[3].
* *
Sei nun n wieder
prim
vom Grad d. DerUntergruppe B = ( ( :)}
}von
G ( n ) entspricht
dasModulproblem
Drinfeld-Moduln 0
+A-Untermodul-Schemata
H
des Gradesqd
vonKer 0,, ’
Setze
Mo ( n )
=B B M( n )
undMo (n)
=B N 9. Mo ( n )
ist kein feinesModulschema,
weilObjekte
immer die nichttrivialenAutomorphismen
F*q
besitzen. Die üblicheTechnik,
umAussagen
überMo(n)
zugewinnen,
besteht
darin,
die Niveaustruktur zuverfeinern,
dieentsprechenden
feinenModulschemata zu
studieren,
und anschliessend wieder zumQuotienten überzugehen (vgl. [3, Einleitung]
sowie5.8.).
Mittels dieser Technik und
(5.1)
erhâlt man ohneSchwierigkeit
die(5.1.) (i)-(üi) entsprechenden Aussagen:
(5.2.)
(i) MO(n) --+ Spec
A istglatt
ausserhalb des Primideals( n ).
(ii) Mo ( n )
istNormalisierung
vonSpec A[ j] in
seinem Funktionen-kôrper K( j, j,).
(lll) MO(n)XAK= YO(n)IK.
Dagegen übertrâgt
sich dieRegularitât
vonM( n ) nicht,
weil durch die Existenz vonObjekten
mit "zu vielen"Automorphismen Quotienten-
singularitâten
entstehen kônnen.Wir
betrachten jetzt
diespezielle
FaserMo( n) X AA/n.
Esgibt
eineabgeschlossene Einbettung
die jedem
Drinfeld-Modul 4J über einerErweiterung
vonA/n
den Punkt(V,
KerF)
zuordnet. Dabei ist F der Frobenius vonA/n, aufgefasst
alsEndomorphismus Td
von 0(vgl. [6]).
(Eigentlich
müsste es heissen: Für einzulàssiges m
mit( m, n )
= 1gibt
es eine
abgeschlossene Einbettung
die nach
Galois-Abstieg
ein i wie oben induziert. Ich lasse diese wohlbekannten Einzelheiten weg undargumentiere
so, als obM(l)
undMo ( n )
selbst feine Modulschematawàren.)
Über
demalgebraischen Abschluss F
vonA/n gibt
es endlich vieleIsomorphieklassen
von Drinfeld-ModulnD,
für dieKer tDn
ein reinlokales
Gruppenschema
ist. Solche 4J heissensupersingulâr.
Esgilt
nunwie in der
analogen
Situation fürelliptische
Kurven:(5.3.) Mo(n)xF
istVereinigung
zweiernichtsingularer projektiver
Geraden mit Koordinaten
j, j’.
Diese schneiden einandertransversal,
und zwar genau in den
supersingularen
Wertenvon j
undj’.
Zmvt BEWEIS: Die Atkin-Lehner-Involution w = w ,, ist auf
Objekten
desModulproblems
durchgegeben.
Dabei ist(DIH
der bis aufIsomorphie
wohlbestimmte Drinfeld-Modul "Bild einerIsogenie
mit Kern H ". In Charakteristik nsind,
falls 4J nichtsupersingular ist,
die Untermoduln H vomGrad q d
von
Ker On
entweder lokal oderreduziert,
unddiese Eigenschaften
werden durch w vertauscht. Deshalb wird
Mo ( n )
X F durch Bild( i )
undw
(Bild (i )) überdeckt,
und diese treffen sich genauin den supersingularen
Punkten. Ist ff die kanonische
Projektion Mo ( n ) X F - M(l)
XF,
so ist7r - i
die
Identitât und ir - w - i dieFrobeniusabbildung
F zuA/n
aufSpec F[j].
Aus der
Inseparabilitat
von Ffolgt
die Transversalitât des Schnitts.Schliesslich
ergibt
sich aus der modularenInterpretation
von w,dass j
und
j’ an supersingul’âren
Stellen wiej’ = j qd, j =j,qd
verklebt werden.(Supersingulare
Invarianten sind rational über derquadratischen
Erwei- temung vonA/n [6].)
Damit haben wir dieAussage (5.3.)
im endlichen.Der Rest der
Behauptung folgt
aus der Existenz voneindeutig
bestimm-ten
Fortsetzungen i,
w, îr von i, w, w aufMo (n)
XF,
die ebenfallsu - i = id, *ù - iv- - i = F genügen,
sowie derTatsache,
dass dieSpitzen
0und oo von
Xo ( n )
zu verschiedenen Punkten vonMo(n)
X Fspezia-
lisieren.
_Für
Mo (n) X F ergibt
sich also das Bild:x =
supersingularc
Wertevon j
0 =
Spitzen.
Das Geschlecht des
Schnittgraphen
derKonfiguration
ist einerseits die Zahl dersupersingularen j-Invarianten -1 [3,
1.3],
andererseits das Geschlecht g vonXo ( n ) (Invariane
des arithmetischen Geschlechts in flachenFaserungen).
