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Volkskalendev Freiburger und Valliser

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Academic year: 2021

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Freiburger und Valliser

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Lieber Leser! Dein und mein Leben ist so curz bemessen, daß wir in der Hast und Hatz : dcht mehr fragen: »Wieviel Uhr ist es?« — 1 Vir nehmen—ohne weiteres an, daß wir uns__ i\ ersäumt haben, und darum fragen wir lieber

jlêlch: »Wtespät ist es?«

I. Die Uhr im Leben des Menschen Heutzutage braucht jeder Mensch eine Uhr, dïè~4hm erlaubt, seine knappe Zeit am besten ^einzuteilen und das Höchste an

Arbeitslei-stung aus sich herauszuholen.

Mit dem Weckerrasseln am frühen Morgen räijgt unser Tagewerk an. Den ganzen Tag entlang, schreibt uns eine Uhr — die eigene, meistens aber eine andere: die Fabrikuhr

der die Bürouhr — vor, was wir zu tun haben. Und was ist das Letzte am Abend, bevor wir uns zur Ruhe legen? Wir ziehen den Wecker auf, damit wir am andern Tag

ja nicht zu spät erwachen. ^

Aber nicht nur der moderne Arbeitsbe-trieb verlangt vom Menschen Zeitopfer, auch der moderne Gesellschafts- und Vergnü-gungstrieb nimmtXdem Menschen viel Zeit weg. Und wo bleibt dle^Zeit für den Herrgott? Die meisten Menschen nehmen die Arbeits-Uhr und die Vereins-Arbeits-Uhr noch in Kauf, aber

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sie hören es nicht gern, wenn die Kirchenuhr sie als Christen an ihre Pflichten dem Herr-gott gegenüber mahnt. Sie schauen am Werk-tag überhaupt nicht auf diese Uhr; und am Sonntag oder Feiertag nehmen sie es nicht so genau, zehn Minuten zu spät in die Kirche oder zehn Minuten zu früh aus der Messe. Was macht das schon, wenn sie zehn Minuten zu spät in die Messe kommen, oder zehn Minuten zu früh die Kirche verlassen?

Jeder Seelsorger hat unter seinen Pfarr-kindern kuriose Christen, deren Zeitrech-nung nie stimmt. Solange sie in guter Ge-sundheit sind, haben sie keine Zeit. Wenn sie aber krank werden, haben sie immer Zeit, finden sie es immer zu früh, wenn der Pfarrer sie mahnt, für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein: Es ist zu früh zum Beten, zu früh zum Beichten, zum Empfang der Ölung, zu früh zum Sterben. Sie finden es solang zu früh, bis es einmal zu spät ist.

An dieser verkehrten Einstellung zum Einen Notwendigen, zur Rettung der un-sterblichen Seele, sind aber die Kranken selber nicht allein schuld. Die nächsten Ver-wandten wollen den Kranken nicht erschrek-ken, sie wollen ihm nicht sagen, daß seine Zeit bald zu Ende ist und die Ewigkeit be-ginnt. So bereitet man den Kranken nicht vor auf das ewige Leben, man macht dem Kranken Hoffnung auf noch ein paar Jährlein armseligen Lebens mit Atemnot und vielen andern Gebresten.

So kann es vorkommen, daß in einer Fa-milie alle auf den Tod gefaßt sind, nur die Hauptperson, die vorbereitet sein sollte, die ist nicht vorbereitet, vor ihrem Richter zu erscheinen. Dieser Augenblick, wo sich unsere Seele vom Leib trennt, ist aber gerade der wichtigste Augenblick unseres ganzen Le-bens. Er entscheidet über unser ewiges Glück und Unglück. Geburt und Tod sind Anfang und Ende einer Bewährungsfrist; wenn wir gut leben, brauchen wir die Todesstunde nicht zu fürchten. Tod, wo ist dein Sieg? Unsere Todesstunde wird zur Geburtsstunde für den Himmel, für die ewige Seligkeit.

Lieber Leser! Damit du nicht glaubst, ich übertreibe, erzähle ich dir, was sich tatsäch-lich vor einigen Jahren in der Stadt Freiburg zugetragen hat.

Ein Mann, der sich lange einer kernge-sunden Natur erfreut hatte, der nie krank

gewesen war, der von sich sagen konnte: Ich begreife nicht, daß sich soviele Menschen über ihre Leber beklagen; ich weiß überhaupt nicht, daß ich eine Leber habe, — dieser Mann wurde krank, er mußte viel Galle er-brechen, aber die Familie zögerte, den Arzt und erst recht den Priester zu rufen. Er dämmerte in Fieberphantasien dahin. Eines Morgens, als es gerade vom Turm der Peters-kirche zu Freiburg die Stunde schlug, fuhr er aus dem Schlaf auf und fragte: »Wie spät ist es?« Der Sohn antwortete ihm: »Es hat ge-rade 7 Uhr geschlagen.« Der Kranke schien diese Zeit mit seinem Stundenplan zu ver-gleichen, dann rief er zufrieden aus: »Gut, die Reise geht weiter!« legte sich auf die Seite und schlief wieder ein.

Vielleicht hatte er das Läuten der Kirchen-uhr für das Abfahrtsgeläute eines Zuges ge-halten. Seine Reise ging wirklich weiter. Zwei Stunden später hatte er die Endstation dieser Zeitlichkeit erreicht und stand vor der Ewig-keit.

Lieber Leser! Diese wahre Geschichte soll uns allen eine Warnung sein. Jeder Christ muß auf die Uhr der Pfarrkirche schauen und hören und sich immer wieder fragen: »Wie spät ist es — für mich? — Wieviel hat es geschlagen — für mich?«

II. Die Uhr im Leben der Völker Jeder Einzelmensch hat von Gott eine be-stimmte Rolle bekommen, die er in seinem Leben spielen soll; wenn seine Zeit um ist, muß er von der Bühne abtreten, ob er seine Rolle gut oder schlecht gespielt hat. So ist es auch mit jedem einzelnen Volk. Jedes Volk hat nach dem Plan des Schöpfers eine be-stimmte Sendung zu erfüllen. Manche Völker haben sich aus kleinen Stämmen zu Welt-beherrschern aufgeschwungen, haben dem Erdkreis ihre Gesetze aufgezwungen. Nach-dem sie den unterworfenen Völkern ihre fortgeschrittenere Lebensart und ihre Kunst mitgeteilt haben, sind sie durch Verweichli-chung und Laster zugrunde gegangen. Andere frische, noch naturverbundene Völker traten an ihre Stelle, wirkten als Werkzeuge oder auch als Geißel Gottes, um, wie die Hunnen, spurlos zu verschwinden.

Wie der Einzelmensch sich nur selten Rechenschaft gibt, wie es um ihn steht, ob er sittlich und geistig dort steht, wo er stehen

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könnte, so weiß auch das Volk, die große Menge, selten, ob es seine ihm von Gott zu-gedachte Rolle im Welttheater richtig spielt. Nur verhältnismäßig wenige Persönlichkeiten in einem Volk haben die geistige Kraft, um zu erkennen, welches Ziel Gott ihrem Volk gesteckt hat, und die Willenskraft, um das Volk, willig oder unwillig, auf dem richtigen

Weg zu führen.

Im Alten Testament hatte das auserwählte Volk der Juden die Propheten als religiöse Führer, die ohne Furcht vor den König oder das Volk selbst hintraten, um ihre Laster zu tadeln und ihnen die Pflicht zu zeigen. Im Neuen Testament haben die Bischöfe die Pflicht gegenüber dem Staat, die Rechte der Kirche und der menschlichen Person zu verteidigen.

Von noch höherer Warte aus als die Bi-schöfe kann der Papst, als Haupt der Welt-kirche und Hirte der Völker, die Zeichen der Zeit deuten. In seinem ersten Rundschreiben an die ganze Christenheit hat der Heilige Vater, Papst Johannes XXIII., die gegenwär-tige Spaltung der Völker in feindliche Grup-pen bedauert und Mittel angegeben, um zur verlorenen Einheit der Welt zu gelangen:

Das 1. Heilmittel ist die Wahrheit. Die Kenntnis der geoffenbarten Wahrheit führt zum ewigen Leben. Darum soll die Wahrheit mit allen modernen Mitteln: Presse, Rund-funk, Film und Télévision verbreitet werden, um zu allen Menschen zu gelangen. Die Menschen, welche sich der modernsten In-formationsmittel bedienen, um statt des Wahren und Guten die Lüge und das Laster zu verbreiten, laden eine ungeheure Schuld auf sich.

Das 2. Heilmittel ist das Streben, alle Schwierigkeiten zwischen Völkern durch friedliche Regelung zu lösen. Der Papst rich-tet daher an alle Staatsmänner einen drin-gen Appell, für die Einheit der Menschheit zu wirken. Er macht eine Anspielung auf Staatsmänner, die sich als Friedensengel ausspielen möchten, aber ein Volk nach dem andern verknechten: »Jene, welche die an-dern knuten und ihrer Freiheit berauben, können gewiß keinen Beitrag an diese Ein-heit leisten.«

Der Papst warnt vor dem Krieg, denn ein solcher würde »infolge der neuen Waffen für alle Völker, die Sieger und die Besiegten,

riesige Zerstörung und allgemeinen Ruin bedeuten«.

Das 3. Heilmittel gegen die Zerrissenheit der Völker ist die Förderung der religiösen Einheit. Das Konzil, das Papst Johannes angekündigt hat, zu dem die katholischen Bischöfe aus allen Teilen der Welt nach Rom strömen werden, wirbt schon allein durch sein Zusammentreten für den Gedanken der Einheit; es soll aber diese Einheit noch ver-stärken und vertiefen, das christliche Leben erneuern und kirchliches Recht und Disziplin den modernen Verhältnissen anpassen.