Daraus:5.4. KOROLLAR
[6]:
Forgerades (ungerades)
dgibt
es genauq d - llq 2 -
1( bzw. q(qd-1 _ llq _ 1) + 1) supersingulâre j-Invarianten.
Zerlegen
wir dieMenge
dersupersingularen
Invarianten in r überA /n
rationale und s Paare von überA /n konjugierten
Invarianten.Dann ist g + 1 = r + 2s und s das Geschlecht g+ von
X+(n).
5.5 KOROLLAR: Für d = 3
liegen
alle q + 1supersingulâren
Invarianten inA/n.
5.6. FRAGE: Wie
sind, fùr
variables n, die =q d - 2 supersingularenj-
Wertein der
quadratischen Erweiterung
vonAln
verteilt?Wenden wir uns nun der
Frage
derRegularit’ât
vonMo ( n )
zu. Apriori gilt:
(5.7.) Mo ( n )
isregulâr
ausserhalb dersupersingul’âren
Punkte vonMit
"geometrischen
Punkten" sind imfolgenden
immer Punkteüber F gemeint.
5.8. SATZ: Ist d
gerade,
so istMo(n) regulâr.
Ist dungerade,
so besitztMo (n)
eineSingularitiit
imsupersinguliiren Punkt j
= 0 derspeziellen Faser,
und ist sonstregulâr.
DieSingularitiit
istformal
vomTyp Aq.
BEWEIS: Wir wahl en ein
zulassiges
m mit( m, n )
= 1 und betrachten dieQuotientenabbildungen
die den
Untergruppen
vonG ( nm )/Z entsprechen:
Die
Fixgruppe
einesgeometrischen
Punkts x vonM( nm )
inG(nm)/Z
ist
isomorph
zuAut(D)/F*,
wenn x einem Drinfeld-Modul 4D ent-spricht. Liegt 4J
nichtüber j
=0,
so ist dieseFixgruppe
trivial.Liegt 4J
in der
speziellen Faser,
sooperiert Aut(O)
treu auf Ker4>m,
wasun
Aut(4D)/Fl*
= 1impliziert.
DerMorphismus M(nm) ---> Mo(n, m )
istdeshalb etale in der
Umgebung
von x, und x bildet auf einemregulàren Punkt y
ab.Mo(n, m) überlagert Mo ( n )
mitGruppe V/U= G(m)/Z;
die
Fixgruppe
von y darin istisomorph
zuAut(D)/Fq*.
Mit(5.7.) folgt:
z E
Mo(n)
ist hôchstens dannsingular,
wenn(i)
z in derspeziellen
Faserliegt
und einemsupersingularen
Drinfeld-Modul
entspricht,
und(ii)
züber j = 0 liegt.
In Charakteristik n vom Grad d
ist j
= 0 genau dannsupersingular,
wenn d
ungerade
ist[6].
Wir nehmen also an: d sei
ungerade, y
eingeometrischer
Punkt vonMo ( n , m )
über demsupersingularen
Punkt z EMo ( n )
X F mit Invariantej=0.
In diesem Fall
kônnen
wirargumentieren
wie in[3, VI, 6.9.]:
(a) Mo(n, m ) X iF
hatin y
einemgewôhnlichen Doppelpunkt.
(b) Die Komplettierung Ô
der striktenHenselisierung von Mo ( n, m ) in y (bzw. ,f z h von Mo ( n )
inz)
istisomorph
zuÂsh X, Y]]/(XY - nk) (bzw.
zuA sh n’»
fürgeeignete k,
l E 101[2, §1].
Dabei istA sh
diekomplettierte
strikteHenselisierung
von A im Primideal( n ).
(c)
Es ist k =1, weil y reguh.r
ist.(d) Aut«D)/F* operiert
effektiv aufSpec(,-?D sh
mitQuotient Spec(Z, sh
und
respektiert
bei Reduktion(mod n )
die beidenZweige.
Aus
(c)
and(d) folgt
1 = #(Aut(gD)/F*)
= q +1,
was zuzeigen war.
Sei nun weiter d
ungerade.
Bei der minimalenAuflôsung Mo ( n )
derSingularitàt
vonMO(n)
XÂstn)
wird dersingulâ.re
Punkt durch eine Kette von qnichtsingularen projektiven
Geraden mit Selbstschnittzahl - 2 ersetzt(z.
B.[14]).
Für diespeziellen
Fasem erhalten wir das Bild:Sind Z, Z’ die beiden
Komponenten
vonMo (n)
X F undEl... Eq
die
exzeptionellen Divisoren,
so erhalten wir die( q
+2, q
+2)-
Schnittmatrix S der
Konfiguration:
Dabei ist g =
q(qd-1 _ Ilq2 _1)
das Geschlecht vonXo ( n ).
Bei
geradem d
erhalten wir für die beidenKomponenten Z,
Z’ die(2
X2)-Schnittmatrix
5.9. LEMMA: Sei
Zo
cll der
Modul der Zeilenvektoren mit Zeilensumme 0. Fürungerades (gerades)
d sei i = q + 2( bzw.
i =2).
Die Zeilen-vektoren von S erzeugen einen Untermodul E von
Z i
von endlichem Index.7L ô/E ist zyklisch,
erzeugt von dem Vektor v =(1, 0,
... ,0, - 1)
von derOrdnung qd -l/q -
1fùr ungerades
undqd - 1/q2 -
1 fürgerades
d.BEWEIS: Für
gerade d
ist nichts zuzeigen.
Sei also dungerade.
SeiE’ = (E, w)
mit w =(O, ... , 0, 1).
Dannist Z i /E = Z ’ /E’
undZ’IE, v> Z’IE, v, w>.
Weil alleSpaltensummen
von S ver-schwinden,
ist E derSpann von je q
+ 1der q
+ 2 Zeilenvektoren. Esgenügt
also zuzeigen:
(i)
Die ersten q + 1 Zeilenvektoren und w erzeugen eine Matrix S*mit Determinante
± q d - 1 /q - 1.
(ii)
Die MatrixS**,
die man aus Serhâlt,
wenn man zur ersten Zeile g. vaddiert,
und die letzte durch w ersetzt, hat Determinante ± 1.Man erhâlt
(i)
und(ü)
durchEntwicklung
der Determinanten nach derjeweils
erstenSpalte,
wobei man die Formel detAk
=( -l)k(k
+1)
fürdie Cartan-Matrizen
Ak ( k
= q und k = q -1)
verwendet. Esergibt
sichdet
S* = (-1)q+1(qd - l/q - 1),
detS** = (-1)q+1.
___Seien j etzt Jo(n)
die Jacobische vonXO(n) 1 K
undJO (n)
ihr Neron-Modell und
Mo (n)
das minimale Modell vonMo(n)
überÂ,h
Auseinen Satz von
Raynaud ([17], vgl.
die Diskussion imAnhang
zu[15]) folgt:
5.10. PROPOSITION:
____
(i )
DieZusammenhangskomponente (Jo(n)
XF)°
vonJo(n) X F
istkanonisch
isomorph
zuPicD(MO(n)
XF) (=
Kern derMultigrad- Abbildung,
diejedem 2
E Pic ihre Gradeauf
denKomponenten zuordnet.).
(Ü) Die Gruppe
derZusammenhangskomponenten (Jo(n)
XF)/(Jo (n)
X
F)°
istisomorph
zuZIE.
Der
Isomorphismus
in(ü)
kommt wiefolgt
zustande:Man
ordne 2EPic(Mo(n))
dasElement Ldeg(2IC).C
der freien abelschenGruppe
zu, die von denKomponenten
vonMo (n) X F
erzeugtwird.
(Um
den Preis von mehr Notation kann(i)
and(ii)
natürlicher formuliert werden. Für unsere Zwecke reicht dieobige Formulierung.) (5.11.)
KOROLLAR: Die DivisorklasseD = (0) - ( co )
vonXo(n)
hat alsOrdnung
einVielfaches
vonqd - 1/ q2 -
1fùr gerades
d und vonq d - l/q -
1fùr ungerades
d.BEWEIS: Der schematheoretische Abschluss von "0" bzw.
" co " auf Mo (n )
gibt,
ebenfalls mit 0 und oobezeichnete,
Divisoren aufMo (n ),
die diespezielle
Faser in Z bzw. Z’ mit Schnittzahl 1 treffen.(Vgl.
dazu denBeweis von 5.3.:
Mo(n) XÂsh(n)
undMo ( n )
stimmen ausserhalb dersupersingulàren Punkte,
also in derUmgebung
derSpitzen, überein.)
SeiRe Jo(n)(K)
dieUntergruppe,
auf der derReduktionshomomorphismus
nach
Jo ( n )(F)
definiert ist. Dliegt
in R, weil 0 und oo zunichtsingul’âren
Punkten von
Mo ( n ) X F spezialisieren.
Inwird D auf v =
(1, 0, ... , 0, -1)
modulo Eabgebildet (5.10.).
Aus(5.9.) folgt
dieBehauptung.
Gleichzeitig ist jetzt
der Beweis von(4.1.) vollstandig.
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mit kleinem Führer (in Vorbereitung).[10] D. Goss: 03C0-adic Eisenstein series for function fields, Comp. Math. 41 (1980) 3-38.
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[14] J. LIPMAN: Rational singularities with applications to algebraic surfaces and unique factorization, Publ. IHES no. 36 (1969) 195-280.
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[17] M. RAYNAUD: Spécialisation du Foncteur de Picard, Publ. IHES no. 38 (1970) 27-76.
(Oblatum 11-V-1984 & 28-VIII-1984)
Ernst-Ulrich Gekeler Math. Institut der Universitât
Beringstrasse 4
D-5300 Bonn 1 BRD