Der Papst hofft auch, daß dieses Konzil ein solches Schauspiel der Einheit, Wahrheit und Liebe sein werde, daß alle getrennten Brüder selber darin eine Einladung erblicken, die Einheit, für die Jesus Christus vor seinem Sterben so innig gebetet hat, zu suchen und zu finden.

Lieber Leser! Weißt du, warum viele große Staaten, die nicht katholisch sind, sondern mehrheitlich protestantisch, mohammeda-nisch, buddhistisch, bei dem kleinen Vatikan-staat Botschafter und Gesandte haben? Weil sie eingesehen haben, daß der Papst als Oberhaupt der 500 Millionen Katholiken wis-sen muß, wieviel es in der Weltgeschichte geschlagen hat.

Und wir katholischen Schweizer, Freibur-ger und Wallis er, die wir wissen, daß der Papst nicht bloß ein weltlicher Souverän, nicht bloß der höchste kirchliche Würdenträ-ger, sondern der Stellvertreter Jesu Christi ist, wir sollten nicht, zur Beurteilung des Weltgeschehens auf die Uhr von St. Peter zu Rom schauen, um zu wissen, wie spät es

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Das ist uns unmöglich, Dir, lieber Leser, und mir, dem KalendermanM • F. N.

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Das Jahr des Herrn

1960

Allgemeine Kalendernotizen für das Jahr 1960

Zeichen des Tierkreises

@ Vollmond *& Widder (^ Letztes Viertel H& Stier @ Neumond I ^ Waage

H Krstes Viertel Cff Skorpion

Beginn der Jahreszeiten:

Frühling: 20. März 16.36 Uhr, Sommer: 21. Juni Herbst: 23. Sept. Winter: 21. Dez. 10.43 Uhr, 01.00 Uhr, 21.27 Uhr, fcK Zwillinge fâ Löwe »M Krebs éL. Jungfrau 1£) Schütze fcjfc Wassermann Jg Steinbock 5SP Fische Jahresregent: Mars

Eintritt der Sonne in das Zeichen des Widders, Tag und Nacht gleich. Eintritt der Sonne in das Zeichen des Krebses, längster Tag. Eintritt der Sonne in das Zeichen der Waage,

Tag und Nacht gleich. Eintritt der Sonne in das Zeichen d. Steinbocks,

kürzester Tag.

Sonnen- und Mondfinsternisse

1. Die erste t o t a l e Mondfinsternis erfolgt am 13. März. Sichtbar ist sie in Amerika, im nördlichen Teil des Atlantischen Ozeans, im Stil-len Ozean, in der Antarktis, in der östlichen Hälfte von Australien, im äußersten östlichen Teil von Asien und in der Arktis. Sie beginnt mit dem Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde um 8 Uhr 41. Minuten und endigt um 10 Uhr 16 Minuten mit dessen Austritt aus dem-selben. Die Zeiten sind in MZ angegeben.

2. Am 27. März findet eine t e i l w e i s e Son-nenfinsternis statt. Beginn um 6 Uhr 29 Minuten. Ende um 10 Uhr 22 Minuten. Sichtbar ist diese

Finsternis im südwestlichen Teil von Australien, im Indischen Ozean und in der Antarktis.

3. Am 5. September findet die zweite t o t a l e Mondfinsternis statt. Sie beginnt um 9 Uhr 37 Minuten. Sichtbar ist sie in Amerika, im west-lichen Teil von Südamerika, in der Antarktis, im Stillen Ozean, in der östlichen Hälfte von Australien und im äußersten Teil von Asien.

4. Eine weitere t e i l w e i s e Sonnenfinsternis ereignet sich am 20./21. September von 21 Uhr 10 Minuten bis 0 Uhr 50 Minuten. Sie ist sicht-bar in den östlichen Gebieten des asiatischen Teils der UdSSR, in der Arktis und in Nord-amerika.

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Liturgischer Kalender

B e w e g l i c h e F e s t e : Heilige Familie (1. Sonntag nach Epiph.) 10. Januar — Fast-nacht 28. Februar — Aschermittwoch 2. März — Ostersonntag 17. April — Christi Himmel-fahrt 26. Mai — Pfingstsonntag 5. Juni — Fronleichnam 16. Juni — Herz-Jesu-Fest 24. Juni — Eidg. Bettag 18. September — Rosen-kranzfest 2. Oktober — Christkönigsfest 30. Oktober — 1. Adventssonntag 27. November.

Q u a t e m b e r : 1) 9. März; 2) 8. Juni; 3) 14. September; 4) 14. Dezember.

Fastenverordnung:

I. Das Abstinenzgebot verbietet den Genuß des Fleisches und Fleischsaftes; dagegen ist der Genuß der Eier und die Zubereitung der Speisen mit Tierfett immer erlaubt. — Das Fastengebot verbietet, täglich mehr als e i n e Mahlzeit einzunehmen; dagegen ist es erlaubt, am Morgen und Abend etwas zu essen, wie es bei uns Brauch ist. — Man kann bei der gleichen Mahlzeit Fleisch und Fisch essen. Zur Abstinenz sind alle jene verpflichtet, die das 7. Alters] ahr vollendet haben. — Zum Fasten sind alle jene verpflichtet, die das 21. Jahr vollendet haben, bis zum begonnenen 60. Alters jähr.

II. Nachdem die Schweizerische Bischofs-konferenz vom 6. und 7. Juli 1955 beschlossen

hat, von der durch den Heiligen Stuhl den Bischöfen am 28. Januar 1949 erteilten Voll-macht Gebrauch zu machen, gelten nur mehr folgende Fast- und Abstinenzgesetze:

1. Es sind Abstinenztage alle Freitage des Jahres. 2. Es sind Fast- und Abstinenztage a) der Aschermittwoch; b) der Karfreitag; c) die Vortage oder Vigilien von Weihnach-ten (bis 5 Uhr abends) und Maria Empfäng-nis. 3. Mit Ausnahme der Fastenzeit ist es er-laubt, am Freitag Fleisch zu essen, wenn auf diesen Tag ein gebotener Feiertag fällt; in diesem Falle hört auch die Verpflichtung zum Fasten auf.

III. Es sind immer vom Fasten dispensiert: die Kranken, die Genesenden, die schwäch-lichen Personen, sowie jene, die schwere kör-perliche Arbeiten zu verrichten haben. Es sind vom Abstinenzgebot dispensiert, den Karfreitag ausgenommen: 1. diejenigen Ar-men, denen ihre Dürftigkeit keine Wahl der Speisen gestattet; 2. die Militärpersonen wäh-rend der Dienstzeit; 3. die Angestellten, Lehr-linge, Dienstboten und Arbeiter, welche bei Nichtkatholiken die Kost beziehen; 4. diejeni-gen, die außerhalb ihres Wohnortes essen, falls sie dies nicht einzig in der Absicht tun, das Abstinenzgebot zu umgehen. In zweifel-haften Fällen richte man sich nach dem Ur-teile des Seelsorgers oder Beichtvaters.

Abkürzungen im Heiligenkalender

A. Ä. Ap. B. Bek. Ben. D. Dom. E. Eb. Ev. Fr. J. = = = = = = = — = = = = = Abt Äbtissin Apostel Bischof Bekenner Benediktiner Diakon Dominikaner Einsiedler Erzbischof Evangelist Franziskaner Jungfrau Jes. Ks. Kap. Karrn. Ki. K. L. M. MM. Min. Miss. N. O. = — = = = = = = — = = = = Jesuit Kaiser(in) Kapuziner Karmelit Kirchenlehrer König (in) Laienbruder Märtyrer(in) Mehrere Märtyrer Minorit Missionar Nonne sonstiger Ordensm.

ost.

P. Präm. Pr. R. s. St. T. W. Zist. [F] [W] — = = = = = = = = = = — Ordensstifter(in) Papst Prämonstratenser Priester Rekluse siehe Stifter(in) Terziar(in) Witwe Zisterzienser Freiburg

Wallis (Diöz. Sitten)

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Miirtteverzeichnis

für 1960

E r k l ä r u n g d e r A b k ü r z u n g e n : W - W a r e n - o d e r K r a m m a r k t , V - Vieh-, P f - P f e r d e - , F - F o h l e n - , S - S c h w e i n e - , Schf - Schaf-, Z - Ziegen-, K l b r - K ä l b e r - , K l v - K l e i n v i e h - , Zchtv - Z u c h t v i e h - , Schlv Schlachtvieh, V i k t V i k t u a l i e n o d e r L e b e n s m i t t e l m a r k t , g r V H a u p t v i e h m a r k t , V g V i e h a u s s t e l -l u n g m i t V i e h m a r k t , K-lvSZ - K -l e i n v i e h - , spezie-l-l S c h w e i n e - u n d Z i e g e n m a r k t . Kanton Freiburg B u l l e : W V K l v : 7. J a n u a r , 11. F e b r u a r , 3. März, 7. April, 12. Mai, 9. J u n i , 28. J u l i , 25. A u g u s t , 27. S e p t e m b e r (V u n d F o h l e n ) , 28. S e p t e m b e r ( n u r V ) , 29. S e p t e m b e r ( n u r W K l v ) , 19. O k t o b e r ( n u r V ) , 20. O k t o b e r , 10. N o -v e m b e r , 1. D e z e m b e r . — W K l -v : J e d e n D o n n e r s t a g , w e n n F e i e r t a g , a m M i t t w o c h . — Z u c h t Z t i e r A u s s t e l l u n g « m a r k t : M i t t e S e p t e m b e r ( D a t e n w e r d e n s p ä t e r b e k a n n t -g e -g e b e n ) . — K i l b i ( B é n i c h o n ) 11., 12. u n d 13. S e p t e m b e r . C h â t e l - S t - D e n i s : W V K l v : 18. J a n u a r , 29. F e b r u a r , 21. März, 11. A p r i l , 9. Mai, 20. J u n i , 18. J u l i , 22. A u g u s t , 19. S e p t e m b e r ( a u c h F o h l e n ) , 17. O k t o b e r , 21. N o v e m b e r , 19. D e z e m b e r . B ü d i n g e n : W v P f S : 25. A p r i l , 17. O k t o b e r . — W S : 18. J a n u a r , 22. F e b r u a r , 21. März, 23. Mai, 20. J u n i , 18. J u l i , 22. A u g u s t , 19. S e p t e m b e r , 21. N o v e m b e r , 12. D e z e m b e r . E s t a v a y e r - l e - B a c : S c h l v : J e d e n M o n a t , m e i s t e n s a m e r s t e n M i t t w o c h ( D a t e n w e r d e n s p ä t e r definitiv f e s t -g e l e -g t ) . F r e i b n r g : W V P f K I b r S : 4. J a n u a r , 1. F e b r u a r ( b e s o n -d e r s P f e r -d e ) , 7. März, 4. A p r i l , 2. Mai, 13. J u n i , 4. J u l i , 8. A u g u s t , 6. S e p t e m b e r , 3. O k t o b e r , 7 N o v e m b e r , 6. D e z e m b e r . — S : 16. J a n u a r , 13. F e b r u a r , 19. März, 16. A p r i l , 14. Mai, 25. J u n i , 16. J u l i , 20. A u g u s t , 17. S e p t e m -b e r , 15. O k t o -b e r , 19. N o v e m -b e r , 17. D e z e m -b e r . — K l -b r : M o n t a g ; w e n n F e i e r t a g , a m D i e n s t a g . — I n t e r k a n t o -n a l e r A u s s t e l l u -n g s m a r k t für Z u c h t s c h w e i -n e : 3., 4. u -n d 5. Mai. — S t N i k i a u s m a r k t : 3. D e z e m b e r . — B r a d e r i e u n d Z w i e b e l e m ä r i t : E n d e S e p t e m b e r / a n f a n g s O k t o b e r . — K i l b i ( B é n i c h o n ) : 10.—17. S e p t e m b e r . — S c h a u b u d e n : 9.—18. S e p t e m b e r . •Taun: Schfscheid u n d W V K l v S c h a f e Z : 19. S e p t e m b e r . — K i l b i : 24. u n d 25. J u l i . K e r z e r s : W V K l v : 28. J a n u a r , 25. F e b r u a r , 31. März, 28. A p r i l , 27. Mai, 30. J u n i , 28. J u l i , 25. A u g u s t , 29. S e p t e m -b e r , 27. O k t o -b e r , 24. N o v e m -b e r , 29. D e z e m -b e r . M u r t e n : W K l v : 6. J a n u a r , 3. F e b r u a r , 2. März, 6. A p r i l , 4. Mai, 1. J u n i , 6. J u l i , 3. A u g u s t . 7. S e p t e m b e r , 5. O k t o b e r , 2. N o v e m b e r , 7. D e z e m b e r . P i a s f e i e n : W V K l v S : 20. A p r i l , 18. Mai, 21. S e p t e m b e r , 19. O k t o b e r . — Schafscheid u n d S c h l a c h t s c h a f m a r k t : 7, S e p t e m b e r . Ko m o n t : W V P f K l v S : 19. J a n u a r , 16. F e b r u a r , 15. März, 19. A p r i l . 17. Mai, 14. J u n i , 19. J u l i , 9. A u g u s t . 13. S e p t e m b e r ( b e s o n d e r s P f e r d e u n d F o h l e n ) , 18. O k t o b e r , 15. N o v e m b e r , 20. D e z e m b e r . — K i l b i ( B é n i c h o n ) : 7. b i s 9. A u g u s t . Kanton Wallis B l i t z i n g e n : W V K l v : 3. O k t o b e r . B r i g : W V K l v : 18. F e b r u a r , 3. u n d 17. März, 7. u n d 21. April, 12. Mai, 2. J u n i , 15. S e p t e m b e r , 6., 17. u n d 27. O k t o b e r , 17. N o v e m b e r . G a m p e l : W V : 19. A p r i l , 18. O k t o b e r . G l i s : W V K l v : 25. M a i . K l p p e l : W V K l v : 22. S e p t e m b e r . L e u k - S t a d t : W V K l v : 1. März, 3. u n d 31. Mai, 4. u n d 25. O k t o b e r . L e u k S u s t c n : W V K l v : 5. A p r i l , 11. O k t o b e r , 8. N o -v e m b e r . M a r t i g n y - B o u r g : W V K l v : 4. April, 2. u n d 16. Mai, 6. J u n i , 3. u n d 17, O k t o b e r , 5. D e z e m b e r ( S p e c k m a r k t ) . M a r t i g n y V i l l e : W V P f K l v : 28. März, 25. A p r i l , 26. S e p -t e m b e r , 7. N o v e m b e r . M o n t h e y : W V P f K l v : 27. J a n u a r , 10. F e b r u a r , 9. M ä r z , 6. April, 11. u n d 18. Mai, 8. J u n i , 10. A u g u s t , 14. S e p t e m -b e r , 5. u n d 19. O k t o -b e r , 9. N o v e m -b e r , 14. u n d 31. D e z e m b e r . M o r e l : W V : 18. April, 13. O k t o b e r . N a t e r s : W V : 20. A p r i l , 26. O k t o b e r , 16. N o v e m b e r . S t . N i k i a u s : W V : 21. S e p t e m b e r . S l d e r s : W V P f K l v : 29. F e b r u a r , 7. u n d 21. März, 11. April, 23. Mai, 10. u n d 24. O k t o b e r , 14. u n d 21. N o -v e m b e r . — W : 22. N o -v e m b e r . — W K l -v V i k t : J e d e n F r e i t a g ; w e n n F e i e r t a g , a m D o n n e r s t a g . S i m p l e n : V K l v : 7. O k t o b e r . S i t t e n : W V K l v : 27. F e b r u a r , 26. März, 16. A p r i l , 7., 14. u n d 28. Mai, 4. J u n i , ! . . 8. u n d 15. O k t o b e r , 6., 19. u n d 26. N o v e m b e r , 24. D e z e m b e r . — K l v : J e d e n S a m s t a g , w e n n F e i e r t a g , t a g s zuvor. S t a l d e n : W V K l v : 13. A p r i l , 10. Mai, 30. S e p t e m b e r , 12. O k t o b e r , 2. N o v e m b e r . T u r t m a n n : W V K l v : 12. A p r i l , 9. M a i . — W V K l v P f -M a u l t i e r e : 13. A u g u s t . V i s p : W V K l v S c h a f e : 7. J a n u a r , 12. März, 30. April, 21. Mai, 17. S e p t e m b e r , 10. O k t o b e r , 12. N o v e m b e r . Z e r m a t t : W V : 23. S e p t e m b e r .

(9)

Kanton Bern Februar, 22. April, 17. Juni, 15. Juli, 19. August, 21. Oktober.

Bern: Messe (Schaubuden): 24. April bis 8. Mai, 28. November bis 10. Dezember. — Zibelemärit: 28. No-vember. — Meitschimärit: 6. Dezember. — WKlvViktM : Jeden Dienstag. — WVikt: Jeden Samstag. — Aus-stellungs-Zuchtstiermarkt in Ostermundigen : Voraus-sichtlich 7.—9. September. (Das genaue Datum wird später festgesetzt.) — Beständeschauen Bümpliz und Stadt im Oktober (Daten werden später festgesetzt.) — Schlachtviehannahme in Bern-Bümpliz: Jeden Monat (Daten werden später bekanntgegeben.)

Blei: WVKlv: 14. Januar, 4. Februar, 3. März, 7. April, 6. Mai, 2. Juni, 7, Juli, 4. August, 8. September, 13. Oktober, 10. November, 15. Dezember. — Fasnacht: 5. und 6. März. — Braderie: 2. und 3. Juli. — Altstadt-kilbi: 20. und 21. August.

Boltigen: WVKlv: 25. Oktober, 8. Dezember (ab 13 Uhr). Brienz: V : 26. September. — WKlv: 9. und 10. No-vember.

Burgdorf: grPfW: 11. Februar. — WVKlv: 3. März, 19. Mai, 14. Juli, 1. September, 13. Oktober, 10. No-vember, 29. Dezember. — Schweizerischer Widder- und Zuchtschaf markt: 1. und 2. Oktober. — Zucht- und Nutzvieh-Auktion: 27. und 28. September. 30. November und 1. Dezember. — Klv: Jeden Donnerstag, wenn Feiertag, tags darauf.

Erlenbach i. S.: WVKlv: 8. März, 10. Mai, 8. November. — grV : 27. September (nachmittags) und 24. Oktober. — WKlv: 7. Oktober. — Zuchtvieh-Ausstellungsmarkt: 11. und 12. Oktober.

Frntlgen: WVKlv: 1. April, 5. Mai, 13. und 30. Septem-ber, 25. OktoSeptem-ber, 25. NovemSeptem-ber, 22. Dezember. — V (Vormärkte ab 13 U h r ) : 31. März, 4. Mai, 12. und 29. September, 24. Oktober, 24. November. — WVKlv. Jeden Donnerstag, wenn Feiertag, tags vorher; in den Wo-chen mit Jahrmärkten fällt der WoWo-chenmarkt aus. Gnggisberg (in Riffenmatt) : WVPfgrSchafeZS : 1. Sep-tember.

Interlaken: WV: 28. September, 19. Oktober. — W : 27. Januar, 2. März, 4. Mai, 2. und 23. November, 20 De-zember.

Langenthai: WVFfKlv: 26. Januar, 23. Februar, 22. März, Interkant, Zuchtschweine-Ausstellungsmarkt: 25. und 26. April, 17. Mai, 21. Juni, 19. Juli, 16. August, 20. September, 18. Oktober, 15. November, 27. Dezember. — WKlvVikt: Jeden Dienstag. — Klbr: Jeden Montag-vormittag (in der Woche nach Ostern und Pfingsten am Dienstag).

Laupen: WVKlv: 10. März, 19. Mai, 21. September, 3. November, 28. Dezember. — KlvS: 15. Januar, 19.

Lenk 1. S.: WKlv: 20. Mai, 1. Oktober. — V: 5. Septem-ber, 3. und 25. OktoSeptem-ber, 14. November. — Alle Großvieh-märkte finden von 14—17 Uhr statt.

Biggisberg: WVPfKlv: 11. März, 30. September. — WVKlv: 29. April, 27. Mai, 28. Oktober, 25. November. Schwarzenbnrg: WVKlv: 18. Februar, 24. März, 12. Mal, 18. August, 22. September, 20. Oktober, 17. November, 15. Dezember.

Zweisimmen: V: 14. Januar, 26. Oktober, 15. November. — WVKlv: 10. Februar, 7. März, 5. April, 3. Mai, 6. September, 4. Oktober, 8. Dezember. — WKlv: 27. Okto-ber, 16. November. — Zuchtvieh-Ausstellungsmärkte: 12. und 13. April, 20. September. — Zuchtvieh-Auktion: 11. November.

Wochenmärkte (Freiburg und Wallis)

Brig: Donnerstag Vikt. ; wenn Feiertag, am Mittwoch. Bulle (FR) : Donnerstags WKlbrSVikt. ; wenn Feiertag, am Mittwoch.

Chäteau-d'Oex: Donnerstags W. ; wenn Feiertag, am Mittwoch.

Châtel-St-Denis : Montags Vikt.

Echnllens: Donnerstags Vikt, : wenn Feiertag, am Mitt-woch.

Estavayer-le-Lac : Mittwochs Vikt.

Freibnrg : Mittwochs und Samstags Vikt. ; jeden Montag Klbr. : wenn Feiertag (Oster- und Pfingstmontag und Bénichon), am Dienstag.

Kerzers: Mittwochs Vikt.

Martlgny-Bourg und Martigny-Ville: Montags Vikt.; wenn Feiertag, am Dienstag.

Monthey : Mittwochs Vikt. ; wenn Feiertag, am Dienstag. Murtcn: Mittwoch und Samstag vormittag V i k t Romont (FR) : Dienstags Vikt. ; wenn Feiertag, am Montag.

Siders: Freitags WKlvVikt.; wenn Feiertag, am Don-nerstag, Dienstags Vikt.

Sitten: Samstags KlvVikt.; wenn Feiertag, am Freitag. Thun: Montags Klbr. ; Mittwochs Vikt. ; Samstags Vikt. und Fleisch. Samstags auch Schweine, ausgenommen vor und nach den Großviehmärkten.

M i t Rechen und mit Kräuel

Leider wird zum Herstellen der Beete in Klein- und Familiengärten oft noch der Re-chen benützt. Nach dem ersten Regen wundert man sich, wenn der Boden schon verschlammt und verkrustet ist. Zum Ausebnen der Beete dient also nicht der Rechen, sondern in erster Linie der Kräuel. Die umgegrabene Erdoberfläche wird zuerst gut durchgehackt und anschließend fein gekräuelt, wobei das gröbere Ma-terial in die vorher mit der Schaufel flach ausgehobenen Weglein gezogen wird. Man denke auch immer daran, schon beim Herrichten der Beete einen guten Volldünger zu verabfolgen, und zwar nicht einen x-beliebigen, sondern den be-währten Volldünger Lonza. Dank seinem harmonischen Gehalt an Pflanzennähr-stoffen, die übrigens alle natürlicher Herkunft sind, vermeidet man grobe Dün-gungsfehler. Pro 1 m* werden 1—2 Handvoll dieses Düngers gut eingearbeitet. Dann kommen alle Nährstoffe in der Wurzelzone voll zur Wirkung. Nicht erst kurz vor der Ernte, sondern schon als Grunddünger vor der Aussaat oder

(10)

J a n u a r — Bauernregeln Gartenarbeit Fang in Gottes Namen an, dann wirst viel

Segen du empfah'n. Morgenrot am ersten Tag deutet oft Unwetter und große Plag. Beginnt 's Neujahr mit Sonnenschein, wird der Sommer fruchtbar sein. Trockner, kalter Januar, bringt viel Schnee im Februar.

Den Gartenbauplan machen. Die Samen- und Gemüsevorräte kontrollieren. Bäume und Sträucher auslichten und schneiden. Kompost= hausen umsetzen. Kali und Phosphordünger kann auf Schnee gestreut werden.

Gedanken zum Dreikönigfest (6. Januar)

Die Heiligen Drei Könige, die zum Jesus-kind kamen, haben ihm Gold gebracht. Was kannst du Jesus schenken? Alles, was du im Gehorsam tust, ist Gold. Alles aber, was du aus Eigenwillen tust, ist Blech. Wenn du den ganzen Tag deinen eigenen Willen getan hast, hast du am Abend nichts als Blech, und wenn du — weiß Gott was geleistet hättest. Es ist ja nur Blech und du kannst es wegwerfen. Sei bestrebt, den ganzen Tag zu gehorchen. Das gibt Gold!

Prälat Johannes Evangelist Kleiser

Was halten von Padre Pio? Da Padre Pio der erste (sichtbar) stigmati-sierte Priester in der Geschichte ist, gleicht er in ganz auffallender Weise Christus, mehr als eine andere stigmatisierte P e r -son. Alle stigmatisierten Heiligen waren Opferseelen, doch Padre Pio ist beides, Opfer und Priester. Das zeigt sich beson-ders, wenn er mühsam die Altarstufen hinansteigt, um das heilige Meßopfer dar-zubringen, und wenn seine verwundeten, blutigen Hände den Kelch emporheben, der das kostbare Blut Christi enthält, der Hoherpriester und Opfer des Neuen Bun-des zugleich ist.

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S c h l a g f e r t i g

P a t e r A n t o n Roh, ein Walliser, w a r w e g e n seiner S c h l a g f e r t i g k e i t b e l i e b t u n d gefürchtet. Als i h n auf e i n e r Reise eine D a m e ü b e r z e u g e n wollte, d a ß die L e i c h e n v e r b r e n n u n g besser sei als d i e B e e r d i -g u n -g , e r k l ä r t e e r plötzlich: »Sie h a b e n r e c h t , d e r Teufel h a t eine g e b r a t e n e G a n s auch lieber als eine verfaulte.«

(11)

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1 Fr Neujahr. Beschneidung Jesu

2 Sa Odilo A., Adelhard A.

3 So Name Jesu, Genoveva N.

4 Mo Titus, Angela v. Foligno 5 Di Telesphorus P., Emilie J .

6 Mi Erscheinung d. Herrn, K. + M. + B

7 Do Luzian M,, Adelrich B. 8 Fr Severin Miss., Erhard B. 9 Sa Julian M., Vitalis M.

10 So Hl. Familie, Agatho P.

11 Mo Theodosius

12 Di Ernst A., Stephana N. 13 Mi Gottfried Bek., Veronika J . 14 Do Felix M., Hilarius Bek. 15 Fr Paulus E., Maurus A. 16 Sa Marzell P., Otto M.

17 So 2. So. n. Ersch., Antonius E.

18 Mo Petri Stuhl-Feier, Priska M. 19 Di Marius M., Pia M.

20 Mi Fabian u. Sebastian MM. 21 Do Agnes J . M., Meinrad E. M. 22 Fr Vinzenz M., Anastasius M. 23 Sa Maria Vermählung, Raimund Bek.

24 So 3. So. n. Ersch., Timotheus B. M.

25 Mo Pauli Bekehrung

26 Di Polykarp B. M.. Paula W. 27 Mi J . Chrysostomus Ki., Julian M. 28 Do Petrus Nol. OSt., Gottlieb B. 29 Fr Franz v. Sales B., Valerius B. 30 Sa Martina J . M., Adelgunde Ä.

31 So 4. So. n. Ersch., J . Bosco Bek. OSt kà. A3 « 5 SS *&

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(12)

F e b r u a r — Bauernregeln

Rauher, kalter Februar deutet auf ein fruchtbar Jahr. Soviel Regen der Horner läßt fallen, soviel wird im März zu Eis sich ballen. Wenn die Katz im Horner an der Sonne liegt, sicher sie im März sich an den Ofen schmiegt.

Gartenarbeit

Blumen und Gemüse mit langer Vorkultur ins warme Frühbeet säen. In geschützten Lagen können die ersten Aussaaten ins freie Land erfolgen. Bäume, die gepfropft werden, sollen jetzt geschnitten werden.

Gespräch zwischen Bruder und Schwester Die heilige Scholastika w a r die Schwester des heiligen Benedikt. Als er eines Tages die Besuchszeit ungewollt überschritten hatte, wollte er unverzüglich aufbrechen. Scholastika, ihren bevorstehenden Tod a h -nend, bat ihn, noch zu bleiben. Aber ver-geblich. Da bat sie Gott, und ein furcht-bares Gewitter hinderte ihren Bruder heimzugehen; er mußte bis gegen Morgen bleiben.

Werden sie sich erzählt haben, was in der Stadt vorgekommen, w e r heiratete, wer starb?

Nein, das Herz der beiden brannte von Liebe zu Gott, und so konnten sie von nichts anderem reden als von der Liebe Gottes und den Freuden des Himmels.

Wer Gott liebt, hält seine Gebote Die Liebe ist kein lyrischer Herzenserguß, sondern zunächst eine Willenssache. Gott beurteilt unsere Worte nach unseren Wer-ken; ihr Wert richtet sich nach unserer Gelehrigkeit in der Unterwerfung unter seinen Willen. — Der Befehl: PREDIGT ALLEN GESCHÖPFEN DAS EVANGE-LIUM, muß befolgt werden. — Dieses Ge-bot faßt alle anderen zusammen und trägt sie in sich.

Msgr. Li. J. Suenens

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(13)

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Hichtmeh-Wonat

1 M O Jgnatius B. M.

2 Di Maria Lichtmeß, Johanna OSt. 3 Mi Blasius B. M., Oskar B. 4 Do Andreas Corsini B. 5 Fr Agatha J . M., Modestus B. 6 Sa Titus B., Dorothea J . M.

7 So 5. So. n. Ersch., Romuaid OSt.

8 Mo Johann v. Matha, Richard K. 9 Di Cyrillus Eb. Xi,, Appollonia J . 10 Mi Scholastika N., Wilhelm d. Gr. 11 Do Lourdes-Ersch., Pascalis M. 12 Fr Reginald Dom., Eulalia M. 13 Sa Katharina v. R., Benignus M.

14 So Septuagasima, Valentin M.

15 Mo Faustin u. Jov. MM.

16 Di Juliane J . M., Onesimus B. M. 17 Mi Fintan Bek., Theodul M. 18 Do Simeon B. M., Flavian B. 19 Fr Bonifaz Bek. [ F ] , Konrad v. P. 20 Sa Leo B., Eleutherius M.

21 So Sexagesima, Germanus M.

22 Mo Pétri Stuhlfeier zu Antiochien 23 Di Petrus Dam. B. Xi., Romana J . 24 Mi Schalttag

25 Do Matthias Ap., Edelbert X. 26 Fr Walburga Ä., Adelhelm A. 27 Sa Alexander Eb., Mechthild N.

28 So Quinquagesima, Gabriel Poss.

29 Mo Romanus A. [ F ] , Oswald Eb.

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M ä r z — Bauernregeln Gartenarbeit Märzenschnee frißt, Aprilschnee düngt.

Märzendonner — Maienschnee. Trau nicht Märzebluescht und Kuckucksruf, 's git selte en gute Frühlig druf. Willst Gerste, Erbsen,

Zwiebeln dick, sä si an Sankt Benedikt.

Gartenbeete richten und die ersten Frühjahrs» gemüse ansäen. Im Frühbeet pikieren. Auch die weniger empfindlichen Einjahrsblumen können ausgesät werden. Rosen von der Schutzhülle befreien und eventuell noch zu-rückschneiden.

Fest des heiligen Joseph

Es ist die große heilige Theresia von Avila, die den heiligen Joseph zur besonderen Verehrung gebracht hat. Sie hatte ein u n -begrenztes Vertrauen zu ihm. Sie hat zu ihren Lebzeiten dreißig Klöster gegründet, und dazu braucht es natürlich auch m a -terielle Mittel. Der heilige Joseph aber hat sie ihr immer verschafft. Er w a r es auch, der ihr die Berufe zugeführt; denn dreißig Klöster bevölkern, war gewiß keine Klei-nigkeit. Von ihr stammt auch der bekannte Ausspruch, daß andere Heilige uns in besonderen Anliegen helfen, der heilige J o -seph aber in allen ohne Ausnahme.

Religiöse Erziehung der Jugend »Ohne Religion Kinder zu erziehen ist ein Frevel, den man an den jungen, nach Gott sich sehnenden Seelen begeht. Aber noch schlimmer ist es, Kinder übertrieben fromm zu erziehen und mit vielen und langen Gebeten zu quälen. Leichter finden ganz ohne Religion aufgewachsene Seelen durch Gottes Gnade noch den Glauben, als die in verkehrter Frömmigkeit erzogenen Seelen, weil diesen die Religion verleidet worden ist.«

Mutter Maria-Teresa Tauscher

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s a g t e ein K l o s t e r k n e c h t , »weil m e i n G e d ä c h t n i s doch n i c h t s d a v o n b e h a l t e n kann.« Als der A b t d a s v e r n o m m e n , befahl e r ihm, einen s c h m u t z i g e n K o r b u n t e r die fließende B r u n n e n r ö h r e zu h a l t e n , bis derselbe r e i n sei, u n d i h n d a n n zu b r i n g e n . So g e -s c h a h e-s!

Da s p r a c h d e r A b t : »Schau, d e r K o r b h a t d a s W a s -ser nicht b e h a l t e n k ö n n e n u n d ist d u r c h das Was-ser doch r e i n g e w o r d e n . So ist es a u c h m i t d e r P r e d i g t , sie b l e i b t n i c h t im G e d ä c h t n i s , a b e r sie r e i n i g t doch die Seele.«

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5osephs«Monat 1 Di Albinus B. 2 Mi Aschermittwoch, Agnes A. 3 Do Kunigunde Ks., Friedrich A. 4 Fr Kasimir K., Lucius P. 5 Sa Johann v. K. 0., Theophil B.

6 So 1. Fastens., Fridolin Miss.

7 Mo Thomas v. Aquin Dom. Ki. 8 Di Johannes v. Gott OSt. 9 Mi Franziska W. N., Dom. Savio 10 Do 40 Märtyrer, Emil A.

11 Fr Theresia R. N., Sophronius Eh. 12 Sa Gregor P. Ki., Fina J .

13 So 2. Fastens., Gerald A.

14 Mo Mathilde K., Paulina W. R. 15 Di Klemens Bek., Luise W. 16 Mi Heribert Eb., Hilarius M. B. 17 Do Gertrud A., Patrizius B. 18 Fr Cyrillus Eb. Ki., Sibylle 0 . 19 Sa Joseph, Nährvater Jesu Christi

20 So 3. Fastens., Irmgard Ks.

21 Mo Benedikt A. OSt. 22 Di Lea W., Benvenut B. 23 Mi Otto E., Merbot Ben. M. 24 Do Erzengel Gabriel, Berta 25 Fr. Maria Verkündigung 26 Sa Ludgerus B., Thekla

27 So 4. Fastens., Joh. v. Dam. Ki.

28 Mo Johann v. Kapistrano Bek. 29 Di Berthold 0., Ragnachar B. 30 Mi Quirinus M.

31 Do Guido A., Balbina St.

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éâ. Vf Vf Vf rauh kalt und windig sehr kalt sehr kalt Regen Schnee hell kalt sehr kalt kalt N O T I Z E N ^ Priester-Sa. 12.06 - Quatember-Fr. Quatember-Sa. © 9.26 C 7.41 © 8.38

(16)

A p r i l — Bauernregeln

Aprilregen verspricht groflen Segen. Viel Aprildonner zeigt uns an, daß es nicht Frost mehr geben kann. Gefriert es aber an St. Vital, dann gefriert's noch 15mal. Qua-ken die Frösche im April, noch Schnee und Regen kommen will.

Gartenarbeit

Folgesaaten von Gemüse und Blumen machen. Kartoffeln pflanzen. Frühsetzlinge auspflanzen. Wegen Nachtfrostgefahr am Morgen gießen. Ende des Monats können die Blumenknollen gesetzt werden.

Zum Fest des heiligen Kanisius Wir leben in einer ernsten, aber zugleich in einer heiligen Zeit. Gebe uns Gott die Gnade, daß wir seine Pläne und Absichten verstehen und denselben treu entsprechen! Was ist die größte Gnade? Der heilige K a -nisius betete zu Gott: »Herr, zeige mir Deine Wege und lehre mich Deine Pfade.« Gott hat sein Gebet erhört und ihm seinen Beruf gezeigt, als er ihn Glaube, Hoffnung, Liebe und Beharrlichkeit aus seinem Her-zen schöpfen ließ und ihn als Apostel Deutschlands sandte. Kanisius hat seinem Beruf entsprochen; er war ihm treu bis zum letzten Atemzuge.

Vollkommenheit des Ordensstandes »Die Jungfrau, die von der erhabenen Gnade einer besonderen Berufung Gottes ins Noviziat geführt wird, wünscht sich einem verdienstlicheren und vollkomme-neren Leben (als die Ehe) zu widmen. — Die letzte Zweckbestimmung des Ordens-lebens ist die Ehre Gottes. Der nächste Zweck, den die jungfräuliche Seele im Auge hat, ist ihre persönliche Heiligung. Durch alle Tage ihres Lebens hindurch wird sie dieses höchste Ideal in sich wach erhalten und ihm alles, die geistlichen Übungen, Arbeiten, Freuden und Verzicht-leistungen, ganz und gar unterordnen.«

Aus Hirtenbrief »Der weibliche Ordensberuf« Erzbischof Vinzenz Scherer, Brasilien

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E i n k a t h o l i s c h e r J o u r n a l i s t F r a n k r e i c h s p r a k t i -z i e r t e nicht, ü b e r l i e ß a b e r s e i n e r f r o m m e n F r a u die religiöse E r z i e h u n g seines Sohnes. D e r ungezogene K n a b e w a n d e l t e sich w ä h r e n d d e r V o r b e r e i t u n g auf die E r s t k o m m u n i o n vollständig. Als d e r K n a b e a m T a g v o r s e i n e r e r s t e n K o m m u n i o n den V a t e r b a t : »Vater, g e h ' mit«, w a r d e r B a n n gebrochen, d e r V a t e r b e g a n n seine Religion zu leben u n d zu v e r t e i d i g e n : E r w u r d e z u m u n e r s c h r o c k e n e n k a t h o -lischen P r e s s e a p o s t e l Louis Veuillot.

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April

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1 Fr 2 Sa 3 SO 4 MO 5 Di 6 Mi 7 DO 8 Fr 9 Sa 10 So 11 MO 12 Di 13 Mi 14 DO 15 Fr 16 Sa 17 SO 19 Di 20 Mi 21 DO 22 Fr 23 Sa 24 SO 25 MO 26 Di 27 Mi 28 DO 29 Fr 30 Sa Hugo B., Walarich Pr. E. Franz v. P. OSt., Theod. J. M.

Passionssonntag, Richard B.

Isidor Eb. KL, Plato A. Vinzenz Ferr. Dom. Sixtus P., Notker Bek. Hermann B., Rufin M.

7 Schmerzen Maria, Walter A. Maria Cleophae, Hugo Eb. Palmsonntag, Ezechiel Prophet

Leo P., Gemma Laigan! J. Julius P., Angélus Bek. Hermenegild M., Ida W. Gründonnerstag, Justinus M. Karfreitag, Viktorin M. Karsamstag, Bernadette N. Ostersonntag

Leo IX. P., Werner M. Sulpiz M,, Hildegund

Anselm B., Konrad v. Parzham Soter u. Kaj. PP., Wolfhelm A. Georg M,, Adalbert M. B.

Weißer Sonntag, Fideiis v. S. M.

Markus Ev., Erwin A. B. Maria vom guten Rat Petrus Kanisius Ki., Zita J.

Grignion OSt., Vitalis M. Petrus v. Verona M., Antonie Kath. v. S. N., Cottolengo Pr. jap M OL 42. <* 55 »5 J?

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M •iE kalt Schnee und Regen ver- änder-lich kalt und rauh schön N O T I Z E N H _ _ .; 8.05 @ f „ 13.57 _ -G 22.45 - _ 15

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M a i — Bauernregeln Gartenarbeit Kühler Mai frommt der Gärtnerei. Gibt's

Maienregen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten. Pankraz, Servaz und Bonifaz sind gestrenge Herr'n, ärgern den Gärtner und Winzer gern. Wie das Wetter am Him-melfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag.

Die empfindlicheren Blumenarten können jetzt gesät werden. Ebenso Bonnen, Gurken, Kürbisarten und die Spätgemüsesorten. Flei= ßig hacken und gießen. Verblühte ZwiebeU beete abräumen und neu bepflanzen.

Maria, Königin

Wie die Morgenröte der Sonne vorausgeht, so geht Maria der Sonne der Gerechtig-keit, Jesus Christus, voraus.

Maria lenkt die Liebe des Herzens Jesu bald zu dieser Seele, bald zu jener, und ihre Bitten werden immer erhört, da sie immer in Übereinstimmung mit dem Wil-len Gottes bittet.

Bei Gott gibt es kein »zuviel« für Maria. Er hat sie so sehr über alle Geschöpfe er-hoben, daß er sie nicht höher hätte erhe-ben können. Sie ist unendlich erhaerhe-ben über alle Engel und Heiligen; es gibt über ihr nur Gott.

Hat es Maria leichter gehabt als wir? Maria ist nicht als fertiges Wunderwerk von Gott geschaffen. Auch sie, und gerade sie, ging den Weg des Glaubens. Wohl kannte sie die Schrift besser als je sonst einer; aber es galt sie anzuwenden und anwendend sie zu verstehen — die innere Aneignung, das Verarbeiten . . .

Maria geht genau den Weg, den wir alle gehen sollen. Sie tat uns das, was ihr auf-gegeben wird, sie will nichts darüber hin-aus, freilich auch nicht weniger. Sie will und verwirklicht die volle Übereinstim-mung mit dem Willen Gottes — »sonst nichts«.

Franz Moschner

»17, L. Frau von der erfrischenden Quelle«

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D e r geistliche R e d a k t e u r einer k a t h o l i s c h e n Zei-t u n g A m e r i k a s e r h i e l Zei-t von einem F a r m e r folgenden Brief: »Ich h a b e einen Acker, d e n h a b e ich a n e i n e m S o n n t a g gepflügt, geeggt, besät. Das K o r n h a b e ich an einem S o n n t a g g e s c h n i t t e n u n d an e i n e m S o n n t a g eingeführt. U n d t r o t z d e m h a b e ich m e h r K o r n als m e i n e N a c h b a r n . «

D e r p r i e s t e r l i c h e R e d a k t e u r d r u c k t e den Brief in s e i n e r Z e i t u n g ab. D a r u n t e r s c h r i e b er als K o m -m e n t a r n u r einen Satz: »Gott h ä l t nicht i -m -m e r i-m O k t o b e r A b r e c h n u n g . «

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6 Fr Johann v. Lat. Pf., Valerian B. 7 Sa Stanislaus B. M., Luthard B.

8 So 3. So. n. 0 . , Michaels Ersch

9 Mo Gregor Eb. KL, Beatus Miss., 10 Di Isidor Bek., Antonin B.

11 Mi Philipp u. Jak. Ap,, Walpert A. 12 Do Pankraz M., Sigismund M. 13 Fr Imelda N., Servaz B. 14 Sa Bonifaz M., Korona M.

15 So 4. So. n. 0 . , Sophie

16 Mo Joh. Nep. M., Simon Stock A. K. 17 Di Pascal Bayl., Bruno B.

18 Mi Venanzius M., Erich K. 19 Do Cölestin P. OSt., Ivo Bek. 20 Fr Bernardin v. S., Elfriede 21 Sa Krispin Bek., Theobald Eb.

22 So 5. So. n. 0., Rita W.

23 Mo Joh. de Rossi Pr., Wigbert Ben. 24 Di Maria Hilfe, Sophie Barrat 25 Mi Gregor VII. P , Urban I. P.

26 Do Christi Himmelfahrt

27 Fr Beda Pr. KL. Johannes P. 28 Sa Augustin Eb., Bernhard v. M.

29 So 6. So. n. 0., M. Magd. v. Pazzi N.

30 Mo Johanna v. A r e , Felix I. P. 31 Di Maria Königin, Petronilla J .

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Gewitter kühl und trüb mild Nacht-fröste Nacht-fröste schön und warm Nacht-fröste N O T I Z E N » 2.01 _.. Herz-Jesu-Fr. rnesier-aa. Muttertag © '.. -6.43

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20.55 • 13.27 -Bittage 2 17

(20)

J u n i — Bauernregeln

Regnet's am Medardustag, so sechs Wo-chen noch darnach. Bricht der Nordwind im Juni ins Land, sind Korn und Wein im guten Stand. Bringt das Fest St. Trinitas Regen, folgt sieben Sonntage nasser Segen. Vor Johann! bitt um Regen, nachher kommt er ungelegen.

Gartenarbeit

Wenn der Frühlingsflor zu Ende ist, werden die Beete neu bepflanzt. Tomaten und Erbsen werden aufgebunden. Kartoffeln aufhäufeln. Schädlinge an den Pflanzen bekämpfen mit Stäube- oder Spritzmitteln.

Zum Herz-Jesu-Monat

Das heiligste Herz Jesu hat uns alles ge-geben: sein Fleisch, sein Blut, seine Ver-dienste, sein Herz, seine Mutter, sich selbst ganz und gar. Es gibt sich immer noch täglich in der heiligen Kommunion, im hei-ligen Meßopfer. Darum opfere auch du ihm alles, deinen Verstand, deinen Willen, dein Gedächtnis, deinen Leib und deine Seele. Sage ihm: ich gehöre Dir zwar ohne-hin ganz an, o mein Jesus, denn Du hast mich erschaffen. Aber ich will Dir frei-willig angehören, ich gebe Dir mit Freu-den alles hin, was ich bin und habe.

Beten für die Bekehrung der Sünder »Ich hörte von einem Verbrecher n a -mens Franzini, der wegen schrecklicher Mordtaten zum Tode verurteilt war und dessen Unbußfertigkeit das Schlimmste für ihn befürchten ließ. Ich bat Gott, die unendlichen Verdienste unseres Herrn und die Schätze der Kirche als Lösegeld anzu-nehmen.

Der Verbrecher war ohne Beicht auf das Schafott gestiegen, da wandte er sich plötzlich um, griff nach dem Kreuz des Priesters und küßte dreimal die heiligen Wunden.«

Hl. Theresia v. K. J.

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Derz-5esu Monat

1 IVIi Angela OSt., Kuno B. M. 2 Do Eugen P., Blandina J . M. 3 Fr Klothilde K. [ F ] , Morandus Pr. 4 Sa Franz Car. OSt., Quirin M. B.

5 So Hochheiliges Pfingstfest 6 Mo Pfingstmontag, Norbert OSt.

7 Di Robert A., Gottlieb 8 Mi Metardus B., Gildard Bek. 9 Do Anna-Maria Taigi, Primus M. 10 Fr Margareta K., Heinrich v. Boz. 11 Sa Barnabas Ap., Roselina N.

12 So Hochheiligste Dreifaltigkeit

13 Mo Antonius v. Padua, Peregrin Bek. 14 Di Basilius der Große, Hartwig B. 15 Mi Bernhard v. M. [ W ] , Kreszenz M.

16 Do Hl. Fronleichnamsfest

17 Fr Adolf B., Theresia K. N.

18 Sa Ephräm D. Ki., Markus u. Marzell

19 So 2. So. n. Pf., Juliana Falc.

20 Mo Silverus P., Florentina N. 21 Di Aloisius Bek., Alban M. 22 Mi Paulinus B., Eberhard B. 23 Do Joses Cas. Pr., Edeltraud K. N. 24 Fr Herz-Jesu-Fest

25 Sa Joh. der Täufer, Wilhelm OSt.

26 So 3. So. n. Pf., Johann u. Paul

27 Mo Emma, Burkard Bek. 28 Di Irenäus M., Ekkehard A. 29 Mi Peter u. Paul Ap., Judith W. 30 Do Pauli Gedächtn., Ehrentraud Ä.

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J u l i - Bauernregeln Gartenarbeit Wie die Mutter Gottes übers Gebirge geht,

kommt sie wieder zurück. Hundstage hell und klar, bedeuten ein gutes Jahr. Ein tüchtig Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter. Ist Jakob! warm und hell, für den Winter Holz bestell.

Zweijährige Frühlingsblumen säen und schat-tiert halten. Herbstgemüse säen. Fleißig hacken hilft mehr als viel gießen. Sobald als möglich Bohnen pflücken, das regt den Fruchtansatz an. Erdbeeren putzen und Ran= ken wegnehmen.

Priestermonat

Drei Pflichten, drei Vollmachten werden dem Priester bei der Priesterweihe über-tragen: das Lehramt, das Priesteramt und das Hirtenamt. Wie hoch und heilig sind die Pflichten eines Priesters! Wie hoch und erhaben aber auch seine Würde und sein Charakter! — Christus lebt in jedem Men-schen, der im Stande der Gnade ist. Im Priester aber lebt er in anderer Weise, in ihm ist er mit seinem priesterlichen Cha-rakter. Darum ist ein Priester ein voll-kommenerer zweiter Christus als ein Laie. Darum spricht er bei der heiligen Wand-lung: Dies ist m e i n Leib, dies ist m e i n Blut, nicht: dies ist der Leib und das Blut Jesu Christi.

Denket, wie Christus die Priester lieben muß ! — Achtet und ehret auch ihr sie stets hoch als Stellvertreter Christi!

Prälat Johannes Evangelist Kleiser

Die Frau, der viel verziehen wird Um sie zu verstehen, müssen wir uns in eine Zeit zurückversetzen, da wir uns vielleicht selber in alles hineinzerstreuten, was uns versprach, Heimat unserer Liebe sein zu können.

Magdalena fand in Jesus nach langer Irrfahrt die Heimat. Nur in dies Herz durfte sie ihre Liebe hinein verschwenden; denn dort war sie vor allem Mißbrauch sicher, dort fand sie die beseligende Ant-wort. P. Franz Schönenberger S. J.

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M a g d a l e n a P o s t e l zeigte sich als K i n d b e i den s c h w e r s t e n U n w e t t e r n n i c h t n u r ohne j e d e F u r c h t , s o n d e r n g e r a d e z u freudig e r r e g t . Als sie n a c h e i n e m f u r c h t b a r e n Blitz- u n d D o n n e r s c h l a g v o r F r e u d e in die H ä n d e k l a t s c h t e , fragte die M u t t e r sie: »Wie freust d u dich, w o alle zittern?« — Das K i n d g a b z u r A n t w o r t : »Ich freue mich, weil Gott j e t z t w e n i g e r beleidigt w i r d . J e t z t w a g e n die bösen M e n -schen nicht, seinen heiligen N a m e n zu l ä s t e r n . Ich wollte, es w ü r d e i m m e r d o n n e r n u n d blitzen.«

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Rostbar Vlut-Monat

1 Fr Fest des Kostb. Blutes Christi JTJ warm 2 Sa Maria Heimsuchung, Otto Bek. £IJ

3 So 4. So. n. Pf., Leo II. P. P H bis

4 Mo Ulrich B., Berta A. C ü 5 Di Antonius Z. OSt., Philomena J . C f : sehr

6 Mi Thomas M., M. Goretti J . M. 4 $ heiß 7 Do Cyrill u. Meth. B. B., Willibald B. fc$ 8 Fr Elisabeth K., Kilian M. B. J ? sehr 9 Sa Veronika N., Gottfried M. Pr. Jf

10 So 5. So. n. Pf., Felizitas u. 7 Söhne kJk

11 Mo Plus I. P., Placidus M. k£ 12 Di J . Gualbert OSt., Ansbald A. 355 trüb

13 Mi Anaklet P., Arno B. %? 14 Do Bonaventura B. Ki., Franz Soi. e& und

15 Fr Ulrich B. [ F ] , Heinrich II. K. « £ 16 Sa Maria v. Berge Karmel W f

17 So 6. So. n. Pf., Alexis Wr* 18 Mo Kamillus OSt.. Friedrich B. CTf 19 Di Vinzenz v. Paul, Arsen WL 20 Mi Margareta M., Hieronymus B. bit Regen 21 Do Praxedis J . , Wandregisil [F] »W 22 Fr Maria Magd., Laurent Kap. » M warm 23 Sa Apollinaris B. M., Libor B. M

24 So 7. So. n. Pf., Luise v. S. [F] faf 25 Mo Jakobus Ap., Christophorus M. 2rf und 26 Di Anna, Mutter Mariens ^ . 27 Mi Pantaleon M., Berthold A. Aä. 28 Do Viktor I. P., Celsus M. 42. hell

29 Fr Martha J., Felix I I . P. ßl 30 Sa Abdon M „ Julitta W. N. ^ 2

31 So ». So. n. Pf., Ignatius OSt. c K Regen

NOTIZEN Herz-Jesu-Fr. " ~ Priester-Sa. 4.49

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A u g u s t — Bauernregeln Gartenarbeit Fällt im August Morgentau, dann auf gutes

Wetter bau. Wie St. Barthel 's Wetter hält, ist's den ganzen Herbst bestellt. Regen am St. Lorenztag bringt oft große Mäuseplag. Gewitter um Bartholomä bringen Hagel gern und Schnee.

Zwiebeln ernten und gut trocknen lassen. Erdbeeren pflanzen. Abgetragene Himbeer= ruten ausschneiden. Nüßlisalat und Winter-gemüse säen, vor Vogelfraß schützen. En= divien in die abgeernteten Bohnenbeete auspflanzen.

Fest Maria Himmelfahrt Der heilige Alfons von Liguori hat an die-sem Tage von der lieben Mutter Gottes immer besonders große Gnaden bekom-men. Was hat nicht Kanisius Schönes ge-schrieben über Maria Himmelfahrt. Später wird dieses Fest noch mehr erhöht werden, wenn einmal die Himmelfahrt Maria mit Leib und Seele zu einem Dogma erhoben sein wird*. Wenn aber einmal die Kirche gesprochen hat, dann ist man verpflichtet, es zu glauben. Dann hat man auch das Verdienst eines Glaubensaktes, denn ein Glaubensakt ist es nur dann, wenn wir eine Wahrheit glauben, weil Gott sie ge-offenbart hat oder die Kirche sie zu glau-ben vorstellt.

Prälat Johannes Evangelist Kleiser * Diese Voraussage hat sich tatsächlich erfüllt. Papst Pius XU. verkündete am 1. November 1950 das Dogma von der Aufnahme Mariens in den Himmel mit Deib und Seele.

Gott will Großes mit Dir! Niemand gebe den Glauben auf, daß Gott durch ihn eine große Tat tun will. Du mußt ohne alles Wanken und Zweifeln Gottes Willen über dich ins Auge fassen und fest glauben, daß er auch mit dir große Dinge tun will. Solcher Glaube ist lebendig, dringt durch und ändert den ganzen Menschen. Dieser Glaube vermag alles.

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10. So. n. Pf., Eusabius Buk.

Maria Himmelfahrt, Tarzisius Joachim, Vater Mariens Hyazinth Dom., Libérât A. M. Helena Ks., Rainald Eb. Johann Eudes Pr. OSt. Bernhard A. Ki., Samuel Pph.

11. So. n. Pf., Johanna Fr. Chant.

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S e p t e m b e r — Bauernregeln Gartenarbeit Septemberdonner prophezeit viel Schnee zur

Weihnachtszeit. Wenn Reif schon vor Mo-natsende fällt, ist er auch für nächsten Mai bestellt. Wenn die Flüsse klein, gibt es guten Wein. Späte Rosen im Garten, lassen den Winter warten.

Die Friihblüherpflanzen in die abgeräumten Blumenbeete setzen. Chrysanthemen ein-topfen für Allerheiligen. Bohnen fleißig pflücken. Beim Abräumen der Hülsenfrucht-beete die Wurzeln als Stickstoffträger im Boden belassen.

Der heilige Erzengel Michael war, wie uns die Heiligen lehren, der Be-schützer der heiligen Menschheit Jesu C h r i s t i . . . , dann ist er auch der Beschützer seines geheimnisvollen Leibes, der Kirche. Wie er dieses Amt als Beschützer der hei-ligen Kirche immer ausgeübt, beweist uns die Kirchengeschichte zur Genüge. Oft hat der heilige Michael ganz wunderbar ein-gegriffen zum Schutz und zur Verteidigung der Kirche gegen Satan und seine Anhänger. — Dann ist er auch Beschützer u n -serer Presse, die n u r zum Zweck hat, die Menschen auf die Gefahren aufmerksam zu machen und zu warnen vor den Schlin-gen Satans.

Prälat Johannes Evangelist Kleiser

Jeder kann heilig werden

In jedem beliebigen Lebensstande u n d in der Ausübung aller Berufe stehen die Wege offen zur erhabensten Heiligkeit. Es behauptet auch niemand, daß jeder, der im Ordensstand lebt, vollkommener u n d heiliger sei als die übrigen Gläubigen. Der einzige Wertmesser der Vollkommenheit und Heiligkeit ist die übernatürliche Liebe. J e mehr jemand Gott liebt, desto näher steht er ihm.

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I n der F r a n z ö s i s c h e n Revolution b a t d e r als K n e c h t v e r k l e i d e t e P f a r r e r eine B ä u e r i n u m Zuflucht. K a u m h a t t e s i e i h n a m Ofen P l a t z n e h m e n lassen, s t ü r z t e n einige M ä n n e r h e r e i n u n d s c h r i e n : »Wir s u c h e n d e n P f a r r e r , e r soll i n diesem H a u s v e r -b o r g e n sein.« Die B ä u e r i n v e r l o r n i c h t die F a s s u n g , sie g a b d e m P f a r r e r eine schallende Ohrfeige u n d schrie i h n a n : »Du F a u l p e l z , k a n n s t d u diesen H e r -r e n n i c h t P l a t z m a c h e n ? Ma-rsch, t -r ä n k das Vieh!« D e r d u r c h diese List g e r e t t e t e P f a r r e r e r i n n e r t e sich s p ä t e r g e r n e a n die G e i s t e s g e g e n w a r t d e r F r a u .

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September

Ochutzengel-Nonat

1 DO Ägidius A., Verena J . 2 Fr Stephan K., Apollinaris [F] 3 Sa Pius X. P., Mansuetus

4 So 13. So. n. Pf., Rosalie N.

5 Mo Laurentius Eb., Bertin A. 6 Di Magnus Ben., Beata J . 7 Mi Regina J . M., Chlodwald E. 8 Do Maria Geburt, Hadrian M. 9 Fr Petrus Claver Miss., Wulfhilda Ä. 10 Sa Nikolaus v. Toi. 0., Pulcheria

11 So 14. So. n. Pf., Felix u. Regula MM.

12 Mo Maria Namen, Guido Bek. 13 Di Amatus B. von Sitten, Notburga J . 14 Mi Kreuzerhöhung, Engelweihe 15 Do Sieben Schmerzen Mariens 16 Fr Kornelius P. M., Edith N. 17 Sa Wundm. Franziskus, Hildegard

18 So 15. So. n. Pf., Eidg. Bettag

19 Mo Januarius B. M., Lantpert B. 20 Di Eustachius M. Eb., Fausta M. 21 Mi Matthäus Ap. u. Ev., Maura M. 22 Do Mauritius M., Gunthilde J . 23 Fr Linus P., Thekla M.

24 Sa Maria v. Losk. d. Gefangenen

25 So 16. So. n. Pf., Bruder Klaus

26 Mo Cyprian u. Justina MM. 27 Di Kosmas u. Damianus MM. 28 Mi Wenzel M., Lioba Ä.

29 Do Michael Erzengel, Ludwin Eb. 30 Fr Hieron. K!.. Urs u. Viktor MM.

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O k t o b e r — Bauernregeln

Oktoberfrost bringt die Raupen um. Kom-men im Oktober die Mäuse ins Haus, schau dich nach Holz und Kohlen aus. Baumblüte spät im Jahr, nie ein gutes Zeichen war. Wenn St. Gallus stoht uf d'Bei, Bur, was dusse isch, tue heil

Gartenarbeit

Die Blumenzwiebeln für den Frühling aus= pflanzen. Mit dem Einkellern beginnen. Endivien bei Frostgefahr decken. Leeren-Sträucher pflanzen. Gemüsegrube bereit stel-len.

Betet den Rosenkranz!

Der heilige Berchmans sagte: »Wenn ich Maria liebe, bin ich der Beharrlichkeit in meinem Berufe sicher.« Die Andacht zu Maria macht also beharrlich im Berufe. Im Rosenkranz ist versinnbildet die Liebe und Verehrung Mariens. Liebet recht Ma-ria! Seid Marienkinder im Leben, dann wird euch Maria in der Todesstunde ent-gegenkommen und euch zu ihrem Sohne führen.

Der Ehestand

»Edel und heilig ist der Ehestand und Jesus heiligte ihn durch ein Sakrament, das den Eheleuten die Gnaden verleiht, deren sie bedürfen zur Erfüllung ihrer ern-sten und schweren Pflichten. Die tugend-hafte Familie sichert die Bewahrung der unentbehrlichsten Werte der natürlichen und übernatürlichen Lebensordnung.«

Aus Hirtenbrief »Der weibliche Ordensberuf« Erzbischof Vinzenz Scherer

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Wie besserst du d e i n e n bösen M a n n ?

Eines Tages k a m eine F r a u z u m heiligen P h i l i p p N e r i u n d b e k l a g t e sich b i t t e r ü b e r i h r e n bösen M a n n , d e r gegen sie grob sei. Was sie t u n solle, u m i h n zu bessern?

D e r Heilige gab i h r z u r A n t w o r t : »Ich m e i n e , d u solltest h e i m g e h e n u n d gegen i h n ein besseres W e i b sein, d a n n w i r d e r auch gegen dich ein b e s s e r e r M a n n sein.«

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Oktober

VosenKranz-Wonat 1 Sa 2 So 3 Mo 4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa 9 So 10 Mo 11 Di 12 Mi 13 Do 14 Fr 15 Sa 16 So 17 Mo 18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa 23 So 24 Mo 25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr 29 Sa 30 So 31 Mo

Remigius B., Urs u. Viktor [ W ]

17. So. n. Pf., Rosenkranzfest

Theresia v. X. J . N., Adelgott B. Franz v. Assisi OSt., Edwin X. Placidus Ben., Kirchw. [F] Bruno OSt., Renatus B. Markus P., Marcellus M. Brigitta OSt., Simeon Greis

18. So. n. Pf., Jon. Leonardi M.

Franz Borgia Jesuit Mutterschaft Mariens Maximilian M., Seraphin L. Eduard K., Domweihe [ W ] Kallistus P., Burkhard B. Theresia v. Avila N., Thekla A.

19. So. n. Pf., Galius Miss.

Margarete Alacoque N. Lukas Ev., Julian Bek. Petrus v. Alkantara OSt. Wendelin E., Vitalis A. B. Hilarion E., Ursula J . M. Kordula M,, Bertharius A. M.

20. So. n. Pf.. Severin B.

Erzengel Raphaël, Gilbert A. Chrysanthus u. Daria MM. Evarist P., Bernward B. Frumentius B., Sahina M. Simeon u. Judas Thadd. Ap. Hermelindis, Berengar A. 2 1 . So. n. Pf., Christkönigsfest Wolfgang B., Christoph Fr.

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N o v e m b e r — Bauernregeln Gartenarbeit Auf Allerheiligen Winter, folgt auf Martini

Sommer. Hat Martini weißen Bart, wird der Winter lang und hart. Wenn November Donner bringt, 's nächste Jahr die Ernte gelingt. Kriecht das Eichhorn bald zu Nest, wird der Winter rauh und fest.

Empfindliche Pflanzen mit Tannenreisig vor Kälte schützen. Die Abräumungsarbeiten fortsetzen und den Gartenboden umgraben. In groben Schollen liegen lassen. Wenn nötig mit Ätzkalk bestreuen.

Die Armen Seelen im Fegfeuer

Jesus liebt die Armen Seelen so sehr. Glaubt ihr, er will sie gerne leiden lassen? O nein, er will, daß wir ihnen durch Ge-bete, Ablässe und Meßopfer zu Hilfe kom-men, damit er sie recht bald zu sich in die Seligkeit nehmen kann. Wir wollen darum viel mehr an die Armen Seelen denken, ihnen das Verdienst unserer Gebete und Arbeiten austeilen. Ich schäme mich manchmal ganz, daß ich so wenig an sie denke. In der Welt heißt es: »Aus dem Auge, aus dem Sinn.« Aber bei uns soll es nicht so heißen.

Prälat Johannes Evangelist Kleiser

Franz, der Hirtenknabe von Fatima

Franz hatte, wie seine Gefährtinnen, die Bedeutung des Kreuzes begriffen, und nahm alle Folgen an. Er wußte, daß hier auf Erden nichts Großes ohne Leid zu-stande kommt. Wenn man das Leid frei-willig annimmt, wirkt es mit den Leiden des Heilandes an der Rettung der Welt. Darum ging er dem Leid nicht aus dem Weg; er liebte, ja er suchte es.

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Fribourg Mittel gegen T o d e s a n g s t

D e r heilige Vinzenz von P a u l w a r auf s e i n e m S t e r b e b e t t a u ß e r g e w ö h n l i c h r u h i g u n d g o t t e r g e b e n . Als m a n i h n fragte, ob er sich vor d e m T o d e n i c h t fürchte, gab er z u r A n t w o r t : »Seit a c h t z e h n J a h r e n b i n ich n i e o h n e V o r b e r e i t u n g auf den Tod ein-geschlafen. D a r u m s t e r b e ich j e t z t so leicht.«

Références

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